NRW Jugendauftaktgottesdienst am 21.01.07

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon Dietemann » 25.02.2007, 15:43

Wenn Brinkmann den "Wachturm" anpreist ist sicherlich was dran und in NRW sollte man überlegen ob es noch der Weg ist!
Dietemann
 

Beitragvon GG001 » 25.02.2007, 16:14

Thomas, Dietemann: :mrgreen:

Was heisst eigentlich "Jugendauftaktgottesdienst"? Das hoert sich echt authentisch an, als ob die Wortschoepfung direkt aus der NAK-Leitungsebene kaeme. Womit ich fast unmerklich wieder zum Thema kommen wollte :lol:
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
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Glaubensgemeinschaft Zeugen Jehovas

Beitragvon Thomas » 25.02.2007, 19:25

Hallo Dietemann!
Wenn er wirklich den "Wachturm" angepriesen hat, dann hört der Spaß auf. Aber zunächst das Positive über die Zeugen Jehovas. Die Gläubigen der Zeugen Jehovas haben während der Nazi-Zeit unter Einsatz ihres Lebens den Mut gehabt, ihres Glaubens zu leben, in dem sie ideologisch gegen das Böse, also gegen die satanischen Einflüsse Hitlers, gekämpft haben. Alle mutigen Menschen von damals, die für den Erhalt des Lebens und gegen das Böse gekämpft haben, verdienen unsere Dankbarkeit.
Man weiß aber auch, dass sie an den Weltuntergang als Inferno glauben und das nur treue Zeugen Jehovas das Inferno überleben. Aus früheren Fernseh-Reportagen weiß man, dass es zum Beispiel so eine Art Sitzungen mit mehreren hundert Leuten gab, die über 4 Stunden dauerten, bei denen die Kinder weinten, weil sie die ganze Zeit still sitzen mussten, ohne ein Wort sagen zu dürfen. Das ist hier nur ein einziges Beispiel. Man darf nicht urteilen oder verurteilen. Deshalb sage ich nur, ich habe richtig Mitleid mit den Zeugen Jehovas. Wenn dort jemand sich von der Glaubensgemeinschaft trennen möchte, so ist er zumindest erst mal komplett entwurzelt. Die einzige Möglichkeit an Gott zu glauben ist in dem Moment nicht mehr vorhanden, weil die Zeugen Jehovas sich als einzig wahre Glaubensgemeinschft sehen. Ebenso bricht die ganze Familie und Verwandtschaft den Kontakt mehr oder weniger ab. Ich möchte und darf nicht über diese Glaubensgemeinschaft urteilen und ich hoffe, dass es niemand so sieht, dass ich geurteilt habe. Ich habe nur angeführt, was ich aus zuverlässigen Quellen erfahren habe.
Sollten wirklich neuapostolische Kräfte etwas mit den Zeugen Jehovas zu tun haben wollen, dann müssen neuapostolische Christen, die ökumenische Annäherung wünschen zu Kirchen mit tiefen, weit in die Vergangenheit reichenden christlichen Wurzeln, sich nicht den Vorwurf der Relativierung gefallen lassen. Den "Wachturm" anzupreisen, wäre dann auch Relativierung. Das Wort "Relativierung" könnte in diesen Zeiten, in denen doch viele neuapostolische Christen eine ökumenische Annäherung wünschen, ein Unwort des Jahres werden.
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Beitragvon O._B._Jective » 25.02.2007, 19:35

Eigentlich unfassbar: Da steht über dem Artikel deutlich und unmissverständlich Satire darüber - und die Forums-Gemeinde regt sich auf, weil BAp. Brinkmann angeblich den Wachtturm angepriesen hat. Erst recht hat sich Brinkmann auch nicht zu einer anderen Glaubensgemeinschaft bekannt. Das Echo auf den GK-Satire-Artikel auf diesem Forum könnte man in der Tat als Realsatire bezeichnen ...

Zur Richtigstellung:
Es handelt sich um eine Fotomontage - das echte Bild zeigt BAp. Brinkmann, wie er die Zeitschrift "spirit" hochhält (vielleicht macht sich einer der Aufgeregten die Mühe, auf www.nak-nrw.de den Originalbericht mit den Originalbildern einzusehen).

Freundliche Grüße
O. B. Jective
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Beitragvon tergram » 25.02.2007, 19:40

O._B._Jective hat geschrieben:...und die Forums-Gemeinde regt sich auf,...


Verehrtester,
wer hat sich denn hier bitteschön aufgeregt? Bleib bitte objektiv. Offenbar ist das Thema "Satire" trotz dezenter Hilfestellung nur einem Forie, nämlich Thomas, verschlossen geblieben - und wird es vermutlich auch weiter. Ansonsten sehe ich in diesem Zusammenhang hier nur angebrachte "heitere Gelassenheit".
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Beitragvon scholli » 25.02.2007, 19:46

Ehrlich gesagt,

ich fand das auch nicht so witzig, bin aber auch über die letzten Reaktionen schockiert Bild

LG S.
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Beitragvon O._B._Jective » 25.02.2007, 19:46

Hallo, verehrteste tergram,

aufgeregt hat sich beispielsweise Thomas in seinem Beitrag von heute 20.25 Uhr - aber das hast Du ja selbst schon geschrieben.

Ansonsten sehe ich das Ganze "heiter und gelassen" - ich habe durchaus Sinn für gute Satire ...

Betrachte meinen Beitrag einfach als hilflosen - vielleicht untauglichen - Versuch, Thomas aufzuklären ...

Noch einen schönen Abend
O. B. Jective
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Beitragvon tergram » 25.02.2007, 19:51

Dann lass es uns einfach noch mal versuchen... :lol: :lol: 8)

Lieber Thomas,

die Sache mit Brinkmann, Elvis und dem Wachturm war und ist ein Scherz, ein Spaß, Satire.

Alles klar, jetzt? :?:
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Beitragvon maranatha » 25.02.2007, 19:59

Joh 20,27
Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
--------------------------------------------------
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon scholli » 25.02.2007, 20:13

maranatha hat geschrieben:Joh 20,27
Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
--------------------------------------------------



Amen!!!!!!!!!!!
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satire

Beitragvon Thomas » 25.02.2007, 20:15

Ich habe extra gefragt, ob es eine Fotomontage ist,weil ich eben vorsichtig bin. Ausserdem habe ich ein paar mal gefragt, was nun ernsthaft an der Sache dran ist. Satire ist nicht, wenn man komplett eine Geschichte frei erfindet, sondern wenn man eine Geschichte mit einem gewissen Wahrheitsgehalt, mit etwas übertriebenen, beissenden Humor untermalt, der folglich nicht wörtlich genommen werden kann.
Aber als ich zuletzt gefragt habe, was nun ernsthaft dran an der Sache ist, hat allen Ernstes jemand geschrieben, dass Apostel Brinkmann den Wachturm angepriesen hat. Als ob jemand nur so gewartet hat auf meine unvoreingenommene Reaktion, saß gleich jemand in den Startlöchern um zu explodieren.
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, unter dem oben erwähnten Aspekt betrachtet, dass Satire grundsätzlich eben nichts mit frei erfundenen Geschichten zu tun hat. Es gibt in der Literatur die Ironie, Groteske und die Satire. Die Satire ist nur die gesteigerte Form der Ironie.
Das Wort "Relativierung" in der neuapostolischen Kirche ist für mich trotzdem ein Unwort.
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Re: satire

Beitragvon scholli » 25.02.2007, 20:21

Thomas hat geschrieben:Ich habe extra gefragt, ob es eine Fotomontage ist,weil ich eben vorsichtig bin. Ausserdem habe ich ein paar mal gefragt, was nun ernsthaft an der Sache dran ist. Satire ist nicht, wenn man komplett eine Geschichte frei erfindet, sondern wenn man eine Geschichte mit einem gewissen Wahrheitsgehalt, mit etwas übertriebenen, beissenden Humor untermalt, der folglich nicht wörtlich genommen werden kann.
Aber als ich zuletzt gefragt habe, was nun ernsthaft dran an der Sache ist, hat allen Ernstes jemand geschrieben, dass Apostel Brinkmann den Wachturm angepriesen hat. Als ob jemand nur so gewartet hat auf meine unvoreingenommene Reaktion, saß gleich jemand in den Startlöchern um zu explodieren.
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein, unter dem oben erwähnten Aspekt betrachtet, dass Satire grundsätzlich eben nichts mit frei erfundenen Geschichten zu tun hat. Es gibt in der Literatur die Ironie, Groteske und die Satire. Die Satire ist nur die gesteigerte Form der Ironie.
Das Wort "Relativierung" in der neuapostolischen Kirche ist für mich trotzdem ein Unwort.



Thomas,

ist doch alles nicht so ernst gemeint Bild
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Re: satire

Beitragvon maranatha » 25.02.2007, 20:40

Thomas hat geschrieben:......
Das Wort "Relativierung" in der neuapostolischen Kirche ist für mich trotzdem ein Unwort.


Joh 20,29
Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Relativierung
Relativierung meint, eine Aussage so in ein Verhältnis zu einer anderen Aussage zu setzen, daß sich eine neue Aussage ergibt. (Zum Beispiel: Mir geht es schlecht; im Vergleich zu einem anderen jedoch geht es mir - relativ - gut.) Der Begriff orientiert sich also an einem Maßstab ( -> Parameter).
Parameter
Vergleichsmaßstab; in der Soziologie in Anlehnung an den mathematischen Sprachgebrauch derjenige Wert, auf den man sich bezieht oder beziehen will, Vergleichsdaten, Vergleichsmeinungen, Maßstäbe. Hat eine Untersuchung ein ab- oder aufwertendes Ergebnis, fragt man also danach, auf welchen Parameter sie sich überhaupt bezieht.
(http://www.socioweb.de/lexikon/lex_soz/o_r/relativi.htm)

Thomas du hast recht gesehen, ich hoffe shalom liest nicht mit.:wink:
m.
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Beitragvon GG001 » 25.02.2007, 21:48

Auf meine Frage will keiner antworten :cry:

Aber sonst ist es einfach schöööön hier. Besonders in diesem abschnittsweise so abgefahrenen Thema. :roll: Einen herylichen Dank dafuer an Thomas :lol:

Ich habe extra gefragt, ob es eine Fotomontage ist,weil ich eben vorsichtig bin.
Sehr loeblich. Immerhin haette J.G. Bischoff doch gerade dort vorbeikommen koennen, oder .. ? Wie gut, dass wir gefragt haben - ich meine, dass Du gefragt hast!

Ausserdem habe ich ein paar mal gefragt, was nun ernsthaft an der Sache dran ist.
Du bist eben ganz besonders vorsichtig.

tergram hat geschrieben: ...die Sache mit Brinkmann, Elvis und dem Wachturm war und ist ein Scherz, ein Spaß, Satire.

Alles klar, jetzt? :?:

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