Jugend-GD für Juni 2005

Textwörter, Gedanken und Anregungen

Jugend-GD für Juni 2005

Beitragvon DH » 11.04.2005, 17:15

Jugend-GD für Juni 2005:
Gottes Thron ist erhaben über allem

Psalm 29, 10:
Der Herr hat seinen Thron über der Flut; der Herr bleibt ein König in Ewigkeit.


Liebe Jugendliche von 14 bis 114 Jahren,

Für diesen Monat ist in den Leitgedanken das oben genannte Textwort vorgesehen. Ort und Termin des Jugendgottesdienstes sind in das Ermessen der Bezirksvorsteher gestellt.

Beschäftigt euch bitte mit dem vorgegebenen Textwort, damit der Jugendgottesdienst für euch eine positive Erfahrung ist.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
DH
 
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Beitragvon Sonnenstrahl » 02.05.2005, 13:53

Das Textwort in der Übersetzung nach Ludwig Albrecht:

10 Jahwe thronte einst über der Sintflut[Fn15], // Jahwe wird thronen als König auf ewig.

[Fn15] 1. Mose 7.
Die ältesten und kürzesten Wörter - "Ja" und "Nein" - erfordern auch das stärkste Nachdenken (Pythagoras, griech. Philosoph und Mathematiker, 27.11.580 - 31.12.500 v. Chr.)
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Beitragvon Sonnenstrahl » 02.05.2005, 13:54

Zum besseren Verständnis das gesamte Kapitel (nach Ludwig Albrecht)

Psalm 29
Gottes siebenfache Donnerstimme

1 Ein Psalm Davids. // Bringet Jahwe, ihr Gottessöhne[Fn01], // Bringet Jahwe Ehre und Preis!
2 Bringt Jahwe seines Namens Ehre! // Huldigt Jahwe in heiligem Schmuck![Fn03]
3 Jahwes Stimme[Fn04] schallt über den Wassern:[Fn05] // Der Gott der Ehre donnert, // Jahwe thront über mächtigen Wassern.
4 Jahwes Stimme erschallt mit Macht, // Jahwes Stimme erschallt mit Pracht.[Fn06]
5 Jahwes Stimme[Fn07] zerschmettert Zedern, // Jahwe zerschmettert des Libanons Zedern.
6 Er läßt sie hüpfen wie Kälber[Fn08], // Libanon und Sirjon[Fn09] wie junge Büffel.
7 Jahwes Stimme sprüht Feuerflammen.[Fn10]
8 Jahwes Stimme läßt beben die Wüste, // Beben läßt Jahwe die Wüste von Kades.[Fn11]
9 Jahwes Stimme läßt Hinden gebären[Fn12], // Entblättert die Wälder.[Fn13] // In seinem Tempel ruft alles: "Ehre"![Fn14]
10 Jahwe thronte einst über der Sintflut[Fn15], // Jahwe wird thronen als König auf ewig.
11 Jahwe verleiht seinem Volke Macht, // Jahwe segnet sein Volk mit Frieden![Fn16]

[Fn01] Die Gottessöhne sind die Engel (Ps. 89, 7; 1. Mose 6, 2 .4; Hiob 1, 6; Hiob 2, 1; Hiob 38, 7; Dan. 3, 25).
[Fn02] Bringt ihm die Ehre dar, die seinem Namen gebührt.
[Fn03] Gleichsam in priesterlichem Schmuck, in reinen, himmlischen Lichtgewändern sollen sich die Engel anbetend vor Gott niederwerfen.
[Fn04] Der Donner.
[Fn05] Über den Wassern des Mittelländischen Meeres, dorther kommt das Gewitter.
[Fn06] Sie ist in ihrer Macht und Gewalt auch schön. Unendliche Kraft und vollendete Schönheit vereinen sich in allen Werken Gottes.
[Fn07] Der unter Donnergedröhn niederfahrende Blitz.
[Fn08] Die Zedern hüpfen, indem sie sich im Gewittersturm biegen und dann wieder emporschnellen.
[Fn09] Sirjon ist der Berg Hermon.
[Fn10] Blitze. Donner und Blitz sind ja eng verbunden.
[Fn11] Gemeint ist wohl Kades Barnea (4. Mose 32, 8; Jos. 10, 41). Das Gewitter, das vom Mittelmeer kommt, entlädt sich über dem Libanon und zieht von da nach der Arabischen Wüste.
[Fn12] Die Hirschkühe gebären in dem Gewittersturm vor Schreck frühzeitig.
[Fn13] Der Sturm reißt Blätter und Zweige ab.
[Fn14] Während so auf Erden Angst und Zittern herrschen, herrscht droben im himmlischen Tempel heilige Ruhe. Nach wie vor bringen alle Engelchöre Gott Ehre und Anbetung dar.
[Fn15] 1. Mose 7.
[Fn16] Franz Delitzsch sagt sehr schön: "Der Anfang des Psalms zeigt uns den Himmel offen und den Thron Gottes inmitten der Lobgesänge der Engel, und der Schluß des Psalms zeigt uns auf der Erde inmitten des alles erschütternden Zornrufs Jahwes sein sieghaftes und mit Frieden gesegnetes Volk. Gloria in excelsis (Ehre sei Gott in der Höhe) ist der Anfang und pax in terris (Friede auf Erden) das Ende".
Die ältesten und kürzesten Wörter - "Ja" und "Nein" - erfordern auch das stärkste Nachdenken (Pythagoras, griech. Philosoph und Mathematiker, 27.11.580 - 31.12.500 v. Chr.)
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Beitragvon Sonnenstrahl » 02.05.2005, 13:58

... König

Ein König ist nicht um seinetwillen gegeben, sondern um anderer Menschen willen.

Dem König Nebukadnezar wurde dies deutlich vor Augen geführt, als er das Gesicht mit dem mächtigen Baum hatte, an dessen Wurzel das Beil gehauen wurde. Er erkannte nicht seine Verantwortung, trotz der Aufklärung durch Daniel. Die Folge: Er wurde von seinem Königsthron verstoßen und lebte in Struwwelpeter-Manier mit den Tieren auf freien Felde.


Jesus Christus ist König aller Könige, und Herr aller Herren. Dieses Wort trifft zu auf alle regierenden Menschen, im engeren Sinne aber auch auf das königliche Priestertum.
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