ja, was denn eigentlich !?!

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

ja, was denn eigentlich !?!

Beitragvon sopit42 » 14.01.2007, 13:08

Nach "Genuss" des morgendlichen GD`s blieb unter anderem eine Frage unbeantwortet:
Wer oder was sind die Störfaktoren der Gemeinden?

Wer Leitgedanken hat, weiss, dass, wer Geistesöl hat, der hat unter anderem auch "Friede und Freude" Zitat aus dem LG: "Wachen wir darüber! Auch die Freude darf nicht nachlassen. Da gibt es so manche Störfaktoren in den Gemeinden, die uns diese Freude nehmen wollen. Lassen wir das nicht zu - sehen wir auf das Wesentliche!"

In der gehörten Predigt wurde das mit einem milden Lächeln erwähnt, selbstverständlich nicht erläutert oder präzisiert. So darf sich jede und jeder seinen Störfaktor selbst aussuchen ...
Ob das dem geforderten "Einssein" dienlich sein kann?

Nun, die LG sind immerhin aus einem Gottesdienst des Stammapostels. So füge ich folgendes Zitat aus einem Nachbarthread an:


"Bezüglich der "Kritischen" sagte Leber wörtlich:

Dann denke ich sogar besonders an solche, die man vielleicht als Gegner ansehen
könnte. Ich will jetzt nicht von Gegnern sprechen, heutzutage würde man das
etwas anders fassen, vielleicht die Kritischen. Da möchte ich einmal die Betonung
darauf setzen. Ich habe – darf ich das so offen sagen – viel zu oft das Gefühlt und
den Gedanken, dass sie abgelehnt werden, dass man da eine Grenze setzt und sich
dieser Brüder und Schwestern nicht so sehr annimmt. Das hat damals der liebe Gott
so richtig vorgemacht mit dem Saulus, den er sich zu einem Werkzeug genommen
hat. Das solch einer auch eine Aufgabe hat im Werke Gottes, nehmt euch auch der
Kritischen an, auch derer, die es schwer haben mit dem Glauben, die erst einmal ihre
Probleme haben, auch Sorgen und die mit dem einen und anderen nicht zurecht
kommen. Wer weiß, ob das nicht so ein Werkzeug ist in der Hand Gottes? Bitte nicht
ablehnen, nicht so schnell die Türe zuschlagen, sondern annehmen und immer wieder
versuchen mit der Liebe Christi zu wirken. Da kann auch manches geschehen, man-
che Türen sich öffnen, die wir heute noch gar nicht erkennen. Der Herr kennt die Ta-
ge der Frommen. Er kennt die Kritischen, der kennt auch die, die so ihre Probleme
haben."


Und nun, was jetzt?

Schwierig, schwierig, denn für viele die da vorne stehen, sind "Kritische" und "Störfaktoren" ein und dasselbe...
dann macht man halt das Bequemere, oder?
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Beitragvon Mark » 14.01.2007, 15:53

Da habe ich persönlich andere Erfahrungen gemacht. Aufgrund von Negativerfahrungen in meiner Kindheit und Jugend bin ich in den vergangenen 1 1/2 Jahren jedem Gottesdienst ferngeblieben. Dann hatte es sich durch Zufall ergeben das ich in mailkontakt mit meinem damaligen Vorsteher gekommen bin. Daraus hatt sich in der letzten Zeit ein sehr interessanter Dialog entwickelt. Meine kritischen Anmerkungen und Ansichten werden da durchaus ernst genommen und als daß angenommen was sie sein sollen, nämlich konstruktive Kritik im Hinblick auf positive Veränderungen.
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Beitragvon scholli » 14.01.2007, 17:29

Ja Mark, da wären wir wieder bei der Basis!!!

Mir ging es ähnlich wie Dir,allerdings waren es bei mir ca.5 Jahre.

Allerdings kann ich mit den Bezeichnungen:

Kritischer,Störfaktor,Ersatzwege,Querdenker nichts mehr anfangen,fühle mich dadurch auch persönlich abqualifiziert.

Ein Kritischer ist auch ein Hinterfragender usw. kein Fall für das Sofa.

Diese Worte habe ich noch nie bei einem "normalen Gottesdienst"(in den letzten 10 Jahren) gehört.
Auch heute morgen nicht.
Habe einen super Vorsteher und Brüderkreis wo auch konstruktive Kritik ernst genommen wird.

LG

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