Die NAK im Radio

Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Püdi » 05.02.2010, 09:33

manfredo hat geschrieben:Joachim, hat die NAK ihren Absolutheitsanspruch noch ,wie ist deine persönliche Meinung dazu ?



Warum willst du das von Joachim wissen? :shock:
Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Joachim Firnkorn » 05.02.2010, 09:36

Manfredo,
aufgrund meines eigenen Glaubensbildes sage ich, dass die NAK-Mitglieder glauben, es sei "absolut".
Ich selbst glaube nicht, dass die NAKI es noch so sieht.
Mein Bild zum Glauben an Jesus Christus und Gott ist ohnehin völlig anders geworden.
Ich sehe die Christen aus den anderen Konfessionen teilweise als sehr, sehr gläubige Menschen, die sich der Nächstenliebe bewußt widmen, und sehe aber auch, dass es Unterschiede gibt.
Ich sehe, dass NAK-Christen sich vermehrt von einem abwenden, wenn Probleme auftauchen, die so ganz und garnicht in das heile Weltbild passen.
Aber auch hier gibt es Ausnahmen, aber die gehen 1000 auf ein Lot.
Wenn die Gläubigen NAK-Christen also an den Absolutheitsanspruch glauben, muss von Ihnen in Einheit erwartet werden können, dass Sie sich um alles kümmern können (sollten), also auch um Probleme, die nicht ins heile Weltbild passen.
Abwenden gehört nunmal nicht zum Verständnis des NAK-Glaubens.
Insofern wissen viele nicht, was es bedeutet "absolut" zu sein.
Gruß
Joachim
Joachim Firnkorn
 

Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Sonia » 05.02.2010, 09:41

Nach der Predigt, vom vergangenen Sonntag nach zu urteilen, hat die NAK keinen Absolutheitsanspruch, aber man glaubt immer noch, besser dran zu sein.
Das wird suggerriert, bzw. ist die einhellige Meinung junger Christen in der NAK.


@ Joachim
Lies doch z. B. mal das Selbstbild. Das soll doch die Grundlage von dem sein, was wir anderen von unserem Anspruch vermitteln. So hieß es doch.
Ich muss davon ausgehen, dass das Selbstbild ohne Abstriche so gemeint ist, wie es formuliert wurde und nicht eine maßlose Übertreibung ist in der Hoffnung, dass bei denen, die sich damit identifizieren sollen, möglichst viel "in die Richtung" übrig bleibt. (So wie ein Sportlehrer von den Schülern 40 Liegestütze verlangt, wenn er möchte, dass sie 30 tatsächlich machen.)
Ich persönlich möchte nicht, dass meine Kirche einen Absolutheitsanspruch vertritt (und ich bin froh, dass er in vielen Predigten etc. nicht vertreten wird), aber das ändert leider nichts an der Tatsache, dass die NAK einen Absolutheitsanspruch HAT.

Wieso schreibst Du, man glaube "immer noch", besser dran zu sein? Das finde ich überhaupt nicht verwerflich, ganz im Gegenteil. Je mehr Menschen davon überzeugt sind, besser dran zu sein, desto besser.
Ich glaube auch, bezüglich vieler Aspekte meines Lebens (auch meines Glaubens) besser dran zu sein als viele andere. Wäre das anders, wäre ich arm dran :wink:

Gruß
Sonia
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Joachim Firnkorn » 05.02.2010, 09:58

Liebe sonja,

Wieso schreibst Du, man glaube "immer noch", besser dran zu sein? Das finde ich überhaupt nicht verwerflich, ganz im Gegenteil. Je mehr Menschen davon überzeugt sind, besser dran zu sein, desto besser.
Ich glaube auch, bezüglich vieler Aspekte meines Lebens (auch meines Glaubens) besser dran zu sein als viele andere. Wäre das anders, wäre ich arm dran


Schau, es nützt nichts zu glauben, dass der Mensch besser dran ist, weil er neuapostolisch ist.
Glaubt er das, sollte der Mensch auch dem was er glaubt auch nachfolgen, bzw. auch leben.

Ich finde es geradezu hochnäsig, wenn der Mensch glaubt besser dran zu sein, als der nicht NAK-Mensch.
Weiß dieser Mensch überhaupt, was er da hinausposaunt?

Ich höre in Predigten anderer Konfessionen solche Dinge grundsätzlich nicht. Die "anderen" Christen, die Gottesdienste besuchen, oder auch nicht, haben für sich selbst ein Bild von Gott und Jesus erschaffen, dessen sie auch leben.
Sie bilden sich in keinem Fall ein, besser zu sein, als ich, oder ihre Mitmenschen.

Ein Beispiel:
NAK-Predigt: Wir müssen die anderen Christen davon überzeugen, dass wir das erwählte Volk sind... das weitere aus dieser Predigt erspare ich mir und den Lesern hier.

Ev-Predigt: Ziel unseres christlichen Glaubens ist, dass wir uns an Jesus Christus halten möchten....in dieser Predigt wird niemandem etwas suggeriert, dass nicht biblisch belegbar ist. Hier erhalte ich für meinen Lebensweg eine Hilfe, die ich bisher vergeblich suchte.
Und ich lebe jetzt und hier und habe laut NAK-Glaubens jetzt Zeit, mich auf das Wiederkommen Jesu vorzubereiten.
Dazu brauche ich aber keinen Absolutheitsanspruch und auch nicht den "Glauben" der ja keiner ist, besser dran zu sein.
Gruß
Joachim
Joachim Firnkorn
 

Re: Die NAK im Radio

Beitragvon manfredo » 05.02.2010, 10:48

Sonia schreibt:
Ich persönlich möchte nicht, dass meine Kirche einen Absolutheitsanspruch vertritt (und ich bin froh, dass er in vielen Predigten etc. nicht vertreten wird), aber das ändert leider nichts an der Tatsache, dass die NAK einen Absolutheitsanspruch HAT.


Das Selbstbildnis ist bisher nicht revidiert worden. Zur Einführung der ersten Radiosendung, wurde von Stammap. Leber den am Radio lauschenden mitgeteilt, das die NAK zum Unterscheidungsmerkmal anderer Kirchen lebende Apostel hat und diese von Jesus beauftragt sind.

Wo ist dort kein Absolutheitsanspruch mehr. Der Absolutheitsanspruch wird , meiner Ansicht nach, immer mehr verdeutlicht.
Aber warum wird auf dem Videoclip den Leuten suggestriert, die NAK wäre frei von jeglichen Absolutheitsanspruch. Die Macher dieser Clips wissen doch, das es nicht so ist.

Warum fährt man auf einer Schiene, mit zwei verschiedenen Aussagen ?

Will man Mäuse mit verschiedenen Arten von Speck fangen ?
Den einen fängt man mit dieser Aussage, den anderen mit jener Aussage, hauptsache man fängt ein.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Arnie » 05.02.2010, 11:23

Mit der Veröffentlichung des Selbstbildnisses ,zum damaligen Zeitpunkt, hat man sich nicht unbedingt ein Gefallen getan.........ich vermute mal man wollte sich nach der Aufregung bzgl. der Osnabrückpredigt klar positionieren .

Erst den neuen Katechismus vorstellen und in Folge Selbstbild ausarbeiten wäre taktisch klüger gewesen , so hat man sich sehr enge Grenzen gesetzt und wenig Spielraum gelassen.

In der Hutschachtel ist man jetzt leider drin.....oder man fährt weiter den gewohnten Zick-Zack Kurs.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon manfredo » 05.02.2010, 11:45

In der Hutschachtel ist man jetzt leider drin.....


Leider war man immer in einer Hutschachtel drin und die Besitzer (sprich die Gläubigen ) dieser Hutschachteln , lassen sich nicht gerne ihrer Schachtelinhalte berauben, die drin stecken. Diese Hüte haben für viele einen enormen Wert.
Ich glaube auch nicht, das die KL. unbedingt aus dieser Hutschachtel raus will.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Holytux » 05.02.2010, 14:02

Was für ein peinliches Video.
Man beachte die Textfehler, ganz großes Tennis!
Besonders schön auch die Beweisführung: Wir sind keine Sekte, denn wie dürfen jetzt ins Kino. Fein!
Schön, dass jetzt die Teletubbies als neuapostolische Apologeten wirken.

Chor bitte ein Lied.

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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon manfredo » 05.02.2010, 15:29

wir sind keine Sekte mehr. Begründung: Wir dürfen jetzt ins Kino.

Also war man bis vor einiger Zeit noch eine Sekte, obwohl ich glaubte einer Kirche anzugehören. Unser Glaube ist, das unsere Altvorderen, weiter Anteil am NAK Leben nehmen, sie sind in jeden Gottesdienst anwesend, jetzt werden sie damit konfrontiert, das sie jahrzehntelang einer Sekte angehörten. Das bringt Aufruhr im Himmel.
Auch den Absolutheitsanspruch kennt man nicht mehr. Man versucht jetzt sich selbst lächerlich zu machen um über diese neue Masche von der Sektenschiene weg zu kommen.
Die alte Dame NAK schminckt sich neuerdings sehr stark, in der Hoffnung das sie nicht so schnell wieder erkannt wird. Schmincke hält nicht lange vor.

Die NAK macht sich nur lächerlich mit solchen Videos.
Zuletzt geändert von manfredo am 05.02.2010, 15:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Holytux » 05.02.2010, 15:38

manfredo,
das ist KEIN NAK-Video, sondern irgendein Hinterhofprodukt eines treuen Kirchenmitgliedes.
"Man kann kein Vaterland haben, wenn man nicht auch mit seinen Spießbürgern und Nachtwächtern zu leben bereit ist."
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon manfredo » 05.02.2010, 16:05

Holytux, die NAK macht seit kurzem über YouTube eigene Videoclips öffentlich zugänglich.
Vielleicht hast du es noch nicht mit bekommen ?


Ob dieses Video zu dieser Reihe der produzierten Clips gehört, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls hat die NAK YouTube für die eigene Propaganda entdeckt. Fragen wir doch Joachim, wo genau er dieses bei YouTube entdeckt hat..


http://www.nak.org/de/news/publikationen/article/16513/
Zuletzt geändert von manfredo am 05.02.2010, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Arnie » 05.02.2010, 16:13

Manfred,

Religionsgemeinschaften und politische Parteien haben,aus meiner Sicht, etwas gemeinsam.
Denn , man kann nicht unbedingt sagen man wählt das kleinste Übel sondern man wählt das was einem am Nähesten kommt.


Und wenn ich mal Westerwelle zitieren darf : "Wir können in 100 Tagen nicht verändern, was in elf Jahren versaubeutelt wurde."
http://www.liberale.de/Westerwelle-Wir- ... index.html

Die Kl der Nak könnte es ähnlich ausdrücken , wenn auch in einem anderem Zeitraum. (Auch wenn das Selbstbild ein ,konservativ geprägter, Rückschritt war)
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Anna » 05.02.2010, 16:25

Arnie schrieb :


Und wenn ich mal Westerwelle zitieren darf : "Wir können in 100 Tagen nicht verändern, was in elf Jahren versaubeutelt wurde."
http://www.liberale.de/Westerwelle-Wir- ... index.html
-----------------------

und er fügte noch hinzu . " Entscheidend ist, was hinten raus kommt ."



LG./A.
Ich habe nur die Ahnung, dass in den Religionen, jenseits der wissenschaftlichen Erkenntnismöglichkeiten, " tiefe Wahrheiten " verborgen sind. (C.)
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Re: Die NAK im Radio

Beitragvon Sonia » 05.02.2010, 21:34

Ich finde es geradezu hochnäsig, wenn der Mensch glaubt besser dran zu sein, als der nicht NAK-Mensch.
Weiß dieser Mensch überhaupt, was er da hinausposaunt?


@Joachim

Du hattest behauptet, vor allem junge neuapostolische Christen glaubten, sie seien besser dran. Einzelpersonen, nicht DIE NAK. Ich bin zwar nicht jung, aber trotzdem fühle ich mich angesprochen.
Ich kann natürlich nur von mir sprechen und versuche nochmals eine Erklärung:
Ich fühle mich durchaus privilegiert - in mancherlei Hinsicht, unter anderem auch bezüglich meines Glaubens . Wer dabei die "anderen" sind, die schlechter dran sind als ich, tut interessanterweise nichts zur Sache bei meinem Gefühl des "Privilegiertseins". Ich fühle mich z.B. privilegiert, weil ich supertolle Kinder habe. Das schmälert jedoch in keiner Weise die Qualität der Kinder oder der Mutterschaft oder des Lebens anderer Leute. Verstehst Du? Wenn ich mich privilegiert fühle, mache ich damit keine wertende Aussage über andere.
Hochnäsig? Weil ich meine, es besonders gut getroffen zu haben? :shock:

Die "anderen" Christen, die Gottesdienste besuchen, oder auch nicht, haben für sich selbst ein Bild von Gott und Jesus erschaffen, dessen sie auch leben.
Sie bilden sich in keinem Fall ein, besser zu sein, als ich, oder ihre Mitmenschen.


Ich halte es für gewagt, so eine Menge Menschen über einen Kamm zu scheren. Auch, wenn man sie loben will. Außerdem weiß ich nicht, wer davon sich für besser hält als andere und wer nicht.
Was aber gar nicht geht, ist "besser sein" und "besser dran sein" synonym zu verwenden. Das verunsinnt die gesamte Diskussion.

Gruß
Sonia
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