Gestern bin ich "fremd gegangen" ... und es war so

Gottesdienstberichte und Predigtkritik

Beitragvon manfredok » 31.10.2007, 21:38

Bert, Schalom
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Beitragvon syndrome.2 » 01.11.2007, 20:55

hallo,

vielleicht geht ja der eine oder andere am kommenden sonntag noch in düsseldorf "fremd"..... herzliche einladung in den bostonclub!
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Beitragvon gecko » 01.11.2007, 21:21

wenn's nicht so weit weg waere taet ich schon gerne fremdgehen ...

... in ludwigsburg + stuttgart hab' ich's schon paarmal gemacht mit der vag ...

so richtig lebendig scheint's aber wohl nur im raum duesseldorf zu sein (wenn man insiderbeschreibungen glauben darf) :wink:
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Beitragvon syndrome.2 » 02.11.2007, 15:23

hallo gecko,

liegt natürlich auch daran, dass die gemeindedichte im rheinland erheblich größer ist und die gemeinden selbst dann auch noch größer sind. .... aber durch "neuzugänge" könnte man das ja ändern.... ;-)

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Beitragvon syndrome.2 » 02.11.2007, 23:26

Hallo noch einmal,

auf board.naktuell war in einer Diskussion angeregt worden, dass sich Interessierte nach dem Gottesdienst am 4.11. in Düsseldorf noch zum Austausch und Gespräch treffen sollten. Die Kirche der VAG D-Mitte stünde dafür ab mittags zur Verfügung.

Im Anschluss an den Gottesdienst besteht allerdings auch im Boston-Club die Möglichkeit, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Interessierte sollten sich am Büchertisch einfinden, um sich zusammen zu finden und ggf. über eine Fortsetzung der Gespräche an einem anderen Ort zu entscheiden.

Gruß,
S.
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Beitragvon gecko » 11.11.2007, 12:30

gecko hat geschrieben:von einem ehemaligen nakMitglied hab' ich 'ne einladung gekriegt ... icf-karlsruhe

kennt jemand dieses movement und kann darueber berichten?


nachdem ich von Euch nix gehoert hab' musste ich mich selbst auf den weg machen ...

das thema des heutigen gottesdienstes war "wenn" ...

... und naechsten sonntag kommt leo bigger, senior pastor nach karlsruhe ...

da hab ich vor, nochmal dort zu sein ...

... und august prolle, Du wirst's nicht glauben ... bei der abkuendigung (so sagt man dort zur ankuendigung) hab' ich unwillkuerlich an Dich + abraham + a. steinweg denken muessen: die predigt naechsten sonntag steht unter dem motto: "aber" :wink:

einen gesegneten sonntag

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Beitragvon maranatha » 01.12.2007, 23:28

Gedanken zum 1.Advent

Ich bin nicht gestern fremd gegangen, nein heute Abend, Inspiration zum Advent. Um 17Uhr sollte eine Veranstaltung in der Stadtkirche der Evangelischen Kirche sein, hatte ich noch vor tagen gelesen. Nun war Samstagnachmittag, Fußball war angesagt, doch mein Verein, gab mir Herzprobleme, so wie immer in der letzten zeit, ja fast so wie in meiner Kirche. Man hofft doch ändern tut sich nichts. Doch meine Frau gab den entscheidenden Anstoß, sie bekomme um 17Uhr besuch von zwei Freundinnen, also nichts wie raus, hin zur Kirche in die Stadt. Mit dem Parkplatz trotz nähe der Einkaufsmeile hat es geklappt.
Musik und Texte zum Advent, stand auf dem Programm.
Musik wurde mit Orgel und Querflöte begleitet und die Texte wurden vom Dekan vorgetragen.
Arcangelo Corelli –Pastorale
Begrüßung – Dekan
Gemeinsamer Gesang, Lied 1, 1-3 (Macht hoch die Tür, …)
Frohes Fest – Dekan
Sonate F-Dur Adagio – Allegro - von GF Händel
Ein wirkliches frohes Fest – Dekan
Sonate a-moll Andante – Allegro – von GF Händel
Gott entdecken bei mir – Dekan
Sonate g-moll sicliano - JS Bach
Gebet – Vaterunser
Lied 1,4+5
Segen
Hirtenmusik aus dem „Messias“ - von GF Händel

Verabschiedung durch Dekan an der Tür.
Dieser Abend war schön, die Texte einfach nur Inspirativ, Musik war klasse. Danach verabschiedete sich der Dekan von jedem einzeln an der Eingangspforte, was ja bei den „anderen“ Kirchen üblich ist, freundlich und herzlich.
Aber ich war dennoch erschrocken, zutiefst erschrocken über die die Teilnehmerzahl, nicht mal dreißig waren dort in der Zentralkirche des Dekanatsbezirk mitten in der Stadt. Ich war schon öfters dort, Anfang des Jahres hielt der damalige Innenminister Günther Beckstein eine Predigt, ein bekannter Komödiant hielt eine Predigt usw., die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, so um die 400. Und nun nicht mal um die dreißig, ich war enttäuscht von meinen Mitchristin, die sich wohl, in der vollen Fußgängerzone, oder auf dem Weihnachtsmarkt verirrten.
m.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon Vancouver » 01.12.2007, 23:47

maranatha,

die Ev. Kirche muß sich dringendst bewegen, öffnen, weiterentwickeln, modernisieren, ökumenisieren, der Frauenordination nähertreten, den Zölibat abschaffen und ihren Exklusivitätsanspruch aufgeben. Sonst geht sie demnächst unter.

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

V.
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Beitragvon maranatha » 02.12.2007, 00:03

Vancouver,
da gebe ich ihnen recht, sonst geht es ihnen so wie der Katholischen Kirche, oder so!
m. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Beitragvon Cezi » 14.01.2008, 09:15

Um meine Seele mal baumeln zu lassen und innerlich wirklich frei einen GD zu erleben, bin ich gestern am 13.01.08 wieder in die örtl. kath. Messe gegangen.
Es war eine Art Gedenktag zu Jesu Taufe und das zog sich wie ein roter Faden durch die Messe, die sehr schön war.

"Negativ" ist mir nur aufgefallen, dass es auch in der RKK Liedtexte gibt, die auf die Exklusivität hinweisen. Das Lied war aus dem Gotteslob, (sechshunderter Nummern rum-glaube ich- )und ging um das Halten des Taufbundes, "hören auf die Kirche und folgsam ihre Lehren sein".
Soche Art der Liedtexte sind also nicht ausschließlich von der Nak "gepachtet", dies gibt es auch in anderen Konfessionen.
Da der letzte Weihnachtstag im liturg. Jahr war, ließ der Pastor zum Schluss "es ist ein Roß entsprungen" singen, mit dem Verweis, das es das letzte Mal sei und "wir uns dann auf Karneval einstellen können".
Vielleicht lässt er dann "mer lasse de Dom in Kölle" singen ;-)?

lg

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Beitragvon Cemper » 14.01.2008, 09:21

Cezi - ist wirklich ein Pferd entsprungen?
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Beitragvon Cezi » 14.01.2008, 09:22

ähh Cemper, sorry habe nur wenig geschlafen die Nacht, vielleicht liegt es daran *kaputtlach*

danke für die Korrektur

lG
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Beitragvon Randnotiz » 14.01.2008, 09:36

:lol:
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
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Beitragvon Heartchor » 14.01.2008, 09:39

Cezi hat geschrieben:[...]
"Negativ" ist mir nur aufgefallen, dass es auch in der RKK Liedtexte gibt, die auf die Exklusivität hinweisen. Das Lied war aus dem Gotteslob, (sechshunderter Nummern rum-glaube ich- )und ging um das Halten des Taufbundes, "hören auf die Kirche und folgsam ihre Lehren sein".
Soche Art der Liedtexte sind also nicht ausschließlich von der Nak "gepachtet", dies gibt es auch in anderen Konfessionen.
[...]
Cezi


Hallo Cezi,
das liegt daran, dass die RKK ein exklusives Kirchenverständnis hat:

5. Frage: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel „Kirche“ nicht zu?

Antwort: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden.

http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=143911
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