Mit Gott reden

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon Bert » 03.09.2008, 14:43

egil hat geschrieben:LieBert :wink: ,

ich gehe mit der Meinung von Rn (der hieraus evtl. einen neuen Fred machen könnte) d'accord. Inwieweit eine solche "Resonanz" für Dritte nachvollziehbar oder verifizierbar gemacht werden sollte und könnte find ich nachrangig - zumal, wenn die "Antwort" zwar Einfluss auf Empfinden und Meinung des "Empfängers" hat und er dies Empfinden oder seine Meinung zum Ausdruck bringt, aber nicht zur Doktrin für andere macht.

Wir sind da ganz nah an der "Botschaft", fällt auf
...


Werter egil,

Resonanz hin, Resonanz her - der eine hat's irgendwie und der andere hat's nicht.

Ich wende mich allein dagegen, daß hier etwaige 'Resonanzergebnisse' als Gotteswille eingebracht werden, egal, wer's macht. Die Resonanzen, die ihren Ursprung bei Gott haben sollen, sind am Ende wegen der individuellen Denkweise des Einzelnen - obwohl auf einen einzigen Glaubenspunkt bezogen - sicher auch gegensätzlich. Und dann? Veranlaßt Gott Resonanzen bei X so und bei Y ganz anders?
Also, wenn schon Resonanzen, dann sollte der Empfänger sie für sich behalten, nicht aber als Argumente einwerfen.

Ich warne zur Vorsicht, was die Annahme von Menschen angeht, sie hätten von Gott auf diese oder jene Frage eine Resonanz gehört und diese solle man berücksichtigen.

Mach's gut, egil.

Es grüßt freundlich

Bert
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Beitragvon Randnotiz » 03.09.2008, 15:10

Bert, und wie ist das dann mit solchen, die argumentieren, sie hätten von Gott noch nie eine Resonanz erhalten?
Es wäre konsequent, derartige Argumente (hallo Bedenkenträger...) dann auch unberücksichtigt zu lassen. :wink:
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
Benutzeravatar
Randnotiz
 
Beiträge: 14333
Registriert: 01.02.2003, 11:12
Wohnort: NRW

Beitragvon a cappella » 03.09.2008, 15:25

Lieber Bert,

was verstehst Du unter "glauben"?

LG,
a c.
a cappella
 

Beitragvon Bert » 03.09.2008, 15:35

Randnotiz,

hat einer eine Resonanz seitens Gott nicht erhalten, kann er eine 'Antwort' Gottes aus einer mit ihm 'geführten Besprechung' nicht anführen.

Derjenige, der entgegengesetzt handelt, muß sich den Vorwurf gefallen lassen, daß er versucht, mit der Berufung auf göttliche Wahrheiten, die ihm durch Rede Gottes an ihn oder durch dessen anderweitige Resonanzen zuteil wurden, den Gesprächspartner zu 'erschlagen'. Gewissermaßen so: "Das ist nicht meine Weisheit, sondern das hat Gott mir gezeigt. Das mußt Du glauben!" Man stelle sich nur mal vor, der so Angesprochene würde wie folgt kontern: "Du, hör mal, ich habe aber von Gott in der Sache eine ganz andere Resonanz erhalten. Welcher sollen wir denn nun glauben?" Das wäre dann schon recht kurios - jedenfalls wäre der 'Resonanzaustausch' (statt Gedankenaustausch) wegen fehlender Sachbegründung völlig sinnlos.

Wie gesagt, 'Resonanz'-Empfänger in allen Ehren, für ein Sachgespräch sind behauptete (ggf. widerstreitende) Ergebnisse von 'Besprechungen mit Gott' nicht tauglich.

Lass mich noch schreiben dürfen, daß ich in den Kritiken an meinen Beiträgen ein Eingehen darauf vermisse, daß göttliche Resonanzen im Widerspruch zueinander stehen können, wo doch dieser Widerspruch zeigt, daß dahinter nicht der eine Gott stehen kann.

LG
Bert
Zuletzt geändert von Bert am 03.09.2008, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Beitragvon Bert » 03.09.2008, 15:42

Lieber a cappella,

ich habe hier meine Ansicht zu dem Thema in aller Ausführlichkeit dargelegt.

Die Einwände, die ich gehört habe, lassen weitere Gegenvorstellungen nicht sinnhaft sein.

Vor allem möchte ich hier aufgrund meiner Beiträge keine Diskussion über mich und mein Verhältnis zum Glauben anfangen.

Ich hoffe, daß Du mich verstehst.

LG
Bert
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Beitragvon Bert » 03.09.2008, 16:34

Päpstin, das zeigt doch: Gott 'redet' und die Menschen verstehen ihn nicht. Oder verstehen ihn falsch?

Jener Fall zeigt auch, daß eine Besprechung zwischen Mensch und Gott für den Menschen erst dann richtig wahrnehmbar geschehen kann, wenn er gestorben ist. :wink:
-------------------------------
Qui tacet, consentire videtur. - Wer schweigt, der scheint zuzustimmen.
Benutzeravatar
Bert
 
Beiträge: 7951
Registriert: 01.03.2003, 11:12

Vorherige

Zurück zu Erlebnisse



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron