Mit Gott reden

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon alter Mann » 02.09.2008, 09:19

Danke Manfredok und Bert das Sie mir zeigen, wie Sie mich sehen, da wird deutlich, das man das, was ich schreibe offenbar auch anders lesen kann. Ich will jetzt nicht fragen, ob am Ende von Ihrem Fernglas, Herr Bert ein Spiegel oder eine schwarze Scheibe ist.
Nun, ich bin keineswegs der Ansicht, dass nur ein NAK-Christ mit dem lieben Gott reden kann und Antworten bekommt. Schade eigentlich für jeden, der sich Christ nennt und das nie erfährt, er nimmt sich und Gott die Möglichkeit zum Kontakt. In Ihrem Text, Herr Manfredok klingt an, dass ich es nicht gelernt habe, zu denken; ich bin sehr dankbar, in einem liberalen NAK-Haushalt groß geworden zu sein und gelernt zu haben, mir von den Dingen, auch religiösen, ein eigenes Bild zu machen. Ihre Erfahrungen scheinen da anders zu sein und ich habe den Eindruck, das macht Sie so wütend, dass Sie nicht früher angefangen haben zu denken. Dafür habe ich Verständnis und nehme deshalb das bei Ihnen und Herrn Bert spürbare Gewaltpotential zunächst einmal als gegeben hin, auch wenn ich diese hier vorhandene verbale Gewalt eigentlich als unchristlich ablehne.
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Beitragvon organa » 02.09.2008, 09:20

Hallo, alter Mann,

alter Mann hat geschrieben:Haben Sie die Bibel in "gerechter" Sprache gelesen oder davon gehört, da wird das Problem, ist Gott weiblich oder männlich ziemlich brutal behandelt, finde ich!


inwiefern wird das Problem in der "Bibel in gerechter Sprache" brutal behandelt?

Herzlich grüßt
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Beitragvon manfredok » 02.09.2008, 09:24

Antwort an Päpstin und Tosamasi

Die NAK hat dieses Wort für sich neuapostolisch verbogen, neuapostolisch passend gemacht. Hier die NAKler im Hochzeitsaal und die anderen Christen draussen, die dann rufen und schreien.
Sie haben versucht durch Beispiele aus der Bibel, die verbogen werden, ihre Exklusivität zu bekräftigen.

Es wird eine Hochzeit im Himmel geben, aber nicht nach NAK Vorstellungen.
Alle Christen diese Welt, sind berechtigt daran teilzunehmen. Ich betone alle.
Natürlich wird es dann, drinnen und draussen geben.
Aber vielleicht sind diejenigen dann draussen , die meinen sie haben das Himmelreich jetzt schon für sich gepachtet.

Reicht das ?
Zuletzt geändert von manfredok am 02.09.2008, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon alter Mann » 02.09.2008, 09:30

Ach, Herr Manfredok, demnach kann ich als Christ leben wie ich will, alleine der Name Christ gilt dann als Eintrittkarte in den Hochzeitsaal?
Organa, haben Sie sich mit der "Bibel in gerechter Sprache" beschäftigt, ich habe darin gelesen, aber eigentlich sind die Kommentrae in Wikipedia aussagekräftig genug.
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Beitragvon organa » 02.09.2008, 09:39

alter Mann hat geschrieben:Organa, haben Sie sich mit der "Bibel in gerechter Sprache" beschäftigt, ich habe darin gelesen, aber eigentlich sind die Kommentrae in Wikipedia aussagekräftig genug.


Ja, ich habe mich mit der BigS beschäftigt und tue es noch immer.
(Wenn sie auch nicht meine Luther-Bibel ersetzen wird :wink: )

Was Wikipedia schreibt, ist (wie meistens) ein bißchen hie, ein bißchen da, aber eigentlich Nix richtig. Darauf würde ich (wie immer) kein Urteil gründen wollen...

Was aber meinen Sie denn mit "brutal behandelt"?
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Beitragvon manfredok » 02.09.2008, 09:46

Alter Mann schreibt:
Ach, Herr Manfredok, demnach kann ich als Christ leben wie ich will, alleine der Name Christ gilt dann als Eintrittkarte in den Hochzeitsaal?


Alter Mann schieb mal ein wenig deine NAK Sozialisierung beiseite, öffene deinen Blick.
Ich habe geschrieben , das alle Christen berechtigt sind, was sie dann daraus machen, da hat Gott den Menschen die Freiheit gelassen. Der Eintritt zum Hochzeitsaal ist aber nicht an die NAK gebunden und deren Apotelamt. Es werden da Gläubige aus allen Gemeinschaften sitzen. Mit Sicherheit auch solche, die nie eine Gelegenheit hatten, bedingt warum auch immer, Gott kennenzulernen.
Davon gibt es heute noch genug auf dieser Erde, die durch die Mächtigen dieser Welt davon fengehalten werden.
Gott ist gerecht. Man wird noch staunen, wie gerecht Gott ist.

Die Parusie der NAK hinkt an allen Enden und gehört ins Meer der Mär.
Wie schon gesagt, vielleicht wird es auch ein drinnen und draussen geben , derjenigen die das Himmelreich meinen gepachtet zu haben.
Da würde dann ein fürchterliches Erwachen geben
Zuletzt geändert von manfredok am 02.09.2008, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Cemper » 02.09.2008, 09:50

Am Rande zur Bibel in gerechter Sprache:

KLICK
KLACK

Danach weiß man Bescheid. :wink:
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Beitragvon heinrich » 02.09.2008, 09:56

Danach weiß man Bescheid.


Und danach erst recht :D :

http://www.ekd.de/presse/pm67_2007_bibel_in_gerechter_sprache.html

Herzliche Grüße,
Heinrich
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Beitragvon organa » 02.09.2008, 09:58

Cemper hat geschrieben:Danach weiß man Bescheid. :wink:


Eben - :wink:

Es ist halt wie immer alles nicht so einfach...
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Beitragvon tosamasi » 02.09.2008, 10:04

Manfredok schrieb:
Es werden da Gläubige aus allen Gemeinschaften sitzen. Mit Sicherheit auch solche, die nie eine Gelegenheit hatten, bedingt warum auch immer, Gott kennenzulernen.

Dagegen spricht aber der Bräutigam-Aspekt in Matth.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon alter Mann » 02.09.2008, 10:07

Entschuldigen Sie, Herr Manfredok, wenn ich Sie falsch verstanden habe und danke für die Klarstellung, der ich teilweise zustimme (was aber nichts mit der von Ihnen so bezeicheneten NAK-Sozialisierung zu tun hat). Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ein Mensch Gott und seine Handlungsweise und seinen Willen beschreibt! Ich wünschte, ich wüßte immer was Gott will. Zum Thema Gerechtigkeit hat einmal ein Papst im Mittelalter gesagt, im Himmel herrsche die Liebe, Gerechtigkeit sei Angelegnheit der Hölle (leider kenne ich den Namen des Papstes nicht, finde die Aussage aber durchaus bedenkenswert!!)
Frau oder Herr Organa, auf das Thema Bibel in gerechter Sprache möchte ich gesondert kommen, da man hier wieder einmal weit weg vom ursprünglichen Thema ist
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Beitragvon ninja-zx9 » 02.09.2008, 10:08

eure Diskussion in allen Ehren... aber hier geht grad der Sinn des Threads ganz schwer floeten. Und zwar in den hoechsten Toenen. Schwerlich vorstellbar, dass eine Auseinandersetzung ueber Bibeluebersetzungen/-auslegungen den Treadersteller, bezogen auf seine urspruengliche Aussage, in irgendeiner Art und Weise weiterhilft. Er geht den Schicksalsweg aller Treads in den Foren dieser Welt -> Sinn-Nirvana
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Beitragvon manfredok » 02.09.2008, 10:51

alter Mann schreibt:
Ich bin immer wieder beeindruckt, wenn ein Mensch Gott und seine Handlungsweise und seinen Willen beschreibt!

Hallo Du beschreibst, doch dauernd durch die NAK Brille gesehen gewisse Ablauffolgen, die feststehen. So und nicht anders.

Jetzt laß uns damit aufhören und zum Thema zurückkehren.
Ein Leben, ohne NAK.

ninja-zx9, um das Thema ein Leben ohne NAK, richtig zu beurteilen, fordert auch zwangläufig auf, die Denkungsweise der NAK zu beleuchten.
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Beitragvon tosamasi » 02.09.2008, 12:15

Jetzt laß uns damit aufhören und zum Thema zurückkehren.
Ein Leben, ohne NAK.

manfredok, was hälst du von meinem Einwand, bevor du dich abwendest bzw. anderem zuwendest?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
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