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Gottesdienstberichte und Predigtkritik

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Beitragvon Ned_Flanders » 28.06.2004, 15:48

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Beitragvon old_vesuvio » 28.06.2004, 16:20

ich habe den Eindruck, dass einige beim Empfangen der Hostie garnicht abwarten, bis der Austeilende seinen *Spruch* aufgesagt hat, und sich vorher schon zum Weitergehen abwenden. Das ist natürlich ein Unding und könnte zuweilen zu der "Hektik" beitragen.
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Beitragvon Schnoogele » 28.06.2004, 16:31

Hätte einen Vorschlag der die ganze Hektik herausnehmen würde und auch geistlich ein Gewinn wäre:<br><br>Jeder GD-Teilnehmer der möchte, holt sich vor dem GD eine Hostie am Altar oder auch woanders und nach der Wandlung nimmt zeitgleich die ganze Gemeinde das Abendmahl ein.<br>Wäre bestimmt eine schöne Sache.<br>Vorteil: schnell, Ruhe im Saal, Gemeinschaftsgefühl da gleichzeitige Einnahme, das Abendmahlslied kann jeder mitsingen, keine Tumulte weil einer sitzenbleibt, Ältere gebrechliche habens einfacher, Priester schnattern sich nicht wund<br>Nachteil: wohin mit der Hostie bis zum Abendmahl, liesse sich aber bestimmt lösen.
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Beitragvon 42 » 28.06.2004, 17:01

In Urlaubszeiten oder Mittwochabenden, je nach dem, singen die letzten 2 Reihen, weil die ersten schon im Gang stehen und harren. Bei nich so vollen Kirchenschiffen könnte doch auch nur die Orgel spielen.<br>Wird in kleinen Gemeinden durchaus so gehandhabt. Danach singt dann die GANZE Gemeinde. Dann hat auch jeder die Gelegenheit, seine Freude im Gesang auszudruecken und singt nicht nur nach der Rueckkehr zum Sitzplatz nur noch die letzten Takte mit ("Wir wollen noch danken" ).<br><br><br>Ein wenig mehr "heiliges" und nicht "eiliges" Abendmahl wär doch schön. Oder?<br>Richtig. Alles, was dazu beitraegt, ist willkommen.<br><br>Die Wortspielerei ist ja fast schon :D typisch neuapostolisch :D
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Beitragvon singinglady » 28.06.2004, 18:02

@ Ned - danke für das gute Thema!<br><br>@ all:<br><br>Persönlich empfinde ich als Gemeindemitglied es als sehr störend, wenn der Priester, der mir das Abendmahl austeilt, micht nicht "in Empfang nimmt", sprich: mich nicht anschaut, wenn er anfängt zu sprechen. Und dann, bevor ich "Amen" sagen kann, schon an der nächsten Hostie "fummelt" und mich mit "wegschauen" schnell weiterschieben will.<br><br>Umso schöner, wenn sich der Priester trotz eventueller Hektik etc. Zeit nimmt, und mir beim Sprechen in die Augen schaut. Das sind dann ganz intensive Momente, die ich nicht missen möchte.<br><br>Wie man in das ganze mehr Heiligkeit bringen kann, ist mir nicht ganz klar. Bei uns ist es immerhin im Gang, dass möglichst noch eine Strophe mehr gesungen wird, damit auch die Geschwister aus den hintersten Reihen noch die Möglichkeit haben, sich wieder hinzusetzen und zu beten. Aber das gelingt oft nicht - auf die 2, 3 Minuten mehr kommt es doch am Ende eines Gottesdienstes eh nicht drauf an, oder!?<br><br>Soviel dazu erst mal von mir<br>lg singinglady
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Beitragvon namenlos » 29.06.2004, 03:29

Ein schönes Thema.<br><br>@Schnoogele<br>Das geht nicht, da das Abendmahl nach der Aussonderung eben nur von priesterlichen Ämtern gereicht werden darf - oder?<br>Ansonsten würde es 0 - in Worten "Null" ;) Gewinn bringen, da die Heiligkeit verloren geht. Der eine schafft es nicht vor dem GD sich eine Hostie zu besorgen - was dann?<br><br>Und - vielleicht ist es ja bei Euch so, dass alle schon ne halbe Stunde vorher da sind.......wenn ich aber meine Geschwister so betrachte, die ab 10 vor so einströmen, das wäre dann viel unruhiger, weil dies ungeordnet ablaufen würde.<br><br>Ich bekam mal das Abendmahl von einem Vorsteher einer Nachbargemeinde. Und der drückte die Hostie sanft in meine Hand. Die war für mich schön, wird einem doch dadurch die Worte "...Für dich gegeben" bewusster. Jedenfalls sagte ich dies meinem Vorsteher - und seitdem, zumindest bei mir, wird es genauso gemacht.<br><br>Ein Priester bei uns gibt den Kindern wunderbar das Abendmahl.<br>Während alle sich nur beugen geht er in die Knie, um mit den Kindern auf gleicher Höhe zu sein - wunderbar!!!!!!!!<br><br>Ein anderer Priester einer Urlaubsgemeinde brachte den Kindern das Abendmahl. Und aus seinem Gesicht war der heilige ERnst ablesbar, der ihn durchzog - soweit so gut. Aber Kinder bekommen da doch eher Angst. Hilfe. :mad: :confused:
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Beitragvon andreus » 29.06.2004, 16:16

Hi Ned!<br><br>Soviel!!! Text von Dir? Unglaublich/// :)<br><br>Zum Thema: <br><br>1. Man koennte vorschlagen, die Predigt zu verkuerzen (zumal dort oft ohnehin widerholt und gefuellt wird) und haette mehr Zeit zum HAM.<br><br>2. Geh mal in einen GD der Apostolischen Gemeinschaft Duesseldorf (Nein, ich bin kein Mitglied und bekomme auch keine Werbepraemie)<br>Und sei ueberrascht.<br><br>3. Organisten: Haste mal selber georgelt? Nee? Aha!<br>Es gibt hier 2 Moeglichkeiten:<br><br>a) Der Organist zieht es so durch wie von Dir beschrieben. IMO ist Organist ein JOB und keine heilige Berufung.<br><br>b) Der O. empfaengt das HA, setzt sich auf seinen Schemel, schliesst demonstrativ die Augen und senkt das Haupt: Jeder erkennt, hier wird gebetet.<br>Nach ungefaehr 2-5 Minuten "erwacht" der O., blaettert im Notenbuch, und beginnt irgendwann das angegebene Lied zu intonieren. Allerdings hat er bisher noch nicht bemerkt, dass das AM schon beendet ist und wird in seinem hingebungsvollem Spiel abrupt vom Dienstleiter mit den Worten unterbrochen: "Lasst uns danken".<br>Besser?<br><br><br><br> <br><br><br>P.S. Wo lebst Du? Seit die bei Aldi Scannerkassen haben sind die langsam wie....
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Beitragvon Ned_Flanders » 29.06.2004, 16:30

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Beitragvon philippus » 29.06.2004, 16:45

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Beitragvon 42 » 29.06.2004, 16:53

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Beitragvon Toffifee » 29.06.2004, 17:19

„Aus "Fastfood" ein Gängemenue machen. Was braucht´s?“<br><br>Hi, mein Großer, <br>sei versichert, dass es „eigentlich“ explizite Anleitungen gibt, die Würdigkeit/Heiligkeit dieses „Höhepunktes“ zu gewährleisten... Schade, dass sich, wie in fast allen Dingen, nicht alle ATs daran halten :( <br><br>Bei uns schaffen wir es – glaub ich – ganz gut, das Abendmahl nicht zu einem Homerun werden zu lassen: während der Dienstleiter den anwesenden ATs die Hostie reicht, intoniere ich das Lied, das mir unter dem GD „auf den Geist“ gekommen ist ;) , lasse mir dann das Abendmahl geben, bevor die Gemeinde dran ist und nehme mir auch die Zeit, meine Einkäufe liebevoll und ausgiebig zu begutachten :D Wo steht denn geschrieben, dass die Gemeinde fast wie unter Kaufhausgedudel zum Abendmahl gehen müsste :confused: <br><br>Anschließend spiele ich „mein“ Lied weiter, bis das Austeilen vorbei ist, der AT (falls er noch nie bei uns war, wird er von meinem Priester darauf hingewiesen, dass wir nach dem Abendmahl singen) schaut mich entweder fragend an oder gibt sein „eigenes“ Lied bekannt und ich lasse mir einfach mit dem Aufschlagen und Vorspiel ein bißchen Zeit, um sicherzugehen, dass jeder, der mitsingen möchte, auch Gelegenheit hatte, das Gesangbuch aufzuschlagen. Und dann gibt es die Anweisung, dass Gemeindegesang und/oder Orgelspiel so lange dauern sollen, bis auch der Letzte Gelegenheit hatte, zu beten...<br><br>Kommst du – kuckst du :D :D :D <br><br>Bis bald,<br>Grüße an die ganze family,<br>Deine Toffi :) <br><br>PS: Ich vergaß – was mir ganz wichtig wäre, ist, dass sich ALLE ATs gründlich die Hände vor dem GD waschen, damit die Hostie nicht nach Rasierwasser schmeckt ;) <br>Hoffnungsvoll, dass dies DER RICHTIGE liest :D und weitergibt ;)
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Beitragvon pakungoadipen » 29.06.2004, 17:37

es sei nur angemerkt, daß christliche abendmahle schon seehr lange in allen denkbaren dimensionen stattfinden. hier dürfte auch die nak mal aus dem historischem fundus abendländisch/christlicher kultur schöpfen. <br>wie wärs denn mal mit ein paar "elevationstocatten" von frescobaldi? oder eben überhaupt einfach nur "guter" musik? <br>daß die "würde" des nak-abendmahles oft so armselig und billig ist, liegt inmho nicht zuletzt an den sonderlichen vorschriften "was gespielt werden darf"... und an der immernoch so gruseligen schwarzen kleiderordnung... <br>lg p.a.
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Beitragvon maximin » 29.06.2004, 17:53

:)Mein lieber alter Recke Ned Flanders,<br><br>das hast Du gut aufgespießt dieses Thema. Glückwunsch:D. Im Gegensatz zur in der NAK (Pardon) (h-)eiligen Abfütterung habe ich inzwischen zum Beispiel in verschiedenen Evangelischen Gemeinden bzw. Evangelischen Gemeinschaften erlebt, dass man sich dort gaaaaaanz viel Zeit für die Feier des Heiligen Abensmahls nimmt :).<br><br>Da findet kein "Wettrennen" um den Leib des "Herrn" im Kreisverkehr statt. Nö.<br><br>Gründe gefällig?<br><br>1. Die feieren es nur 1 x im Monat<br><br>2. Aber wenn, dann eben mit Muße und hl. Andacht.<br><br>3. Das Grundübel in der NAK dazu ergibt sich m.E. aus den Zeitvorgaben für die jeweilige Maximaldauer für einen Gottesdienst, so, wie sie in den Richtlinien für neuapostolische Amtsträger niedergelegt sind.<br><br>Als ich seinerzeit diese Tabelle zum ersten mal las wurde mir schwindelig, so wie auf hoher See, wenn viele Seekrank werden...<br><br>Es wird in der NAK angewiesen, die Geschwister vor jeder Abendmahlsfeier auf diese heilige Handlung vorzubereiten, jedenfalls verbal. Und anschließend schauen die Verantwortlichen auf die Uhr, erkennen den sich (wiedermal) abzeichnenden Zeitdruck etc., etc. etc.... <br><br>Seid mir nicht gram ihr Besonnenen: ALLES IM SCHAUFENSTER UND NIX IM LADEN...!. Nur wer hat das verursacht? <br><br>Ich meine die "DIN-normartigen" Zeitvorgaben in den o.a. Richtlinien... <br><br>Trotzdem liebe Grüße ins Besonnendörfchen<br><br>Maxi :rolleyes:
Der kleine Glaube hat denselben starken Heiland wie der große Glaube...
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