Mit Gott reden

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon scholli » 02.09.2008, 13:16

Cleopatra hat geschrieben:Scholli, der Artikel ist gelungen, da kann man nicht motzen. Und Wunschtraum? Wenn jeder bei sich selbst anfängt, überlegt, innehält............oder vielleicht mal nicht in die Tasten haut, um zu sticheln, wenn weniger wortgewandte Fories etwas schreiben, oder ein Mitbruder versucht, Opfern von Gewalt zu helfen - dann, ja dann klappt`s auch mit der Wertschätzung. *Dein Bruder/Schwester ist genauso gut wie du*

(war jetzt eine allgemeine Aussage, nicht speziell an dich gerichtet) :wink:



danke , habe ich auch nicht so verstanden :wink:

seh ich alles ähnlich wie du , nur wenn sich hier mal einer als absoluter pro-naki "outet" sollte man auch seine meinung respektieren und schätzen.

auch wenn es nicht die eigene ist .
ich bekomme immer bauchweh wenn sich menschen , aus welchen gründen auch immer , für eine sache einsetzen von der sie überzeugt sind und dann dafür als "hirnlose ferngesteuerte Nachfolger" tituliert werden.

das wir uns schätzen haben wir doch schon bei guten essen und trinken bewiesen , oder ? war scheeee.. :lol:
Ich setze Liebe mit Freiheit gleich. Die Liebe zu Gott kann nicht durch Gebote, sondern nur durch einen Akt der Willensfreiheit bewirkt werden. - Isaac B. Singer
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Beitragvon Cleopatra » 02.09.2008, 13:47

Na logo scholli - wir haben uns schätzen gelernt. War echt scheee. :lol: :wink: Und Dito! Selbstverständlich sollten Toleranz und Wertschätzung für jedermann gelten. Ohnehin ist es besser, wenn in Foren gewisse Sachverhalte kritisiert werden (zur Sprache gebracht werden), als das man fast ausschließlich persönlichen Hickhack ausfechtet. Wird uns allen nicht immer gelingen, mir auch nicht, aber wir sollten uns bemühen.

LG, Cleo
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
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"Du bist, was du denkst!"
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Namaste
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Beitragvon egil » 02.09.2008, 15:19

Bert hat geschrieben:manfredok,
nett geschrieben von Dir. Doch Quatsch ist das Geschreibsel von alter Mann allemal. :mrgreen:


Bei allem Respekt, Bert - das verstehe ich nicht.

Und "Geschreibsel" ... also bitte sehr ... ein bisschen mehr Contenance gegenüber einem Alten Mann! 8)
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Beitragvon Bert » 02.09.2008, 22:07

Werter egil,

es geht um das von alter Mann angeführte 'mit Gott besprechen'.

Bei aller Wertschätzung gegenüber jedermann, der eine Möglichkeit sieht, 'Dinge mit Gott zu besprechen', behaupte ich, das solches im Sinne des Wortes unmöglich ist. Von daher mein Ausdruck 'Quatsch'.

Wenn man allerdings damit meint, man wolle eine Sache im Gebet vor Gott bringen, dann sehe ich dafür sehr wohl die Möglichkeit gegeben. Der Beter erhält aber keine hörbaren Worte von Gott. Es findet keine Besprechung statt, in der die eine wie die andere Seite hörbar redet.

Egil, ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Sollte ich dem altem Manne mit der Formulierung meiner Ansicht zu nahe getreten sein, möchte ich mich hiermit bei ihm entschuldigen.

LG
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Beitragvon Randnotiz » 02.09.2008, 22:18

Bert, das Geheimnis des Gebets erschließt sich auch niemandem, der erwartet, Worte aus den Wolken zu hören.
Ich will dir jetzt nicht so eine Erwartung unterstellen - dafür trägst du (zum Glück) zuviel Vernunft in dir.
Es ist aber, so denke ich, so: Das innige Gebet als "Kontaktaufnahme" zu Gott erschließt dem Beter die Möglichkeit, eine Resonanz Gottes zu fühlen, die sich Außenstehenden nur schwer erschließt.
Ich wäre daher aus Taktgefühl eher behutsam mit Kommentierungen, die genau auf diese Erfahrungen Bezug nehmen. Sie sind in ihrer Individualität nur schwer nachzuvollziehen. Das sollte hin und wieder einfach so stehen gelassen werden. Die Wahrnehmungsebene ist dafür einfach zu subjektiv.
Uns würde ja auch nicht einfallen zu diskutieren, warum Person A Person B liebt und nicht Person C. Das "forum internum" ist manchmal recht autonom.

Grundsätzlich verstehe ich dich aber - um mal zum Schluss "Schönwetter" zu machen. :wink:
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Beitragvon Bert » 02.09.2008, 22:29

Werter Randnotiz,

ich persönlich bin Beter von Kindesbeinen an, also ein Erfahrener. Was sich im Gebet für mich erschließt oder nicht erschließt, ist mir daher sehr, sehr bekannt. Vor diesem Hintergrund habe ich argumentiert.

Ich muß zur Klarstellung noch anfügen, daß ich persönlich den Umgang mit Begriffen sehr sorgfältig praktiziere. Mir ist das wichtig, weil sonst ein Austausch von Gedanken nicht möglich erscheint, es eher verwirrt, wenn unter einem Begriff der eine dieses und der andere Anderes versteht.

Mach's gut und Dank für Deine Antwort

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Beitragvon a cappella » 02.09.2008, 22:32

Aber Bert,

es ist völlig normal und nicht zu ändern, dass jeder eine eigene Wahrnehmung hat, innerhalb derer auch Begriffe angesiedelt sind, also gewissermaßen eine eigene Resonanz haben. Wie könnte da Übereinstimmung stattfinden?
Und was Du als erfahrener Beter erlebst, muss mit meinem Erleben keineswegs übereinstimmen, oder?

Liebe Grüße,
a c.
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Beitragvon Bert » 02.09.2008, 22:41

Lieber a cappella,

jedem seien seine eigenen Wahrnehmungen gegönnt.

Ich muß aber nich alles als wahr verstehen und übernehmen. Und wenn ich Bedenken gegen behauptete Glaubensausformungen habe, erlaube ich mir, diese zu artikulieren, lieber a cappella. Davon wird niemand ärmer.

So ist das nun mal.

'Begriffe mit eigener Resonanz' - schön gesagt, aber die Resonanz muß schon für den Dritten nachvollziehbar sein, sonst - wie gesagt - folgen Bedenken.

Noch Eines: Es wird schwierig oder wohl auch unmöglich zu diskutieren, wenn sich Diskutanten hinsichtlich ihrer auseinanderklaffenden Meinungen auf ihre persönlichen 'Besprechungen', d.h. auch auf 'Antworten Gottes' daraus beziehen wollen, wenn sie hier schreiben. Am Ende erscheint Gott in der Gegenüberstellung der Meinungen als Hampelmann - wegen der Abweichungen, je nach Gesprächspartner. Und das wollen wir doch nicht!

Ansonsten alles Liebe und Gute für Dich.

Bert
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Beitragvon tosamasi » 03.09.2008, 09:55

Bert schrieb:
'Begriffe mit eigener Resonanz' - schön gesagt, aber die Resonanz muß schon für den Dritten nachvollziehbar sein, sonst - wie gesagt - folgen Bedenken.


Diese sehr subjektiven Erfahrungen können nicht objektiviert werden. Wer sollte den Grad bestimmen? Wer könnte sich anmaßen, über Empfindungen zu richten?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
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Beitragvon egil » 03.09.2008, 10:44

LieBert :wink: ,

ich gehe mit der Meinung von Rn (der hieraus evtl. einen neuen Fred machen könnte) d'accord. Inwieweit eine solche "Resonanz" für Dritte nachvollziehbar oder verifizierbar gemacht werden sollte und könnte find ich nachrangig - zumal, wenn die "Antwort" zwar Einfluss auf Empfinden und Meinung des "Empfängers" hat und er dies Empfinden oder seine Meinung zum Ausdruck bringt, aber nicht zur Doktrin für andere macht.

Wir sind da ganz nah an der "Botschaft", fällt auf ...
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Beitragvon Randnotiz » 03.09.2008, 10:58

egil, wie sollte der Fred denn heißen? Mir fällt nix ein.
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Beitragvon heinrich » 03.09.2008, 11:00

Mir fällt nix ein.


Das ist doch ein toller Fred-Titel :D

Lachende Grüße aus dem Süden,
Heinrich
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Beitragvon teutscher Michel » 03.09.2008, 11:06

Tja, nun, was mache ich jetzt. Ich denke, Gott liebt mich, dafür habe ich keine Beweise, nur mein persönliches Gefühl. Darf ich das jetzt hier mal schreiben, oder stehe ich dann gleich neben dem alten Mann, der offensichtlich die Ruhe in seinen Gesprächen mit Gott genießt und dann die Empfindungen seiner Seele oder so als Antwort empfindet. Finde ich toll, wetrde mal üben!
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Beitragvon Reverend » 03.09.2008, 11:14

...
Zuletzt geändert von Reverend am 11.07.2011, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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