Neue Botschaft veröffentlicht

Norddeutschland

Beitragvon Frank » 10.01.2008, 15:18

Lars, du machst mir Angst!
So was ist wohl wirklich zu befürchten... :shock:
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Re: Norddeutschland

Beitragvon Jesu Juva » 10.01.2008, 15:27

Frank hat geschrieben:Lars, du machst mir Angst!
So was ist wohl wirklich zu befürchten... :shock:


Solange Latorcai und Freund die Füße stillhalten, ist noch nicht alles verloren... Positiv denken! :mrgreen:
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Beitragvon heinrich » 10.01.2008, 15:31

Positiv denken!


„Think positive“ oder „Sink positiv“ – das ist hier die Frage :D

Schmunzelnde Grüsse,
Heinrich
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Endlösung ...

Beitragvon Protestant » 10.01.2008, 15:35

chris hat geschrieben:Und genau solche Hinweise, solche Frage, ob und wie feinfühlig es ist, diesen Begriff zu verwenden, genau diese Dinge erwecken bei vielen NAKlern den Eindruck, es gehe hier nicht um Kritik.

Die Botschaft ist über 40 Jahre her. Inzwischen sollte es kein Unwort mehr sein.

LG
Christian



@chris

Auch wenn die Dimensionen sicher anders sind:

Ist denn nach sogar 70 Jahren der Begriff "ENDLÖSUNG" kein "Unwort" mehr ... :roll: :?: :?: :?:

Diese Unsensibilität passt irgendwie ... so ganz nach dem Motto: "Klappe zu, Affe tot".

Meine Güte ... :roll: ... das ist eine Christlichkeit ...?


P.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

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Beitragvon Randnotiz » 10.01.2008, 15:48

"... Führer, dem ich traue..." *summ*
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon Protestant » 10.01.2008, 16:03

Randnotiz hat geschrieben:"... Führer, dem ich traue..." *summ*


Genau :evil: :!:
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

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Beitragvon Cemper » 10.01.2008, 16:30

Sepers sagt dazu heftig-deutlich in seinem Brief an Leber: "Wenn die NAK über ‘Theokratie’ redet, ist das lediglich ein Euphemismus für Totalitarismus." Er sagt damit, dass ein beschönigendes Wort für ein System benutzt wird, in dem der Leitung alles (diktatorisch) untergeordnet ist.

Neuap.-kirchenrechtlich ist das wohl so. Praktisch ist das vielleicht anders - ich weiß es nicht. Die Konfliktfälle werden es zeigen. Ansonsten geht es in diesem System - soweit ich das sehe - oftmals so zu, dass die Menschen sich wohlfühlen. "Ich werde Euch immer lieben", das sagte der Kirchenpräsident bei seiner Ordination. Und in einem der letzten Gottesdienste hörte ich, wie ein Bezirksältester - der den GD hielt - sagte, dass er dem Stammapostel und den Aposteln vertraut. Er hätte ein Urvertrauen. Er hätte erlebt, dass dieses Vertrauen berechtigt ist. Der Mann ist im Zivilberuf Jurist.

Liebe Forumsfreunde, ich will mich an diesen Diskussion nur noch wenig beteiligen. Es geht mich nichts an. Die Themen sind intern.

Ein Hinweis noch: Ich war in den letzten zwei, drei Jahren gelegentlich in einem größeren Gebäude in der Art einer Stadthalle/Kongressanlage. In einem der großen Säle - jeweils in demselben Saal - war ich Gast auf Veranstaltungen von Sozialdemokraten, Christdemokraten, Juristen und der Neuap. Kirche. Das war eine wirklich komische Sache. Man sitzt da und schaut ins sozialdemokratische, christdemokratische und Juristen-Publikum und in eine neuap. Gemeinde und hört bekannte Stimmen aus der Politik und juristische Welterklärer und Herrn Leber mit Begleitung. Das sind vielleicht Unterschiede. Irgendwie irre.

C.
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Beitragvon mikae » 10.01.2008, 16:38

Cemper,
..auch Sie wollten die Freiheit .. und nu' macht Sie die Freiheit 'irre'?
Mikae
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Beitragvon Cemper » 10.01.2008, 16:42

Gott hat uns in die Freiheit gestellt. Und jetzt sind wir so frei. Manchmal sogar vogelfrei. Wir müssen aus dieser Situation etwas machen. Wir müssen ihr einen Sinn geben. Aber wir sind oft in der Situation eines Schauspielers, der vor vollem Haus auf der Bühne steht und seine Rolle nicht kennt.

Das ist irre.
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Beitragvon werwolf » 10.01.2008, 21:25

Wir wollen Freiheit, um uns selbst zu finden, Freiheit, die Leben zu gestalten weiß.
Nicht leeren Raum, doch Raum für unsre Träume,
Erde, wo Baum und Blume Wurzeln schlägt.
Weit wie das Meer ist Gottes große Liebe,
wie Wind und Wiesen, ewiges Daheim.

Text Markus Jenny
VAG - Gesangbuchch "Singt dem Herrn" Nr.491 Vers 2
Wir sind immer auf der Suche
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Beitragvon chris » 10.01.2008, 22:07

Hallo Protestant, hallo Zwischenruf, hallo Aquamarin

ja, Du sagst es. Eine andere Dimension.
UND:

ENDLÖSUNG - wie viele Bedeutungen von diesem Wort kennst Du?

Und wie sieht es bei dem Wort "Botschaft" aus?

Also in beiden Richtungen nicht vergleichbar.

Wenn jetzt jemand kommt und sagt:
Ich gehöre der VAG an und finde es nicht feinfühlig. Dann kann ich es verstehen. Er ist direkt betroffen. Aber diesen Eindruck hatte ich nicht. Das klang eher wie ein Hinweis auf einen neuen Fehler der NAK. Wenn ich Frank damit Unrecht tue, dann bitte ich um Entschuldigung. *) In einem anderen Thread hatten wir ja die Diskussion um die „Kritik“. Und wenn wirklich alles – ja auch das Briefpapier – kritisiert wird, und spekuliert wird, dann wird es langsam schwer, diese Kritik zu differenzieren.

Natürlich, wenn jemand es als unpassend empfindet, soll er. Ich habs nicht zu verbieten, nicht zu erlauben. WILL ich doch gar nicht – wie Zwischenruf zu dem Schluss kommt, ich würde das ständig versuchen, verstehe ich nicht. Sowas will, kann und darf ich nicht und sag es oft.

Ich glaube, darüber sind wir uns alle einig:
1. 40 Jahre ist es her, sogar länger.
2. Dies ist eine lange Zeit.
3. Jedes Ereignis, egal wie schlimm, sollte man auch irgendwann verarbeitet haben. Nicht vergessen, aber so, dass es nicht mehr weh tut. Nicht für den anderen, sondern für sich.

Deshalb schrieb ich ja, man „sollte“ doch jetzt darüber weg sein, über dieses Wort. Sicher müssen noch die Geschehnisse verarbeitet werden durch die Kirchen, aber „sollte“ man nicht schon so weit sein, dass man über diesem Wort steht? Sollte! Was sagt das aus? Nicht: Du musst! Es lässt im allgemeinen Sprachgebrauch durchaus noch andere Möglichkeiten zu. Es drückt vielleicht einen „grundsätzlichen Zustand“ oder den „Idealzustand“ aus, vermittelt vielleicht auch ein „Ich versteh nicht, dass das noch ein Problem für Dich/Euch ist!“ Aber letztlich nimmt es noch nicht dem anderen das Recht dazu, anders zu handeln, fühlen oder zu denken.

Ich finde einfach, es ist zu "banal". Ob da "Botschaft" oder "Brief" oder "Erklärung" steht. Wieso kommen wir in vielen Bereichen nicht weiter? Weil man sich streitet um "eigenenständigen Tarifvertrag" und "eigenen Tarifvertrag" (jetzt wirds ein "eigener unter einem Dach/Basistarifvertrag" - oder so ähnlich (was ist gewonnen?)), weil man sich viel zu sehr um solche Punkte und Kommas streitet. Aber kommts nicht auf den Inhalt an?

Aquamarin, Du hast die Professionalität ins Spiel gebracht. Solche „Begriffsfehler“ passieren aber oft, manchmal absichtlich um einen Skandal loszutreten. Berichte darüber sind billige Werbung. Manchmal unbedacht. In Politik, Wirtschaft etc. kommt so was immer wieder vor. Und da hocken vorher mehr Leute wie in der NAK drüber und sehen das durch.

*) Da musste ich die Tage lachen. Gerade nach unserer „Ent-Schuldigungs-Diskussion“ hat ein Internetmagazin gefordert, Klingler (?) hätte schreiben sollen: Ich entschuldige mich!
Dabei weiß ich nun, dass man es nicht selbst kann. Stimmt ja auch. Dieses: Ich entschuldige mich…ist eigentlich falsch gebraucht. Aber gut, man weiß ja was gemeint ist und es ist immer eine gute Geste.

Aber ich frag mich jetzt, ob demnach eine „Ent-Täuschung“ nicht eine positive Erfahrung ist.
Die Täuschung ist doch die negative Erfahrung. Und die Ent-Täuschung ermöglicht es doch, hier raus zu kommen. Und oft wird doch auch dieses Wort falsch verwendet: Ich bin dann von Dir enttäuscht, wenn Du nicht kommst. – Dabei hat man nie gesagt, man würde kommen. Man hat nicht getäuscht. Auch ist so eine Äußerung, auch wenn man es nicht so meint, unfair, weil es den anderen unter Druck setzt…..

LG
Christian
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Beitragvon ArminH » 10.01.2008, 22:40

Der Wanderpokal für den dümmsten Kommentar über die NAK - geht jetzt wieder an die NAK selbst
:shock: :?: :roll:
Mach's wie Gott - werde Mensch !
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zu alt ...

Beitragvon Protestant » 10.01.2008, 23:36

Werter chris,

Sie haben nichts verstanden. Und bitte verkaufen Sie mich nicht für dumm. Diesen Grad wenigstens, kann ich noch gut selber bestimmen. Ihre Reaktion auf meine "ENDLÖSUNGS-EINLASSUNG" zeigt mir, dass Sie's sehr wohl verstanden haben.

Wissen Sie, vor 10 oder sogar noch vor 5 Jahren hätte ich Ihre Darstellung einfach so stehen lassen, vielleicht sogar noch am 3.12.2007 ...

Ich versuche mir ständig vorzusagen, dass wir eigentlich verdammt noch mal in einer Kirche, sogar in einer christlichen Kirche sein wollen. Wo, bitteschön ist hier das Feingefühl, was christlicher Nächstenliebe und Versöhnungsbereitschaft eigentlich beiwohnen sollte ...? Insbesondere von den nämlichen Kirchenführern.

Natürlich kann man alles mit großem Gleichmut zudecken wollen, selbstverständlich. Ist eigentlich DER MENSCH in unserer Kirche für Sie Subjekt mit Individualität die es zu respektieren gilt, oder Objekt, welches nach dem Duktus gerade wehender Windboen hin- und hergeschoben wird und so zu fühlen, zu empfinden und zu funktionieren hat, wie Sie oder die Kirchenleitung es gerade für richtig halten ...?

Ich erkenne bei Ihnen irgendwie ein sehr seltsames Menschenbild und eine mir äußerst ferne Lebenshaltung.

Aber vielleicht bin ich für das alles auch schon zu alt ...


P.
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Beitragvon exkantor » 10.01.2008, 23:50

Nee, zu alt nicht, aber zu protestantisch?? :mrgreen:

Manchmal könnte ich weinen gehen. Aber alleine.

Kommste auch mit Grillen?

Das ist ´ne Einladung.

Frag Rz.

ex.
"Dass nur die Neuapostolischen das(die Apostel) wahrnehmen, ist eigentlich ein Betriebsunfall, das soll ja gar nicht so sein. Die sollen in der Mitte der Kirche Christi stehen und nicht am Rande, wie es jetzt ist." (Dr. Reinhard Kiefer)
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