Informationsabend 2007

Ein Jahr und seine Folgen!

Beitragvon maranatha » 06.12.2008, 21:20

gel.
Zuletzt geändert von maranatha am 24.02.2009, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon Gabriel » 07.12.2008, 09:44

Diese Herren sind doch NIEMAND Rechenschaft schuldig! Wie es SommerMarburg formulierte.
Der Titel den sie in den Mauern der NAK tragen ist eben der Persilschein für handeln ohne Gewissen!
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Beitragvon Cemper » 08.12.2008, 09:47

Ruhrgebiet hat geschrieben:1 Jahr später

Ein Artikel zum 04.12.2007 von Helmut Winner

Ruhrgebiet -

ich habe diesen Artikel einmal angeklickt und u.a. gelesen:

"Seit Januar dieses Jahres gehe ich regelmäßig in die Gottesdienste der Evangelischen Landeskirche. Dort durfte ich erleben, was es heißt als Christ angenommen zu werden. Die Freiheit im Glauben und die Freude an der frohen Botschaft begeistern mich jeden Sonntag auf‘s Neue.

Der Protestantismus ist offensichtlich ein rotes Tuch für die NAK. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass dort der Glaube an Jesus Christus schwindet. Das Wiederkommen des Herrn wird dort nicht gelehrt. Die Pastöre tun nur ihren Job, sie sind keine wahren Hirten der Herde Christi und manches mehr. Als ich vor einiger Zeit mit meiner Frau mal wieder einen Gottesdienst in der NAK besuchte, fragte mich nach den GD der Dienstleiter, „…glauben die denn auch an die Wiederkunft Christi?“ Als ich ihm sagte: „Selbstverständlich glauben die an die Wiederkunft Christi!“ war er ganz erstaunt, denn er hatte mit einer anderen Antwort gerechnet."

Ich kenne den Schreiber dieser Sätze nicht und will wirklich nicht blöd rumkritisieren. Aber ich will doch sagen, dass so etwas auf mich teilweise ein wenig - sagen wir mal - glaubensfroh-naiv wirkt. Ich weiß halbwegs, was in evang. Kirchen und in Theologenkreisen geglaubt und gedacht wird. Gewiss - es gibt "Freiheit im Glauben" und auch manche Freude an der "frohen Botschaft": dem Evangelium. Aber was nun "Glaube an Jesus Christus" heißt und was mit Glaube an die "Wiederkunft Christi" gemeint ist - das, lieber Ruhrgebiet, sind Fragen, die doch etwas genauer betrachtet werden müssen. Das kann hier nicht getan werden. Aber eins ist klar: Wenn Sie in der evang. Kirche ein "normales Mitglied" oder gar einen Geistlichen finden, der so an das Evangelium und an die Wiederkunft Christi glaubt, wie daran in der NAK geglaubt wird bzw. wie es in der NAK gelehrt/gepredigt wird, dann schicke ich Ihnen und dem Verfasser des Zitates jeweils eine Kiste Wein.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich einer Pastorin oder einem Theologen in der Uni sage, dass wir auf die Wiederkunft Christi warten und das mit neuap. Vokabular umschriebe, dann würden die mich fragen, ob ich noch - einen Likör brauche. Um Randnotiz zu zitieren. Dieses Thema wird kath. wie evang. in einer geschichtsphilosophischen Dimension verstanden.

Schreiben Sie dem Verfasser des Textes mal, dass er speziell zur Wiederkunft (evang.) etwa bei Pannenberg oder (katholisch) etwa bei Küng einiges lesen soll. Oder hier dies und das und jenes:

http://www.theologie-systematisch.de/es ... lektiv.htm

Kommen Sie gut durch die neue Woche.

H.C.
Ob ich gläubig bin? Das weiß nur Gott allein.
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Beitragvon Zwischenruf » 08.12.2008, 10:21

Cemper hat geschrieben:Aber eins ist klar: Wenn Sie in der evang. Kirche ein "normales Mitglied" oder gar einen Geistlichen finden, der so an das Evangelium und an die Wiederkunft Christi glaubt, wie daran in der NAK geglaubt wird bzw. wie es in der NAK gelehrt/gepredigt wird, dann schicke ich Ihnen und dem Verfasser des Zitates jeweils eine Kiste Wein.


Wir leben für derlei Anschauungen wohl einfach im falschen Land. Gestern abend verfolgte ich im Fernsehen eine US-amerikanische Dokumentation über die Offenbarung des Johannes. Dort wurde berichtet, dass eine jüngst in den USA durchgeführte Erhebung zum Ergebnis hatte, dass mehr als die Hälfte der Amerikaner (oder der amerikanischen Christen? - hab' ich nicht mehr genau in Erinnerung) an die Wiederkunft Christi mehr oder weniger so glaubt, wie sie in der NAK gelehrt/gepredigt wird.

Die Animationen hätten Sie sehen sollen! Da wurden Menschen in wallenden, strahlend weißen Gewändern (die ein bisschen an Waschmittelwerbung gemahnten) vom Boden emporgehoben und schwebten mit erhobenen Händen dem Himmel entgegen auf ein strahlendes Etwas zu (was allerdings recht verschwommen blieb).

Die US-amerikanische Gebietskirche der NAK ist mit ihren Ansichten dort wohl kein Exot - vielleicht ist und bleibt sie zahlenmäßig auch aus genau diesem Grunde so klein, weil es - anders als hier - eine ganze Reihe von Glaubensgemeinschaften gibt, die ähnliche Angebote unterbreiten. Jedenfalls ist mir (mal wieder) ganz klar geworden, dass das Thema "Raus aus der Sektenecke" für die NAK nur in Deutschland eines ist - also global gesehen für die NAK sicher nicht das wichtigste, sondern eher ein Randproblem. Ap. Kühnle, der auf dieser Wiese etwas herumtollen darf, kann einem da fast schon Leid tun.

Z.
Auch und gerade in dem , was uns aufgrund unserer tiefsten Glaubensüberzeugung voneinander unterscheidet, müssen wir uns gegenseitig respektieren und lieben. (Papst Benedikt XVI.)
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Beitragvon Cemper » 08.12.2008, 11:43

Zustimmung. Eine Bekannte - Beruf Pastorin - war in den USA. Sie hat auf dem Hintergrund ihrer treudeutschen Kirchensozialisation und Theologie die Welt nicht mehr verstanden. "Nee", hat sie gesagt, "da möchte ich nicht Pastorin sein. Da ist man ja sowas von abhängig von irgendwelchen erweckten Gemeinden, die sich einen Pastor anstellen oder einkaufen ..." Voriges Jahr war einige Tage eine Amerikanerin aus Chicago zu Besuch. Die Frau ist katholisch. Ihr Bruder ist sein einiger Zeit in einer neureligiösen Bewegung aktiv; die Frau hat Geschichten erzählt, die man kaum glauben kann. Und in "meiner" Kirchengemeinde war vor einiger Zeit ein Theologe zu einem Vortrag, der an einer deutschen und einer amerikanischen Universität unterrichtet. Der Mann hat beschrieben, wie groß der Einfluss von Strömungen, die wir als "evangelikal" bezeichnen, auf die amerikanische Politik ist und welche irrationalen Elemente durchschlagen.

Von dieser pseudoreligiösen Hysterie wird übrigens öfter berichtet.

Nun - gegen manche Argumente kann man nichts machen. Der alte Weizsäcker war mal vor Jahren an einer amerikanischen Universität. Nach seinem Vortrag über Naturwissenschaft und biblischer Schöpfungsgeschichte sagte ihm eine Studentin: "Herr Professor, Sie vergessen eins: Gott hat die Welt so, wie wir sie kennen, also mit ihrer Geschichte, die viele Millionen Jahre umfasst, vor 6000 Jahren geschaffen. Auch die Geschichte und die Erinnerungen hat er gemacht." - Da hört dann die Diskussion auf ...
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Beitragvon manfredok » 08.12.2008, 20:51

Resse West vermeldet auch den Winner Artikel.
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Beitragvon Randnotiz » 08.12.2008, 23:39

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Entschlafenengottesdienst und NS-Zeit

Beitragvon Thomas » 22.02.2009, 14:14

Hallo!
Im Hinblick auf den nächsten Sonntag, den Entschlafenengottesdienst möchte ich etwas zum Thema Informationsabend 4.12.2007 schreiben, das nach meinem Gefühl hier in diesen Thread passt.
Das Thema "Bischoffsbotschaft","Kuhlen" usw. wurde schon sehr ausführlich im Thema Informationsabend besprochen und es ist wohl auch schwer, das alles heute nach so langer Zeit aufzuarbeiten.
Aber es gibt etwas, das historisch noch vor der "Bischoffsbotschaft" stattfand. Dazu wurde im Referat am 4.12.2007 gesagt, die NS-Zeit war für die NAK eine schwere Zeit, die Apostel hatten Sorge über den Fortbestand der neuapostolischen Kirche. Sorge ist immer verständlich, aber Zweifel über den Fortbestand der Kirche wenn sie in der christlichen Lehre bleibt, ist nicht verständlich. Nach meiner Ansicht ist fehlendes Gottvertrauen die Ursache für Zweifel, wenn mit menschlichen Mitteln dem Fortbestand der Kirche nachgeholfen wird. Mit menschlichen Mitteln meine ich konkret den Eintritt von ehemaligen Aposteln in die NSDAP. Es war auch aus damaliger Sicht in Bezug auf die christliche Lehre ein Fehler für eine irdische Macht Partei zu ergreifen, ergo in die Partei NSDAP einzutreten, die Gewalt und Hass verbreitet. Gewalt und Hass drückte sich zum Beispiel aus in der Zerstörung von Geschäften, antisemitischen Reden der NSDAP. Man sollte mit der Aufarbeitung der NAK-Geschichte noch viel früher beginnen als über die Zeit der "Bischoffsbotschaft", weil vor dieser Zeit historisch noch ein viel wesentlicherer Schwerpunkt liegt.

In Bezug auf den Entschlafenengottesdienst möchte ich noch sagen, dass es eine ungeheuerliche Vermutung ist oder wäre, zu sagen, dass die Opfer der NS-Zeit damals mit Hass auf ihre Peiniger in die Ewigkeit gegangen sind. Zwischen dem Wort "IST" und "WÄRE" kann ich mich nicht entscheiden, weil ich auch als NAK-Mitglied nicht über den Stand der "zeitgemäßen Anpassung" der Predigtinhalte informiert bin.
Wir sind alle ausführlich informiert, wie damals die Opfer des Nationalsozialismus gestorben sind, auch informiert unter welchen physischen Qualen. Aber kein Mensch in ähnlichen Umständen kann komplett nachvollziehen, wie es den Opfern im Herzen ergangen ist. So gesehen ist es eine ungeheuerliche Vermutung zu sagen, dass irgendeine Opferseele Hass, der ja eine Eigenschaft des Bösen ist, in sich trägt.
Rehabilitation ist, finde ich, ist bezogen auf die Opfer in der Ewigkeit ein christlicher Aspekt, denn Wiedergutmachung, Aufarbeitung von Fehlern für die Vergebung von Schuld, bewirkt auch Trost. Für wen kann dieser Trost mehr bedeuten, als für die Opferseelen in der Ewigkeit?
Thomas
 
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Beitragvon 42 » 22.02.2009, 15:53

Es wundert mich, dass die NAK sich noch immer ausserstande sieht, sich mit der VAG zu versoehnen, denn sie betont andererseits jederzeit, Versoehnungsbereitschaft sei unabdingbar. Solche Hinweise, es gebe ohne Versoehnung keine Suendenvergebung, kommen besonders gern in Entschlafenendiensten am Beispiel der Entschlafenen vor. Mit anderen Worten, Seelen, die frueher einmal ungerecht behandelt worden sind, sollen zuerst denen vergeben, die hier leben und Versoehnung anbieten koennten.

Abgesehen von der selbstgerechten Ueberzeugung der NAK, der Andere muesse vergeben, damit er gerecht werden koenne, laesst diese Einstellung die Worte Jesu aus Matth. 5:22-24 voellig ausser acht: Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zuernet der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des hoellischen Feuers schuldig. 23 Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und wirst allda eingedenk, dass dein Bruder etwas wider dich habe, 24 so lass allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versoehne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe.

Wie waere es, wenn die Kirchenleiter den Rat selbst befolgen und ihrerseits Versoehnung anbieten wuerden? Bis dahin bleibt jegliche solche Aufforderung im Gottesdienst unglaubwuerdig. Wie oft sind die Maenner seit 1955 wohl schon zum Altar gegangen und haben sich immer noch nicht mit ihren Bruedern versoehnt?
MherzlG, 42
(Nein, mein Name ist nicht "NoAvatar")

HABE EHRFURCHT VOR DEM ALTEN UND MUT DAS NEUE FRISCH ZU WAGEN
BLEIB TREU DER EIGENEN NATUR UND TREU DEN MENSCHEN DIE DU LIEBST.
(Grossherzog Ernst Ludwig, Darmstadt)
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Beitragvon Heidewolf » 22.02.2009, 16:11

Amen!
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Matthäus 23,8-12)
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Beitragvon Thomas » 22.02.2009, 16:39

Ich schließe mich "42" an. So lange von der NAK keine Aufarbeitung von Fehlern erfolgt und sie aus dieser Haltung heraus zuerst im Gottesdienst ihren Opfern von seelischer Gewalt keine Versöhnung bietet bleibt die Predigt vom Kirchenaltar von Erlösung der Seelen in der Ewigkeit nicht glaubwürdig.

Das betrifft zuerst die Opfer des NS-Regimes, deren Instroment auch die NAK in Vertretung ihrer damaligen Apostel war und dann betrifft es auch die Opfer seelischer Kränkung in der Kirche zur Zeit der Verbreitung der "Bischoffsbotschaft". Der "Persilschein" soll ja eigentlich weiß sein. An "unseren Fahnen" soll offiziell "kein Blut" kleben. Genauso offiziell finden in der heutigen Gegenwart oft Konzerte anlässlich zu Entschlafenengottesdiensten statt. Irgendwie ist mein Eindruck, dass man meint, mit Konzerten versuchen zu können von der Schuld der Kirche abzulenken. Die besonders begabten und/oder professionell ausgebildeten Musiker können beweisen, was die drauf haben. Aber die künstlerische Kultur kann mit vielen standing ovations Einzug in die NAK halten, das alles bleibt immer nur eine falsche Fassade, so lange das Thema Schuld und Sühne oder Aufarbeitung und Vergebung falsch oder gar nicht angefasst wird.
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Beitragvon manfredok » 22.02.2009, 17:22

Thomas schreibt:
....die Apostel hatten Sorge über den Fortbestand der neuapostolischen Kirche. Sorge ist immer verständlich, aber Zweifel über den Fortbestand der Kirche wenn sie in der christlichen Lehre bleibt, ist nicht verständlich. Nach meiner Ansicht ist fehlendes Gottvertrauen die Ursache für Zweifel, wenn mit menschlichen Mitteln dem Fortbestand der Kirche nachgeholfen wird. Mit menschlichen Mitteln meine ich konkret den Eintritt von ehemaligen Aposteln in die NSDAP. Es war auch aus damaliger Sicht in Bezug auf die christliche Lehre ein Fehler für eine irdische Macht Partei zu ergreifen, ergo in die Partei NSDAP einzutreten, die Gewalt und Hass verbreitet.

Lieber Thomas, viele Leute hatten damals Spass an diesem System.
Du sprichst das Thema an, das etliche Apostel in der NSDAP eingetreten sind.
Jetzt kommt die Frage aller Fragen, hatten sie Sorge um das Werk und sind die Apostel deshalb eingetreten, oder hatten etliche auch ihren Spass am System und waren Anhänger des Tausendjährigen Reiches
Das wäre dann eingewaltiger Unterschied.
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Beitragvon Gabriel » 22.02.2009, 17:54

Es war nur gut, dass die ersten Christen nicht solche Memmen waren wie die jetzigen NAK-Manager in allen Schichten!
Es kotzt einen an, wenn Leute die ja gesagt haben, im gleichen Atemzug jammern dass sie doch so wenig Zeit für Familie und Beruf haben!

Diesen Großkotzen fehlt einfach der "unabdingbare" Glaube. Heuchler sind es!

Die einen in der NAK machen sich ihre Taschen voll, die anderen jammern. Ein Tipp für die Jammergestalten: Hört einfach auf oder jammert nicht dauernd und für die Abgreifer: Macht viel mehr unentgeltlich. Es ist einfach der "Sache" gegenüber nicht dienlich wie sich NAK-Manager verhalten!
Und Leber sollte schnellsten das leben, was er in Vorträgen von den Gemeinden fordert – vergeben und zugeben, dass die NAK gelogen hat und bis heute weiter lügt!
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Entschlafenengottesdienst und NS-Zeit

Beitragvon Thomas » 22.02.2009, 18:10

Lieber Manfredok, ich bin 65-er Jahrgang und weiß nicht über die genauen Umstände Bescheid, mit welchem Gefühl damals einige Apostel der NSDAP beigetreten sind. Bisher habe ich erst mal die Information aus dem Informationsabend 2007 so angenommen, dass es für die damaligen Apostel eine schwere Zeit der Einstellung auf die Verhältnisse war in der Sorge um den Fortbestand der Kirche. Aber wenn einige Apostel Spass hatten am System, dann ist das tatsächlich ein gewaltiger Unterschied, denn jeder hat ja von den Gewaltaktionen der SA mitbekommen. Auf der einen Seite die Verantwortung zu lehren die christliche Lehre, zu taufen im Namen Christus alle Völker und auf der anderen Seite Spass an einem System, dass einer bestimmten Menschengruppe Angst und Leid zufügte. Ein perfides Doppelleben. Das sind um so mehr Gründe die Fehler der NAK aus der NS-Zeit aufzuarbeiten.
Ich frage mich manchmal, wie Christus, der Mittelpunkt der christlichen Kirche übergreifend auf alle Konfessionen, damals die Glaubensgeschwister und all die anderen Christen auf diese Art Abtrünnigkeit von seines himmlischen Vaters Lehre
aufmerksam gemacht hat. Wahrscheinlich hat er es beispielsweise durch die Stimme Bonhöfers getan. Damals galt eben auch schon das Wort "Wer Ohren hat der höre". Aber nicht jeder will hören, was nicht ins Schema passt.
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