VAG-Rückzug aus gemeinsamen Gesprächen

Beitragvon Matze » 30.12.2007, 11:53

Hi mel,
Du hast natürlich in gewisser Weise recht, wenn Du mir vorwirfst, dass ich hier ziemlich viel auf einmal in den "Ring werfe", wenn es um die VAG geht.

In diesem Fall kann ich mich auch schlecht beherrschen, denn sobald ich das Thema anschneide, welches im Moment ja hier recht aktuell ist, dann brodeln in mir gleich soviele Dinge hoch und fakten und Emotionen vereinen sich hier.

Ich bin jedoch nicht wirklich ein extrem emotionaler Mensch und würde hier behaupten, dass ich trotz aller Emotionalität noch eine Menge Fakten hinlege.
Du hast auch Recht, dass es zu viele Punkte sind, die man wahrscheinlich besser im Einzelnen diskutieren könnte - wobei es schwierig ist, denn viele Dinge sind doch irgendwie mit einander "verkettet".
Wenn ich manche Dinge hier schreibe, bei denen Du sagst, es sei spekulativ, wie zB "Kuhlens weiße Weste", dann erlaube mir solche Statements als meine nach Faktenlage, Kenntnis , bestem Wissem und Gewissen, gezogene persönliche Wertung.
Die Motivation meiner vielleicht verschärften Stellungnahmen erkennst Du auch größtenteils richtig, denn mich nervt gewaltig diese unreflektierte Verklärung der VAG bei "kritischen" NAKis und auch bei den VAGlern.

Lieber Lars, das Zitat Pauls VI. bezog ich keinesfalls auf seine kirchenpolitischen Bestrebungen, welche ich im übrigen auch nicht so werten würde wie Du es hier tust, sondern das Zitat münzte ich lediglich auf die Situation der NAK Rheinland 1952-55.
In wie weit Beiträge unertäglich erscheinen, liegt immer im Auge des Betrachters.Was einer polemisch und tendenziös empfindet, wirkt beim anderen amüsant oder sogar fundiert und umgekehrt. Ich denunziere auch nicht, sondern disputiere. Im übrigen unterstelle ich Dir ja auch kein Denunziantentum, da Du auch bisweilen nicht immer sanft mit Geistlichen und Theologen eigener und fremder Konfessionen umgehst. Ich schlucke dies auch, obwohl es auch nicht immer der vermeintlich feinen englischen Art entspricht.
Und wenn Du schon das Buch der RH ansprichst: Ich kann dies Buch wirklich nicht ernst nehmen. Es ist mir bekannt. Ich fand es voll daneben, musste öfter mal lachen und da bleibt mir wirklich nichts anderes übrig als mich über eine solche "Literaturempfehlung" lustig zu machen.

bg,matze
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Beitragvon Zwischenruf » 30.12.2007, 13:21

Matze, darf ich dich zwischendurch mal fragen, in wie vielen Gottesdiensten der Apostolischen Gemeinschaft du schon warst?

LG, Z.
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)
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Beitragvon maranatha » 30.12.2007, 13:30

[----
Zuletzt geändert von maranatha am 01.03.2009, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon Otto_I » 30.12.2007, 14:11

mein lieber 1875 am 28.12. schreibst du:
Zitat:Schuld ist der, der die Botschaft verkündigt hat und nicht der, der sie nachplappert.....

Mein Vater war Evangelist und Vorsteher einer größeren Gemeinde. Hat er "geplappert" oder "verkündigt" ?
Natürlich hat er verkündigt, denn (siehe Cleo) alles was vom Altar des Herrn kam, kam aus dem "heiligen Geist".

Man kann es auch so sehen. (aus meiner heutigen Sicht gebe ich Dir allerdings recht: :lol: er hat es nachgeplappert :roll: Ich will jetzt keinen akademischen Streit heraufbeschwören, aber denkt doch auch mal an das "einfache" Geschwist.
Nach dem 4.12. habe ich verschiedentlich gehört: "selbstverständlich" hat sich der Stammapostel entschuldigt; damit ist alles erledigt -sind wir froh, daß das nun alles vorbei ist !!

(G)ott sei dank bin ich kein Jurist, ich wüßte nicht was ich glauben sollte (oder ) :oops:
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Beitragvon Petros » 31.12.2007, 17:35

Hallo Matze,
irgendwo im Forum meine ich aus einer Äusserung entnommen zu haben, "Matze" sei *******. Sofern dies richtig ist, kann ich die nachfolgend zitierten Äusserungen nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen.

Matze hat geschrieben:Die Position der NAK ist, dass die Botschaft von BAP Kuhlen instrumentalisiert wurde, die derartigen Ausschreitungen gehen auch(!) auch auf ihn selbst zurück.
...
Doch m.E. spielt das alles hier vorliegend keine Rolle. Die VAG will Kuhlens Weste weißer halten, als die NAK Bischoffs Weste, und ein Interesse an der NAK hat sie sowieso nicht, sondern möchte das "Mütterlein" ein für alle mal in die Sektenecke abschieben und sich selbst als die "unschuldige, reine apostolische (die ohnehin bald nicht mehr wirklich apostolisch ist als zB die niederländische Genootshap) Gemeinschaft", hierzu lese man nur die Beiträge im Forum der VAG. Tut mir leid, aber an Arroganz ist das Verhalten (siehe Brief) bald kaum noch von den schlimmsten Dokumenten aus dunklen NAK-Zeiten zu überbieten.


Bezüglich der Äusserung zu den "Ausschreitungen" darf ich sicherlich anfragen, auf welche Angaben und belegbaren Sachverhalte dies zurückgeht. Oder sollte es sich hierbei etwa um eine unbeweisbare, unsubstantiierte Behauptung handeln?
Stimmungsmache statt Fakten?

Zum anderen darf ich sicher den Vergleich mit "den schlimmsten Dokumenten aus dunklen NAK-Zeiten" hinterfragen.
Kennen Sie die Zeitschriftenjahrgänge "Unsere Familie" bis 1941 und kennen Sie die verschiedensten Briefe und Rundschreiben der NAK aus der Zeit zwischen 1948 und 1955? Kennen Sie die Jahrgänge 1954 und 1955 des "Amtsblattes"?
Wenn Sie diese Dokumente der NAK-Kirchengeschichte kennen, kann Ihre Wertung unmöglich ernst gemeint sein. Oder wissen Sie nicht, was Sie sagen (bzw. schreiben)?

Ich halte viel dafür, Kirchengeschichte trotz des sicherlich höheren subjektivistischen Einschlages, den die mit Glaubensfragen verbundene Geschichtsschreibung mit sich bringt, unter den allgemein in der Geschichtswissenschaft anerkannten Kriterien zu betreiben und die Kriterien der Logik wie auch die ethischen Maßstäbe, die in der (christlichen) Welt allgemein anerkannt sind (und urprünglich auf Aussagen der Bibel beruhen) nicht außer Betracht zu lassen.
Auch bei Wertungen zu Vorgängen aus der Kirchengeschichte sollte die Beweisführung die getroffene Wertung stützen und Schlussfolgerungen sollte eine adäquat-kausale Beweiskette zugrundeliegen.
Vielleicht hilft auch bzgl. geschichtlicher Wertungen gelegentlich ein Blick ins Verfahrensrecht, um zwischen Behauptungen, Mutmassungen und Fakten die notwendige Unterscheidung zu erhalten.
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Beitragvon Ruhrgebiet » 01.01.2008, 18:20

Ich habe die entsprechende Stelle gelöscht.
„Empfangt, was ihr seid: Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“ (Augustinus)
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Beitragvon Cemper » 01.01.2008, 18:33

Ruhrgebiet -

dann löschen Sie auch dieses Gedicht von Dr. jur. Heinrich Heine:

Kaum hab' ich die Welt zu schaffen begonnen,
In einer Woche war's abgethan.
Doch hatt' ich vorher tief ausgesonnen
Jahrtausendlang den Schöpfungsplan.

Das Schaffen selbst ist eitel Bewegung,
Das stümpert sich leicht in kurzer Frist.
Jedoch der Plan, die Ueberlegung,
Das zeigt erst wer ein Künstler ist.

Ich hab' allein dreyhundert Jahre
Tagtäglich drüber nachgedacht,
Wie man am besten Doctores Juris
Und gar die kleinen Flöhe macht.

:wink:

Und Ihnen einen gutes Jahr 2008.

C.
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Beitragvon Randnotiz » 01.01.2008, 18:59

Cemper,

ich glaube, ich lösche jetzt ... meinen Durst.
Prosit Neujahr.
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
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Beitragvon exkantor » 01.01.2008, 19:04

Passt den nach gestern haben schon wieder was rein?? :mrgreen:
"Dass nur die Neuapostolischen das(die Apostel) wahrnehmen, ist eigentlich ein Betriebsunfall, das soll ja gar nicht so sein. Die sollen in der Mitte der Kirche Christi stehen und nicht am Rande, wie es jetzt ist." (Dr. Reinhard Kiefer)
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Beitragvon mel_eben » 03.01.2008, 09:23

1875 hat geschrieben:
Hallo Matze,
irgendwo im Forum meine ich aus einer Äusserung entnommen zu haben, "Matze" sei (Beruf). Sofern dies richtig ist, kann ich die nachfolgend zitierten Äusserungen nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen.


Soweit mir beannt, soll die Identität eines Forenmitgliedes nicht öffentlich gemacht werden, daher bitte ich um Einhaltung desselben

Alles gute 2008
1875


Hallo zusammen,

ich schaetze die Ruecksicht auf die Privatsphaere der Forenmitglieder. Allerdings sehe ich im Nennen des Berufs eines Forenmitgliedes noch laengst keine Preisgabe der Identitaet, und ich wuerde mich nicht scheuen, mich ggf. aehnlich zu aeussern. Vor allem, wenn der Betreffende die Information an anderer Stelle selbst oeffentlich gemacht hat (ich weiss nicht, ob das in diesem Fall zutrifft).

Schoenen Tag,
Melanie
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