Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Anmerkungen zum Geschehen in der christlichen Welt

Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon johnnelsonjun » 04.11.2010, 12:15

Lutheraner stellen neuen Erwachsenen-Katechismus vor

Leitender VELKD-Bischof: Orientierung in einer unübersichtlichen Welt

Der ganze Artikel: Klick!
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon johnnelsonjun » 08.11.2010, 21:46

Immer aktuell, nicht nur an Silvester und Neujahr: Klick!

Enjoy - wie MK sagen würde :wink:
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Stellungnehmer » 09.11.2010, 11:31

Na ja, über Geschmack kann man nicht streiten. Aber da kenne ich schönere Versionen dieses Liedes,

meint der
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Stellungnehmer » 09.11.2010, 13:52



Was für eine Überraschung :wink:
Erstaunlich nur die 8 Abweichler, wo es doch gar keine Alternative gab :mrgreen:
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Bert » 09.11.2010, 16:11

Doch, es gab eine Alternative, nämlich die: jeder Wahlberechtigte hätte gegen Schneider stimmen können. :motz:
-------------------------------
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Cemper » 10.11.2010, 10:58

Dazu Näheres in § 21 Geschäftsordnung der Synode der Evangelischen Kirche Deutschlands (GeschäftsOSyn.EKD)

Wahl des Rates

( 1 ) 1 Die Wahl des Rates (Artikel 30 der Grundordnung) wird vom Ratswahlausschuss vorbereitet. 2 Dem Ausschuss gehören 13 Mitglieder an, und zwar zehn Mitglieder der Synode, zu wählen von der Synode, und drei Mitglieder von Kirchenleitungen, zu wählen von der Kirchenkonferenz, jeweils für die Dauer der Synodalperiode. 3 Scheidet ein Mitglied des Ratswahlausschusses aus, ist ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu wählen.
( 2 ) 1 Der Ratswahlausschuss stellt einen Wahlvorschlag auf, der mehr Namen enthalten soll, als Ratsmitglieder zu wählen sind. 2 Der oder die Präses soll den Wahlvorschlag spätestens zwei Wochen vor Beginn der Tagung an die Mitglieder der Synode und an die Kirchenkonferenz versenden. 3 Der Ratswahlausschuss begründet seinen Vorschlag vor der Synode und der Kirchenkonferenz; dabei ist zu verdeutlichen, in welcher Weise die bekenntnismäßige und landschaftliche Gliederung der Evangelischen Kirche in Deutschland berücksichtigt ist (Artikel 30 Abs. 2 der Grundordnung) und welche weiteren Gründe für den Vorschlag der einzelnen Kandidaten maßgeblich sind (z. B. kirchenleitende Funktion, Theologe oder Laie, Arbeitsbereich). 4 Die Wahl darf frühestens 24 Stunden danach beginnen. 5 Weitere Vorschläge müssen von 25 Synodalen oder von der Kirchenkonferenz unterstützt sein. 6 Das Vorschlagsrecht der Kirchenkonferenz bleibt unberührt. 7 Die Zustimmung der Vorgeschlagenen muss vor der Wahl vorliegen.
( 3 ) 1 Gewählt wird durch Stimmzettel. 2 Diese sollen die Vorgeschlagenen in alphabetischer Reihenfolge enthalten. 3 Gewählt sind die vorgeschlagenen Personen, die die höchsten Stimmzahlen erhalten und die auf mindestens zwei Dritteln der abgegebenen Stimmzettel bezeichnet sind (Artikel 30 Abs. 1 der Grundordnung). 4 Soweit diese Mehrheit nicht erreicht wird, ist die Wahl für die noch offenen Sitze zweimal zu wiederholen. 5 Für danach noch offene Sitze macht der Ratswahlausschuss nach Unterbrechung der Wahlhandlung unverzüglich erneut einen Wahlvorschlag. 6 Das Wahlverfahren wird nach den vorstehenden Bestimmungen fortgesetzt; dabei entfällt die Frist nach Absatz 2 Satz 4.
( 4 ) 1 Die Wahl kann binnen zwei Stunden nach Bekanntgabe des Ergebnisses wegen Verletzung des Artikel 30 Abs. 2 der Grundordnung angefochten werden. 2 Die Anfechtung ist hinfällig, wenn das Wahlergebnis mit den Stimmen von zwei Dritteln der Anwesenden bestätigt wird. 3 Andernfalls ist die Wahl zu wiederholen.
( 5 ) Die Wahl des Vorsitzenden oder der Vorsitzenden des Rates und des Stellvertreters oder der Stellvertreterin erfolgt in getrennten Wahlgängen mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmzettel (Artikel 30 Abs. 3 der Grundordnung).
( 6 ) Bei den gemeinsamen Abstimmungen von Synode und Kirchenkonferenz haben Synodale, die zugleich Mitglieder der Kirchenkonferenz sind, nur eine Stimme.

Ich hoffe, dass nun alles klar ist und verbleibe
mit besten Grüßen

Cemper

PS: Wer sich für Schneider interessiert:
KLICK
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Heidewolf » 10.11.2010, 11:06

Übrigens: 4 Enthaltungen 4 Neinstimmen von 144!
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Stellungnehmer » 10.11.2010, 11:40

Heidewolf hat geschrieben:Übrigens: 4 Enthaltungen 4 Neinstimmen von 144!


Wen sollten die anderen 136 auch wählen? Es gab ja keinen Anderen!
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Randnotiz » 10.11.2010, 11:56

Lief halt wie in der DDR - und das wird dann als Erfolg verkauft.
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Heidewolf » 10.11.2010, 12:42

Lieber RN,
dann schau dir mal die Statuten der NAK an.
Da kann schon 1 (in Worten ein) Bezirkshäuptling verhindern, das der Stap abgewählt wird. Er braucht nur statt zur Wahl zu gehen, bei Starbucks einkehren.
Und schon läuft da nichts.
Bei der EKD hat es aber vorher eine Findungskommision gegeben. Ich denke, die machen es sich nicht immer leicht.
LG, H.

PS Demokratie ist nicht immer einfach. Fragt mal eine erfolgreiche Stimme dazu, die von Bernie Ecclestone.
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Randnotiz » 10.11.2010, 13:54

„Eine repräsentative Demokratie funktioniert wie eine Ehe: Ein Partner hat die Macht sich seine Partner auszusuchen und erarbeitet das Geld; der andere Partner hat die mafia [sinngemäße deutsche Übersetzung: "das Sagen"] und darf somit das Geld ausgeben. Und das Schlimme ist: Frauen und Politiker wollen jeweils im Grunde alle nur das Gleiche und lassen dir somit keine Wahl!“

(Vito Corleone über seine Ehe und repräsentative Demokratie )
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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Cemper » 10.11.2010, 15:05

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Re: Aktuelles aus dem chrl. Spektrum

Beitragvon Cemper » 10.11.2010, 21:29

Heidewolf hat geschrieben:Lieber RN,
dann schau dir mal die Statuten der NAK an.
Da kann schon 1 (in Worten ein) Bezirkshäuptling verhindern, das der Stap abgewählt wird. Er braucht nur statt zur Wahl zu gehen, bei Starbucks einkehren.
Und schon läuft da nichts.
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Heidewolf - die Abwahl eines Stammapostels ist komplizierter. Nach neuap. Kirchenrecht kann ein Stammapostel aufgrund eines begründeten Antrags mindestens eines Viertels der Mitglieder der NAK International - dazu gehören gem. Art. 4 Abs. 1 der Statuten der NAK International der Stammapostel und alle im aktiven Dienst stehenden Bezirksapostel und Apostel - gem. Art. 8 Abs. 13 der Statuten in einer geheimen Wahl mit 9/10 Mehrheit der anwesenden oder rechtswirksam vertretenen Bezirksapostel abgewählt werden. Die Wahlverweigerung nur eines Bezirksapostels (Sie nennen ihn etwas despektierlich "Bezirkshäuptling") ist also kein Hinderungsgrund für eine Abwahl. Ein Problem sehe ich an anderer Stelle. Ein Stammapostel kann Bezirksapostel entlassen und ernennen. In einer Krisensituation könnte er gem. Art. 7 Abs. 7 der Statuten evtl. Bezirksapostel entlassen, von denen er vermutet, dass sie im Falle einer geheimen Wahl für seine Abwahl stimmen würden, und andere, die ihn unterstützen, berufen.

C.
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