Verschoben: über Mitleid mit Problemfällen

Beitragvon tergram » 23.04.2007, 06:31

Matula1,
der Hinweis auf die aktuelle Änderung in der RKK ist nicht ganz korrekt. Das Fegefeuer war in dieser Form nie Bestandteil der offiziellen Lehre der RKK. S. hierzu Thread "Aktuelle Presseveröffentlichungen".
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 07:06

tergram,

Nachstehend den Text aus der heutigen Tageszeitschrift.


In Liebe

Nach jahrelanger Debatte hat Papst Benedikt XVI. die traditionelle katholische Vorstellung einer " Vorhölle " (Limbus) für ungetaufte tote Kinder offizielle für überholt erklärt.

" Der Ausschluss von unschuldigen Kindern aus dem Paradies widerspricht der besonderen Liebe Christus für die Kleinen " heißt es in einem vom Papst abgesegneten Dokument. Benedikt habe sich unter anderem wegen der weltweit hohen Zahl der Abtreibungen zu diesem Schritt entschlossen.
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Beitragvon Mark » 23.04.2007, 07:46

@matula

Limbus:Limbus (pl. Limbi) kommt aus dem lateinischen und bedeutet Rand oder Saum. In der katholischen Theologie bezieht sich dieser Begriff auf einen Bereich der Hölle als dem Bereich der Gottferne und wird von der Hölle der Verdammten unterschieden. Der Limbus bezeichnet ganz allgemein einen 'Ort' an dem die Anschauung Gottes mangels heiligmachender Gnade nicht möglich ist. In diesem Sinn wird auch der Begriff 'Vorhölle' für die Idee eines 'Limbus' verwendet. Es ist ein Zustand des Ausschlusses von der Gottesschau, aber kein Ort der Qual und nach Ansicht der meisten Theologen, die den Limbus vertraten, ein Ort wahrer, wenn auch nur natürlicher Glückseligkeit. Überzeugt von der Barmherzigkeit Gottes, sieht sich die Kirche außerstande, ungetauften Kindern ewige Verdammnis in demselben Sinne wie bewussten Sündern zuzuordnen. Die Lehre vom Limbus zielt somit auf eine Milderung der Vorstellung von der Verdammnis der Ungetauften. Diese Aussagen stehen allesamt unter dem Vorbehalt, dass es in geschichtlich-zeitlicher Sprache gefasste Aussagen sind über letzte Dinge und das Vertrauen darauf voraussetzen, dass die Kirche hinreichend präzise davon sprechen kann.
Der Limbus ist zu unterteilen in einem Limbus der Väter (limbus patrum) und einen Limbus der ungetauften Kinder (limbus infantium vel puerorum). Die beiden Zustände teilen eine Bezeichnung, weil sie sich trotz auszuführender Unterschiede, grundsätzlich ähnlich sind. Die zwei Limbi sind Antworten auf die folgenden zwei Fragen:

Was geschah mit den Menschen, die vor Jesus gerecht lebten und starben?
Was geschieht mit jenen verstorbenen Menschen, welche die Taufe oder eines ihrer Ersatzmittel (Begierdetaufe, Bluttaufe) nicht empfangen haben?
Die Gerechten vor Christus gelangten in den Limbus (bibl. Bez.: Abrahams Schoß) weil sie zwar gut gelebt hatten, aber der Himmel bis zur Auferstehung Christi niemandem offen stand. Dort haben die Seelen der Gerechten und der Patriarchen gewartet, bis Christus sie bei seinem Abstieg in das Reich des Todes (Vgl. Credo: hinabgestiegen in das Reich des Todes) von dort in den Himmel überführte. Die Auflösung des Limbus der Väter hat einen bekannten künstlerischen Ausdruck in den Auferstehungs (Anastasis-) Ikonen des Ostens gefunden.
Kinder, die vor der Taufe sterben, haben keine persönlichen Sünden. Sie leiden lediglich an der Zustandssünde, die Erbsünde genannt wird - also am Zustand des Mangels heiligmachender Gnade. Diese Gnade wird für gewöhnlich in der Taufe erlangt. Bei ungetauften Erwachsenen kann die Wassertaufe durch die Begierdetaufe (ob explizit oder implizit) oder das Martyrium ersetzt werden. Also steht auch dem erwachsenen Nichtchristen, der gerecht lebt und Gott ehrlich sucht, eine Heilsmöglichkeit offen. Dem ungetauft sterbenden Kind kann nun die Gnade nicht durch die Wassertaufe oder die gewöhnliche Begierdetaufe - es fehlt dem Kind dazu der Gebrauch der Vernunft - zuteil werden. Ein Martyrium liegt vermutlich nur in seltensten Fällen vor. Also was geschieht mit dem Kind? In keinem Fall kann es der Hölle der Verdammten zugewiesen werden, da es keine persönliche Schuld trägt. Doch die Gnade, die notwendig ist, um Gott zu schauen, fehlt, also wird ein Ort, frei von Qual, mit natürlicher Glückseligkeit als möglicher Aufenthaltsort angegeben - der Limbus der Kinder. Der Limbus der Kinder ist im Unterschied zum limbus patrum kein 'Warteraum', sondern ein Endzustand.

Es gibt in der Moderne neue Versuche, eine Form der Begierdetaufe (etwa eine Erleuchtung im letzten Moment) oder der Bluttaufe (z.B. der Tod als Quasi-Sakrament, "im Tod wartet Christus als Liebe auf uns") theologisch für die Kinder zu begründen. Damit würde das Postulat eines limbus infantium unnotwendig. Die Taufe der Kinder bleibt jedenfalls sinnvoll, da sich die Gnade Gottes dort den Menschen voraussetzungslos zuwenden kann, wo die kirchliche Gemeinschaft die Gewähr übernimmt, den heranwachsenden Christen zugleich ein Wachstum im Leben aus dem Glauben zu eröffnen.

Purgatorium:Das Fegefeuer wird auch Purgatorium genannt und ist ein Zustand nach dem Tod, in den diejenigen kommen, die zwar das ewige Heil im Himmel erlangen, aber noch einer Läuterung bedürfen, um in die ewige Seligkeit eintreten zu dürfen. Die Menschen auf Erden können für die Armen Seelen im Fegefeuer beten. Dadurch kann die Reinigung beschleunigt bzw. abgekürzt werden.

Der Katechismus der Katholischen Kirche charakterisiert das Fegefeuer als eine Läuterung [...], um die Heiligkeit zu erlangen, die notwendig ist, in die Freude des Himmels eingehen zu können, die jener erfahren muss, der in der Gnade und Freundschaft Gottes stirbt, aber noch nicht vollkommen geläutert ist (KKK 1030). Diese abschließende Läuterung der Auserwählten [ist] von der Bestrafung der Verdammten völlig verschieden (KKK 1031).

Da Gott das ewige Heil der Menschen will, ist die Läuterung notwendig, weil nichts Unreines in den Himmel und in die Gegenwart Gottes gelangen kann (Offb 21,27). Mag ein Mensch auch in der Vergebung seiner Todsünden sterben, kann immer noch viel Unreinheit in ihm sein, verursacht durch lässliche Sünden und aus bereits vergebenen Sünden resultierenden zeitlichen Strafen.

Nach Augustinus erleiden manche Menschen die zeitlichen Sündenstrafen bereits alle im irdischen Leben, manche nach dem Tod, manche im Leben und nach dem Tod; aber alle erleiden sie vor dem Jüngsten Gericht (Civitas Dei, Gottesstaat). Zwischen dem persönlichen und dem Jüngsten Gericht wird die Seele von allen verbliebenen Folgen der Sünde gereinigt: Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch den letzten Pfennig bezahlt hast. (Lk 12,59).

aktuell:Journal
Papst erklärt Vorstellung einer «Vorhölle» für überholt

RomPapst Benedikt XVI. erklärt die Vorstellung einer «Vorhölle» (Limbus) für ungetaufte tote Kinder offiziell für überholt: «Der Ausschluss von unschuldigen Kindern aus dem Paradies widerspricht der besonderen Liebe Christi für die Kleinen.» Dies steht zur Begründung in dem vom Papst abgesegneten Dokument. Benedikt XVI. habe sich unter anderem wegen der weltweit hohen Zahl der Abtreibungen zu diesem Schritt entschlossen, berichteten italienische Medien. Zudem würden immer mehr Kinder nicht getauft. Die Vorstellung der «Vorhölle» ist vor allem unter europäischen Katholiken schon lange nicht mehr verbreitet. Der Gedanke des «Limbus infantium» stammt aus dem Mittelalter, wurde aber nie Teil der offiziellen kirchlichen Lehre. Benedikt hatte schon vor mehr als 20 Jahren für die Abschaffung plädiert.
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 08:24

Matula1,

die teilweise verwurschtelten Erklärungen zum Fegefeuer haben sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt. Die RKK ist (bisher) nicht konsequent dagegen vorgegangen und hat der schleichenden Entwicklung dieses (Aber?)Glaubens keinen Widerstand geboten.

Trotzdem war das Thema nie Bestandteil der offiziellen Lehre, sondern eine Mischung aus tradtitioneller Überlieferung, Volksglauben, Aberglauben und Schauergeschichte, aber auch moralisches Druckmittel.

Gut, dass dieses Kapitel nun auch offiziell beendet ist.
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Beitragvon Findus » 23.04.2007, 08:31

Schnell den Schwamm drüber, ...
Was es wohl für eine Diskussion gegeben hätte, wenn diese Lehrmeinung von der NAK gekommen wäre?

denkt sich Findus
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 08:36

Findus, bitte nochmals nachlesen: Es war nie Lehrmeinung der RKK! Danke.
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 09:03

tergram hat geschrieben:Findus, bitte nochmals nachlesen: Es war nie Lehrmeinung der RKK! Danke.
Es war eine fatale Leermeinung der röm.hath. Kirche, Tradition, Aberglaube, Irrglaube hin oder her, den Begriff "Fegefeuer", also eine Art Vorhölle, kennt man meines Wissen nur in der kath. Kirche. Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.




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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 09:21

Mark hat geschreiben: (Fettdruck von mir)

....Kinder, die vor der Taufe sterben, haben keine persönlichen Sünden. Sie leiden lediglich an der Zustandssünde, die Erbsünde genannt wird - also am Zustand des Mangels heiligmachender Gnade.

Diese Gnade wird für gewöhnlich in der Taufe erlangt. Bei ungetauften Erwachsenen kann die Wassertaufe durch die Begierdetaufe (ob explizit oder implizit) oder das Martyrium ersetzt werden. Also steht auch dem erwachsenen Nichtchristen, der gerecht lebt und Gott ehrlich sucht, eine Heilsmöglichkeit offen.

Dem ungetauft sterbenden Kind kann nun die Gnade nicht durch die Wassertaufe oder die gewöhnliche Begierdetaufe - es fehlt dem Kind dazu der Gebrauch der Vernunft - zuteil werden. Ein Martyrium liegt vermutlich nur in seltensten Fällen vor.

Also was geschieht mit dem Kind? In keinem Fall kann es der Hölle der Verdammten zugewiesen werden, da es keine persönliche Schuld trägt. Doch die Gnade, die notwendig ist, um Gott zu schauen, fehlt, also wird ein Ort, frei von Qual, mit natürlicher Glückseligkeit als möglicher Aufenthaltsort angegeben - der Limbus der Kinder. Der Limbus der Kinder ist im Unterschied zum limbus patrum kein 'Warteraum', sondern ein Endzustand....
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Beitragvon scholli » 23.04.2007, 09:47

tergram hat geschrieben:Findus, bitte nochmals nachlesen: Es war nie Lehrmeinung der RKK! Danke.


Margret,

leider irrst Du diesmal.Guckst Du :wink:
http://www.kreuz.net/article.264.html
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 09:57

scholli hat geschrieben:
tergram hat geschrieben:Findus, bitte nochmals nachlesen: Es war nie Lehrmeinung der RKK! Danke.


Margret,

leider irrst Du diesmal.Guckst Du :wink:
http://www.kreuz.net/article.264.html
....Trösten dürfte man die ihre Sünde bereuenden Mütter insofern, als der Zustand eines abgetriebenen und in der Erbsünde gestorbenen Kindes nicht mit dem eines durch eine persönliche Schuld verdammten Menschen identisch ist, sondern dem ungetauften Kind immerhin eine Art natürlicher Glückszustand zuteil wird.

Sicher entgeht dem Kind die eigentliche Erfüllung in der Gemeinschaft mit Gott. Ebenso sicher ist es aber auch vor einer möglichen späteren Höllenpein, die es sich im Leben hätte zuziehen können, bewahrt. Man muß hier beide Aspekte sehen....

[color=darkred]Es ist erschreckend, was sich Menschen da alles zusammen reimen. Jesus hat es allen vorgemacht, indem er dem Mörder, der neben ihm am Kreuz hing sagte: Noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein !

Und Menschen erlauben sich anzumaßen zu sagen, dass ungeborene und unschuldig und nicht gewollte Kinder keine Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn haben werden ![/color]
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Beitragvon Mark » 23.04.2007, 10:56

Generell bezeichnet Hölle allgemein einen Zustand des getrennt seins von Gott, nicht mehr und nicht weniger ....

nach Lehre der RKK bedarf es der Sakramente um in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen, bzw. konkret des Sakramentes der Taufe um von der Erbsünde freizukommen und in Gemeinschaft mit Gott zu kommen.

Und was bitteschön lehrt die NAK großartig anderes, wenn sie sagt, daß die Seelen in den Entschlafenengottesdiensten nicht nur getauft, sondern auch noch versiegelt werden müssen und das Abendmahl erhalten müssen??? - Die RKK macht es da noch vergleichsweise einfach, denn Taufe beinhaltetet gleichzeitig Sündenvergung und Empfang des heiligen Geistes ...

Wo sind denn nach Lehre der NAK die ungetauften, abgetrieben Kinder? - Direkt bei Gott? - Wozu dann noch Entschlafenengottesdienst ....??? - Wieso hab ich in unzähligen Entschlafenengottesdiensten mit vor Rührung bewegten Herzen für das arme, arme ungeborenene Leben, dem es leider verwehrt war, inbrünsitg und unter Tränen gebetet???

Manmanman, was sich hier manche zurechtdenken geht aber teilweise .... :evil: :motz:
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Beitragvon Matula1 » 23.04.2007, 11:29

Mark hat geschrieben:Generell bezeichnet Hölle allgemein einen Zustand des getrennt seins von Gott, nicht mehr und nicht weniger ....

nach Lehre der RKK bedarf es der Sakramente um in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen, bzw. konkret des Sakramentes der Taufe um von der Erbsünde freizukommen und in Gemeinschaft mit Gott zu kommen.

Und was bitteschön lehrt die NAK großartig anderes, wenn sie sagt, daß die Seelen in den Entschlafenengottesdiensten nicht nur getauft, sondern auch noch versiegelt werden müssen und das Abendmahl erhalten müssen??? - Die RKK macht es da noch vergleichsweise einfach, denn Taufe beinhaltetet gleichzeitig Sündenvergung und Empfang des heiligen Geistes ...

Wo sind denn nach Lehre der NAK die ungetauften, abgetrieben Kinder? - Direkt bei Gott? - Wozu dann noch Entschlafenengottesdienst ....??? - Wieso hab ich in unzähligen Entschlafenengottesdiensten mit vor Rührung bewegten Herzen für das arme, arme ungeborenene Leben, dem es leider verwehrt war, inbrünsitg und unter Tränen gebetet???

Manmanman, was sich hier manche zurechtdenken geht aber teilweise .... :evil: :motz:
Mark, reg Dich nicht so auf. Wo habe ich geschrieben, dass es die NAK da offensichtlich bisher genauso gesehen hat, wie es die röm. kath. Kirche bisher irrtümlicherweise getan hat.

Ich habe nur angemerkt, was sich Menschen rausnehmen und anmassen, hier auf Erden zu entscheiden, wer bei Gott sein darf und wer nicht. Das entscheidet einzig und alleine Gott und niemals Mensch. Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unschuldige und ungewollte Kinder von Gott getrennt leben müssen bleiben, so wie es die röm. kath. Kirche ja nach wie vor aussagt.
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Beitragvon scholli » 23.04.2007, 12:16

Mark,

keine Aufregung :wink:

Es zeigt doch nur das Lehren anderer Religionsgemeinschaften auch nicht unbedingt nachvollziehbar sind.
Im christlichen Sinne.

VG S.
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Beitragvon tergram » 23.04.2007, 12:24

... da ist einem das ehrliche "Wir wissen es nicht" der KL der NAK ja fast schon symphatisch... :wink: *zwinker*
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