Erklärung der VAG-Apostel, 1.2.2008

Beitragvon heinrich » 12.02.2008, 13:30

Die Verantwortung tragen die, die die Botschaft verkündeten - zuvörderst Herr Bischoff und die linientreuen Apostel.


Bon jour, Tergram.

Die Verantwortung tragen a l l e damaligen Amtsträger, die diese „Botschaft“ verkündeten – angefangen von Herrn Bischoff bis hinunter zu jedem Diakon, der diese „Botschaft“ mittrug oder gar verteidigte.

Herzliche Grüße aus dem derzeit sonnigen Süden,
Heinrich
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Beitragvon Bert » 12.02.2008, 14:28

Chris schreibt:
Und – wer die Botschaft als „offenkundig unsinnig“ bezeichnet, der beleidigt alle, die von Herzen daran geglaubt haben und (das verstehe ich jetzt auch nicht) noch immer daran glauben.



Lieber Christian,

das sehe ich nicht so. Du wirst einräumen können, dass auf vielen Gebieten des Lebens Glauben an alle möglichen 'Botschaften', von wem auch immer, anzutreffen ist. Darunter ist immer auch eine Anzahl 'offenkundig unsinniger Botschaften', die wiederum einer Anzahl von Menschen 'zu Herzen' gehen.

Wenn Deine Auffassung über den Umgang von 'Botschaften' generelle Richtschnur für uns Menschen sein sollte, dann hätten alle stille zu sein gegenüber 'offenkundig Unsinnigem'. Ich denke mal, dass Du das auch nicht so möchtest.

Es kann auch nicht angehen, dass zu kirchlichen Lehrinhalten, die Gegenstand kindlichen Glaubens sein können, nichts mehr Kritisches angemerkt werden darf!

Ich darf Dich darauf hinweisen, dass es in der Neuap. Kirche immer schon üblich war, andere Glaubensinhalte sehr kritisch anzugehen - ich persönlich habe als Angehöriger der NAK in Ausübung dieser Religion das Kritisieren anderer Glaubensinhalte, insbesondere der kath. Kirche gelernt. Unter meinen NAK-Lehrern, ob mit oder ohne Amt, war nie einer, der wegen etwaiger 'Beleidigung' von Katholiken von Kritik an deren Glauben Abstand genommen hätte.

Nun sei mal nicht so empfindlich und versuche hier nicht Pseudo-Begründungen gegen Kritik zu formulieren.

LG
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Beitragvon Nobody0123 » 12.02.2008, 16:16

Ich war gespannt auf die Antwort der VAG auf die Aufarbeitung der gemeinschaftlichen Geschichte mit der NAK

Nur bin jetzt nicht wirklich schlauer als zuvor.

Ich bin davon ausgegangen, dass die VAG den geschichtlichen Ablauf der Abspaltung aus Ihrer Sichtweise darlegt und mit eigenen Dokumenten stützt.

Dies ist in dieser Erklärung leider gerade nicht der Fall.

Der erste Teil, der mit „wir sind gewiss“ überschrieben ist, erscheint mir ja wohl eher eine Antwort auf das Selbstbild der Neuapostolischen Kirche zu sein.

Der zweite Teil beschäftigt sich ausschließlich mit dem Thema „Botschaft“, wobei die Botschaft nur ein Aspekt der Abspaltung ist. Denn nicht jeder, der nicht an die Botschaft glaubte, gründete eine eigene Kirche.

Nur nebenbei, ich kann nicht erkennen, wo in der Aufarbeitung von Drave die Botschaft als wahr vorausgesetzt wird.

Wenn weiterhin von der VAG gefordert wird, dass die NAK die Schuld bekennt, ist das nachvollziehbar, hat aber mit einer möglichst objektiven Gesichtsbetrachtung (die teilweise bei der Aufarbeitung von Drave nicht gelungen ist) nichts zu tun.

Ich finde es Schade, dass die Erklärung der VAG keine Grundlage gibt, um im Detail die unterschiedlichen Auffassungen über Grund und Ablauf der Abspaltung mit den dazu gehörenden Dokumenten zu diskutieren.

So wird nun auch in diesem Forum eigentlich nur über die Botschaft diskutiert, wobei ich der VAG nicht unterstelle, dass sie das beabsichtigt hat.
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Beitragvon Ale » 12.02.2008, 16:25

Nobody0123 hat geschrieben:...

Nur nebenbei, ich kann nicht erkennen, wo in der Aufarbeitung von Drave die Botschaft als wahr vorausgesetzt wird.

...


Hallo Nobody0123,

in seiner Zusammenfassung schreibt Drave sinngemäß, dass ein Grund für die Probleme der damaligen Zeit die mangelnde Einsicht in den Offenbarungscharakter der Botschaft gewesen sei.

Er spricht also nicht von "Charakter als angeblicher Offenbarung", sondern zeigt dadurch, dass er selbst vom Offenbarungscharakter also der Eigenschaft als göttliche Mitteilung ausgeht.

Grüße Alex
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Beitragvon manfredok » 12.02.2008, 19:10

Nobody0123 schreibt:

Ich war gespannt auf die Antwort der VAG auf die Aufarbeitung der gemeinschaftlichen Geschichte mit der NAK
Nur bin jetzt nicht wirklich schlauer als zuvor.
Ich bin davon ausgegangen, dass die VAG den geschichtlichen Ablauf der Abspaltung aus Ihrer Sichtweise darlegt und mit eigenen Dokumenten stützt......


Nobody, warum so ungeduldig, lese dazu das , was auf mediasinres steht.

Auf merdiasinres steht ein Kommentar, zu der neuen Erklärung der VAG, dieser enthält auch eine Aussage zu deinen Fragen .
Nobody wir müssen uns noch in Geduld üben . Keine Panik.

Zitat:
Aus einer VAG-internen Quelle geht hervor, dass die VAG in nächster Zeit auch diejenigen Quellendokumente veröffentlichen wird, die im Zuge der Geschichtsaufarbeitung an den NAK-Chefhistoriker Walter Drave übergeben wurden.
Zitatende

http://www.mediasinres.net/geschichte/o ... h-die-nak/
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Beitragvon chris » 13.02.2008, 07:23

Ich merke, wir kommen nicht zusammen.

Allgemein gilt:
Demokratie ist letztlich eine Volksgewalt. Die gibts in der NAK nicht. Wenn ich Beschlüsse beeinflussen kann, indem ich die Mitglieder des Gremiums selbst bestimme, macht das die Beschlüsse nicht zwangsläufig schlecht; Demokratisch sind sie aber nicht.

Wenn etwas offenkundig unsinnig ist, und jemand glaubt daran, hält es also für wahr, dann "fehlt" demjenigen etwas. Damit setzt man ihn herab und beleidigt ihn. Das ist Fakt!
Das hat nix mit Empfindlichkeit zu tun - sondern mit Rechtsemfpinden. Ich habe den gleichen Vorwurf auch gegenüber der NAK schon oft gehört und musste mich damit auseinandersetzen und die Wahrheit erkennen. Also bitte fair sein. Gleiches Recht für alle!
Damit macht man auch Opfer nicht zu Täter. Wer dies so behauptet, bestimmt jeder selbst und macht sich selbst zum Täter. Dass sich die Botschaft nicht erfüllt, dass sie großen Schaden (zerbrochene Herzen, Familien, Gemeinden, Glauben) verursachte, dass hier in erster Linie sich die NAKler falsch verhalten haben, ist leider auch Fakt; hat aber damit nichts zu tun.

Ich bin durchaus offen für Kritik, wenn diese fair und angebracht ist. Inhaltlich gebe ich ja der Kritik in vielen Punkten recht. Aber gleiches Recht für alle - hier ging es um die Stellungnahme der VAG; und die ist auch diskussionswürdig und hat ihre Schwächen.

LG
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Beitragvon Joergen Hansson » 13.02.2008, 10:33

gelöscht
Zuletzt geändert von Joergen Hansson am 23.02.2009, 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Knabe-im-Moor » 13.02.2008, 13:28

Joergen Hansson hat geschrieben:... In der der VAG typischen Art ist dieser Abschnitt nur die theologische Unterlegung für die Aussagen zur "Botschaft" in dem darauf folgenden Abschnitt. In dem Abschnitt "Wir sind gewiss" werden die Anforderungen an "göttliche Offenbarungen" beschrieben. Mit einem Selbstbild oder einer Antwort auf das Selbstbild der NAK hat das nichts zu tun.
...


Aber wäre gerade das nicht eine absurde Argumentationsgrundlage: Die VAG begründet ihre Kritik an den Vorgängen der Botschaftszeit und ihre Forderung nach Buße und Entschuldigung auf ihre heutigen Glaubensauffassungen, zu denen sie in 50 Jahren gelangt ist?

Für mich sieht das ganze nach einer "Rückzahlung mit gleicher Münze" aus. Es wird die gleiche unglückliche Mischung der Erklärung heutiger Glaubensstandpunkte mit geschichtlichen Belangen gewählt, wie beim Info-Abend der NAK. Und auch die Art, die Alleinschuld der anderen Seite zu proklamieren, erinnert stark an den 4.12.

Allein die Weigerung, die strukturelle Krise in die Betrachtung mit einzubeziehen, wirkt ähnlich befremdlich wie die Ausklammerung der Botschaft seitens der NAK.

Ich frag mich, woran mich das erinnert: Gewerkschaft und Arbeitgeberverband, oder streitende Kinder am Sandkasten?

Schade. Beide seiten haben bewiesen, dass sie noch nicht die Reife haben, vernünftig miteinander zu reden. Aber besser als "Wir schweigen" oder "Wir schmollen und ignorieren" ist die Ausarbeitung solcher Papiere allemal. Ich hoffe, man lernt.

der knabe grüßt aus dem moor
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doch ...

Beitragvon Protestant » 13.02.2008, 16:02

a cappella hat geschrieben:
...

Liebe evah,

...

Seiten sind für mich auch nicht so wesentlich.

Liebe Grüße in die Runde und bis (frühestens) morgen.
a cappella



Doch, mein Freund, eine ist für Dich wesentlich: Deine ... :wink: :!:

... ich würde mich sonst nicht unerheblich wundern müssen ... :wink:


Grüße nach "vorn", vom
Protestanten :wink:
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Beitragvon johnnelsonjun » 13.02.2008, 16:09

:mrgreen:

Bescheidenheit eben ...
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Beitragvon Protestant » 13.02.2008, 16:23

JNJ, Sie Hetzer ... :wink:
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Beitragvon johnnelsonjun » 13.02.2008, 16:28

Falsch, Protestant - Ketzer, es muß Ketzer heißen

So, der Ketzer geht jetzt arbeiten ... die Recht-Gläubigen haben wieder Ruhe ... :wink:

... zumindest für eine begrenzte Frist
Zuletzt geändert von johnnelsonjun am 13.02.2008, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Vancouver » 13.02.2008, 22:28

Cemper,

Ihren Link versteht kein normaler Mensch. Und es hat ihn auch kein normaler Mensch geschrieben. :mrgreen:

V.
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Beitragvon evah pirazzi » 13.02.2008, 22:43

:mrgreen:

Da muss ich dir ausnahmsweise mal Recht geben.
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