"Exklave" - Blankenese geht aufs Ganze

Beitragvon Emile » 03.06.2007, 11:30

Der Papst machte heute in Rom die Heiligsprechungen bekannt und die Heiligen hatten bevor die drei Sakramenten bekommen vom Stammapostel.
Der Papst hatte dies vorgeschlagen weil er so dankbar ist dass er zitiert wurde im
Pfingststammapostelgottesdienst.
So entsteht eine Symbiose, mann fuehlt einander
gut an.
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Beitragvon Rudi_64 » 03.06.2007, 11:35

@ Mark
Hallo und noch ein`schönen Sonntag.
Wie heißt`s nun, eine heilige oder die heilige Apost. Kirche?
Vielleicht könnte mal jemand nachsehen in F&A?
Findt meins gerade nicht und Konfi-unterricht ist zu lange her. :oops:
Gruß von Rudi.
Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
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Beitragvon Mark » 03.06.2007, 11:42

@ rudi_64 so geschrieben auf nak.og
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Beitragvon Rudi_64 » 03.06.2007, 11:56

Viele Dank, Mark.
Und die überarbeitete 9
ist auch nicht ohne! :wink: :wink: :wink:
Gruß von Rudi.
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Beitragvon 42 » 03.06.2007, 12:23

Der Papst machte heute in Rom die Heiligsprechungen bekannt und die Heiligen hatten bevor die drei Sakramenten bekommen vom Stammapostel.
Der Papst hatte dies vorgeschlagen weil er so dankbar ist dass er zitiert wurde im
Pfingststammapostelgottesdienst.
So entsteht eine Symbiose, mann fuehlt einander
gut an.

Emile, das waere zu einfach. Die Heiligsprechungen muessten anschliessend von einem Apostel oder einem von ihm beauftragten AT bestaetigt werden. Umgekehrt wuerde natuerlich ein aehnliches Verfahren angewendet. Wo kaemen wir bei gegenseitiger Anerkennung denn hin? Die "Naehe der Lehre" aus der Sicht der NAK reicht vorerst, mit so einer Aussage bleibt das auch voellig im Unverbindlichen. Es sei denn, die KL erklaert den Schaefchen, was sie damit meint. Aber das kann ja die naechste Frage an die KL werden :roll:
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Beitragvon Bernhard Richter » 03.06.2007, 12:56

Mark hat geschrieben:Tergram, Voraussetzung für die Heiligsprechung ist aber, neben einem tadellosen Lebenswandel, das durch Fürsprache des Kandidaten nachweislich mehrere Wunder vollbracht wurden :wink:


Dass die Apostel keine Wunder vollbringen können, hat Bezirksapostel Armin Brinkmann heute bei seiner Ansprache zum Abendmahl für die Entschlafenen deutlich zum Ausdruck gebracht.

Armin Brinkmann beim Krankenbesuch in einem russischen Krankenhaus:
„Wenn du hier lebend herauskommst, machen wir einen Handel.“

Der Kranke sollte Priester werden und Gottes Wort verkünden.
Er ist verstorben.

Das Gebet des Bezirksapostels konnte kein Wunder bewirken.
Armin Brinkmann: „Ich habe ihn noch versiegeln können.“
… nun kann er in der Ewigkeit …

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Beitragvon Emile » 03.06.2007, 13:03

42 hat geschrieben:
Der Papst machte heute in Rom die Heiligsprechungen bekannt und die Heiligen hatten bevor die drei Sakramenten bekommen vom Stammapostel.
Der Papst hatte dies vorgeschlagen weil er so dankbar ist dass er zitiert wurde im
Pfingststammapostelgottesdienst.
So entsteht eine Symbiose, mann fuehlt einander
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Emile, das waere zu einfach. Die Heiligsprechungen muessten anschliessend von einem Apostel oder einem von ihm beauftragten AT bestaetigt werden. Umgekehrt wuerde natuerlich ein aehnliches Verfahren angewendet. Wo kaemen wir bei gegenseitiger Anerkennung denn hin? Die "Naehe der Lehre" aus der Sicht der NAK reicht vorerst, mit so einer Aussage bleibt das auch voellig im Unverbindlichen. Es sei denn, die KL erklaert den Schaefchen, was sie damit meint. Aber das kann ja die naechste Frage an die KL werden :roll:


Da wird ein wichtiger Punkt angeschnitten wie die
gegenseitige Anerkenning von Segenshandlungen.
Dass sieht positiv aus, aber ist es nicht voellig, wenns mittels Verfahren geht, denn die Anerkenning sollte wegen Una Sancta automatisch sein.
Vielleicht abstract, aber ich hoffe klar.
Es fing an mit einem Witz, :D aber doch.
Zuletzt geändert von Emile am 03.06.2007, 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Münzi » 03.06.2007, 14:11

Hallo Bernhard,

Bernhard Richter hat geschrieben:Dass die Apostel keine Wunder vollbringen können, hat Bezirksapostel Armin Brinkmann heute bei seiner Ansprache zum Abendmahl für die Entschlafenen deutlich zum Ausdruck gebracht.


Ich habe die ganze Episode völlig anders verstanden, demnach wäre der entsprechende natürlich mittlerweile heimgegangen, allerdings als Priester, einer der ersten Stunde in "Fernost-Rußland". Nach meinem Verständnis war das auch so deutlich geschildert, dass ein Missverstehen "eigentlich" nicht möglich wäre.

Sollte ich mich so getäuscht haben :D

LG

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Beitragvon Bernhard Richter » 03.06.2007, 17:47

Leider habe ich den Bezirksapostel Armin Brinkmann wohl doch falsch verstanden.
Nach eingehender Recherche muss ich meine Aussage in Teilen zurücknehmen.

Die Gesundheit des Kranken wurde soweit wiederhergestellt, dass er als Versiegelter die Klinik verlassen konnte. Als Priester ist er zu einem späteren Zeitpunkt verstorben.

Falls ich jemanden verletzt haben sollte, tut es mir Leid.

Mein Verständnis zum Jenseitsglauben oder Entschlafenen(un)wesen der NAK hat meine Gedanken wohl unkontrolliert wandern lassen.
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Beitragvon susalex » 03.06.2007, 17:56

Kommt in den schlechtesten Familien vor . Don´t worry about.

LG s.
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Beitragvon Münzi » 03.06.2007, 18:02

Bernhard Richter hat geschrieben:Leider habe ich den Bezirksapostel Armin Brinkmann wohl doch falsch verstanden.
Nach eingehender Recherche muss ich meine Aussage in Teilen zurücknehmen.
...
Mein Verständnis zum Jenseitsglauben oder Entschlafenen(un)wesen der NAK hat meine Gedanken wohl unkontrolliert wandern lassen.



Macht ja nichts, zwei Stunden ununterbrochen konzentriert aufzupassen, das kann man ja auch von keinem verlangen.

LG

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Beitragvon susalex » 03.06.2007, 18:04

Hat seinem Glauben wohl auch keinen Abbruch getan . N´ büschen ´drüber reden was man so zu hören geglaubt hat, hilft oft weiter.

LG s.
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Beitragvon scholli » 04.06.2007, 07:21

Bernhard Richter hat geschrieben:
Mark hat geschrieben:Tergram, Voraussetzung für die Heiligsprechung ist aber, neben einem tadellosen Lebenswandel, das durch Fürsprache des Kandidaten nachweislich mehrere Wunder vollbracht wurden :wink:


Dass die Apostel keine Wunder vollbringen können, hat Bezirksapostel Armin Brinkmann heute bei seiner Ansprache zum Abendmahl für die Entschlafenen deutlich zum Ausdruck gebracht.

Armin Brinkmann beim Krankenbesuch in einem russischen Krankenhaus:
„Wenn du hier lebend herauskommst, machen wir einen Handel.“

Der Kranke sollte Priester werden und Gottes Wort verkünden.
Er ist verstorben.

Das Gebet des Bezirksapostels konnte kein Wunder bewirken.
Armin Brinkmann: „Ich habe ihn noch versiegeln können.“
… nun kann er in der Ewigkeit …

Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.
Goethe, Faust 1


Moin Bernhard,

Bap Brinkmann hat nicht gesagt "machen wir einen Handel" sondern "machen wir ein Geschäft" :!:

Ist ja "fast" dasselbe :wink:
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Beitragvon vigilius peregrinus » 04.06.2007, 13:31

Schneider hat geschrieben:Lieber vigilius,
vielen Dank für Deine Antwort vom 01.06. Du hast zum Thema "Nebelwerfen" geschrieben:
Was ich also mit "Nebelwerferei" meinte, ist der Sachverhalt, daß den Geschwistern - zumal den Nicht-internet-Kundigen - in GD und UF eine andere Lage der Kirche vermittelt wird, als es tatsächlich der Fall ist. Offiziell kommt die NAK viel offener und freundlicher rüber, als sie es in Wirklichkeit ist. Das ist schlechterdings Vertuschung der Tatsachen.
Das kann doch aber nur bedeuten, dass die Kirchenleitung mindestens einer der beiden Seiten nicht die Wahrheit sagt. Wenn die Kirche in Wirklichkeit nicht so offen und freundlich ist, wie sie sich nach ausssen gibt, dann heisst das doch, dass jemand getäuscht wird. Das kann doch nicht aus Versehen geschehen. Meine Frage war:
Bist Du der Auffassung, dass Leber oder andere AP's wider besseres Wissen oder vorsätzlich eine Lehre verkünden, von der sie selbst nicht überzeugt sind? Dass sie ihre Gläubigen absichtlich in die Irre führen?
Wenn die KL nicht ihre Gläubigen in die Irre führt, dann also wohl die Öffentlichkeit. Anders kann man das doch wohl kaum interpretieren. Das bedeutet, dass die nach aussen abgegebenen Erklärungen zur Öffnung der Kirche letztlich nicht wahr sind.

Mir fällt bei der Beobachtung der Entwicklung der letzten Jahre noch etwas ganz anderes auf:
Ich habe in den späten 60'er und frühen 70'er Jahren die Sonntagsschule und den Konfirmandenunterricht besucht. Damals wurde ein Lehrbuch mit dem Titel "Reichsgottesgeschichte" verwendet. Darin findet sich eine sehr lange Abhandlung über die Reformation Luthers sowie die Erläuterung, dass sich die NAK, die ja über das Gnadenamt und damit über den einzigen Zugang zur Gnade verfügt, letzlich irgendwie von Luther herleitet. Denn Luthers grosse Entdeckung sei ja die Gnade Gottes gewesen. Die Reformation ist nach dem Duktus dieses Lehrbuches gewissermassen eine Vorläuferbewegung für die Wiedererweckung der Geistesgaben in England und Schottland Anfang des 19.Jh.

Neuerdings muss man aber feststellen, dass die NAK gerade in Punkto Rechtfertigungslehre eine Haltung festklopft, die dem Stand von vor 1500 entspricht. Es ist schon einige Jahre her, da hat BAP Wendt in einem im Internet veröffentlichten Brief an Siegfried Dannwolf ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man die NAK keinesfalls in die Nähe der protestantischen Kirchen rücken dürfe. Wenn überhaupt bestehe eine Nähe zur katholischen Kirche. Ebenso auffällig ist, dass man neuerdings dem Papst gratuliert bzw. dem Vatikan zum Tod von Joh. Paul II. kondoliert, ausserdem aus dem Klappentext eines Papst-Buches zitiert und dafür sorgt, dass die Gemeinden dies auch registrieren. Vertretern der protestantischen Kirchen werden, soweit ich das beobachten kann, solche Ehren aber nicht zuteil.
Das ist eine Entwicklung, die mich erst recht verwundert und die ich, bezogen auf das, was ich mal gelernt habe, als Täuschung interpretiere.

Ich glaube nicht, dass hier der Zufall am Werk ist oder dass die KL nicht weiss was sie tut. Es spricht vieles dafür, dass die KL eine ganz gezielte Strategie verfolgt, ihre Gläubigen über diese Strategie jedoch ebenso gezielt im Unklaren lässt.

LG Schneider


Werter Schneider,

ich kann Deinem Posting im Großen und Ganzen zustimmen! Die katholisierenden Tendenzen sind offenkundig (wähenddem ältere Geschwister nur auf die Erwähnung der RKK allergisch reagieren, auf die von Luther aber positiv ...). Ich vermute, daß die KL die Öffentlchkeit nasführen will bzw., einfacher gesaggt, sich bei der ACK lieb Kind machen. Daß das nicht funktioniert, steht auf einem andern Blatt.

Ob die KL wirklich eine Strategie verfolgt, das iat aber m.E. dann doch nicht ausgemacht. Sie versucht es vielleicht. Aber hat sie wirklich ein Konzept für die Zukunft??

HG
Vigilius
Vor allem: in necessariis keinen Schritt nachgeben, in dubiis sich nichts anmerken lassen, in omnibus die Pfeife nicht ausgehen lassen. Karl Barth an Eduard Thurneysen, 22.Januar 1922
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