Leere da wo Kreuze waren

Leere da wo Kreuze waren

Beitragvon Sapere aude » 03.05.2007, 23:14

gel.
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Beitragvon maranatha » 03.05.2007, 23:42

Leere da wo Kreuze waren!!!!
Ich finde manchmal keine Worte. Das erleb ich vor Situationen die ich immer wieder als Mensch sehe, fassungslos steh ich da, ich will es in Worte fassen und kann es nicht. Das geht jedem von uns, wir erleben die Welt von allen Perspektiven, jeder hat seine eigene Meinung dazu. Wir erleben Blankenese in unserer NaK-Welt, wir werden still, nachdenklich, wir fordern, aber halt Respekt ist erst mal angesagt. Oder wer weiß, was da wirklich gelaufen ist? Und nun tage, Wochen später fängt man an zu reagieren: GK berichtet: „Leere da wo Kreuze waren“, ich lese durch diesen Artikel und verstehe diese Kirche nicht mehr! Was macht ihr bloß? Soll das alles vergeblich sein? Dieser quatsch, geht mir langsam auf den Senkel, als Amtsträger frage ich mich, was soll ich hier, wo ist meine Heimat, dort wo Apostel stehen? Ich bin mehr als frustriert, ich bin einfach fassungslos, das soll Zukunft sein, Jesu nähe? Arme Zukunft, liebe Kinder sucht den Herrn, aber nicht bei uns!
Euer maranatha



Ps Ich habe ich habe diesen Artikel erst selber unter „Leere da wo Kreuze waren“ abgelegt, habe dann festgestellt das „Sapere aude“ unter dieser Rubik seinen ersten Artikel geschrieben hat und das paar Minuten vorher, also herzlich willkommen und Schönheit vor Alter. :wink:
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Neurotische Tempelreiniger

Beitragvon Ludger » 03.05.2007, 23:43

Ich habe gerade nach meinem Kalender geschaut, um mich zu vergewissern, dass der erste April schon länger als vier Wochen vorbei ist. Und für ganz Witzige, die "AMäi AMäi" sagen, ist eigentlich auch keine Zeit mehr, zu scherzen.

Also, wenn die Meldung stimmt, dann kann ich nur mit den Ohren schlackern.

Zunächst einmal: Gedenksteine für enthobene Ämter aufzustellen, ist ungehörig. Menschenverehrder Symbolkult in Sakralräumen sind ein klares NAK-Tabu, und wer das in solch einer angespannten Lage zu allem Überfluss noch verletzt, handelt nicht gerade besonnen.

Aber:

Die Ausräumaktion ist ja wohl an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Wer solch eine Machtdemonstration nötig hat, demonstriert geistliche Ohnmacht!

Das sieht sehr nach dem persönlichen Wut- und Rachefeldzug einer Person aus, die in der entsprechenden Position sitzt, um so etwas anstellen zu können.

Warum nur fällt mir dabei sofort ein Amtsträger ein, der vor seinem Eintritt in den hauptamtlichen Kirchendienst mit der Verfolgung nicht korrekter weltlicher Amtsträger beschäftigt war?

Wer hat es nötig, sich in der Eigenschaft als endzeitlicher Tempelreiniger als "wahrer" Jesusnachfolger zu profilieren?

Als gemäßigt-kritischer, pro-neuapostolischer Christ blicke ich nach Zürich und sage: Lieber Stammapostel, wenn dauerhafter Schaden vom Ansehen des Apostelamtes abgewendet werden soll, dann musst du jetzt etwas tun...
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Re: Neurotische Tempelreiniger

Beitragvon Semmel » 03.05.2007, 23:53

Ludger hat geschrieben:Als gemäßigt-kritischer, pro-neuapostolischer Christ blicke ich nach Zürich und sage: Lieber Stammapostel, wenn dauerhafter Schaden vom Ansehen des Apostelamtes abgewendet werden soll, dann musst du jetzt etwas tun...


Na ja, Amtseinsetungen erfolgen ja nach Gebet und göttlichen Zeichen oder so ähnlich. Nach Bekanntgabe den für seine Nachfolge vorgesehenen BAP in Norddeutschland, gab es auch ein ganz klares Zeichen. Aber er hielt an seinem Nachfolger fest. Warum auch immer. Das Ergebnis hat man jetzt in ND.
Welche Veränderungen werden eintreten ... ?
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Beitragvon exkantor » 04.05.2007, 00:38

Nach dem Lesen des Artikels fassungslos.

Das kann doch eigentlich nicht wahr sein!

Die spinnen, (nicht die Römer)

Gute Nacht, wie auch immer.

ex.
"Dass nur die Neuapostolischen das(die Apostel) wahrnehmen, ist eigentlich ein Betriebsunfall, das soll ja gar nicht so sein. Die sollen in der Mitte der Kirche Christi stehen und nicht am Rande, wie es jetzt ist." (Dr. Reinhard Kiefer)
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Beitragvon nakdiakon » 04.05.2007, 03:23


es ist kaum zu glauben :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry: :cry:

unabhängig von persönlichen geschmacksfragen,z.b. der gedenkstein,ein verhalten das aus meiner sicht eines apostels unwürdig ist.da bleibt nur die amtsrückgabe :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
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Beitragvon dietmar aus dem süden » 04.05.2007, 03:39

In diesem Handeln wird die Liebe aus dem Nak-Apostelamt
richtig fühlbar,bundesweit.....
:evil: :cry: :roll:
keine Grüsse sondern betroffenes Schweigen
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Beitragvon Jesu Juva » 04.05.2007, 05:34

Ich bin entsetzt! Meine "Vorangänger" schänden mutwillig und geplant das Angedenken einer trauernden und sorgenvollen Gemeinde. Ich bin zutiefst entsetzt.


Bild
Auch dieser Stein ist nicht mehr.


So viele Gefühle stürmen auf mich ein. Einerseits sicherlich auch Mitleid für die Hamburger Kirchenleitung, erinnert das Vorgehen doch an die hilflosen Versuchen von Eltern, ihr Kind wieder zu Zucht und Ordnung zurückzuführen, indem sie in dessen Abwesenheit kurzerhand alle Poster von der Kinderzimmerwand reißen. Wer so handelt, darf nicht auf einen Gesinnungswandel hoffen, sondern zerschneidet das Tischtuch damit endgültig und unwiderbringlich; letzte evtl. noch vorhandene Vertrauensreste werden ausgeräumt.

Andererseits bleiben aber Wut und Verzweiflung. Dass Kreuze aus den Kirchenräumen entfernt werden, zeigt erneut, wie weit einige Personen (die sich dann auch noch Apostel nennen) bereits entchristlicht sind, und wie wenig Ehrfurcht vor dem Kreuzestod Jesu noch geblieben ist. Es zeigt auch, dass Rüdiger Krause offensichtlich das Kirchenlokal als sein Eigentum betrachtet (vmtl. ja sogar zurecht), aber darüberhinaus die Gemeindemitglieder als seine Untertanen (völlig zu Unrecht). Dass darüberhinaus der Gedenkstein fortgeschleift wurde, macht deutlich, dass von Seel-Sorge, von Mit-Gefühl, von Liebe in welcher Form auch immer nicht mehr viel geblieben ist. Es ist zum Heulen.

"Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" -- Ich hoffe und bete, dass man in der Hamburger Kirchenleitung wieder zum christlichen Wesen zurückfinden möge. Und zwar möglichst bald.

Mit traurigen Grüßen, L.
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Beitragvon Reverend » 04.05.2007, 05:46

...
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1 Joh 4,2: Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott
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Re: Neurotische Tempelreiniger

Beitragvon Jesu Juva » 04.05.2007, 05:54

Hallo Ludger!

Ludger hat geschrieben:Zunächst einmal: Gedenksteine für enthobene Ämter aufzustellen, ist ungehörig. Menschenverehrder Symbolkult in Sakralräumen sind ein klares NAK-Tabu, und wer das in solch einer angespannten Lage zu allem Überfluss noch verletzt, handelt nicht gerade besonnen.

Zum angesprochenen "NAK-Tabu" bleibt zu sagen, dass wir in unserer Gemeinde immer noch Stammapostel- und Apostelportraits in Sakristei, Jugend- und Sonntagsschulraum hängen haben. Vielleicht sollte ich wohl mal bei der Bauabteilung anrufen, damit die jemand abnimmt? :evil:

Gruß, L.
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Beitragvon Geir » 04.05.2007, 05:57

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Beitragvon Don Camillo » 04.05.2007, 05:58

Das Schweigen von BAP Schumacher in diesem Drama läßt wohl nur zwei Erklärungen zu:

Entweder hier erledigt der Verwaltungsleiter AP R. Krause die Drecksarbeit, damit andere sich nicht die Finger schmutzig machen.

Oder:

BAP Schumacher will, dass sich sein möglicher Nachfolger gründlich blamiert.

Inzwischen wächst sich der ganze Konflikt aber zu einer ernsthaften Krise der NAK aus.
Und Dr. Schumacher und Dr.Leber können diese Situation durch weiteres Aussitzen nur noch verschlimmern.



D.C.
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Beitragvon weltmensch » 04.05.2007, 06:06

Der Rat an die Politiker, sich doch ein neues Volk zu wählen, ist schon lange erteilt.

Wäre es eigentlich nicht an der Zeit, der Kirchenleitung zu raten, sich ein neues Volk zu erwählen?

Sie haben doch die Vollmacht, Botschafter an Christi Statt!

Und Weinbergsarbeit – als Pioniersarbeit – Ihr Lieben, die soll ja so wahnsinnig Freude bereiten.
Auf, Hr. Schumacher, Hr. Krause, packt an!

Weltmensch
„Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.“

Jean Paul Sartre
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Beitragvon Matula1 » 04.05.2007, 06:36

Man kann es eigentlich kaum glauben und ich habe soeben zweimal hingesehen, ob ich auch richtig gelesen habe.

Die rechten Worte kann man dazu eigentlich kaum finden, ich jedenfalls im Moment noch nicht.

Ich stelle aber einmal die Frage in den Raum, weil ich das spontan gedacht habe, als ich den Artikel durchgelesen habe.

Wer hat eigentlich die Kirche (Räumlichkeiten ect.) finanziert ?

Wem gehören rechtlich die weggenommenen (gestohlenen) Sachen ?

Jesus hat zwar gesagt, ich komme wie ein Dieb in der Nacht, aber nicht als ein Dieb ! Das fällt mir zu dieser Aktion auch noch gerade beim Schreiben ein.

Ich denke, hier hat die Kirchenleitung deutlich über das Ziel geschossen und dieser Schritt wird sie noch bitter bereuhen müssen und das nicht nur in Hamburg. Wie war das noch, das Werk des Herrn kam aus Schottland/England zuerst nach Hamburg ! Hoffentlich stolpert es auch nicht in und über Hamburg !
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