Zukunft des Christentums

Anmerkungen zum Geschehen in der christlichen Welt

Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Peter B aus E » 10.02.2013, 00:05

Heidewolf hat geschrieben:
Ich übrigens hörte neulich - man kann auch mal " in Fürbitte für sich selbst eintreten " .


Komisch, der Schächer am Kreuz hat dieses auch getan. Jedenfalls der Eine.


@ Heidewolf,
vielleicht störte es deshalb die anderen nicht.

Denn die Begrifflichkeit " Fürbitte " steht ausschließlich für einen Verbalakt zugunsten anderer. Oder meinetwegen anderes .
So auch der grobe biblische Streifzug-
auch im Kreuzigungsszenario - findet es sich als Bitte.
Und nicht als Fürbitte.

Ich bitte doch um etwas- wenn ich etwas wünsche-
eine "Fürbitte für mich selbst " stellt für mich eine Veredelung eigener Bettelei dar.
Und auch nur rhetorisch , inhaltlich hat es mit Fürbitte nichts zu tun.

Aber -vielleicht hab ich etwas
nicht mitbekommen.

fragt entspannt
Peter B
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Bert » 10.02.2013, 08:28

@ Peter B.

Reden wir über die Kirche 'NAK'. Ist es nicht so, dass in ihr derzeit im Wesentlichen die Kirche selbst gepredigt wird? Oder ist sie (die Kirche) etwa in deinen Augen das angekündigte Himmelreich?

B.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Heidewolf » 10.02.2013, 11:41

Lieber Peter,
ich habe schon verstanden, dass das Begrifflich etwas anderes ist.
Allein vom Sinn her hat der Bruder das aber in etwa so gemeint, wie ich es im ersten Augenblick wahrnahm. Oder?
Früher sagte man, wenn mann seufst: 'Ach, lieber Vater.'
Dann kommt das oben an. Und Gott versteht das, weil er sowiso alles (auch schon vorher) weiss.
Ich empfinde das jedenfalls so, ohne alles immer in wohlgeformte NAK-Worte kleiden zu können.

Ich denke, wenn jemand mal mit den Begrifflichkeiten durcheinanderkommt, ist das doch nicht schlimm; sogar schön menschlich.
Viel schlimmer ist es, wenn uns jemand die Wahrheit erklären will.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
H.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Peter B aus E » 10.02.2013, 12:03

Bert hat geschrieben:@ Peter B.

Reden wir über die Kirche 'NAK'. Ist es nicht so, dass in ihr derzeit im Wesentlichen die Kirche selbst gepredigt wird? Oder ist sie (die Kirche) etwa in deinen Augen das angekündigte Himmelreich?

B.


Regional unterschiedlich, überbordend aber sicher richtig.
Und nein, ich persönlich hoffe -dass das Himmelreich kein NAK-GD in nicht endend wollender Überlänge ist .

Mir sind da die bisher geschilderten Nahtoderfahrungen lieber.
Zumal ich als GD etwas völlig anderes empfinde .
Als eine Terminsache mit mit Liturgie, Sach - Form - und Inhaltszwang.

Den kirchlichen Selbsterhaltungstrieb finde ich im Sinne der Glaubensgemeinschaftserhaltung auch Sachdienlich.
Ich stelle mir dazu gern mal dasselbe Prinzip " nur völlig ohne " vor.

Dann ergibt sich schon ,zumindest für mich- die Zweckmäßigkeit
kirchlicher Dächer.
Die Inspiration und Bündelung geschieht dort -und wird auch dort in größerer Kraft am Leben gehalten.

Die schönsten GD´s- denke ich,
finden aber nicht unbedingt in einer Kirche statt.

LG,Peter B.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Peter B aus E » 10.02.2013, 12:20

Heidewolf hat geschrieben:Lieber Peter,
ich habe schon verstanden, dass das Begrifflich etwas anderes ist.
Allein vom Sinn her hat der Bruder das aber in etwa so gemeint, wie ich es im ersten Augenblick wahrnahm. Oder?
Früher sagte man, wenn mann seufst: 'Ach, lieber Vater.'
Dann kommt das oben an. Und Gott versteht das, weil er sowiso alles (auch schon vorher) weiss.
Ich empfinde das jedenfalls so, ohne alles immer in wohlgeformte NAK-Worte kleiden zu können.

Ich denke, wenn jemand mal mit den Begrifflichkeiten durcheinanderkommt, ist das doch nicht schlimm; sogar schön menschlich.
Viel schlimmer ist es, wenn uns jemand die Wahrheit erklären will.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
H.


Und damit stimme ich Dir vollkommen zu.
Mich stören allerdings Hinweise auf eine unvollkommene Wortwahl , eingeräumte Fehler während der eigenen Predigt-
und diese dann trotzdem in Überlänge gezogen wird.

Wenn man denn weiß, dass man eben Probleme mit Formulierungen und Inhalte hat,
dann sollte man sich doch auf das individuell wesentliche beschränken .

Und nicht Kreise in Überlänge ziehen.
Im übrigen empfinde ich viele Worte eben nicht als "wohlgeformt "-
sondern eher als ( wahrscheinlich in Unkenntnis von Zusammenhang und Bedeutung )
-- schlecht gewählt--

LG,Peter B.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon johnnelsonjun » 09.06.2013, 18:50

Eine Frage, deren Beantwortung auch entscheidend sein dürfte für die Zukunft des Christentums:

Is your church like a football game: a few people in desperate need of rest watched by a crowd in desperate need of exercise?
— Adrian Warnock
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Bert » 27.06.2013, 12:04

Das funktioniert so leider nicht. Die Menschen scheinen dazu nicht geeignet.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon orig.gabi » 28.03.2016, 16:36

Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Re: Zukunft des Christentums

Beitragvon Surgeon » 28.03.2016, 16:56

Heidewolf hat geschrieben:
Ich übrigens hörte neulich - man kann auch mal " in Fürbitte für sich selbst eintreten " .


Komisch, der Schächer am Kreuz hat dieses auch getan. Jedenfalls der Eine.


Wie ??

Der Schächer am Kreuz hat Jesus um Hilfe gebeten ! und damit ihn auch um Fürbitte !
Wer von Christentum redet, sollte sich zuerst mal an die Gesetze halten. Üble Nachrede/Verleumdung sind die häufigsten Straftaten der Pseudochristen. Wenn Christentum nicht existentiell ist, ist es keins. Wer aus der Wahrheit ist, der hört seine Stimme.
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