Eine etwas dunklere Seite der NAK

Beiträge zur NAK-Geschichte

Beitragvon ChristSein » 26.06.2007, 14:38

Ihr Lieben Alle,

auch wenn viele von uns keine Zeitzeugen waren und die damaligen Zwänge nicht erlebten, fragt man sich, wie tief muss man charakterlich stehen um solche Lobhudeleien auf ein Verbrecherregime zu verfassen.

Sie waren sich nicht zu schade in das Horn derer zu blasen die Menschen schwarzer Hautfarbe als Tiere bezeichneten. Über 75% der NAK-Gläubigen sind heute farbig.

Wann findet Stap. Dr. Leber den Mut auch in Anbetracht von Entschlafengottesdiensten und Abendmahlsfeiern für Entschlafene aus Scham und Schuld endlich einmal solches öffentlich einzugestehen.

Am Sonntag ist Entschlafenengottesdienst viele gingen während der Nazi-Zeit in die Ewigkeit, nach NAK Erkenntnis konnten sie solchen Menschenseelen nicht helfen noch schlimmer sie haben sie verdammt.

Von Erlösungsdiensten des Apostelamtes konnte nicht mal ansatzweise die Rede sein, sondern genau das Gegenteil.

Und dann kaum fünf Jahre später nach dem Zusammenbruch des Regimes, die unselige Botschaft. Wie abgebrüht musste man da sein?

Liebe Grüsse
ChristSein
ChristSein zeigen in Wort und Tat.
Benutzeravatar
ChristSein
 
Beiträge: 1062
Registriert: 01.03.2005, 05:43
Wohnort: Süddeutschland

Beitragvon GG001 » 26.06.2007, 17:30

Nun hat uns GG001 uns auf einen link auf dem NACboard verwiesen Hier trifft er ins Schwarze auf das eigentlich Problem der NAK, denn den Gläubigen wird die NAK als die -einzige wahre christliche Kirche - dargestellt.

... und vor allem als eine, die unter dem besonderen goettlichen Schutz stehen soll (Mt 16:18 ). Darauf verlassen hat sich damals keiner.

Das Kompliment, ins Schwarze getroffen zu haben, gebuehrt ganz gewiss "Katherine". Ich bin nur der Bote.
Zuletzt geändert von GG001 am 26.06.2007, 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
Benutzeravatar
GG001
 
Beiträge: 802
Registriert: 13.03.2005, 17:11

Beitragvon Cemper » 26.06.2007, 17:32

moosgummi -

nur eine kurze Anmerkung zu Ihren Zitaten. Im neuap.-kirchlichen Schrifttum standen Texte dieser Art - und das nicht zu knapp. Ich habe mir einiges angeschaut. Wir müssen mit solchen Texten aber gewissenhaft umgehen. Wenn zum Beispiel hier - in diesem Forum - oder von irgendwelchen Kritikern solche Texte "präsentiert" werden und das Umfeld fehlt, dann entsteht sozusagen eine "falsche Beleuchtung". Wenn man aus neuap. Publikationen aus der NS-Zeit zitiert, ist es wichtig zu sehen, dass die deutsche Justiz und die deutsche Rechtswissenschaft nationalsozialistisch waren und dass praktisch alle Lebensbereiche von diesem System kontrolliert wurden. An jeder deutschen Universität saßen in jedem Fachbereich Nazis - und das für mich immer wieder unverständliche ist: diese Leute waren "normale Menschen". Ich schaue zum Beispiel jetzt - in diesem Moment - aus dem Fenster meines Arbeitszimmers zu einem Haus auf der anderen Straßenseite. Ich sehe die Fenster einer pensionierten Lehrerin, einer Dame, die wie eine Gymnasiallehrerin aus einem Roman von Thomas Mann wirkt - eine humane und kluge und herzlich-strenge Frau. Sie erzählt oft von ihrer kranken Mutter und ihrem Vater, der aufopferungsvoll ihre Mutter gepflegt hat - usw. usf. Dieser Vater - er lebt nicht mehr - war Rechtsprofessor. Er war einer der großen nationalsozialistischen Universitätsjuristen. Dieser Mann hat "Sachen" publiziert, die unglaublich sind - unglaublich. Man denkt "Irrsinn. Verbrecher". In diesem Buch - das nur beispielhaft erwähnt ist - kann man einiges dazu nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Furchtbare_Juristen

Man muss die ganze deutsche Situation in historischen und politisch-soziologischen Zusammenhängen sehen, wenn man den damaligen Entwicklungen in der Rückschau gerecht werden will. Man muss auch versuchen, das, was damals zur Politik geschrieben wurde, vor dem Hintergrund der geringen Einblicke mancher damals lebenden Autoren aus der Neuap. Kirche sehen. Es ist immer interessant, wenn Männer wie etwa Helmut Schmidt - die das alles erlebt haben und noch erzählen können - darüber etwas schreiben oder im Fernsehen berichten. Es wird dann klar, dass ein abwägendes Urteil notwendig ist.

In ihrem ersten Zitat ist vom Bolschewismus die Rede. Schon hier muss differenziert werden. Hier muss gefragt werden: Wie war die Situation der Kirchen unter Stalin? Und so weiter ... Und dann sollte man zum Beispiel von Weimar aus zum KZ- Buchenwald fahren und sich alles anschauen ... und nach Humanität, Christentum und Gott fragen.

Jede Institution - auch die Neuap. Kirche - kann nur gewinnen, wenn sie offen mit der Vergangenheit umgeht. Die Chancen dazu schwinden - bald ist es zu spät. Schon in zehn Jahren wird "Aufklärung" vermutlich nur noch als Reden über uralte Geschichte wahrgenommen. Und dann lautet das Urteil eben: Die Vergangenheit wurde verschwiegen.
Zuletzt geändert von Cemper am 26.06.2007, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Cemper
 
Beiträge: 12421
Registriert: 01.02.2004, 11:12

Beitragvon manfredok » 26.06.2007, 17:36

Cemper hat in einem andern Thread auch darauf hingewiesen, dass das Grundproblem der NAK in ihrer Geschichte zu suchen sei. Dem stimme ich voll und ganz zu. Nebenbei, man sollte einmal die selbstverfasste Autobiographie von Stammapostel Niehaus lesen. Welche ein Hauen und Stechen.


Moosgummi so ganz nebenbei, die Autobiographie von Niehaus sollte man wirklich lesen, ist besser wie jeder Krimi zu lesen. Sie ist zwar hier nicht das Thema. Man sollte sie sich trotzdem lesen.

Hier der Link dazu:

http://waechterstimme.tripod.com/aubinie.html

Ein Auszug daraus:

Zitat

...Als ich im andern Jahre das Evangelistenamt empfing, sagte der Apostel
Schwarz: Ich hoere sie immer platt sprechen, das hoert nun auf, nun fangen
sie diesen Nachmittag an zu sprechen Hochdeutsch, nach Galater eins. Ich
blieb dabei ich kann es nicht. Sie muessen es lernen, sie wollen doch nicht
dass um ihretwillen die Gemeinde verlaestert werde. Nebenbei bemerkt, was
ich anfuehrte von dem Krawall aus Steinhagen, gehoert in die Zeit nachdem
ich Evangelist war.
Apostel Schwarz sagte, ich und Br. Menkhoff setzen uns hinter sie, und die
sie vor sich haben sind dummer als sie
.
Da habe ich Hochdeutsch gesprochen.

Wenn ich heute noch die Predigt nachlesen koennte, wuerde ich noch Geld da-
fuer geben.


Zitatende
manfredok
 
Beiträge: 1638
Registriert: 29.08.2004, 21:57

Beitragvon ChristSein » 26.06.2007, 18:34

Ihr Lieben Alle,

um einen Menschen zu kennen ist es wichtig, wo kommt er her: und genau das verleugnet die NAK.
Entweder sie beruft sich auf die Urkirche oder sie flüchtet in die Zukunft.
Nur wo kommt sie her? Es wär gut wenn sie sich ernsthaft darauf besinnen würde.

Heute so ihr seine Stimme höret, so verstocket eure Herzen nicht.

Die Kirche verlangt von ihren Gläubigen, Reue und Buße. Selbst wiegelt sie vieles ab, bagetellisiert, vertuscht und flüchtet sich in fadenscheinige Ausreden. Reue und Buße ist ihr fremd.
Nach dem Motto, was kümmert mich mein Gestern.


Liebe Grüsse
ChristSein
ChristSein zeigen in Wort und Tat.
Benutzeravatar
ChristSein
 
Beiträge: 1062
Registriert: 01.03.2005, 05:43
Wohnort: Süddeutschland

nazi verstrickung der nak

Beitragvon Pritzebilsky » 26.06.2007, 19:41

hallo cemper,

Wenn man aus neuap. Publikationen aus der NS-Zeit zitiert, ist es wichtig zu sehen, dass...
...es sich hier um eine institution handelt, die meinte, mit gott im bunde zu stehen und zu wissen, was gut und was böse ist und die glaubte, dass sich das handeln danach ausrichten sollte.

war die kirche, waren die apostel dazu nicht in der lage, hatten sie schon zu der zeit ihre legitimation verloren.

wussten sie um das "böse" und machten dennoch mit, erwies sich ihr anspruch, irgendetwas mit dem heiligen geist gemein zu haben, in dem moment als frommer wunsch.

alle von nak'lern so überaus beliebten erklärungen für das verhalten der kl erweisen sich als klischees: die nazis, die keinen platz für andere religionen oder weltanschauungen neben sich hatten, duldeten die nak aus mancherlei gründen, trauten ihr aber nie wirklich über den weg. eine schliessung der kirche wäre ihnen wohl kaum anlass gewesen, nak'ler zu ermorden. und niemand, der sich angeekelt von den hetztiraden der nak während der nazizeit abwendet, hat je beklagt, dass die apostel nicht zum widerstand aufgerufen haben. dazu wären sie schon charakterlich gar nicht in der lage gewesen. das dürfte auch der grund für ihr lavieren zwischen christlicher nächstenliebe und unterstützung eines faschistischen regimes sein: es entsprach ihrem autoritären charakter, ihrer reaktionären politischen einstellung. sie konnten wirklich nicht anders handeln, weil sie eben nichts von dem göttlichen, das sie ständig im munde führten, in sich hatten. aber vielleicht hat ja die nak dokumente im tresor, die belegen, welche heissen diskussionen im krisenstab der apostel stattfanden, als es darum ging, wie man sich zu den "teuflischen" machenschaften der nazis verhalten sollte. dokumente, die von der gewissensnot und der pein zeugnis geben, die im apostelkreis geherrscht hat. dokumente, die belegen, wie man sich mit der frage quälte, wie jesus sich wohl verhalten hätte, was er wohl erwarten würde. dokumente, die vom flehen um den richtigen weg für die kirche berichten, den, auf dem man sich nicht mitschuldig machen würde.

oder bekommen wir eines tages dokumente zu sehen, die in die andere richtung weisen. das wohl erst, wenn man sich gezwungen sieht oder die zeit für reif hält, stap. bischoff fallen zu lassen.

übrigens, cemper: mit helmut schmidt als zeitzeugen tun sie sich keinen gefallen. er war selbst zu sehr verstrickt, um seinem abwägenden urteil glauben schenken zu können. passt aber zu deiner argumentationsweise.

gruß
pritzebilsky
Pritzebilsky
 

Beitragvon moosgummi » 27.06.2007, 08:31

Hallo HC, hallo @ all,

ja da gebe ich Ihnen Recht, man muss die ganze deutsche Situation in historischen und politisch-soziologischen Kontext betrachten und die KL der NAK verspielt gerade die letzte Möglichkeit ihre Glaubwürdigkeit zu wahren oder bei vielen Vertrauen zurück zu gewinnen.

Es geht aber mE. hier insbesondere auch um die Frage, was wäre passiert, sicher sie ist hypothetisch, wenn der oberste Hirte Bischoff andere Charaktereigenschaften gehabt hätte.
Es gibt schon einen Unterschied auch im Kontext der historischen und politischen soziologischen Betrachtung, ob ich mich dem Regime gegenüber korrekt verhalte, mich dagegen auflehne oder mich anbiedere.

In diesem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage welch ein Mensch war Bischoff.
Einige Daten seines NAK Wertegangs:
1897 wurde er versiegelt, 1903 Bischof, 1905 Apostelhelfer, 1906 Bezirksapostel in Frankfurt/Main, 1920 Stammapostelhelfer, 1924 von Niehaus als dessen Nachfolger designiert und 1930 übernahm er die Stammapostelamt bis zu seinem Tod 1960.

Einige Daten seines menschlichen Wirkens:
-Hintergeht Apostel Brückner und wird Stammapostelhelfer
-Aus dem NAK Verlag in Leipzig wir der Bischoff Verlag in Frankfurt/Main
-Wird Parteigenosse der NSDAP
-Verfälscht das Testemonium … zu unseren Gunsten….
-Lässt in „Unserer Familie“ Hurra Schrei(b)en
-Stellt die erste Auferstehung in den Vordergrund und legt damit die Heilsnotwendigkeit der Apostel fest
-Proklamiert die „Botschaft“
-Legt das noch heute praktizierte Entschlafenenwesen fest und festigt damit auch die Heilsnotwendigkeit der Apostel auch für die Entschlafenen
-Wirft Kuhlen raus, der das Entschlafenenwesen sofort abschafft
-Führt den „Fahneneid“ ein, es muss an die Botschaft geglaubt werden
-Sein Verhalten gegenüber „ Untergebenen Amtsbrüder“ soll despotisch sein
-Stirbt
und Gottesratschluss war ein anderer, denn ging ja auch gar nicht, das mit der Braut…. hatte Bischoff ja selbst erst in den Mittelpunkt gestellt …..ist schon ein Problem, wenn man nur auf die Apokalypse des Johannes zurückgreift…..

Er hat die NAK mehr oder weniger 60 Jahre nach seinen Gutdünken geprägt.

Die NAK kreist um sich selbst, solange sie nicht erkennt, dass sie weder eine „paulinische“ noch eine „petri“ Kirche ist, sondern eine „Bischoff“-Kirche.
Ein Beispiel:
In den 80er Jahren hatten Apostel Drave und Apostel Knobloch die Aufgabe herauszufinden, wie man biblisch das Entschlafenwesen untermauern könnte. Sie kamen zu den Schluss- Geht nicht, nichts gefunden….. und das wird sogar schriftlich 1986 festgehalten “Weil der Herr Jesus keine Vorschriften für die Arbeit an den Entschlafenen hinterlassen hat, wenigstens befinden sich solche nicht im Neuen Testament, sind die Apostel in ihrer Entscheidung frei, nach gangbaren Wegen der Hilfe zu suchen.“ , da man sich an dieses Entschlafenenwesen so gewöhnt hat und es ja auch noch eine heilsnotwendig Aufgabe der Apostel ist, bleibt alles beim Alten. Man kommt gar nicht auf die Idee es zu hinterfragen, wahrscheinlich weil es geistgewirkt vom Stammapostel Bischoff kam.

Wenn die theologischen Grundlagen so nach und nach herbeigeklaubt werden, hilft alles Beten nichts, sondern Aufräumen, Stellung beziehen und die Neuausrichtung vorantreiben, denn wenn man nur um sich selbst dreht, treten zunehmend „Fliehkräfte“ auf.

Liebe Grüße
Detlef
Psalm 139, 23,24

23Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. 24Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
moosgummi
 
Beiträge: 89
Registriert: 28.11.2004, 16:41
Wohnort: Berlin

Beitragvon 42 » 28.06.2007, 12:12

moosgummi hat geschrieben:Ein Beispiel:
In den 80er Jahren hatten Apostel Drave und Apostel Knobloch die Aufgabe herauszufinden, wie man biblisch das Entschlafenwesen untermauern könnte. Sie kamen zu den Schluss- Geht nicht, nichts gefunden….. und das wird sogar schriftlich 1986 festgehalten “Weil der Herr Jesus keine Vorschriften für die Arbeit an den Entschlafenen hinterlassen hat, wenigstens befinden sich solche nicht im Neuen Testament, sind die Apostel in ihrer Entscheidung frei, nach gangbaren Wegen der Hilfe zu suchen.“ , da man sich an dieses Entschlafenenwesen so gewöhnt hat und es ja auch noch eine heilsnotwendig Aufgabe der Apostel ist, bleibt alles beim Alten. Man kommt gar nicht auf die Idee es zu hinterfragen, wahrscheinlich weil es geistgewirkt vom Stammapostel Bischoff kam.


Detlef,

Hast Du eine Referenz auf dieses Dokument? Anscheinend kennt das jeder, denn ich bin der Einzige, der rueckfragt.
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
BLEIB TREU DER EIGENEN NATUR UND TREU DEN MENSCHEN DIE DU LIEBST.
(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
Benutzeravatar
42
 
Beiträge: 2331
Registriert: 01.05.2003, 10:12

Beitragvon Cemper » 28.06.2007, 13:36

42 -

wenn ich als Nichtmitglied Ihrer Kirche einmal aushelfen darf:

KLICK 1
KLICK 2
KLICK 3

Ansonsten fragen Sie Ihre Glaubensgeschwister. Die wissen meistens Bescheid.

:mrgreen:
Benutzeravatar
Cemper
 
Beiträge: 12421
Registriert: 01.02.2004, 11:12

Beitragvon 42 » 28.06.2007, 15:40

Sie duerfen. Das sind ja Seiten, auf denen ich mich als Mitglied meiner Kirche gar nicht rumtreibe. :mrgreen:
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
BLEIB TREU DER EIGENEN NATUR UND TREU DEN MENSCHEN DIE DU LIEBST.
(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
Benutzeravatar
42
 
Beiträge: 2331
Registriert: 01.05.2003, 10:12

Beitragvon Ale » 28.06.2007, 15:40

Vielen Dank Cemper, für die links. Habe mal ein bisschen geschmökert. Tolles Werk!

Auf S. 10 kann man als Zitat aus "Die Wahrheit über die Neuapostolischen", Leipzig 1924 lesen:

Ein jedes Mitglied der Neuapostolisehen Kirche kann es bezeugen, daß niemals der Person nach bestimmte Entschlafene versiegelt werden.

Auf S. 165 steht dann:

Bischof Hallmann berichtete am 4.2.1899 aus Königsberg:

"Auf der Reise des Apostels Krebs durch Ostpreußen wurden 112 Lebende und 107 Entschlafene versiegelt..."


und

Aus einem Reise-Bericht des Apostels Ruff, der im August des Jahres 1899 eine Reise nach den USA unternahm, um hier Versiegelungen durchzuführen. Er reiste im Auftrage des Stammapostels Krebs.

"Ferner wurden noch der entschlafene Bruder Güller versiegelt und ebenfalls der Schwester Güller für ihren Mann das heilige Abendmahl gegeben. Ein solcher Dienst war sicher noch nie in Amerika gefeiert worden."


Wäre an der Zeit, das Werk mal ein bisschen "nachzuschärfen" meint

Alex
Benutzeravatar
Ale
 
Beiträge: 66
Registriert: 07.02.2006, 16:57
Wohnort: USB

Beitragvon 42 » 28.06.2007, 16:13

42 - wenn ich als Nichtmitglied Ihrer Kirche einmal aushelfen darf: ...

Es gibt ja vielleicht im himmlischen Jerusamel auch Ehrenbuerger. Vielleicht ist die Angelegenheit ja auch viel komplizierter und Sie gehoeren zu den Normalo-Buergern :mrgreen: und wir in der NAK ... Ach, immer dieses Kirchen-Zugehoerigkeits-Denken.
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
BLEIB TREU DER EIGENEN NATUR UND TREU DEN MENSCHEN DIE DU LIEBST.
(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
Benutzeravatar
42
 
Beiträge: 2331
Registriert: 01.05.2003, 10:12

Beitragvon SRN » 09.07.2007, 21:58

Zitat:
……Sogar die offizielle Stellungnahme der neuapostolischen Kirche, die Kirche mische sich niemals in die Politik ein, erweckt Zweifel, wenn man bedenkt, dass - laut Amtsauflage - jeder neuapostolische Gottesdienst mit einem Heil Hitler und dem Hitlergruß endete. Die Zeitschrift "Unsere Familie" war regelmäßig mit ganzseitigen Abbildungen des "Führers", Adolf Hitler, geschmückt. In der Ausgabe vom 05.07.1939 z.B. ist ein Bild von ca. 50 Kindern zu sehen, die dem Stammapostel bei seinem Erscheinen freudig den Hitlergruß entbieten.


Und alles wurde wahrscheinlich als geistgewirktes Wort verkauft.
Und wir stehen an GOTTES WERK

Und jetzt müssen wir wieder warten, bis ca 2015 ein Stap kommt, der dann vielleicht nicht mehr seine Anleihen aus dem Nachlass seines Schwiegergroßvaters bezieht.
Mir tun die predigenden Brüder leid. Sie müssen ja fast ein Studium machen, um alles das NICHT auszusprechen, was laut KL nicht mehr gesagt werden soll; aus Rücksicht auf die vielen schwarzen (und braunen und sozialistischen) Stellen in der NAK-Vergangenheit.
Deshalb also die vielen mehrdeutigen oder eigentlich nichtssagenden Phrasen.
Mir schwant da was......
SRN
 

Vorherige

Zurück zu NAK Geschichte



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

cron