Was tun?

Was tun?

Beitragvon Danny » 04.05.2007, 19:07

Hallo,
Immer wieder lese ich in verschiedenen Beiträgen zum Topthema "Blankenese" die Frage: Was kann ich tun um die Geschwister dort zu unterstützen?
Ich habe mich heute morgen dazu entschlossen meinem zuständigen Bezirksapostel, Armin Brinkmann, einen Brief zu schreiben.
Unter anderem habe ich geschrieben:

Ich schätze den Austausch über meinen Glauben, wie er durch das Internet möglich geworden ist und pflege gelegentlich diesen Austausch in verschieden Foren.
Ich möchte Ihnen meine große Betroffenheit über die Situation in Hamburg- Blankenese, die Ihnen mit Sicherheit ebenfalls bekannt sein wird, mitteilen. Unabhängig von der manchmal übertriebenen Berichterstattung und des persönlichen Glaubens über die alleinige Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes löst vor allem die Vorgehensweise der Kirchenleitung diese Betroffenheit aus. Mag das Aufstellen von Gedenksteinen an abgesetzte Amtsträger oder die andeutungsweise Schmückung des Altars eine Geschmacksfrage sein, so ist die Entfernung von Kreuzen aus einer christlichen Kirche, dazu auf Anweisung der Hamburger Kirchenleitung, eine Tat die einer Schändung dieses Heiligen Ortes gleichkommt. Können Sie sich vorstellen wie z.B. ein röm.- kath. Bischof aus einer seiner Kirchen Kreuze entfernen läßt? Wie würden Sie darüber denken?
Leidet der Ruf des Apostel- und Stammapostelamtes, in letzter Zeit, nicht schon genug unter den bestätigten Plagiatsvorwürfen in der NAK- Kirchengeschichte, der Apostelbrieflüge von Herrn Schwerdtfeger und des Schlingerkurses in der Lehre? Allein der Umstand, daß nicht allen Geschwistern das Internet als Informationsquelle zur Verfügung steht ist, meiner persönlichen Meinung nach, das Nichteintreten einer größeren Protestwelle zu verdanken.
Ich fühle dieselbe Betroffenheit, wenn ich Berichte über den Umgang der Geschwister zu Zeiten der Bischoff- Botschaft lese, wenn Amtsträger vom Altar geprügelt wurden nur, weil Sie die Botschaft nicht erwähnten oder die Straßenseite, wegen vermeintlich Abtrünniger, gewechselt wurde.
Dürfen Menschen die in der Nachfolge Christi stehen so miteinander umgehen?
Ich sehe Hamburg- Blankenese nicht als isoliertes Problem einer Gebietskirche und frage mich ernsthaft, ob dies noch meine Kirche ist und ich ihr weiterhin angehören möchte.

WOW, was für ein Held mögen jetzt einige denken oder auch schreiben :-)), aber es ist ein Anfang. Meine Motivation ist sich bemerkbar zu machen und nicht nur ein Nickname der Internetgemeinde zu sein. ;-)
Schreibt Euch wunde Finger an Eure zuständigen Bezirksapostel! Die eMailadressen bekommt Ihr von den Verwaltungen.
Vielleicht hat jemand noch eine bessere Idee und möchte sie hier mitteilen.
Gruß
Danny
Der Wind weht, wo es ihm gefällt. Du hörst ihn nur rauschen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht.
(GNB, Joh 3,8a)
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Beitragvon trinity » 04.05.2007, 19:25

Grossen Respekt, Danny!

Ja, klar, wir sollten das Problem dahinbringen, wo es hingehört: zur Geschäftsleitung. Ich werde mich morgen auch an diverse Bezirks-Amtsträger und auch Vorsteher in meinem Bereich wenden, möglichst breit gestreut, damit jedermann davon Wind bekommt und eine breitere Diskussion einsetzen muss.

Herzlichen Gruss
T.
trinity
 

Beitragvon Alice Will » 04.05.2007, 20:21

Hi Danny,

Ich finde ihren Brief mutig. Endlich mal einer, der etwas unternimmt, und nicht immer nur herumtönt ;-)

Vg, Alice
Alice Will
 

Beitragvon Jesse » 04.05.2007, 20:34

Was tun?

Das ist eine gute Frage.
In den letzten Wochen hatte ich mehrere Gelegenheiten mit katholischen, evangelischen und freikirchlichen organisierten Gläubigen zu sprechen.
Es waren Pfarrer, Kirchenvorstände, sowie ganz normale
Banksitzer.
Das erstaunliche Ergebnis dieser Gespräche war sehr frustrierend.
Alle ohne Ausnahme empfanden Gläubige aus diesem Gebiet in ihren Gemeinden als problematisch. Wohlgemerkt unabhängig der Konfession!
Ein pensionierter evangelischer Pfarrer ging in seinen Äußerungen sogar soweit, daß er mir anvertraute immer dafür gesorgt zu haben, daß niemals
einer von den Norddeutschen in den Kirchenvorstand gewählt wurde.
:shock:

Dazu muß man anmerken, daß diese Menschen die ich gesprochen habe sich in einem multikulturellem Umfeld
bewegen.

Erklären kann ich dieses konfessionsunabhänige Verhalten nicht. :?
Es ist vielleicht wirklich gut einmal eine Diskussion
auf breiter Ebene anzuregen.
Jesse
 

Beitragvon dietmar aus dem süden » 05.05.2007, 04:10

das würde belegen ,dass es in der nak eben sehr,sehr menschlich zugeht und eben nicht der hl.geist das handeln bestimmt.es geht der kl um die frage nach der macht.diese frage ist nun beantwortet. :!:
das handeln eines seelsorgers müsste anders aussehen,auch wenn grobes fehlverhalten vorliegen würde.
und das macht nachdenklich und betroffen
lg
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Beitragvon trinity » 05.05.2007, 06:16

dietmar aus dem süden hat geschrieben:das würde belegen ,dass es in der nak eben sehr,sehr menschlich zugeht und eben nicht der hl.geist das handeln bestimmt.es geht der kl um die frage nach der macht.diese frage ist nun beantwortet. :!:
das handeln eines seelsorgers müsste anders aussehen,auch wenn grobes fehlverhalten vorliegen würde.
und das macht nachdenklich und betroffen
lg

Guten Morgen Dietmar,

wie anders als "menschlich" sollte es denn zugehen in der Kirche? Die Horrorvision ist doch gerade dieses über-menschliche Gehabe und Gerede, das immer mehr Abstand zwischen dem Altar und der Gemeinde schafft! Das ist für mich genau der Punkt, an dem wir alle ansetzen müssen. Ich zuerst! Denn ehrlich: wie oft bestimmt der heilige Geist mein Handeln?

Wenn ich jetzt die Amtsträger per se an die Wand stelle und sie verbal bombardiere mit Argumenten, die für mich richtig und gültig sind, bleibe ich erst einmal nur bei mir. Wenn ich es aber schaffe, das Gegenüber mit einzubeziehen in meine Gefühle und meine Denke und seine Gefühle und Denke respektiere, dann kann ich/können wir mehr erreichen.

Was passiert aber gerade in Hamburg: Die Angst diktiert die Handlungen und das Denken und Bewerten. Keiner kommt mehr von der Wand weg! Und JA, es geht immer um Macht, wenn die Angst die Liebe verdrängt hat! Aber das macht mich nicht so sehr betroffen, weil ich das bei mir doch auch kenne! Splitter - Balken ... ist doch so!

Gestern sagte eine kinesiologische Ausbilderin zu mir: "Handle nie in Verwirrung!" Peng (frei nach Cemper)! Ich habe mich innerlich abgescant und gesagt: "Oh, dann wird mein Leben ab sofort beruhigter!" :oops:

Mein Bruder, der auch aus dem Amt "gehoben" wurde (und eine Woche später freundlich lächelnd die Kirche für immer verlassen hat), nur weil er Fragen gestellt hat, hat am nächsten Tag zu mir gesagt: "Reg Dich doch nicht auf, wir beide hätten doch vor 5 Jahren ganz genauso gehandelt!" Stimmt! Das versöhnt.

Darum will ich liebevoll und verständnisvoll auf die AT's in meinem Bereich zugehen und Ihnen meine Nöte und meine Fragen zu Blankenese sagen.

HG
T.
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Beitragvon dialog » 06.05.2007, 06:44

Unter dem Eindruck dessen, dass sich die Geschichte wohl ständig wiederholt und unter den gegebenen Verhältnissen wohl keine nachhaltige Änderung absehbar ist, im Gegenteil die Macht der KL sich immer übler gebärdet, und um eine weitere Abspaltung innerhalb der Kirche zu verhindern, schlage ich folgende Maßnahme vor:

Gründung einer unabhängigen Mitgliedervereinigung der Neuapostolischen Kirche International als Interessensvertretung für alle Mitglieder und einer Sonderabteilung zur Interessensvertretung aller ehrenamtlicher Mitarbeiter gegenüber der Kirchenleitung aller Gebietskirchen und der Neuapostolischen Kirche International.

Mitglied kann jedes Mitglied einer Neuapostolischen Kirche weltweit werden. Amtsträger können bis auf weiteres unter dem Synonym AmtsträgerXXXXXXXX (XXXXXXX steht für fortlaufende Nummer) Mitglied werden.

Die Identität der jeweiligen Amtsträger wird bei einem Treuhänder hinderlegt.

Was haltet ihr davon? Ist das so oder so ähnlich umsetzbar?

Mit traurigen, aber hoffnungsvollen Grüßen
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Ein Opfer für Blankenese

Beitragvon mini-edi » 06.05.2007, 09:30

Wie schön, daß es diesen Ort gibt um unseren lammfrommen Amtsträgern in Blankenese zur Seite stehen zu können. -
Ich bin sehr gespannt ob diese Art von virtueller Anteilnahme, wie sie im Forum unterschiedlichst zum Ausdruck kommt, auch weiter in der Lage sein könnte diese digitale Welt zu verlassen, um sich vielleicht beispielhaft in den Briefkästen der Hamburger AP's zu vereinen? Sie könnten zusätzlich eine Unterschriftenaktion von all denen enthalten, die auch umgehend derartige Stellungnahmen wie unsere Vorbilder in Blankenese abgeben würden? Alles ließe sich unter einem Namen wie z.B.: „Ein Opfer für Blankenese!“ vereinen. Auf diese Weise würde sicher gestellt, das jeder freundliche Brief gelesen werden müsste, weil er ja ein Bekennerbrief sein könnte, und somit eine Amtshandlung einzuleiten hätte! Entscheiden müsste dann die KL welche von den Geschwistern, die Blumen stecken, Zeugnis bringen, putzen, handwerken, Ausflüge organisieren, Vorsonntagsschule ermöglichen, Religion lehren, im Chor singen, dirigieren, Orgel spielen, übersetzten, Geschwister fahren oder ein Amt tragen, das Formular für die Stellungnahme zugeschickt bekämen, und nicht zu vergessen währe dann das Porto vom Opfergeld abzuziehen. Man könnte dann noch auf den Kassenbeleg vom Kauf der Briefmarke das Motto schreiben um ihn danach in den Opferkasten zu legen. Auf diese Weise käme das Opfer da an, wo es sowieso hingekommen währe!!!
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Beitragvon senderweb » 06.05.2007, 10:18

Oh, was für eine tolle Idee!

"...und die Kirchenleitung las all die Briefe, bekehrte sich und bat das GK-Forum darum, die Organisation der Verblankenesung der NAK in Angriff zu nehmen. Und nachdem die NAK weltweit gleichgeschaltet war, lebten alle glücklich und zufrieden bis zum Kommen des Herrn, der allerding vorzog, zu einem Nachbarplaneten zu gehen..."
Der Herr kommt. Tut lieber so, als wäret Ihr beschäftigt.
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Beitragvon werwolf » 06.05.2007, 10:32

Ihr Lieben,
wenn Jesus sagt, dass in seines Vaters Haus viele Wohnungen (Denkmöglichkeiten) sind, müsste es doch möglich sein, dass auch die Kirchenleitung dieses akzeptiert und nicht dogmatisch-fundamentalistisch gute Anregungen und Ansätze einfach unter den Teppich kehrt. Und damit gute Entwicklungen einfach ausbremst. Mir tun die Amtsbrüder und Geschwister in Blankenese leid, weil Ihre Fortentwicklungsbemühungen von der KL einfach ignoriert werden.

Liebe Grüße aus Düsseldorf nach Blankenese
werwolf
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Beitragvon tergram » 06.05.2007, 10:41

Wenn "in meines Vaters Haus" viele Wohnungen sind, in der NAK aber erkennbar nur eine einzige, dann kann die NAK nicht "meines Vaters Haus" sein. Vermutlich ist sie nur eine der vielen Wohnungen, hält sich selbst aber für das ganze Haus.
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Beitragvon godzilla » 06.05.2007, 12:04

Gut auf den Punkt gebracht,Tergram! :wink:
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Beitragvon Matula1 » 06.05.2007, 12:11

tergram hat geschrieben:Wenn "in meines Vaters Haus" viele Wohnungen sind, in der NAK aber erkennbar nur eine einzige, dann kann die NAK nicht "meines Vaters Haus" sein. Vermutlich ist sie nur eine der vielen Wohnungen, hält sich selbst aber für das ganze Haus.
Tergram, wo denkst Du hin. Sicher sind in der NAK viele Wohnungen, die haben doch gerade erst eine ganz neue und moderne Eigentumswohnung mit dem Exclusiv-Unternehmerverein e.V., zwar erst einmal in NRW, aber dennoch, aufgebaut ! Schon vergessen !? :wink:
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Beitragvon nakdiakon » 06.05.2007, 12:36

das thema hier lautet:

BLANKENESE :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
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