Interview zur NAK Service AG auf nak-nrw.de

Interview zur NAK Service AG auf nak-nrw.de

Beitragvon Jesu Juva » 22.04.2008, 16:22

Moin!

Manchmal habe ich echt das Gefühl, nach Strich und Faden veräppelt zu werden. Gerade letztens wieder, beim Lesen des "Interviews" zur Gründung der "NAK-Service AG". Kostprobe gefällig?

Bezirksapostel, viele fragen sich, woher das Grundkapital von 50.000 Euro stammt? Aus dem Opfer der Mitglieder?

Brinkmann: Die AG ist eine hundertprozentige Tochter der Neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen. Insofern haben wir das Grundkapital seitens der NAK bezahlt. Opfer stellen für die Kirche Einnahmen dar, von denen die laufenden Ausgaben für die Seelsorge und Missionsarbeit in Nordrhein-Westfalen und den ausländischen Gebieten bestritten werden. Die Kirche hat aber auch ein Vermögen, welches Zins-Erträge erwirtschaftet. Aus diesem Vermögen werden Investitionen wie die Kapitaleinlage für die Service AG und das geplante Wohn- und Pflegezentrum in Oberhausen bezahlt.


Soso, also aus den Zins-Erträgen des Vermögens der Kirche also. Und wo kommt dieses Vermögen her? Naaaa?

Oder hier:
Bezirksevangelist Krause, wie hoch ist die Aufwandsentschädigung für Mitglieder des Vorstands?

Krause: Nach den gesetzlichen Vorschriften muss der Vorstand einer Gesellschaft ein gewisses Gehalt beziehen. Wir erhalten 250 Euro monatlich, die allerdings vom Verwaltungsgehalt abgezogen werden. Das heißt also: Keine zusätzliche Entlohnung, sondern eine Verschiebung des Gehalts und zweifellos mehr Arbeit.


Selbstgemachte Arbeit, die überhaupt nicht notwendig wäre und wohl auch nicht soo überwältigend ausfallen dürfte -- gerade, wenn man die NAK-Service AG als "nur ein kleines organisatorisches Detail in der Vorbereitung des Großprojekts Oberhausen" bezeichnet. Und Arbeit, die sicherlich nicht zusätzlich aufwartet, sondern ebenfalls eine "Verschiebung" darstellt, ganz wie beim Gehalt.

Mir schwant jedenfalls nichts Gutes. Würde jedenfalls ein Unternehmen der freien Wirtschaft, das finanziell angeschlagen ist und auch in der nahen Zukunft weitere starke Einnahmerückgänge befürchten muss, derart plötzlich und derart extensiv Tochterfirmen gründen, läge die Vermutung nahe, es handele sich um Scheinunternehmungen zur Verschleierung der Finanzlage. Nunja...

Gleichsam finde ich es immer wieder nett, ein paar Fotos vom Cheffe Armin zu sehen. Ist er nicht entzückend jovial, wie er sich da auf seinem Chefsessel räkelt? Herr-lich!
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