STAP in Dresden

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Re: STAP in Dresden

Beitragvon Peter.SDG » 06.10.2009, 15:59

Sonia hat geschrieben:Sicher ist Dankbarkeit eine Tugend, die man (bei sich selbst) kultivieren kann, aber anordnen oder absprechen, finde ich, kann man sie niemand.


Da hast Du völlig Recht. Und genauso wenig geht das auch mit Glauben/Vertrauen, Lieben, Hoffen usw. Aber das ist leider einer der Grundirrtümer, die fast jeden Gottesdienst von neuapostolischen Altären gepredigt werden ("Da muss man seinen Glauben einsetzen...").
Man hat leider immer noch nicht begriffen, dass man zu all dem nur einladen kann, weil all das Dinge sind, die sich entwickeln, und deren Entwicklung man nur bedingt in der Hand hat.
Wenn wir gelernt hätten, richtig in unseren Herzen zu lesen, würden wir erkennen, dass wir in uns ein Verlangen tragen, das in dieser Welt nicht gestillt werden kann. Auf dieser Erde bleibt immer ein Rest an Enttäuschung.
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Re: STAP in Dresden

Beitragvon tosamasi » 06.10.2009, 16:50

Peter.SDG hat geschrieben:
Sonia hat geschrieben:Sicher ist Dankbarkeit eine Tugend, die man (bei sich selbst) kultivieren kann, aber anordnen oder absprechen, finde ich, kann man sie niemand.


Da hast Du völlig Recht. Und genauso wenig geht das auch mit Glauben/Vertrauen, Lieben, Hoffen usw. Aber das ist leider einer der Grundirrtümer, die fast jeden Gottesdienst von neuapostolischen Altären gepredigt werden ("Da muss man seinen Glauben einsetzen...").
Man hat leider immer noch nicht begriffen, dass man zu all dem nur einladen kann, weil all das Dinge sind, die sich entwickeln, und deren Entwicklung man nur bedingt in der Hand hat.


Wie wahr!
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
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Re: STAP in Dresden

Beitragvon Heidewolf » 06.10.2009, 17:44

Lieber Peter,
hier irrst du.
Nach NAK-Auffassung ist das ja alles schon da, man ist ja schließlich bereit.

Das hebt eben die NAK-Gotteskinder von den anderen so ab.

Schmunzelnde Grüße, H.
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Re: STAP in Dresden

Beitragvon Peter.SDG » 06.10.2009, 17:59

Heidewolf hat geschrieben:Lieber Peter,
hier irrst du.
Nach NAK-Auffassung ist das ja alles schon da, man ist ja schließlich bereit.

Das hebt eben die NAK-Gotteskinder von den anderen so ab.

Schmunzelnde Grüße, H.


:mrgreen: 8)
Wenn wir gelernt hätten, richtig in unseren Herzen zu lesen, würden wir erkennen, dass wir in uns ein Verlangen tragen, das in dieser Welt nicht gestillt werden kann. Auf dieser Erde bleibt immer ein Rest an Enttäuschung.
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Re: STAP in Dresden

Beitragvon Holytux » 07.10.2009, 15:41

Im Bericht auf nak-mitteldeutschland wird auf die Bibelstelle verwiesen:

In 1. Petrus 2, 9 heißt es dazu: "Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht."


Es wird leider nicht erwähnt, was anschließend vom Stammapostel gesagt wurde:

"...Nun könnte jemand dieses Wort als sehr exklusiv ansehen und sagen: Aha, alle anderen sind wieder draußen! Ich will dazu ein ganz deutliches Wort sagen:Wir wollen niemanden ausschließen, ganz gewiss nicht. Wen der Herr als sein Eigentum betrachtet und sich dazu einmal bekennt, das ist seine Angelegenheit. Wir gönnen das jedem ernsthaften Christen ganz gewiss. Aber die Grenze bestimmt er..."


Hier wird die "Eigentumsfrage" offengelassen. Bei allem Geeiere und Lavieren dennoch bemerkenswert.

LG
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Re: STAP in Dresden

Beitragvon Zwischenruf » 07.10.2009, 16:22

Hallo Holytux,

hatte mir heute vormittag auch vorgenommen, nach Feierabend darauf hinzuweisen, jetzt bist du mir zuvorgekommen. Welch schöne Verbindung! :wink:

LG, Z.
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)
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