Christ-Katholische Kirche

Anmerkungen zum Geschehen in der christlichen Welt

Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon Surgeon » 03.07.2016, 12:39

Ich war gestern zufällig auf einem Tag der offenen Tür einer katholischen Großstadtkirche zusammen mit der Caritas und Informationen der Hilfsangebote.
Das ist ja rein sozial erst einmal, und hat mit der Seele und dem Glauben nicht so viel zu tun.

Ich sprach dann welche auf den zunehmenden Atheismus an, und dass man dagegen was tun müsse. das Christentum hat einen klaren Missions- und Lehrauftrag.
Betretenes Schweigen.
Man war mehr unter sich. Kam mir sehr tot vor, und hätte auch ein irgendein Verein sein können.

Dann beschwerte ich mich bei einem Bischof, dass Christen nicht nach innerem Bedürfnis und dem Blick auf Gott und in Notsituationen (ein echter Christ ist eigentlich immer wieder auf dieser Erde in Not, da er ständig vom Teufel bedrängt wird, siehe Bibel, und wenn es nicht so ist, habe ich meine Zweifel an seiner Echtheit, und er ist dann ev. nur ein Therorienerzähler und Zeremonienteilnehmer ohne innere Substanz und ohne inneres Leben)

nicht komplett mit allen Handlungen aus dem Glauben heraus an einem Gottesdienst teilnehmen dürfen.
So wie es bei Jesus und seinen Aposteln war, und Sehnsucht nach Wahrheit und Erlösung hatte, dem hat sich Jesus genähert, dem offenbarte sich Gott, den suchte Jesus ggf. sogar persönlich auf, weil er das innerlich wahr nahm, siehe u.a. Zachäus, und genauso verhielten sich die Apostel.
Hier geht es rein um das innere Fundament und das Geistige, die Suche nach Kontakt direkt zu Gott in Not und Verfolgung, aus innerem Bedürfnis etc pp

Komplett teilnehmen dürfen ja offensichtlich nur formale Mitglieder der RKK.

Er machte dann kurz dazu einige theologische Ausführungen, mehr nicht. Das Innere hat er wohl nicht verstanden.
in die NAK kann immerhin jeder Bedürftige gehen, und in ev. Kirchen auch, und komplett teilnehmen, auch an Sündenvergebung und Abendmahl,
und sein Glauben hat ihm geholfen.
So sollte es für mich auch sein, auch aus Sicht Gottes, und das Innere und den Glauben des Menschen betreffend. Weitestes Beispiel: der Schächer am Kreuz.

Mir kam das Ganze somit sehr tot vor, wenig geistig, man ist in einem Verein unter sich.

Falls ich das Bedürfnis aber hätte, würde ich mich als katholisch ausgeben und hoffen, glauben und bitten, dass Gott sich mir offenbart und an allem teilnehmen. Kontrollieren oder verhindern kann das wohl keiner.
Wahrscheinlich habe ich mal wieder zu genau genommen, oder zu vorsichtig.
Wer von Christentum redet, sollte sich zuerst mal an die Gesetze halten. Üble Nachrede/Verleumdung sind die häufigsten Straftaten der Pseudochristen. Wenn Christentum nicht existentiell ist, ist es keins. Wer aus der Wahrheit ist, der hört seine Stimme.
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 03.07.2016, 14:20

Ich kann natürlich nicht für die römisch-katholische Kirche sprechen, nur für mich selbst.
Dein Gefühl nicht angesprochen oder verstanden zu sein kann ich allerdings sehr gut nachvollziehen.

Wenn Du jedoch Interesse hast über deine Glaubenssuche mit einem Geistlichen der Christ-Katholischen Kirche zu sprechen, dann wende dich an:
pfarramt-christ-katholisch@web.de Selbstverständlich kannst du dort auch an allen Gottesdiensten teilnehmen und als getaufter Christ auch am Abendmahl.

Allerdings möchte ich dich auch auf ein Missverständnis hinweisen, dem du offensichtlich bei deinem Besuch erliegen bist:
Auch die Caritas, die Sorge um die Armen und Ausgegrenzten ist eine Form des christlichen Gottesdienstes (oder sollte es zumindest sein).
Das dieser mächtige kirchliche Sozialkonzern jedoch über weite Strecken sein spirituelles Fundament verloren haben mag, könnte jedoch sehr wohl sein.
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 23.07.2016, 11:00

Christ-Katholischer Priester zum Professor an der Universität Bielefeld berufen:


http://christ-katholisch.de/meldungen.html
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 21.08.2016, 07:39

Neues aus der Christ-Katholischen Kirche

Wallfahrt, Priesterweihe und Ordensprofess
http://christ-katholisch.de/meldungen.html
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 24.09.2016, 14:10

Anbei die aktuelle Ausgabe der Kirchlichen Zeitschrift "Ad fontes International".

http://christ-katholisch.de/kirchenzeitung/042016.html

Mit folgenden Themen:
- Einheitsperspektiven in der alten Kirche, Ansätze zur kirchlichen Konfliktlösung aus der Tradition, Von Klaus Mass
- Gottes Segen für die zweite Ehe!? Überlegungen zu Sakramentalität, Unauflöslichkeit und Möglichkeit einer zweiten Ehe in der römisch-katholischen Kirche von Michael Eckert
- Geschieden und Wiederverheiratet in biblischer, alt- und ostkirchlicher Perspektive, Zusammenfassung des Buches von Michael Eckert durch Klaus Mass
- Christ-Katholische Tage in Ebenweiler
- Das Hohe Lied der Fehlbarkeit  - kurz und knapp von P. Gerhard Seidler OPR
- Hoffnung im paulinischen Verständnis – Betrachtung zu Röm 8,18-25 Von Dr. Daniel Gerte
- Personalia
- Ursprünge des Altkatholizismus (2.Teil) Die Nationalkatholischen Bewegungen in Europa vom 17. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Vorlesung von Günther Thomann
- Buchbesprechungen
- Pater Gerhards Kräuterkolumne
 
Mit der Vorliegenden Ausgabe hat die noch junge Zeitschrift ihren fünften Jahrgang abgeschlossen. Um das mittlerweile doch sehr umfangreiche Artikelverzeichnis besser zugänglich zu machen, findet sich auf der Webseite:  

http://christ-katholisch.de/kirchenzeitung/index.html

eine entsprechende Übersicht mit weiterführenden Links.
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 28.12.2016, 11:44

Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum

http://christ-katholisch.de/meldungen.html
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 29.12.2016, 16:40

Die neue Ausgabe der Kirchenzeitung Ad Fontes International ist da.

http://christ-katholisch.de/kirchenzeitung/012017.html

Mit Beiträgen zu folgenden Themen:

- Christ werden mit Augustinus - Nur weil Gott uns längst gefunden hat, können auch wir Gott finden von Klaus Mass
- Diakonat der Frau? - Eine historische Spurensuche - von Klaus Mass
- Die Anaphora von Addai und Mari: Zur neueren römischen Rezeption des Eucharistiegebets der Assyrischen Kirche des Ostens von Frederik Herzberg
- Gedanken über etwas "wesentl-ich-es" von Gerhard Seidler
- Geschichte des Altkatholizismus (3.Teil) von Günther Thomann
- Bericht von einer Studien- und Pilgerreise nach Israel - Auf den Spuren Jesu wandeln - von Thomas Schultze
- Zur Relevanz der biblischen Archäologie heute von Klaus Mass
- Buchbesprechungen von Axel Stark
- Kräuterkolumne von Gerhard Seidler
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 06.01.2017, 10:54

Einkehrtage im koptischen Kloster Höxter, mit Begegnung von Bischof Damian.

http://christ-katholisch.de/meldungen.html
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 26.01.2017, 08:44

Neuer Gottesdienstort in Düsseldorf

und

Bilder von der ökumenischen Begegnung in Sizilien

http://christ-katholisch.de/meldungen.html
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon orig.gabi » 27.01.2017, 16:29

Von Winterschlaf keine Spur in der RKK ... :wink: :wink:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon Peter B aus E » 29.01.2017, 14:16

@ teresa

Mal ein Bibelzitat , ( Matth. 11,25-27 na Lu1912 )
"25 Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. (Jesaja 29.14) (Lukas 10.21-22) (Johannes 17.25) (1. Korinther 1.19) 26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir. 27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren. (Matthäus 28.18) (Johannes 3.35) (Johannes 17.2) (Philipper 2.9) " Zitat Ende .

in selbiger Auflage lässt sich im Korintherbrief eine Konkretisierung
( wie oben angef. 1Korinther, 19-21 ) finden :
"Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." 20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? (Matthäus 11.25) (Römer 1.22) 21 Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben. " Zitat Ende

Zur Erklärung meiner Frage :
Der -von Dir verlinkten Seite - fehlt mir etwas der Bezug zur " törichten Predigt " .
Manches mag für einen " Toren " durchaus befremdlich wirken , wie z.Bsp. das Thema
einer Pastoralkonferenz :

Ich zitiere von Eurer Seite :
"Die Eucharistische Ekklesiologie versus hierarchischer Ekklesiologie als Basis des altkirchlichen Kirchenverständnis und als Schlüsselbegriff heutiger ökumenischer und pastoraler Arbeit." Zitat Ende.

Jetzt die eigentliche Frage : Geht es hier wirklich noch um die Predigt durch einen " Unmündigen Toren " , oder
ist der Zuhörer der Predigt als solcher anzusehen oder Wünschenswert ?

Vielleicht stellst Du einfach mal einen sinnvollen Kontext aus der Innensicht der " CKK " her .

freundlichst aus E.
Peter B.
Mit Toleranz definiert man die Feigheit,jemand mal ordentlich die Meinung zu geigen ( Rainer Sarkasmus )
Peter B aus E
 
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 31.01.2017, 16:19

Danke, lieber Peter B aus E.,
da hast Du natürlich recht. Das ist Kirchenlatein.

Also zunächst einmal: Pastoralkonferenz: Eine Versammlung der Geistlichen (Bischof, Priester und Diakone), studierte Theologen (daher die unverständliche Sprache), hoffentlich keine Toren. Auf der Konferenz wird die gegenwärtige Lage der Kirche erörtert und zukünftige Schritte geplant, auch theologische Themen vertieft.

Ziel: Die Gemeindearbeit und damit auch die Predigt zu verbessern. Das bedeutet dann natürlich auch, dass die Theologen ihre Kirchensprache in die Umgangssprache übersetzen müssen. Die Konferenz selbst ist also ein Fachgespräch, die Predigt in der Gemeinde muss allgemein verständlich sein, der Prediger darf, oder muss vielleicht, hier tatsächlich zum Toren werden. (ohne sich jedoch zum Deppen zu machen!)

Eucharistische Ekklesiologie = Kirche ist dort, wo das Abendmahl gefeiert wird. Also in der konkreten Gemeinde vor Ort. Die Priester und Bischöfe stehen im Dienst der Gemeinde. Kirche wird von Unten nach Oben gedacht.
Hierarchische Ekklesiologie = Kirche wird hierarchisch von Gott über den Bischof, den Priester zur Gemeinde gedacht: also von oben nach unten.

Nun kann man jedes Objekt (hier die Kirche) natürlich von allen Seiten betrachten, von oben und von unten, von links und von rechts, von vorn und von hinten. Nichts davon ist falsch, doch manche Perspektive ist vielleicht hilfreicher als die anderen.

In der Christ-Katholischen Kirche glaubt man nun, dass es hilfreich wäre, die Kirche nicht von oben nach unten (von Gott zur Gemeinde), sondern von unten nach oben (von der Gemeinde zu Gott) zu denken. Damit geht man vom einzelnen Gläubigen aus. Von dessen Perspektive oder Horizont, wir könnten auch sagen von der Basis her (oder -ohne jede Wertung - vom Toren aus.

Nun ist ein einzelner Gläubiger natürlich noch nicht Kirche, zwei oder drei Gläubige werden zur konkret wahrnehmbaren Kirche, indem sie miteinander die Eucharistie (das Abendmahl) feiern. Wozu selbstverständlich auch die Verkündigung des Wortes gehört. Dies macht die Kirche zu einer katholischen Kirche, dass die Gemeinschaft von der Feier der Sakramente her verstanden wird. Und diese Gemeinschaft der zwei oder drei ist weder beliebig, noch isoliert. Dadurch, dass diese Gemeinschaft durch einen Bischof (Nachfolger der Apostel) geleitet wird und dass die Gemeinden über den Bischof in Gemeinschaft gehalten werden, bilden sie eine Kirche. Und das die Bischöfe untereinander in Gemeinschaft stehen, bildet die Gemeinschaft der Kirchen. So entsteht ein Bild von Kirche, ausgehend von der örtlichen Gemeinde, über den Bischof zur universalen Kirche, ohne dass es dazu eines hierarchisch herrschenden Papstes (oder Stammapostels) bräuchte. Ein solches oberstes Amt kann es schon geben, doch nicht im Sinne einer Herrschaft, sondern nur im Sinne einer Repräsentation der Einheit in kirchlicher Vielfalt. Bevor ich jetzt selbst ins Kirchenlatein abrutsche mache ich hier einen Punkt und freue mich auf Nachfragen oder Ergänzungen.
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon Peter B aus E » 11.02.2017, 14:42

@ teresa

vielen Dank - für Deine Erläuterungen . Das allerdings war nicht meine Frage . In etwa - ist mir die Definition der Begrifflichkeiten schon bekannt gewesen .
Ich gehe mal davon aus , dass meine Frage etwas unverständlich gestellt war .

Deshalb bemühe ich mich aufzusplitten .
Du schriebst :

Also zunächst einmal: Pastoralkonferenz: Eine Versammlung der Geistlichen (Bischof, Priester und Diakone), studierte Theologen (daher die unverständliche Sprache), hoffentlich keine Toren.


weiterhin schreibst Du :
....... Kirchensprache in die Umgangssprache übersetzen müssen. Die Konferenz selbst ist also ein Fachgespräch, die Predigt in der Gemeinde muss allgemein verständlich sein, der Prediger darf, oder muss vielleicht, hier tatsächlich zum Toren werden.


Das würde ich so interpretieren , dass Gott sich finden lässt .
Von dem , der die nötige Intelligenz mitbringt . Dem " Toren " muss der " intelligente , geschulte Lehrer" sich allerdings auf dessen Niveau nähern .
Verstehe ich richtig , als " Toren " versteht man in der " CKK " also
den Zuhörer in der Gemeinde ?

Einen Konsens zu den von mir zitierten Bibelversen lässt sich ( m. E. )
schlecht ableiten , mir bleibt es widersprüchlich :

"25 Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. (Jesaja 29.14) (Lukas 10.21-22) (Johannes 17.25) (1. Korinther 1.19) 26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir. 27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren. (Matthäus 28.18) (Johannes 3.35) (Johannes 17.2) (Philipper 2.9) " Zitat Ende .


und :

1Korinther, 19-21 )
"Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." 20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? (Matthäus 11.25) (Römer 1.22) 21 Denn dieweil die Welt durch ihre Weisheit Gott in seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt selig zu machen die, so daran glauben. " Zitat Ende


Weiterhin führst Du an :

"In der Christ-Katholischen Kirche glaubt man nun, dass es hilfreich wäre, die Kirche nicht von oben nach unten (von Gott zur Gemeinde), sondern von unten nach oben (von der Gemeinde zu Gott) zu denken. Damit geht man vom einzelnen Gläubigen aus. Von dessen Perspektive oder Horizont, wir könnten auch sagen von der Basis her (oder -ohne jede Wertung - vom Toren aus.


Das finde ich persönlich sehr interessant .
Allerdings - würde mich dazu interessieren , wie in einer hierarchisch gegliederten , männlich feststehend dominiert repräsentierten Kirche
- vom Toren zu Gott " gedacht " werden kann .
Zumal Du selbst die Hoffnung äußerst , dass pastoral geschulte Theologen
hoffentlich keine Toren.

sind .
Vielleicht hast Du da mal 1 oder 2 konkrete Beispiele für mich .

Grüsse aus E.
Peter B.
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Re: Christ-Katholische Kirche

Beitragvon teresa » 14.02.2017, 07:28

Lieber Peter B aus E.,

nun der Begriff des Toren wurde von Dir eingeführt und von mir Aufgegriffen, möglicherweise nicht ganz im gleichen Sinne genutzt.

Nein, der "Tor" scheint mir keine Kategorie zu sein, um zwischen Geistlichen und Laien zu unterscheiden.

Alle Christen sind vielmehr Toren in den Augen der Welt. Hat die Kirche doch Christus als den Gekreuzigten zu verkünden, den einen ein Ärgernis den anderen eine Torheit.

In diesem Sinne passen dann auch deine Zitate. Die Christen als die scheinbaren Toren im Licht unserer Welt.

Die Geistlichen stehen nicht über den Laien, sondern in deren Dienst. Laie = Mitglied des Gottesvolkes.
Insofern ist jeder Geistliche auch ein Laie. Im Gegensatz zu den Nichtordinierten haben die Geistlichen allerdings spezielle Dienstaufgaben in der Gemeinde.
Der Gottesdienst als solcher wird nicht vom Geistlichen gefeiert, sondern von der Gemeinde. Der Geistliche steht dieser Feier nun jedoch als erster Sprecher der Gemeinde vor. Außerhalb des Gottesdienstes ist es nun die Aufgabe des Priesters die Einheit in der Vielfalt der Gemeinde zu wahren. Oder des Bischofs die Einheit unter den Gemeinden und mit den anderen Kirchen zu wahren.
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