Forum Fasanenhof

Beitragvon Cemper » 21.07.2007, 07:51

... oder, wenn es ihr/ihm passt, auch sagen, dass es ihm/ihr passt. Man nennt das auch "Lob" oder "loben".

:wink:
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Beitragvon Bedenkentraeger » 21.07.2007, 08:00

Cemper hat geschrieben:... oder, wenn es ihr/ihm passt, auch sagen, dass es ihm/ihr passt. Man nennt das auch "Lob" oder "loben".

:wink:


So ist es, weiser Freund. :wink:
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?

Beitragvon naksued » 21.07.2007, 08:26

Lieber Br. Vancouver,

hat eigentlich das von Ihnen angeführte ev. oder kat. Gemeindehaus auch einen angestellten Geschäftsführer der ehrenamtlich arbeitet? Oder ist der Landesbischof dort im Vorstand?

Vielen Dank für ihre Auskunft.
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Beitragvon for_two » 21.07.2007, 15:57

Hallo naksued,

du wirst doch heute keine Antwort mehr von Br. Vancouver erwarten. Er muss sich vorbereiten auf morgen - damit er eine Segen für die Gemeinde sein kann.

Was mich wundert, das der Bericht vom GK-Team noch nicht veröffentlich wurde. Wahrscheinlich schmeckten die Maultaschen soooo gut, oder war die Umgebung der Segensträger soooo "glückseligmachend"? Mal abwarten.

Viele Grüße an alle.
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Beitragvon derfla » 21.07.2007, 17:40

@ Cemper & Bedenkenträger:

Da der Fasanenhof in Stuttgart ist, gilt der regionale Grundsatz "Net gschimpft isch gnuag globt!". Net?

d.
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Beitragvon Cemper » 21.07.2007, 18:57

In diesem Forum könnte gelegentlich die Umkehrung des Satzes "Net gschimpft isch gnuag globt!" richtig sein: Nicht gelobt ist genug geschimpft!

:lol:
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Beitragvon katze » 21.07.2007, 19:12

Lieber Cemper,

leider ist ihr schwäbisches Sprichwort nicht ganz richtig.

Es heißt, nex gsagt isch globt gnuag... :wink:

Also, mir hat man es so beigebracht. :lol:
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Beitragvon derfla » 21.07.2007, 19:28

Cemper hat nur mich zitiert. Anscheinend gibt es noch regionale Varianten. Ich kenne es jedenfalls seit fast fuffzig Jahren so...
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Beitragvon Vancouver » 21.07.2007, 20:31

Hier also einige ganz persönliche Eindrücke vom TdoT des Forums.

Ich war schon zeitig da, zeitig genug, um den Troß des Bezirksapostels samt seiner Begleitung in ihren schweren schwarzen Limousinen vorfahren zu sehen. Alle in Begleitung ihrer Gehilfinnen. Die Bezirksämter sowie alle Frauen nahmen auf den Ehrenplätzen Platz. Der BezAP, die AP und Bischöfe versammelten sich in der zu einer schlichten Sakristei umdekorierten Forumsbar im UG. Pünktlich um 11.00 Uhr zogen unsere Vorangänger ein und der BezAP begann mit einem Gebet.

Mir fiel auf, daß er besonderes für die Seeelen betete, die diesem schönen Forum kritisch gegenüberstünden. Er bat ausdrücklich um Weisheit und Erkenntnis für die derzeitigen Bedenkenträger, damit diese auch noch zu der schönen Einsicht kämen, daß das Forum, insbesondere die aktive Mitarbeit in diesem Forum, Segen brächte, ganz im Gegenteil zu einer informations- und ahnungslosen Kritik aus der Ferne.

Bei seiner 30minütigen Ansprache ließ unser BezAP dann die Bombe platzen und führte an, er hätte erfahren, daß einige wenige Geschwister aufgrund dieses schönen Forums Sorge um ihre Seelsorge hätten. Sie befürchteten wohl, ihre Vorangänger hätten aufgrund der zeitraubenden Forumsarbeit nicht mehr genügend Zeit für sie. Er meinte, diese Sorge bräuchte man sich wirklich nicht zu machen. Falls ihm da oder dort ein Defizit zu Ohren käme, würde er die mit den APs und Bischöfen vereinbarten Zeitdeputate aufstocken und die Bezüge dementsprechend nach oben anpassen. Unter den geänderten Rahmenbedinungen des neugestalteten Forums solle nur wirklich niemand leiden.

Anschließend sprach der zuständige AP. Er wies auf die erklecklichen Umbaukosten hin, die zwar durch etliche Großspenden abgemildert werden konnten, jedoch habe er bereits ein nach den nächsten drei Sonntagsgottesdiensten vorzulesendes Rundschreiben an alle Gemeinden vorbereitet, in welchem zu vermehrtem Opfer für dieses Forum aufgerufen werden würde.

Nachdem der Bischof und einige Bezirksämter noch einige Gedanken hinzugefügt hatten bat der BezAP gegenn 12.30 Uhr um den Segen für die Speisen und es konnte getafelt werden.

Anzumerken ist, daß sich die höheren AT's einigermaßen gleichmäßig an alle Tische verteilten, um für Gespräche der Geschwister zu Verfügung zu stehen. So konnte sogar während des Mittagessens jeder der Teilnehmer ein Stück persönlicher Seelsorge erleben.

Danach hatte ich die Gelegenheit, mir das Forum und seine Besucher einmal näher anzusehen.

Alle Schwestern trugen hübsche Kleider, die Brüder durchweg Anzugshosen, kurzes Hemd und Krawatte. In einer Ecke stand ein nagelneuer Flügel. Steinway C-227. Respekt, dachte ich. Das erste Musikinstrument, bei der die Kirche nicht gespart hat. Jeder, der darauf spielen darf, darf sich selig preisen. Und wenn es dann noch zum Lobe Gottes erklingt... Dann entdeckte ich ein kleines Messingschild an der Seite. Gestiftet von Wahnfried und Eusebia Schlunski, Gnadental. Auch gut, dachte ich.

Dann gab es eine neue Licht- und Soundanlage zu bestaunen. Weiter die ganze Raumgestaltung. Alles hypermodern in einer Kombination aus grauem Granit und schwarzem italienischem Marmor. Respekt, dachte ich, das ist alles sehr sehr gut gelungen.

Bei gedämpfter Musik wurden Gespräche geführt und dann leise gleitend zu Kaffee und Kuchen übergegangen. Das Kuchenbüffet war selbst nach neuapostolischen Maßstäben sagenhaft. Und so ließ ich es mir schmecken.

Anschließend inspizierte ich das Untergeschoß. Ein Künstler von einem Schreiner hatte eine Mahagonibar installiert, hinter welcher hübsche Schwestern alle Arten alkoholischer und alkoholfreier Drinks mixten. So war es also Zeit für ein, zwei Caipis...

Als ich diese einigermaßen verdaut hatte begann einer der Programmhöhepunkte. Ein Kinderchor und ein Jugendchor hatten sich versammelt. Der Kinderchor trug die Nummern 39 bis 46 des Kinderliederheftes vor, der Jugendchor JLB 54 bis 63, alles begleitet von zwei fähigen Brüdern auf dem schon erwähnten Weltklasseflügel und einem Markenschlagzeug. Dies dauerte ungefähr ein Stunde. Danach sprach der BezAP das Schlußgebet und alle gingen fröhlich nach Hause in der Erkenntnis: Wir hatten einen wunderbaren Forumsauftakt erlebt.

Herzlichst,

Euer

V.

:wink:
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Beitragvon steppenwolf » 21.07.2007, 20:49

gel
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nicht dein Haus darauf.
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Beitragvon cello » 22.07.2007, 06:01

V., keine Ahnung, aber davon wenigsten recht viel, gell?

:lol: :wink:

Schönen Sonntag!
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Beitragvon Tom » 22.07.2007, 14:29

Wir in Franken haben sowas nicht, weil Stuttgart ja viel näher an der Verwaltung liegt. Jedoch sollte man sich in jeder Stadt überlegen, derartige Begegnungsstätten zu eröffnen. Bereits in früheren Beiträgen habe ich dazu geschrieben.

Viele Kirchen eignen sich durchaus für Kindertagesstätten. Wie viele Kirchen haben Jugendräume, die einfach ungenutzt sind! Mit wenigen Mitteln sind dies Räume neu gestaltbar und die NAK kann Kindertagesstätten anbieten. Betreuer haben viele Gemeinden genug (viele Arbeitslose, die sich dafür sicherlich eignen!)

Oder auch Seniorentagesstätten. Zusammenkommen und zusammenbleiben, viele Senioren wünschen sich das, es fehlt aber an Ideen.

Es muss nicht Prunk und italienischer Marmor sein, es reicht das schlichte Gebäude, so wie eben unsere Kirchen sind.

Das wäre doch auch mal eine Überlegung wert oder?

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Beitragvon tergram » 22.07.2007, 15:07

Lieber Tom,

dein Gedanke ist grundsätzlich sehr richtig, aaaaaber.... ich Deutschland ist "sowas" leider nicht so einfach.

Wir haben mit einigen Kolleginnen versucht, eine Tagesstätte für Kinder berufstätiger Mütter in unserer Firma zu installieren - man glaubt es nicht, welche behördlichen Hürden da zu nehmen sind! Letztlich konnten wir trotz großzügiger Unterstützung durch den Arbeitgeber die Auflagen der Behörden nicht erfüllen. (Beispiel: Es gibt genaue Vorschriften, welches Personal mit welcher Qualifikation einzusetzen ist, wie groß die Räume sein müssen, wie viele Quadratmeter Fensterfläche auf welche Quadratmeterzahl Bodenfläche kommen... etc.)

Ich will damit nur ausführen, dass es der NAK (die bekanntlich kein qualifiziertes Fachpersonal hat) ohne ganz erheblichen Aufwand nicht möglich sein dürfte, solche Begegnungsstätten anzubieten.
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Beitragvon Tom » 22.07.2007, 15:17

tergram hat geschrieben:Lieber Tom,

dein Gedanke ist grundsätzlich sehr richtig, aaaaaber.... ich Deutschland ist "sowas" leider nicht so einfach.

Wir haben mit einigen Kolleginnen versucht, eine Tagesstätte für Kinder berufstätiger Mütter in unserer Firma zu installieren - man glaubt es nicht, welche behördlichen Hürden da zu nehmen sind! Letztlich konnten wir trotz großzügiger Unterstützung durch den Arbeitgeber die Auflagen der Behörden nicht erfüllen. (Beispiel: Es gibt genaue Vorschriften, welches Personal mit welcher Qualifikation einzusetzen ist, wie groß die Räume sein müssen, wie viele Quadratmeter Fensterfläche auf welche Quadratmeterzahl Bodenfläche kommen... etc.)

Ich will damit nur ausführen, dass es der NAK (die bekanntlich kein qualifiziertes Fachpersonal hat) ohne ganz erheblichen Aufwand nicht möglich sein dürfte, solche Begegnungsstätten anzubieten.


Das ist leider waaaahr, aber qualifiziertes Personal kenne ich genügend, hier müssten einfach mal die Rahmenbedingungen "abgeklopft" werden. Das Forum ist doch auch nicht ohne Überwindung von Vorgaben entstanden oder?

Wir sollten dieses Thema mal näher beleuchten!

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