Weinachtsgottesdienste 2006

Archiv der Anmerkungen und Kritik zur Predigtvorbereitung

Beitragvon Kontrabass » 28.12.2006, 06:44

Liebe Fories,

ich hatte es vorgezogen, zum Weihnachtsgottesdienst in eine andere Gemeinde zu gehen. Und ich hab es nicht bereut :!:

Von den "funkelnden Sternen" war zwar auch die Rede, aber da wurden als erstes unsere Kinder genannt, dann die Geschwister, die Gemeinde, etc., etc. Geprägt war der GD auch mit einigen ökumenischen Gedanken.

Ich kann den Beitrag von Bert gut verstehen. Von diesen Sternen habe ich in dem Weihnachtsgottesdienst aber nur in einem Satz was gehört. Dann war der DL mit dieser "Sternenpracht" auch schon fertig !

Ich habe mich wohlgefühlt und einen Weihnachtsgottesdienst erlebt, der mir was gebracht hat. Ich freue mich mit jedem, dem es auch so erging.

Liebe Grüsse
Kontrabass
Toleranz ist eine Form der Nächstenliebe. Sie gibt dem anderen den Lebensraum, den es braucht, um ganz Mensch zu sein (Verfasser nicht bekannt)
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Beitragvon namenlos » 28.12.2006, 07:10

Lieber Bert,

Du verdrehst jetzt gerade das Bild der "Sterne" etwas einseitig.

In der Schule wurde mir erklärt, dass Modelle (z.B. in Physik) dazu verwendet werden, um einen/einige Aspekte verständlich zu machen. Nie aber kann dadurch die Gesamtheit zum ausdruck gebracht werden.

STERN AM HIMMEL.
Früher gabs noch kein GPS, kein Navigationssystem (stell Dir das mal vor :lol: :wink: ). Also, woher konnten sie wissen, wo sie waren? Durch die Sterne, dadurch kann man seine Position bestimmen.
Sterne erhellen die Nacht. Man sieht etwas besser. (klar, am meisten Licht kommt vom Mond). Und genau das ist die Funktion der Sterne "Gottesdienst" und "Amtsträger" - aber auch "Begegnung mit Geschwistern" (die Bescheidenheit, Demut, Freude, die man da oft antrifft, wirkliche Sterne!) können dies tun: Sie erhellen die eigene Situation, man sieht besser - und sie helfen zur Positionsbestimmung....

Dann gibts auch noch den Stern Jesus, der das Ziel darstellt/erleuchtet. Und die anderen Sterne sollten auf diesen Stern verweisen......

Liebe Grüße
Christian
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Beitragvon Bert » 28.12.2006, 09:42

Lieber Christian,

ich will dir nichts nehmen. Schau du auf die Sterne am Himmel und auf die Quasi-Sterne sonstwo.

Für mich ist Jesus im Herzen, für mich sind die Menschen um mich herum wichtig. Um Jesus und die Menschen zu verstehen, schau ich auf sie und nicht in die Ferne.

Orientierung nehme ich aus dem Wort, das ich höre und lese.

Kurz: die Metapher mag romantisch sein, ist aber allenfalls eine Randbeleuchtung mit sehr eingeschränktem Nutzwert.

Du erwähnst 'GPS'. Das ist doch heutzutage die Grundlage von Navigation. Und niemand, insbesondere die Jüngeren, denken noch an Sterne zum Zwecke der Orientierung. Satelliten sind es heuer.

Der entscheidende Punkt in Bezug auf die Sterne und in unserer Zeit auch bezüglich GPS: die Systeme zeigen den Standort - wohin ich zu gehen habe, muss ich selbst entscheiden. Und jetzt übertrage das mal auf die Religion. Von Jesus darf ich mehr erwarten als von Sternen und GPS: Er sagt mir, wohin ich gehen soll! Daher gleicht er keinem stummen Stern!

LG
Bert
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Beitragvon fireangel » 28.12.2006, 10:02

Zitat:

Von Jesus darf ich mehr erwarten als von Sternen und GPS: Er sagt mir, wohin ich gehen soll! Daher gleicht er keinem stummen Stern!

Genau SO ist es! Ein Stern behält seine Position bei, er zeigt mir "nur" den Weg.

Ein Begleiter -und das ist Jesus, nach seinen eigenen Worten (... ich bin bei euch alle Tage ...) ja wohl- geht mit mir. DAS macht den Unterschied!
fireangel
 

Oh je, wir haben das Christuskind vergessen...

Beitragvon Frettchen » 28.12.2006, 13:59

„Oh je, wir haben das Christuskind vergessen!“
Diese Aussage vor einem geplanten Krippenspiel stellte der Stammapostel beim Weihnachtsgottesdienst in den Mittelpunkt und leitete dann dazu über, dass wir durch unsere Geschäftigkeit manches mal vergessen, den Herrn Jesus in unser Leben mit einzubauen...
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