Verschoben: über Mitleid mit Problemfällen

Beitragvon Mark » 23.04.2007, 12:45

Wie, wir wissen es nicht?
Und was ist jetzt mit meinen vielen unendlichen Gebeten vor zig Entschlafenengottesdiensten für diese armen ungeliebten Seelen :shock:
Und meiner holden Glückseeligkeit wenn ich anschließend zehntausend mal zehntausend singen konnte :shock:
Alles umsonst? :cry:
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 12:54

I wo! Es wird schon für was gut gewesen sein - zumindest hat es nicht geschadet. :wink:

Das liegt alles in Gottes Souveränität, was auch wieder beruhigend ist. Du musst dir nur vorstellen, du hättest Gott ein bißchen bei der Arbeit geholfen. Na also! :wink:
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Beitragvon Mark » 23.04.2007, 12:57

Ich bin sozusagen ein kleiner Gott? :lol:
Tergram, die Woche ist gerettet :mrgreen:
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 13:03

Nun mal nicht übertreiben: Du bist höchstens Gottes kleines Helferlein. *aufdieerdezurückhol* :wink:
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 13:05

Mark hat geschrieben:Wie, wir wissen es nicht?
Und was ist jetzt mit meinen vielen unendlichen Gebeten vor zig Entschlafenengottesdiensten für diese armen ungeliebten Seelen :shock:
Und meiner holden Glückseeligkeit wenn ich anschließend zehntausend mal zehntausend singen konnte :shock:
Alles umsonst? :cry:
Die Frage was ist mit Deinen vielen und unendlichen Gebeten wird Dir einmal der liebe Gott höchstpersönlich beantworten.

War das ein Fehler für die große unsichbare und unerlöste Schar einzutreten und zu singen !?

Ein gutgemeinter helfender Gedanke ist vor Gott sicherlich nie falsch und immer noch besser, als zu sagen, was kümmern mich solche Seelen.

In jedem Fall gibt es in der NAK kein Denken, dass solche Kinder sich in einem Endzustand befinden, sondern man bietet ihnen Hilfe an.

Ob und in wie weit eine Hilfe überhaupt noch notwendig ist, wissen wir nicht. Woher sollten wir das letztlich auch wissen. Aber dieses sollte doch niemand davon abhalten, für diese unerlösten Seelen ganz besonders zu beten und ihnen auch die Gnadenmittel hier auf Erden anzubieten.

Nichts zu tun und zu denken, dass sich solche Kinder in einem unerlösten Endzustand befinden, halte ich für falsch. Man könnte es auch mit einer unterlassenen Hilfeleistung vergleichen.
Zuletzt geändert von Matula1 am 23.04.2007, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 13:10

Matula1,
wenn wir nicht wissen, ob und inwiefern Hilfe notwendig ist, wieso gehst du dann davon aus, dass es sich um unerlöste Seelen handelt? (Ich meine deinen vorletzten Absatz)
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Beitragvon orig.gabi » 23.04.2007, 13:11

"Unerlöste Seelen", gibt`s die überhaupt? :shock:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 13:13

Gabi, ich weiss es nicht, aber ich fürchte es. Ernsthaft.
Wenn es sie gibt, weiss ich nicht, ob wir kleine Erdlinge ihnen helfen können. Was ja nicht gegen den Versuch spricht. Oder?
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Beitragvon Mark » 23.04.2007, 13:23

Um nochmal auf die Theorie der RKK zu kommen ... "Endzustand" bedeutet hier nicht, daß es ein ewig unabänderlicher Zustand ist, sondern ein unabänderlicher Zustand bis zum jüngsten Gericht (im Gegensatz zum purgatorium, wo die Trennung von Gott zeitlich begrenzt ist, beovor die Seele ohne auf das jüngste Gericht zu warten direkt zu Gott kommt) ... und damit wären wir wieder bei Gottes Souveränität angelangt ...
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 13:33

...und manche Menschen glauben wirklich, dass sie über diese göttlichen Dinge Bescheid wüssten und andere Menschen darüber belehren könnten...

Wie wohltuend und tröstlich wäre es, wenn wir alle Zustände jenseits des uns bekannten irdischen Lebens einfach Gott überlassen könnten. Im Vertrauen darauf, dass ER es wohl machen wird.
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Beitragvon godzilla » 23.04.2007, 13:38

Du sagst es,Tergram. :wink:
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Beitragvon orig.gabi » 23.04.2007, 13:59

tergram hat geschrieben:Gabi, ich weiss es nicht, aber ich fürchte es. Ernsthaft.
Wenn es sie gibt, weiss ich nicht, ob wir kleine Erdlinge ihnen helfen können. Was ja nicht gegen den Versuch spricht. Oder?


Liebes,

ich glaube, die unerlösten Seelen wandeln, sollte es sie geben, allesamt auf Erden.
Hier scheint der Blick auf jegliche Zusammenhänge und das Verständnis derselben, doch sehr getrübt ...
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 15:47

tergram hat geschrieben:Matula1,
wenn wir nicht wissen, ob und inwiefern Hilfe notwendig ist, wieso gehst du dann davon aus, dass es sich um unerlöste Seelen handelt? (Ich meine deinen vorletzten Absatz)
Ich korrigiere - für diese Seelen ganz besonders zu beten -....
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 15:52

Mark hat geschrieben:Um nochmal auf die Theorie der RKK zu kommen ... "Endzustand" bedeutet hier nicht, daß es ein ewig unabänderlicher Zustand ist, sondern ein unabänderlicher Zustand bis zum jüngsten Gericht (im Gegensatz zum purgatorium, wo die Trennung von Gott zeitlich begrenzt ist, beovor die Seele ohne auf das jüngste Gericht zu warten direkt zu Gott kommt) ... und damit wären wir wieder bei Gottes Souveränität angelangt ...
Das es angeblich ein Zustand bis zum jüngsten Gericht sein soll, kann ich nicht erkennen. Weshalb hat denn dann Papst Benedikt diese Lehrmeinung geändert, wenn es kein Endzustand bedeutete ?

Im Übrigen, weshalb müssen unschuldige und ungewollte und ungetaufte Kinder erst den Weg über das jüngste Gericht gehen, bevor sie das Anrecht haben, zu Gott zu kommen ?

Das sind doch allesamt menschliche Mutmaßungen und Ansichten und man greift damit in die Souveränität Gottes ein. Das steht keinem Menschlein zu.


Tut mir leid, wegen der Schriftgrösse, aber die normale Schrift war viel zu klein und diese ist zu groß. Musste mich eben entscheiden.
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