Heiliger Geist - Gabe Gottes

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

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Beitragvon Gaby » 10.08.2004, 09:25

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Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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Beitragvon old_armin » 10.08.2004, 09:28

Liebe Ruth,<br>diese Begebenheiten sind bekannt und werden oft und gerne zitiert. Seltener jedoch wird darauf hingewiesen (und ich wiederhole mich hier in gk), dass der Hauptmann Kornelius und sein ganzes Haus den heiligen Geist erstens ohne Zutun des Apostels Petrus empfangen hat (wenngleich in seiner Anwesenheit), und überdies sogar noch vor der Wassertaufe, die Petrus dann notgedrungen nachliefern musste, als er sah, dass Gott seinen Geist den Heiden schon von sich aus gegeben hatte. Nachzulesen in ApG 10.<br><br>Dies zeigt, dass Gott sich nicht an irgendwelche menschlichen Vorschriften hält, wenn er entscheidet, a) wem er seinen Geist gibt, und b) auf welche Art er dies tut. Sinngemäß hat dies der Stammapostel ja auch im Pfingstgottesdienst in bisher nicht bekannter Deutlichkeit gesagt: Nicht der Apostel spendet den Geist, sondern Gott!<br><br>Liebe Grüße von armin :)
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Beitragvon Ruth » 10.08.2004, 10:04

Lieber armin,<br><br>siehst du, und genau das habe ich auch geschrieben, zweites Zitat aus Apg.9, 17, als Hananias zu Saulus kam.<br><br>Außerdem möchte ich nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, daß ich schon an anderer Stelle schrieb: die Apostel Jesu vermitteln ( nicht spenden ).<br><br>Wir sind also in diesem Punkt auf einer Linie.<br><br>Liebe Gaby,<br><br>ich betone, daß ich nicht exklusiv nur die Apostel meine, obschon diese dazu den Auftrag haben.<br><br>Gott läßt sich nicht vorschreiben, wo und wie er etwas tut. Aber er hat den Auftrag in die Hände der Apostel gelegt, und für mich bedeutet es, wenn an Pfingsten seinerzeit der Geist Gottes wehte, so war er es, der ein Zeichen setzte; dadurch aber nicht den Auftrag seines Sohnes an seine Apostel in Frage stellte, auch mit dem Geist zu taufen.<br><br>Ich kann mir gut vorstellen, daß Petrus und die anderen Apostel sich seinerzeit ( Pfingsten ) noch gar nicht recht bewußt waren, was der Herr in ihre Hände gelegt hat.<br><br>Und ich erinnere mich gerade der Worte Jesu, der sagte: Es ist der Knecht nicht größer als sein Herr....<br>und somit auch nicht der Apostel größer als sein Sender.<br><br>Wie gesagt, diese Männer haben Auftrag Jesu und das ist Wahrheit.<br><br>In wie weit der allmächtige Gott selbst wirkt, als der Herr, das muß ihm schon überlassen bleiben.<br><br>Gruß<br>Ruth
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Beitragvon Gaby » 10.08.2004, 10:28

Liebe Ruth,<br><br>die Legitimation als Apostel Jesu zu wirken, will ich ja auch niemandem absprechen ;).<br>So wie Du es jetzt ausgedrückt hast stimme ich mit Dir überein.<br>Markus Schäfer schrieb einmal sinngemäß:<br>Wer glaubt Gott sei in der NAK nicht zu finden liegt genauso falsch, wie der, der behauptet Gott sei "ausschließlich" in der NAK zu finden.<br>Wir können Gott halt nicht vorschreiben, wo sein Geist zu wohnen hat.<br><br>Liebe Grüße<br><br>Gaby
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Beitragvon panta_rhei » 10.08.2004, 11:41

Hallo,alle miteinander!<br>Es ist ein sehr interessantes Thema, über was hier diskutiert wird, ein Thema, was mir persönlich sehr wichtig ist.<br>Ich stamme aus keiner "Segenslinie", habe die Spendung des Heiligen Geistes mit 18 Jahren und damit sehr bewußt erlebt.<br>Und ehrlich gesagt, habe ich mich nach der Handlung nicht anders gefühlt, wie davor.<br>Ich glaube nicht, dass es so einfach ist.<br>Immerhin sprechen wir von dem Geist Gottes. <br>Und aus diesem großen Geheimnis eine Handlung und damit eine Erklärung in ein paar Sätzen zu machen, ist sicher nicht alles, was eben dieses Geheimnis beinhaltet.<br>Wie soll man sich diesen Geist vorstellen? Und was machen die Apostel, was sonst keiner darf?<br>Gottes Geist ist doch kein großer Topf Suppe, aus dem unsere Apostel mit einer Kelle den Heiligen Geist verteilen.....<br><br>Ich arbeite in einer Hospizgruppe mit, da hat es katholische und evangelische Christen und auch Nichtchristen, eben Ökumene pur.<br>Vor einiger Zeit hatten wir ein Fortbildungswochenende und am Sonntag hielt der evangelische Diakon eine kleine Andacht.<br>Er begann mit Gebet und bat Gott, dass Er ihm und uns seinen Heiligen Geist sendet. <br>Ja, soll ich nun sagen: schade, schade, da hast du Pech gehabt, du bist leider nicht neuapostolisch :eek:<br>Oder gibt es einen Unterschied zwischen "senden" und "spenden" ? <br>Kann man Gottes Geist "haben" wie irgendeine Sache?<br>Ist Gottes Geist eine Sache oder ist es etwas viel Größeres, Unerklärbares und vor allen nichts, über was wir Menschen verfügen können?<br>Ich weiß nicht, wie das wirklich ist mit eben diesem Geist und ich versuche auch nicht, es zu verstehen. Ich denke, es gibt Dinge, die kann man nur fühlen und sie sind eine ganz persönliche Erfahrung.<br>Versteht mich nicht falsch. Ich spreche den Aposteln ihre Legitimation nicht ab aber ich denke, das ist sicher nicht der einzige Weg.<br><br>Ich habe eine guten Satz gelesen:<br> Das Christentum richtig zu verstehen ist auf Grund der tiefen Geheimnisse, die die Geschichte der ersten Zeit umgeben, für uns fast eine Unmöglichkeit<br><br>Ich denke, das ist richtig und deshalb sollten wir vorsichtig sein, mit den Schlüssen, die wir ziehen und den Regeln die wir aufstellen und Grenzen, die wir ziehen.<br> <br>Ich frage mich, "braucht" Gott uns Menschen um seinen Geist zu den Menschen zu tragen? Oder ist die Handlung etwas, damit wir verstehen, etwas erfassen können?<br>Alles Fragen, über die man disktieren kann mit dem Wissen, dass wir eben trotzdem nicht Alles wissen und verstehen werden.<br>Aber deshalb bleibt es "das unergründliche Geheimnis" und für mich fühlt sich das so gut und richtig an und damit kann ich leben.<br>Liebe Grüße<br>panta rhei
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Beitragvon Peter.SDG » 10.08.2004, 12:55

Hallo ihr lieben,<br><br>nur kurz zu dem Schwerpunkt Handauflegung von Ruth:<br>Diese Handauflegung kann sich in auch auf die Taufe beziehen - denkt nur mal an die Taufe wie wir sie kennen: Folgt der Taufhandlung mit Wasser nicht die Segnung und Gebet mit Handauflegung? So könte cih mir diese ganze Sache erklären.<br>Hananias war übrigens ein einfacher Jünger, keine Apostel - und er taufte Paulus und legte ihm dabei die Hände auf. <br>Was meint ihr?<br><br>Der heilige Geist wirkt außerhalb der NAK meines Erachtens genauso - er weht eben wo er will und nimmt Wohnung in dem Menschen, der ehrlich und gläubig darum bittet - In Jesu Namen! - was in diesem Namen vom vater erbeten wird, wird gegeben. Wieso sollte es beim Heiligen Geist anders sein?<br><br>Das gebe ich mal zu be-denken.<br><br>In Liebe <br>Peter SDG
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Beitragvon Cemper » 10.08.2004, 13:08

Lieber Peter.SDG!<br><br>Ich lese eben in Ihrem Beitrag:<br><br>"Der heilige Geist wirkt außerhalb der NAK meines Erachtens genauso - er weht eben wo er will und nimmt Wohnung in dem Menschen, der ehrlich und gläubig darum bittet - In Jesu Namen! - was in diesem Namen vom vater erbeten wird, wird gegeben. Wieso sollte es beim Heiligen Geist anders sein?<br><br>Das gebe ich mal zu be-denken."<br><br>Dazu - lieber Peter - hätte ich dann noch diese Frage: Gehen wir einmal davon aus, dass ein evang. Christ auf dem von Ihnen beschriebenen Weg den Heiligen Geist bekommen hat. Gehen wir sodann davon aus, dass ich dieser Mensch bin. Und drittens gehen wir noch davon aus, dass dieser Mensch Mitglied der Neuap. Kirche werden will. Muss er dann noch "versiegelt" werden - also den Heiligen Geist bekommen? Wenn ja: Warum?<br><br>Ebenfalls liebe Grüße<br><br>Cemper
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Beitragvon Peter.SDG » 10.08.2004, 13:26

Mein lieber Cemper,<br><br>nur vorweg: in dieser Frage kann ich ihnen keine neuapostolische Antwort geben, da ich selbst den neuapostolischen Standpunkt mindestens sehr anzweifle - wenn nicht sogar als völlig falsch erachte und daher dieses weitere Sakrament seines Sinnes entbehrt sehe.<br><br>Deshalb folgende Antwort: Ich glaube nicht, dass eine weitere Handlung nötig wäre - aber was interessiert es, was ich dazu denke? In dieser Si´tuation, wie Sie sie beschreiben, mein Lieber, kann ich es eigentlich als gegeben voraussetzen, dass der betreffende Versiegelungskandidat selbst glaubt, dass er den Heiligen Geist noch nicht in sich trägt - und ihn von einem Apostel der NAK gespendet bekommen muss.<br><br>Eine neuapostolische Antwort würde sich mit meiner Ansicht natürlich nicht decken. Der an der neuapostolischen Lehre ausgerichtete Gläubige würde mit großer Sicherheit meinen ersten Beitrag zunächst ablehnen und sagen, dass nur durch die Handauflegung eines Apostels, eben bei dem Sakrament der Versiegelung, der Heilige Geist Wohnung in dem Gläubigen nimmt. Auf ihre Nachfrage würde er also antworten: Ja, er muss versiegelt werden, denn was Peter.SDG hier schreibt entbehrt jeglicher (göttlichen? apostolischen?) Wahrheit.<br><br>Was denken Sie eigentlich zu diesem Thema, mein lieber Cemper? Das interessiert mich wirklich brennend, wie Sie sich wohl vorstellen können...<br><br>In Liebe<br>Peter SDG
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Beitragvon Cemper » 10.08.2004, 13:47

Lieber Peter,<br><br>der liebe Cemper denkt, dass der liebe Peter - Mitglied der NAK und also versiegelt und also Träger des Hl. Geistes - aufgrund eben des in ihm wohnenden Hl. Geistes eine Antwort wissen müsste. Außerdem denkt Cemper, dass er - falls Peter keine Antwort hat - evtl. Anlass zu unziemlichen Fragen haben könnte. Und schließlich denkt der liebe Cemper noch, dass in dem Falle, dass Mitglieder der Neuap. Kirche - also mehrere Träger des Heiligen Geistes - unterschiedliche Antworten geben, ebenfalls Anlass zu unziemlichen Fragen bestünde und dass wir es mit einem Problem zu tun haben könnten, das vermutlich nur Mr. Randnotiz als NAK-Mitglied kraft juristischer Kompetenz in Verbindung mit dem Heiligen Geist klären könnte. Wir könnten sozusagen ein pneumatisches Wohnungsrechtsproblem haben.<br><br>Vorsorglich entschuldige ich mich für evtl. unangemessene Antworten angesichts des ernsten Problems und frage nur noch, ob die Formulierung "unserem Geist" in dem bibl. Satz "Gottes Geist gibt Zeugnis unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind" unseren Geist im Sinne von Verstand meint. Falls dies so sein sollte, könnten wir dieses ernste Problem evtl. mit dem Verstand lösen.<br><br>Und nun? Randnotiz ist leider nicht greifbar.<br><br>Ihr lieber Cemper
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Beitragvon Cemper » 10.08.2004, 13:50

@ RANDNOTIZ<br><br>SIE WERDEN DRINGEND GEBRAUCHT!<br><br>Cemper
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Beitragvon Anne » 10.08.2004, 14:06

Und da fragt mich der Ev. Pastor, was nochmal unsere "Heilige Versiegelung" ist und sagt dann: <br><br>"Ja, das hat meine Kirche verpennt." <br><br>Das ist auch Ökumene. <br><br>Anne
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Beitragvon Peter.SDG » 10.08.2004, 14:11

Mein lieber ;) Cemper,<br><br>war es Ihnen zuviel Liebe? Und dabei streng ich mich so an, Sie könnten das doch wirklich mal honorieren;) Das nur so am Rande.<br><br>Dann habe ich also richtig vermutet: Herr Cemper wartete nur darauf unangenehme (oder "unziemliche") Fragen stellen zu dürfen. Eine Ihrer Spezialitäten nicht wahr? Tut mir leid, dass ich Sie enttäuschen musste.<br><br>Ich freue mich auf viele weitere Fragen.<br>Auch wenn es Ihnen vielleicht nciht passt: Besonders liebe Grüße an Sie!;)<br>Peter SDG
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Beitragvon Cemper » 10.08.2004, 14:13

Ja, liebe Anne, Müdigkeit ist ein ökumenisches Phänomen. In der Bibel steht viel/einiges über Schläfrigkeit - und unser Herr hatte auch seine Probleme. Er hatte keinen Stein, auf den er sein Haupt legen konnte.<br><br>C,
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Beitragvon Anne » 10.08.2004, 14:16

Ich frage mich immer, ob Er wohl Zeit hatte.<br><br>*Ticktack* <br><br>Anne
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