Fakten zu Blankenese

Beitragvon johnnelsonjun » 24.01.2009, 17:35

Knaki hat geschrieben:Diese Geheimniskrämerei, welche auch aus JNJ´s Beitrag spricht ist mir nicht nachvollziehbar.


Knaki,

um nicht falsch verstanden zu werden: Meine Verwandten und ich gehen nicht nur dem Thema "Blankenese" aus dem Weg, sondern dem Thema "NAK" insgesamt. Sie sind Hardcore-Nakis (die NAK ist das Werk Gottes, außerhalb der NAK keine Erlösung, F&A ist immer noch gültig für sie, der STAP. ist unfehlbar etc. etc. pp. ....). Da mein Vater ein im Zuge der Bischoff-Botschaft (die nach Meinung meiner Verwandtschaft die Spreu vom Weizen teilte) Abgefallener ist und es von ihren Seiten sehr freundliche Rückholaktionen gab ("Du wärest nicht so krank, wenn Du wieder ...." - "Wenn er bei dem Unfall umgekommen wäre, könnte er jetzt wenigstens beim Entschlafenengottesdienst ..."). vermeiden wir das Thema "NAK" um die verwandtschaftliche Beziehung einigermaßen aufrecht erhalten zu können. Trotzdem mache ich mir natürlich Gedanken um sie und frage mich, was in Blankenese geschehen ist und ob bzw. wenn ja, wie es sie berührt.
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Beitragvon Anne » 24.01.2009, 18:36

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Mir fehlen die Worte...
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Luk. 18,27

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Beitragvon johnnelsonjun » 24.01.2009, 18:49

Anne hat geschrieben:Bild

Mir fehlen die Worte...


Nein, Anne, sie fehlen Dir nicht.
Du (und viele andere in diesem Forum) hast/haben schon viele gute/richtige Worte gehabt. Das hat mir sehr geholfen, zwischen dem eigenen Naki-Erleben, "den Nakis" und den wirklich Verantwortlichen zu unterscheiden, Sachen besser einzuordnen, besser zu unterscheiden, aus gewissen Vorstellungen herauszuwachsen etc.
Das ist auch einer der Gründe, warum mir dieses Forum wichtig ist. Vielleicht ist dies die Gelegenheit, Euch dafür ein ehrliches, von herzen kommendes Dankeschön zu sagen.
Nimm es bitte auch ganz persönlich Bild

Liebe Grüße (auch an die "bessere" Hälfte),
JNj. :wink:
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Beitragvon Bert » 24.01.2009, 18:50

Diese von johnnelsonjun gekennzeichneten Hardcore-NAK-ler gibt es. Jedenfalls kenne ich auch solche Zeitgenossen. Mir ist es angesichts ihrer Reaktionen und Äußerungen unerträglich, mich mit ihnen über religiöse Dinge auszutauschen.

Ich möchte auf keinen Fall eine Ewigkeit mit diesen zusammen sein, wenn sie ihre gegenwärtige religiöse Einstellung dorthin mitnehmen und dort leben können. :roll:

Bert
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Beitragvon Knaki » 24.01.2009, 19:02

JNJ,

ich kenne " sowas " aus dem Elternhaus und aus eigenem Erleben. Aus diesem Grund habe ich Entscheidungen, bezüglich der NAK, erst nach dem Tod meiner Eltern getroffen. Es war aber auch schwer, meiner selbstbegründeten Familie, welche natürlich auch durch mein eigenes Zutun neuapostolisch geprägt war, meine Kursänderung zu vermitteln. So richtig gelungen ist mir das nie.

Knaki
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Beitragvon johnnelsonjun » 24.01.2009, 19:23

Vielen Dank für das Verständnis.

Ich würde aber jetzt gern wieder zum Thema Blankenese zurückkehren.
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Beitragvon Knaki » 24.01.2009, 20:33

johnnelsonjun hat geschrieben:Vielen Dank für das Verständnis.

Ich würde aber jetzt gern wieder zum Thema Blankenese zurückkehren.



Ich auch und hoffe daher, dass wir doch noch etwas Substantielles erfahren werden.


K.
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Beitragvon nakler » 24.01.2009, 20:40

@knaki

PN :)
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Beitragvon evah pirazzi » 24.01.2009, 22:05

johnnelsonjun hat geschrieben: ...Da mein Vater ein im Zuge der Bischoff-Botschaft (die nach Meinung meiner Verwandtschaft die Spreu vom Weizen teilte) Abgefallener ist und es von ihren Seiten sehr freundliche Rückholaktionen gab ("Du wärest nicht so krank, wenn Du wieder ...." - "Wenn er bei dem Unfall umgekommen wäre, könnte er jetzt wenigstens beim Entschlafenengottesdienst ...")...


Da hast du aber eine feine spreuige Verwandtschaft, Chapeau!

Wo war der Schriftzug: "Mene Tekel.." zu lesen, als die "freundlichen Rückholaktionen" ausgesprochen wurden? Im Sand, an der Wand?

:wink:
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Beitragvon johnnelsonjun » 24.01.2009, 22:08

evah pirazzi hat geschrieben:
johnnelsonjun hat geschrieben: ...Da mein Vater ein im Zuge der Bischoff-Botschaft (die nach Meinung meiner Verwandtschaft die Spreu vom Weizen teilte) Abgefallener ist und es von ihren Seiten sehr freundliche Rückholaktionen gab ("Du wärest nicht so krank, wenn Du wieder ...." - "Wenn er bei dem Unfall umgekommen wäre, könnte er jetzt wenigstens beim Entschlafenengottesdienst ...")...


Da hast du aber eine feine spreuige Verwandtschaft, Chapeau!

Wo war der Schriftzug: "Mene Tekel.." zu lesen, als die "freundlichen Rückholaktionen" ausgesprochen wurden? Im Sand, an der Wand?

:wink:


Da Du sicher eine ehrliche Antwort wünscht: Im Gesicht meiner evangelischen Mutter.
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Beitragvon evah pirazzi » 24.01.2009, 22:12

Sie hatte sozusagen eine ganz blanke Nese?

:wink:
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Beitragvon johnnelsonjun » 24.01.2009, 22:15

evah pirazzi hat geschrieben:Sie hatte sozusagen eine ganz blanke Nese?

:wink:


Ja, alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen - ob so großer Liebe. :roll:

Gute Nacht :wink:
JNj.
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Beitragvon evah pirazzi » 24.01.2009, 22:24

Gute Nacht, blasses Moorhuhn - und grüß die spreuig-naseweise Sippschaft.
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Beitragvon Jesu Juva » 25.01.2009, 17:21

Knaki hat geschrieben:Ich selbst habe bis heute nicht begriffen, weswegen es in HH zu diesen tiefgehenden Zerwürfnissen kam.

Dies zu begreifen dürfte auch ziemlich schwer sein. Meine Interpretation ist, dass hier eine im Ansatz gute, aber in ihrer Radikalität ungesunde Gruppendynamik auf ein ähnlich geartetes Autoritätsgehabe traf und keine Seite Möglichkeiten für sich sah, zu Gunsten einer gütlichen Einigung nachzugeben. Dazu kamen dann noch die Zuschauer bzw. Kommentatoren der beiden extremen Flügel ("Aussteiger" und "NAK-Fundis"), die mit Freude Öl ins Feuer gegossen haben.

Knaki hat geschrieben:Was ich mit bekam war, dass ein Altarkreuz, welches nicht dem aktuellen NAK-Emblem entspricht, entfernt wurde.

Das ist so nicht richtig. Es war ein Kreuz, dass in einem Nebenraum aufgehängt wurde. Letztlich ist wohl aber nicht das Kreuz an sich das Problem gewesen, sondern die Tatsache, dass die Kirchenleitung in Hamburg das Gefühl hatte, ihre Autorität sei untergraben durch den Umstand, dass man sie (bzw. die Bauabteilung) nicht um Erlaubnis gefragt habe.

Knaki hat geschrieben:Was ferner strittig gewesen sein dürfte, sind Glaubensauffassungen, welche konträr zur NAK-Lehre stehen. Aber genau hier wurde meines Wissens nirgend wo ganz genau dargestellt, was die wesentlichen Unterschiede waren. Nach Whitenose´s Beitrag vermute ich Differenzen zum Taufverständnis. Gab es denn noch mehr und wenn ja, kann man diese Dinge einmal offen und frei in ganz wenigen Sätzen beim Namen nennen?

Nach meinem Wissen waren es eben genau die vier in Osnabrück benannten Punkte:
  1. Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes,
  2. Versiegelung als Geistspendung,
  3. Sündenvergebung und
  4. Wiederkunft Christi.
Die Haltung der des Amtes enthobenen Brüder fand ich aber -- ehrlich gestanden -- relativ unspektakulär. Ich weiß aber, dass beispielsweise zur Notwendigkeit der (wiederholten) Freisprache auch noch etwas radikalere Aussagen getätigt wurden -- die zwar der neuapostolischen Glaubenslehre widersprechen, aber in evangelischen Kreisen durchaus etabliert sind.

Knaki hat geschrieben:(Dass die NAK-KL ziemlich forsch durchgegriffen haben soll, habe ich übrigens auch gehört)

Nunja, ich würde es eher "autoritär" nennen, und letztlich war die Kirchenleitung dazu durchaus berechtigt. Dass es aber oft auf lange Sicht klüger sein wird, eine gemeinsame Lösung im gütlichen Einvernehmen zu suchen, hat man hoffentlich mittlerweile verstanden. Letztlich wird auch das katastrophale Kommunikationsmanagement seitens der Hamburger Kirchenleitung gepaart mit der gerade auch hier im Internet schon ins Groteske spielende Sensationslust einen großen Teil zur Eskalation des Konflikts beigetragen haben.
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