Mitteilung an die Geschwister in Norddeutschland

Mitteilung an die Geschwister in Norddeutschland

Beitragvon enanito » 15.05.2007, 20:07

Unter www.nak-norddeutschland.de/9071.0.html ist folgendes zu lesen:

Viele Geschwister fragen nach weiteren Informationen zur Situation in der Gemeinde Hamburg-Blankenese. Diesem Bedürfnis möchte die Kirchenleitung mit dieser Mitteilung gerne nachkommen.
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Es gab weder eine Blockade durch Protestbriefe noch wurden Mitarbeiter der Verwaltung unter Druck gesetzt. Zum Thema Hamburg-Blankenese gingen lediglich ca. 10 bis 20 E-Mails und einige wenige Briefe an die Apostel ein.




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Es sei mir in diesem Zusammenhang die Frage gestattet wie denn die vielen Geschwister den Kontakt zur KL aufgenommen haben ohne in der Verwaltung "stoerend" tätig zu werden. Oder wird hier mit 10-20 mails etwa zu beschwichtigen versucht.

Also ich hab eine Mail geschrieben. Und ein weiterer Schreiber ist mir persönlich bekannt. Gehöre ich jetzt zu dem erlauchten Kreis der nächsten Tontauben?

Hier stimmt doch was nicht?!?
Desweiteren geht aus dem text hervor das die Berichterstattung im Internet frei erfunden ist.

Irgendjemand verbiegt hier mächtig die Wahrheit.

Wer denn fragt
enanito aus hamburg
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Beitragvon Kathi-Bine » 15.05.2007, 20:22

Da sind wohl dem Textverfasser die "Nullen" ausgegangen :roll:
Wo Menschen sind, da menschelt es
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Beitragvon der_ortsgeistliche » 15.05.2007, 20:22

Bekanntlich gibt es einen Gegner wenn Angreifer vorhanden sind. Und Angreifen ist sprichwörtlich die beste Verteitigung. Da sind genügend AT in ND die mit der KL nicht mehr einverstanden sind. Also muss verharmlost werden.
Wer am Montag zerknittert zur Arbeit kommt, hat die ganze Woche lang Zeit, sich zu entfalten.
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Beitragvon Sinus » 15.05.2007, 20:22

Lieber enanito.
Seit der Antwort aus Zürich, bin ich es "gewöhnt", dass es seitens der Leitung im Norden und ganz weit im Süden etwas zu sehr menschelt, wenn Sie mir diesen Einwurf erlauben.
Gruß
Gaildorfer
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Beitragvon titus » 15.05.2007, 22:17

Wenn es nur 10-20 Emails waren ...

Im Forum haben doch viele an Ap Krause gemailt. Wer hat denn eine Antwort bekommen?

Die Masse der Mails kann ja offenbar kein Grund dafür sein, keine Antwort zu erhalten.
Was Christum nicht lehret, das ist nicht apostolisch, wenn's gleich Petrus oder Paulus lehret ... (Martin Luther)
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Beitragvon mini-edi » 15.05.2007, 23:17

Na, ist doch klar, nur die Mails gelten als richtige Mails die Vorname.Nachname@zivilcourage.no lauten!
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Beitragvon tergram » 15.05.2007, 23:40

Habe ich versucht - kam zurück mit dem Vermerk "Zivilcourage hier unbekannt". :mrgreen:
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Beitragvon trinity » 16.05.2007, 04:53

Zitat Apostel Rüdiger Krause, NAK-Nord: "Kein Mitarbeiter der Verwaltung hat gegenüber einer Internetseite irgendwelche dort behaupteten Angaben gemacht.“

Werter Ap. Krause,

„Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muß der Prophet zum Berg.“ Wer hier der Berg ist und wer die Position (und daraus folgend die Aufgabe) des Propheten einnimmt, das wäre zu besprechen - wenn, ja wenn Sie mit uns sprechen würden. Ich habe Ihnen persönlich geschrieben und warte noch immer auf eine Antwort. So viel Respekt erwarte ich!

Haben Sie Kinder? Stellen diese manchmal aus Ihrer Sicht dumme (für die Kinder aber wichtige) Fragen? Schweigen Sie dazu? (Möglicherweise, weil die Frage nicht vom Erstgeborenen kam?)

Bei aller Wertschätzung und auch dem Versuch, Ihre Reaktion nachzuvollziehen: ich verstehe Sie nicht! Ich verstehe Ihre Intention nicht! Helfen Sie mir bitte!


Zitat Apostel Rüdiger Krause, NAK Nord: „Wir norddeutschen Apostel sind über die Ereignisse in Blankenese sehr betrübt und bemühen uns weiterhin, zusammen mit den für die Gemeinde zuständigen Amtsbrüdern eine Atmosphäre des Friedens zu wahren und ein neuapostolisches Gemeindeleben zu gewährleisten."

Werter Ap. Krause,

wir restdeutschen (einschliesslich des interessierten Teiles der Rest der neuapostolischen Welt draussen) Geschwister sind über die Reaktionen der Kirchenleitung wegen der Vorfälle in Blankenese sehr betrübt und bemühen uns weiterhin, zusammen mit aufrechten Christen, denen es um einen verständnisvollen Umgang miteinander im Sinne des Evangeliums geht, eine Atmosphäre des friedlichen Miteinanders und des respektvollen Dialoges zu wahren und ein christliches Zusammenleben (gegenseitiger Respekt, Achtung des Andersdenkenden, liebevolle Wahrnehmungung des Gegenübers, verständnisvoller Umgang mit allen Menschen) zu gewährleisten.

MfG
Herr T



ps. Heute morgen habe ich ein Gedicht (Lyrikmail) erhalten, das ich Ihnen nicht vorenthalten möchte, weil es (besonders der Schluss) zum Nachdenken und Hinschauen anregt:


Schiffahrt des Lebens


Wir irren auf der See der Welt,
Weil eine Flut die andre schwellt,
Kein Vorgebirg erscheint zur Rechten noch zur Linken;
Wir sein der Wellen Gaukelspiel,
Süd, Ost, Nord, West gilt uns gleichviel,
Weil wir den Hafen nur erreichen, wenn wir sincken.

Christian Wernicke (1661-1725)
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Beitragvon Jesu Juva » 16.05.2007, 05:46

Moin!

Immerhin hat sich die Hamburger Kirchenleitung nach über einem Vierteljahr mal zu einer Stellungnahme durchgerungen, die einerseits offiziellen Charakter hat und andererseits nicht von Polemik durchsetzt ist. Allein diese Tatsache darf man schon positiv beurteilen, gerade wenn man bedenkt, wie schwer den Verantwortlichen dieser Schritt gefallen zu sein scheint.

Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass es auch in der NAK einen gewissen Lernprozess gibt. ;-)

Liebe Grüße, L.
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Beitragvon Mark » 16.05.2007, 09:44

Ich bin da mit der positiven Beurteilung, nun sagen wir mal, eher noch zurückhaltend ... könnte es auch Zugzwang gewesen sein?

Aber nun gut, die Hoffnung stirbt zuletzt.
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Beitragvon chris » 16.05.2007, 12:33

Mark, es gibt Leute, die schütteln solange den Kopf, bis ein Haar in die Suppe fällt.

Lasst doch auch mal was Gutes an der NAK.

Zugzwang. Natürlich. Aber der besteht in solchen Situationen immer. Jede Kirche, jedes Unternehmen oder jeder Verein wird erst dann zu kritisierbarem Verhalten Stellungnehmen, wenn er mit entsprechender Kritik rechnet oder die bereits erhellt.

Auf der anderen Seite - welchen Zugzwang sollte die Kirche haben?
Dass die Stellungnahme das Forum überwiegend eben nicht zufriedne stellt, sieht man auch an Deiner Reaktion.
Dann gibts die Fernbleibenden, denen ists vermutlich wurst - und dann die "Treuen", die es auch nicht interessiert - höchstens mit bedauern wird auf B. gesehen.

Eine Stellungnahme, die um Objektivität und Sachlichkeit bemüht ist, Internet-Kritik aufgreift und darauf eingeht, die eigene Position darstellt, ist in meinen Augen für die Kirche schon ein Fortschritt. Früher hätte es das nicht gegeben.
Und ich finde einen deutlichen Unterschied im Vergleich zur ersten.

Sie ist vielleicht nicht ideal, hätte besser sein können. Hätte den scheinbaren Widerspruch zwischen vielen Geschwistern und 20 E-Mails erklären können (ich kann es mir erklären, ist für mich logisch; aber vielleicht lieg ich auch falsch), etc.

Aber dass überhaupt öffentlich gesagt wird: Wir haben deshalb so gehandelt....ohne jetzt nur zu sagen: Die waren böse, nein, das wird für mich nicht gesagt......das muss man, denke ich, wirklich positiv bewerten.

Ich hoffe, dass dies so weitergeht, d.h. dass auch eine offizielle Diskussion möglich wird. Und dies ist nur möglich, wenn die Kirche solche Stellungnahmen abgibt.

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer für die Menschheit....wurde bei der Mondlandung gesagt.

Weiß nicht, ob Du Kinder hast. Der erste Schritt ist oft klein, meist fallen sie gleich wieder hin. Aber Eltern freuen sich ungemein.

Und deshalb, wer noch irgendwie eine positive oder neutrale Verbindung zur NAK hat, muss in meinen Augen diesen Schritt als schön empfinden. Sicher nicht als gigantisch oder herausragend (auch wenn er dies für mich im großen und ganzen ist). Aber schön und positiv.

Liebe Grüße
Christian
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Beitragvon Mark » 16.05.2007, 12:51

Christian ....ich habe nur gesagt das ich mit einer positiven Beurteilung noch zurückhaltend bin ... das schließt nicht aus, daß ich auch einmal eine positive Beurteilung abgebe ... aber ich bin damit eben derzeit noch zurückhaltend ...

und wenn beim Kopfschütteln mal ein Haar in die Suppe fällt ... nun, das kann vorkommen ... Du musst es ja nicht aus der Suppe fischen und Dich dann daran hochziehen ..., oder?
Zuletzt geändert von Mark am 16.05.2007, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bert » 16.05.2007, 12:53

Und ausserdem: In jedem NAK-Gottesdienst findet die Pedigt Haare in der Suppe der Gemeinde! :lol:
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Beitragvon chris » 16.05.2007, 13:01

Hallo Mark,

Deine Formulierung klang für mich eher negativ oder so, als ob Du es nicht positiv siehst.

Über den INHALT kann man sicher geteilter Meinung sein.

Aber der VERSUCH, eine objektive Stellungnahme zu geben, die ist für mich auf jeden Fall positiv.

Der Sinnspruch über das Haar meint - und er war jetzt nich so sehr oder nur auf Dich bezogen - sorry! - dass sich dann die Leute eben beschweren: Ich hab ein Haar in der Suppe!

Aber - ok. Es ist meine Meinung, dass man es auf jeden Fall positiv zu bewerten hätte.
Wieso Du nicht?

Zugzwang? Letztlich ist der immer mehr oder weniger gegeben, wenn jemand eine Stellungnahme abgibt. Teilweise auch vorbeugend. Das wäre für mich kein Argument.

Gibts noch was?

Liebe Grüße
Christian
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