Drei Tage - drei Generationen

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon Bert » 23.06.2007, 15:21

stimmt die Schlagzeile auf der NaK-NRW-Homepage so wie sie dasteht?:

„Drei Tage – drei Generationen“



Lieber shalom,

die stimmt auch deshalb nicht, weil die aus dem Jenseits in den GD Anwesenden nicht einbezogen sind. :mrgreen:

B.
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Beitragvon maranatha » 23.06.2007, 16:06

Werter shalom,
die gute alte bekannte alte Sonntagsschule von 6 – 10, ist bereits Religionsunterricht, so auch der gute alte Kindergottesdienst von 10 – 14, so zumindest im Süden.
Außerdem könnten sie ein weinig kleiner Schreiben? Ich bin nicht taub!



Bert hat geschrieben:....die stimmt auch deshalb nicht, weil die aus dem Jenseits in den GD Anwesenden nicht einbezogen sind. :mrgreen:

B.


Bert,
wäre doch ganz interessant, ob man erfahren könnte, ob bei dem drei Generationen GD es auch eine Altersbeschränkung gegeben hat? Ganz besonders würde mich der himmlische Seniorenbereich interessieren, ob da Methusalem auch dabei war?

m.
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Beitragvon O.B.Jective » 23.06.2007, 16:37

@Shalom + Maranatha

Sonntagschule ist nach NAK-Unterrichtsplänen kein Religionsunterricht. Die Gliederung der Unterrichte sieht folgendermaßen aus:

Altersgruppe 4 - 6: Vorsonntagschule
Altersgruppe 6 - 10: Sonntagschule (4 Jahre)
Altersgruppe 10 - 13: Religionsunterricht (3 Jahre)
Altersgruppe 13 - 14: Konfirmandenunterricht (1 Jahr)

Freundliche Grüße
O. B. Jective
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Beitragvon Bert » 23.06.2007, 16:40

Lieber maranatha,
ich weiss es nicht. Frage müsste an NAK-NRW-Leitung gestellt werden.
:wink:
B.
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Beitragvon maranatha » 23.06.2007, 17:09

O.B.Jective hat geschrieben:Sonntagschule ist nach NAK-Unterrichtsplänen kein Religionsunterricht.
O. B. Jective


O. B. Jective,
ich habe das aus süddeutscher Sicht geschrieben, bzw. aus Bayerischer Sonderlösung. Hier beginnt der Unterricht mit 6 Jahren. Und endet mit verlassen der Schule, also auch in Berufsschulen usw. Wir sind in Bayern ein sehr Christliches Land, so zumindest nach unserer Staats und Regierungspartei, somit ist auch Religionspflicht an allen Schulen. Dem musste die Nak in Bayern auch Rechnung tragen, somit ist die Sonntagsschule hier ein Religionsunterricht für Grundschüler und dach geht’s weiter bis eben die Schulzeit endet.
Servus
m.
PS dem könnte die KL auch Rechnung tragen und statt Kinder -, einen Schüler GD veranstalten, auch ein 13Jähriger wäre es lieber als Schüler angesprochen zu werden.

Bert hat geschrieben:ich weiss es nicht. Frage müsste an NAK-NRW-Leitung gestellt werden.
Winken
B.


Ach nee Bert, die sagen doch bloß wieder, sie wissen es nicht, oder es gibt da so schöne Hinweise! :wink:
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Beitragvon O.B.Jective » 23.06.2007, 17:24

Hallo Maranatha,

der NAK-Unterrichtsplan, wie ich ihn skizziert habe, ersetzt auch nicht den schulischen Religionsunterricht - zumindest ist das in NRW so, dass der Besuch des NAK-Religionsunterrichts nicht davon befreit, am Religionsunterricht (bzw. konfessionsfreien Ethikstunden) teilzunehmen.

Mir war nicht bekannt, dass der NAK-Religionsunterricht in Bayern anstelle des schulischen Religionsunterrichts tritt und Schüler somit nicht an diesem teilnehmem müssten.

Freundliche Grüße
O. B. Jective
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Beitragvon philippus » 23.06.2007, 18:17

Hier in Hessen konnte man sich sogar vom schulischen Religionsunterricht befreien lassen.

Meine Eltern haben damals einen entsprechenden Antraggestellt - ist aber auch schon wieder über (?) dreissig Jehree her.

Liebe Grüße in die Runde
Frank
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Beitragvon O.B.Jective » 23.06.2007, 18:27

@Philippus

Ich spreche natürlich von der Gegenwart (vor rund 40 Jahren als bayerischer Schüler war ich auch vom Reli-Unterricht befreit).

Bei meinen Kindern war und ist dies heute in NRW nicht möglich.

Liebe Grüße
O. B. Jective
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Beitragvon Flawes » 23.06.2007, 18:55

Werte Fories,
schön, das ihr euch um die Kinder so viel Gedanken macht. Das tut gut. Es scheint, das viele junge Schreiber unter uns sind. Wo sonst käme die Sorge um Reg.- Unterr. und Sonntagschule her?
Wer keine Kinder mehr in den kirchl. Kindergruppen hat, möge seine Zeit bitte nicht für Vermutungen und Bedenken verschwenden.
Das Mittelalter, also die zwischen 30 und 55 Jahre möchten bitte nicht vergessen, das sie eine besondere Zuwendung in jedem Gottesdienst erhalten, auch im Wochengottesdienst.
Es wäre schön, wenn diese Gruppe dies auch tun würde. Da erfolgt ein Highlight nach dem anderen.
Man sollte aber da sein. !

So wünsche ich allen zu Hause gebliebenen und allen, die Urlaub haben einen schönen Sonntag!!
Dum tempus habemus operemur bonum.
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Beitragvon Geir » 23.06.2007, 19:11

wie wär's mit einer Freikarte für shalom - Sperrsitz :wink:
weiss der Geir
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Beitragvon Tatyana † » 23.06.2007, 20:25

Flawes hat geschrieben:Das Mittelalter, also die zwischen 30 und 55 Jahre möchten bitte nicht vergessen, das sie eine besondere Zuwendung in jedem Gottesdienst erhalten, auch im Wochengottesdienst.


*prust* Sollte man diesen Beitrag nicht in die Rubrik "Witze und Anekdoten" verschieben?
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Beitragvon maranatha » 23.06.2007, 21:04

Flawes hat geschrieben:Wer keine Kinder mehr in den kirchl. Kindergruppen hat, möge seine Zeit bitte nicht für Vermutungen und Bedenken verschwenden.
Das Mittelalter, also die zwischen 30 und 55 Jahre möchten bitte nicht vergessen, das sie eine besondere Zuwendung in jedem Gottesdienst erhalten, auch im Wochengottesdienst.
Es wäre schön, wenn diese Gruppe dies auch tun würde. Da erfolgt ein Highlight nach dem anderen.
Man sollte aber da sein. !

So wünsche ich allen zu Hause gebliebenen und allen, die Urlaub haben einen schönen Sonntag!!


KLASSE!!!
m. :shock:
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Beitragvon tergram » 23.06.2007, 21:17

Benötigen einzelne Gruppen besondere geistliche Zuwendung?

Wenn "Kirche" so ist, dass ich mich wiederfinde, wenn Predigten so sind, dass ich damit in meinem Alltag etwas anfangen kann, wenn Gemeinde so ist, dass ich mich wohlfühlen kann - dann brauche ich keine gruppenspezifischen Spezialgottesdienste.
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Beitragvon ChristSein » 24.06.2007, 05:48

Liebe tergram,

die NAK kennt nichts Anderes wie Exclusivität.
Sie pflegt seit jeher in allem eine moderne Kastenform nach indischem Vorbild und eine Hierarchie streng nach preussischem Muster.

Gesamt christlich und zusammenführend kann die Kirche nicht denken, weil sie es selbst in der Eigenen nicht so praktiziert und nie gelernt hat.
In sich erstarrt und nicht veränderbar.
Sie möchte nach aussen hin, Anderen, auch Entschlafenen helfen, aber sich selbst und ihren lebenden Gläubigen richtig helfen kann und will sie nicht.

Liebe Grüsse
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