Auf der anderen Seite des Grossen Teichs

Beitragvon egil » 02.11.2007, 17:56

Esperanza hat geschrieben:Erschlagt mich.


Wieso Dich? Da drängen sich doch andere Gestalten auf. Die Verwandten können schon mal .... :twisted:
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon orig.gabi » 02.11.2007, 18:19

Vielleicht wissen "sie" nicht einmal was sie tun, anrichten, vielleicht wissen es manche tatsächlich nicht.
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Beitragvon GG001 » 02.11.2007, 18:29

Esperanza, dass Dich eine solche "Erfolgs"-Meldung der NAC ganz besonders tief trifft und schmerzt, kann ich verstehen und habe dafuer Mitgefuehl.

Nicht verstehen kann ich hingegen manches, was wir gerade auch aus den U.S.A. von unserer Kirche lesen.
Zuletzt geändert von GG001 am 02.11.2007, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon steppenwolf » 02.11.2007, 18:34

***
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Beitragvon P&J » 02.11.2007, 21:23

orig.gabi hat geschrieben:Vielleicht wissen "sie" nicht einmal was sie tun, anrichten, vielleicht wissen es manche tatsächlich nicht.


Leider habe ich im Moment auch dieses Gefühl, daß manche wirklich nicht wissen was sie tun. Wie verbohrt muß man eigentlich sein, mit den Gefühlen der Betroffenen so zu spielen.

Mir geht es seit dem weekend wie tergram - ich könnte auch nur noch k..... !!!


LG P&J
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Beitragvon Randnotiz » 02.11.2007, 21:32

Ich fände es gut, wenn jemand den entsprechenden Artikel sauber in`s Deutsche übersetzt, damit wirklich jeder begreift, worum es hier geht.
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Beitragvon GG001 » 02.11.2007, 21:57

Der Artikel aus dem NACboard heißt auf Deutsch etwa:

Unsere Gemeinde PLATTSBURGH in New York berichtet: Staffette für Leben der Amerikanischen Krebspatienten-Vereinigung

Die amerikanische Krebspatienten-Vereinigung hielt ihre zehnte jährliche “Staffette für Leben” hier in Plattsburgh am 16. und 17. Juni ab. Diese Veranstaltung dauerte von Freitag 19:00 bis um 7:00 am Sonntag Morgen. Die Veranstalter hatten sich 90,000 $ als Ziel gesetzt; als der Lauf am Samstag morgen endete, gaben sie bekannt, dass sie im ganzen 143,000 $ eingenommen hatten! Auch wir freuen uns, dass unser Team sein gestecktes Ziel von 1,000 $ übertroffen hat. Dieses Ereignis findet jedes Jahr auf dem Festplatz von Clinton County statt. Um die ovale Aschenbahn können verschiedene Teams die Informationsstände ihrer Organisationen aufstellen. Innerhalb des Ovals sind Reihen von kleinen Papiertüten mit Kerzen darin aufgestellt, die an Überlebende der Krebskrankheit und an ihre Opfer erinnern sollen. Eine Parade von 215 “Überlebenden” schritt gemeinsam zur Eröffnungsfeier um die Aschenbahn.

Unser Team bot dieses Jahr einen Stand mit einer “Gebetskette” an. Jeder Besucher konnte den Namen eines lieben Angehörigen auf einen Zettel schreiben, entweder im Angedenken oder um an jemanden in seinem Kampf gegen die Krankheit zu denken. Diese Zettel wurden dann zusammengerollt und zusammengeheftet, sodass sie eine Kette bildeten. Diese Unternehmung bot uns die herrliche Gelegenheit, Besucher zum bevorstehenden Entschlafenengottesdienst einzuladen. Die Veranstaltung war für alle Teilnehmenden und für diesen guten Zweck ein grosser Erfolg.

Aus dem Thema "Toying with the Dead" im NACboard. Dort ist auch der Verweis auf den Originalartikel auf den Seiten der NAC USA.
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Beitragvon maranatha » 02.11.2007, 23:17

Guten Abend allerseits,
eigentlich wollte ich zum Thema Entschlafendenwesen nichts schreiben, schon gar nicht, weil man eigentlich gar nichts weiß, außer das angeblich so schöne hinweise geben könnte.
Zum einen ist immer wieder festzustellen, das sich in dieser Kirche was getan hat und das ist mehr mit einem schrecken festzustellen.
Es wurde unter anderem zu sexueller Missbrauch geschrieben, hier möchte ich nicht der NaK versagen nachsagen, auch wenn sie in vielen Fällen versagt hat. Es ist gut dass es LINDD gibt. Ich möchte nicht verschweigen dass das auch in anderen Kirchen gibt, wie letztlich aus der Diözese Regensburg bekannt. Aber das Thema sexueller Missbrauch ist ein sehr ernst zu nehmendes Gesellschaftliches Thema, wie letztes ein Fall im Fränkischen, wo es eine ganze Ortschaft gespalten hat.
Aber bleiben wir beim Thema Entschlafendenwesen und das was am kommenden Sonntag in der NaK geschieht - Service for the Departed – wie es im englischen heißt. Es fällt in letzter Zeit auf das man nicht nur in Amerika zu besonderen Maßnahmen greift, die mehr als ein gewissen Zweifel erkennen lässt. Sei es nur das Opfer für die Verstorbenen zum Erntedank usw. Aber es ist nicht nur Nordamerika was darin immer wieder was Besonderes einfallen lässt. Es nimmt auch in Deutschland immer wieder besondere Praktiken an und hier meine ich besonders den Kinder und Jugendbereich, besonders im Jugendbereich werden die Praktiken immer obskurer. Da ladet der Bezirksapostel zum Jugendentschlafendengottesdienst ein, dann werden Kinder zu diesem Entschlafendenwesen hingetrimmt und das alles nur nach so schönen Hinweisen? Ich kenne kaum ein größeres Event bei der NaK, wo das Entschlafendenabendmahl, mehr in den Mittelpunkt steht, als das Abendmahl für die Lebenden.
Natürlich halte ich das Verbundensein, mit den Entschlafenden für wichtig und auch für gut und es hat in jeder christlichen Kirche und anderen Religionen einen besonderen Stellenwert. Gestern war Allerheiligen der in den meisten katholischen Gebieten ein arbeitsfreier Feiertag war. Lang ist es her, das ich bei der Gräbersegnung dabei war, nun faste ich mir mut, den der Friedhof unsere Ortschaft liegt nur 1 ½ Minuten entfernt. Meine Oma liegt dort, auch wenn ich mit den Praktiken der Katholiken vor Ort nicht ganz einverstanden bin, richtete ich das Grab wie immer vor diesen Feiertag her. Es war wie immer ein Gesteck auf den Grab was vom Aldi stammte, es ist günstig und muss nicht 100€ kosten. Nun stand ich da nicht am Grab sondern am Haupteingang zum Friedhof, hunderte von Menschen waren Versammelt vor den Gräbern, es war voller als fast wie vor dem KaDeWe zur Weihnachtszeit. Endlich kam der Pfarrer vom Ortskern zum Friedhof, Ministranten trugen Funklautsprecher mit sich. Der Pfarrer zog an mir vorbei, etwas schnaufend, denn er hat den fünffachen Umfang meinerseits, trotzdem ich mich schon als mehr Dick bezeichnen möchte. Er ging mit der ganzen Delegation Richtung Aussegnungshalle, mit den Worten: Gegrüßt seiest du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, und immer wieder dasselbe, nun lass er Worte aus der Offenbarung vor, dann begann die Segnung der Gräber, zwischenzeitlich sang der Chor und spielte das Orchester. Nun kam der Pfarrer zurück und sagte unter anderem, was mich doch sehr bewegt hatte. Es ist nicht das Weihwasser, für die Segnung der Gräber wichtig, sondern der Glaube sei wichtig. Er erinnerte an Jesus und seine Totenerweckungen und seine Krankenheilungen, bei allen war ein entscheidender Satz gefallen: dein GLAUBE hat dir geholfen. Und das ist bei allem wichtig, MEIN GLAUBE, nicht den einer Kirche, sondern MEIN GLAUBE. Nachts bin ich noch mal über den Friedhof gegangen, er hatte wegen dieses Feiertages geöffnet, ganz allein und doch der vielen Kerzen in einem hellem Schein und ich dankte Gott für dieses nicht alleine sein und erinnerte mich an dieses Kinderleid:
Weißt du, wie viel Sternlein stehen an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wie viel Wolken gehen weit hinüber alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet, dass ihm auch nicht eines fehlet
an der ganzen großen Zahl, an der ganzen großen Zahl.
Und an die Psalmworte: Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht. (Psalm 69, 34)
Gute Nacht
maranatha
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Beitragvon tosamasi » 03.11.2007, 11:37

orig.gabi hat geschrieben:Vielleicht wissen "sie" nicht einmal was sie tun, anrichten, vielleicht wissen es manche tatsächlich nicht.



Das hoffe ich doch sehr. Das wäre ja sonst... :shock:
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Beitragvon Ruhrgebiet » 03.11.2007, 14:31

Benedetto
Vatikan. Benedikt XVI. rief beim Angelusgebet am gestrigen Allerheiligenfest die Menschen aller Religionen dazu auf, ein Leben in Heiligkeit zu führen und „als Ebenbild des Schöpfers zu leben“. Der Papst ermutigte auch zum Gebet für die Verstorbenen. Alle Verstorbenen sollten sich „in Ewigkeit des Lichts und des Friedens des Herrn erfreuen“.

:mrgreen:
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Beitragvon Randnotiz » 03.11.2007, 14:34

Guck, das hat er auch von uns. 8)
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Beitragvon Ruhrgebiet » 03.11.2007, 14:37

Ich finde, man sollte diesen Katholizismus kategorisch abwehren 8)
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Beitragvon Randnotiz » 03.11.2007, 14:43

Wenn selbst der Teufel nicht das geeignete Gegenmittel findet, sehe ich da überaus schwarz. 8)
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Beitragvon Ruhrgebiet » 03.11.2007, 14:45

Ich bin kein Schwarzseher aber ich sehe das Schwarze, mein Lieber :mrgreen:
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