VAG-Rückzug aus gemeinsamen Gesprächen

Beitragvon derfla » 26.12.2007, 19:59

Wieso hat er dann aber dem Junior noch für 25 Jahre den Verlag gesichert?
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Beitragvon Cleopatra » 26.12.2007, 20:03

Na, ich denke, für den Fall das Junior nicht angenommen worden wäre...(Sonnenweib) :roll:
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
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Beitragvon derfla » 26.12.2007, 20:08

Ein Knick in der Segensline? Skandal! :shock:
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Beitragvon johnnelsonjun » 26.12.2007, 20:33

Cleopatra hat geschrieben:Na, ich denke, für den Fall das Junior nicht angenommen worden wäre...(Sonnenweib) :roll:


Wow, auf diese Auslegung muss man erst mal kommen ... :mrgreen:
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Beitragvon Otto_I » 27.12.2007, 14:56

Für solche Auslegungen ist Cleo prädestiniert - (hoffentlich hab ich das richtig geschrieben :oops: )sie hat halt den "gesunden NAK-Menschenverstand" der uns doch allen "eingetrichtert" wurde. :roll:
Gruße zum Neuen Jahr -oder so :lol:
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Beitragvon WUPSDE33 » 27.12.2007, 19:22

Lavingstar hat geschrieben:Bei uns im Bezirk haben vor einiger Zeit schon Mitglieder der VAG regelmäßig die NAK Gottesdienste besucht, da man ja davon ausging, dass es eine Fusion geben sollte von NAK und VAG..

Wer ist denn "man"? Von einer Fusion möchte ich, Mitglied der VAG, derzeit keinesfalls etwas wissen. Wir sind nicht einfach nur eine NAK ohne Stammapostel und ohne Botschaft. Wir haben eine andere Einstellung zur Ökumene, zum Sakramentsverständnis, Umgang miteinander, Demokratie...
Lavingstar hat geschrieben:Ich denke einfach das die NAK keine "Fusion" mit der VAG wollte bzw. will (Mitglieder ja, ATs nein), aber verständlicherweise nicht einfach öffentlich sagen kann: "Wir wollen euch nicht". Darum haben sie wohl den Weg gewählt eine scheinbare Aufarbeitung anzustreben, die nur darauf abzielte, die VAG von ihrem Vorhaben abzubringen und ihnen die Fusion madig zu machen. Mit Erfolg..

Die VAG will übrigens auch keine Fusion mit der NAK und hat dies - meines Wissens - auch immer offen gesagt - oder zumindest, dass dies nie Gegenstand und Ziel der akutellen (oder mittlerweile historischen) Gespräche war. In Gesprächen mit den eigenen Mitgliedern auf jeden Fall. Und da es immer noch Verwandte zwischen NAK und VAG gibt ist das quasi offen ausgesprochen. Schade nur, wenn man diesen Stil/Weg (4.12.)wählen müsste. Offene Kommunikation hat vieles für sich.
Viele Grüße
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VAG hat vor dem 04.12. ihre Dokumente an AP Drave gesendet!

Beitragvon Marzipan » 28.12.2007, 08:25

Im Forum der VAG fand ich einem Beitrag, in dem aus einem Schreiben von Apostel Knauth (Apostel der VAG) an die Bezirksvorsteher zitiert wird und das Bezug nimmt auf die Ankündigung Draves:

Wenn uns andere Dokumente vorgelegt werden, werden wir diese durchsehen und dann unser Ergebnisse gegebenfalls korigieren.


In dem Info-Schreiben von AP Knauth steht dazu:

Am 05. Oktober 2007 sandten wir an Bruder Drave folgende Unterlagen:

Brief (2 Seiten) mit kurzer Stellungnahme,
Quellenliste mit 9 angegebenen Quellen,
Quellenkommentar (5 Seiten),
Kopien von Quellen;

Alles in allem kommen wir unverändert zum Ergebnis: Die Botschaft ist die Ursache der Spaltung.

Die Ausarbeitungen stammen von Dirk Störmer und wurden vorher abgestimmt. Meine Unterschrift unter dem Brief dokumentiert, dass ich die Aussagen im Namen der Vereinigung verantworte.

Bruder Drave antwortete darauf mit Schreiben vom 29. November 2007. Er belehrte uns über den Wert der von uns übergebenen Quellen und machte deutlich, dass ihre Sicht dadurch nicht verändert würde. Die übergebenen Quellen haben denn auch keinen Eingang in diese Arbeit gefunden.


Quelle: :arrow: Forum der VAG

In der gemeinsamen Erklärung vom 30.05.2006 hiess es noch:

Beide Seiten erklären, dass die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte ein vorrangiges Thema ist. Dazu werden historische Dokumente gegenseitig ausgetauscht und gesichtet mit dem Ziel, im Sinn und Geist unseres Herrn Jesus Christus zu einer Versöhnung zu kommen.


Mir erschliesst sich leider nicht, wie AP Drave durch sein Vorgehen eine Versöhnung im Sinn und Geist Jesu erreichen will...

:roll:

M.
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Beitragvon mini-edi » 28.12.2007, 09:06

Also, hab hier fast alles gelesen und dabei immer mehr an ein Sprichwort „denken müssen“, bei dem mit einigen Änderungen sich viel, sehr viel bei dieser Betrachtungsweise auf den Punkt bringen ließe, denn nur so scheint sich ein einheitliches Bild über die NAK zu ergeben:
Zeige mir wie Du mit Problemen umgehst, und ich sage Dir wer Du bist.
Mit den Erkenntnissen aus den norddeutschen unchristlichen Problemlösungen, wird es Nirgendswo anders sein :-(
Dafür müsste es Beispielweise ein eigens dafür eingerichtetes Forum geben, in dem alle solche Fälle sachlich veröffentlicht werden, ohne sie dabei emotional auszuschlachten. Den Rest besorgt dann m.E. die in den Gottesdiensten erlangte christliche Herzensbildung.
Zuletzt geändert von mini-edi am 29.12.2007, 00:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon ArminH » 28.12.2007, 10:09

derfla hat geschrieben:Wieso hat er dann aber dem Junior noch für 25 Jahre den Verlag gesichert?


Ich denke 25 Jahre sind ganz normal - keiner sichert sich Rechte für jeweils nur 3 Monate - egal ob Botschaft oder nicht.

Ist einfach eine Rechtssache und die kümmert sich nicht um 'Himmelskomik'.

Sonst könnte man sich ja auch darüber aufregen, dass die NAK Mitgliedschaft beim Tode endet.
Mach's wie Gott - werde Mensch !
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Beitragvon chris » 28.12.2007, 10:22

neuapostolisch = Glaube
NAK-Mitgliedschaft = "Rechtsform"
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Beitragvon Matze » 28.12.2007, 11:52

Hallo wups, a capella, wups, all!

Tja, was soll ich antworten?

Ich bleibe natürlich bei meinem Standpunkt.
Bei dem was man so liest, finde ich das Verhalten der VAG noch fragwürdiger, denn es sieht wohl so aus, als wenn sie genau wußten, was am 04.12.07 veröffentlicht wird.
Dann allerdings so zu reagieren, ist nicht lauter...

Anderes Beispiel:
Vor einiger Zeit veröffentlichte der Vatikan DOMINUS IESUS.
Den protestanitschen Gemeinschaften war im Vorfeld klar, dass hier - um mal den Wortlaut eines Mitdiskutanten zu benutzen - ordentlich gegen´s Schienbein getreten werden würde.
Trotzdem: Man hat nicht die Beziehungen abgebrochen, sondern war "bloß" entrüstet.

So etwas hätte ich hier auch verstanden. Doch: Eine solche Reaktion ist schlichtweg überempfindlich.
Und wie ich lesen muss, werden meine "Vorurteile" auch nur bekräftigt:
Man sieht sich als die "lautere Gemeinschaft", der die NAK samt Mitglieder einfach nur "Wurscht" sind.
ganz ehrlich: mir ist dein wohlwollender Blick ziemlich schnuppe.


Auch das Argument, sich im "Konfi" mit der Entstehung und Botschaft beschäftigt zu haben, ist wohl vollends daneben.
Das habe ich auch. Nur das war dermassen subjektiv, dass ich das hier gar nicht zur Grundlage einer Diskussion machen will.

Bei aller - unvermeidbaren - Subjektivität und Wertung in der Geschichtsschreibung ( meinethalben auch unsauberen Stellen im "Drave-Papier")- stehen hier FAKTEN im Raum, die man nicht einfach negieren kann. Die VAG muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie überhaupt zur Aufarbeitung bereit ist oder ob sie sich vollends vom evankelikalen Spektrum absorbieren lässt.
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Beitragvon a cappella » 28.12.2007, 12:05

Lieber Matze,

Du darfst selbstverständlich bei Deinem Standpunkt bleiben.
Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass Du Dich mit den von mir angesprochenen Aspekten in irgendeiner Weise auseinandergesetzt hättest.
Erinnert mich an die VAG. :wink:

Aber das "gestatte" ich Dir, wie ich der VAG ihr Verhalten "gestatte".
Und ja, ich "gestatte" auch der NAK ihr Verhalten. Was ich richtig oder wenigstens adäquat finde, ist allerdings eine andere Sache.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen ruhigen und schönen Jahreswechsel.
a cappella
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VAG-Rückzug aus gemeinsamen Gesprächen

Beitragvon E. H. Gabriel » 28.12.2007, 14:49

Werte Fories,

auch ich hatte von der VAG-Replik Größeres erwartet. Denn:

Ich hatte einen Traum, einen wunderbaren Traum! -
- kurz nach jenem neuapostolischen Info-Abend am 04. Dezember 2007, in dem NAK-Apostel Drave mit seiner scharfkantigen Geschichtsdeutung über 50 Jahre alte Verletzungen, immer noch nicht ganz verheilt, wieder aufriss.

Ich träumte mich in einer Versammlung der VAG-Apostel und leitenden Brüder, die nach diesem Schock beschlossen: Wir werden diese unerhörten Zumutungen und neuerlichen Verletzungen in einem Offenen Brief an die NAK-Kirchenleitung zurückweisen!

Jedoch: - „Wer soll uns die Feder führen? …“ Der Zorn? Schmerz? Der moralische Aufschrei? Verletztes Rechtsempfinden? Taktische Erwägungen oder enttäuschte Hoffnungen? …

Nach kurzem Schweigen steht fest: Niemand soll die Feder führen, als nur der, den sie erst jüngst ganz entschieden als das Haupt in der Mitte ihres Christus-zentrierten Gemeindemodells, auch in eindeutiger Abgrenzung zur NAK-Doktrin, neu definiert haben! Und so schreiben die Apostel und leitenden Brüder der VAG, wohl die Dinge deutlich benennend, aber auch eingedenk der eigenen Position und mit Blick auf die Nachkommenden - ja, in einer Haltung, die in jedwedem Geschehen Gottes leitender Hand vertraut:

„Sehr geehrter Bruder Leber,

durch Ihre Vorgehensweise, Teilergebnisse der Arbeit Ihrer Arbeitsgruppe ‚Geschichte’ im Rahmen eines Informationsabends ohne Abstimmung mit uns der Öffentlichkeit vorzustellen, haben Sie die gemeinsame Absprache, die wir in Ihrem Hause in Zürich am 30. Mai 2006 mit Ihren Mitarbeitern getroffen hatten, nicht eingehalten. Ein solcher Umgang miteinander ist unwürdig und wird von uns entschieden zurückgewiesen.

Bruder Drave bleibt in der am 4. Dezember 2007 vorgestellten Veröffentlichung den Beweis für seine Behauptung schuldig, dass …“

Als aber die schreibende Hand nach vier Absätzen schmerzhaften Aufzählens jäh einen entschiedenen Strich darunter ziehen und das logische Resultat präsentieren will - so mein Traum -, da bleibt das Haupt doch Herr der Feder, und die Hand fährt in diesem Sinne fort:

„Dieses alles in seiner Summe zeigt uns nun deutlich, wie sehr die zwischen uns stehende Thematik Sie selbst, lieber Bruder Leber, in Ihrem verantwortungsvollen Amt, wie auch Bruder Drave und wohl noch Viele in der NAK, immer noch in den alten unseligen Vorstellungen und Bildern bindet. Dass Sie in all den Jahren sich nicht loszureißen vermochten von jenem Geist, der uns als Brüder in Christo, als apostolische Geschwister, von einander fernhält und trennt - das schmerzt uns zutiefst und treibt uns immer wieder bußfertig vor das Angesicht des Herrn, so auch in dieser traurigen Stunde!
E. H. Gabriel
 
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VAG-Rückzug ...

Beitragvon E. H. Gabriel » 28.12.2007, 14:56

Denn - und das sagen wir ohne Zögern - auch wir, unsere Väter und Apostel, sind nicht unbeteiligt an den Ursachen dieses beklagenswerten Zustandes! Wie unsere eigenen, so hält dieser Zustand ja auch die Herzen unserer Nachkommen vor einander verschlossen. Damit aber verliert jedes Zeugnis, das wir der Welt von der Liebe Christi geben wollen, seine Legitimation. Denn deren Siegel ist, wie wir ja wissen, die geschwisterliche Liebe!

So sind wir, beide zu unserem Teil, dumm gewordenes Salz!

Darum - und weil Sie und wir in unseren Gottesdiensten unablässig diese Grundwahrheit des Evangeliums ver-kündigen - nämlich dass eine Versöhnung mit Gott, ohne zuvor sich mit dem Bruder versöhnt zu haben, unmög-lich ist - darum also geben wir als leitende Brüder und Apostel der Vereinigung Apostolischer Gemeinden auch künftig die Hoffnung nicht preis, schon bald uns mit Ihnen in einem Kreise zu finden, in dessen Mitte wir gemein-sam den sehen, von dem wir - Ihr lieben Brüder! - doch wissen:

ER ist unser Weg;
ER ist unsere Wahrheit
und
ER ist unser Leben!

Wenn wir aber IHN als unsere Wahrheit bekennen, wie sollten wir dann nicht auch schnell dahin kommen, das, was Hartherzig- und Lieblosigkeit zu ‚Geschichte’ versteinern ließ, mittels Seiner Liebe gemeinsam wieder aufzu-lösen, um es in neue Formen zu gießen, zu einem Grund, auf dem beide Seiten, als versöhnte Brüder in Christo, im Segen weiterbauen können?! …

So rufen wir Ihnen, Bruder Leber, und allen, die im Geiste Christi nach Versöhnung streben, aus tiefstem Herzen die schönen, aber auch an die fliehende Zeit gemahnenden Lied-Worte zu:

‚Reicht … (uns) die Hände, die Stunden zerrinnen, wir sind nur Gäste
und Fremdlinge hier …
Reicht … ( uns) im Namen des, der uns erlöset, nochmals die Hände,
ihr Brüder lebt wohl!’

In diesem Sinne geben wir Ihnen auch zur Kenntnis, dass wir diesen Brief auf unserer Internetseite veröffentlichen werden.

Im Namen der Apostel und Bischöfe der Vereinigung der Apostolischen Gemeinden in Europa grüßt Sie, lieber Bruder Leber, wie auch Bruder Drave und alle neuapostolischen Geschwister, in der Liebe Christi

Ihr
Bruder NN“
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