Verschoben: über Mitleid mit Problemfällen

Verschoben: über Mitleid mit Problemfällen

Beitragvon senderweb » 21.04.2007, 10:29

So wie ich als ex-NAKI die Sache in Blankenese sehe, handelt es sich wohl eher um eine sektiererische Bewegung innerhalb einer Sekte. Und nun werden hier tatsächlich "Argumente" für oder gegen die freikirchliche Strömung dikutiert - als ob ein Glauben sich durch Argumente begründen liesse.

Jemand in diesen Foren hat geschrieben

Das Problem: Es gibt auch (noch?/immer?) Konservative.


Liegt da wohl das Problem? Das die Mehrheit in der NAK doch tatsächlich so bequem ist und ihr bisheriges Glaubensgebäude nicht umbauen lassen möchte? Und das diejenigen, welche eine starke Führungspersönlichkeit brauchen, um ihren Lebensweg zu gehen, in der Mehrheit sind und eben nicht eine Ökomene wünschen?

Ist es nicht nur folgerichtig, wenn Amtsträger, die die (noch) gültige Politik ihrer Kirche nicht vertreten, ihres Amtes enthoben werden?

Stellt Euch vor, sie dürften ihre eigene Glaubensicht verkünden - wäre das nicht eine Frechheit denjenigen gegenüber, die ihre angestammte Kirche so behalten möchten, wie sie sie nun seit Jahrzehnten kennen? Sie haben von Anfang die Apostel und den Stammapostel gekannt und deren Lehre akzeptiert, sonst wären sie wohl nicht in die NAK eingetreten. Von selbsternannten Reformern, die schwärmerisch nicht abwarten können, dass sich ihre Kirche ändert und eben schon mal anfangen, okömenische Freikirche zu spielen, haben sie damals nichts gewusst.

Mir fehlt hier das Mitleid mit den hier gelegentlich so genannten "Problem"-Fällen: den konservativ eingestellten NAK-Mitgliedern. Oder sind die alle nur "doof?"
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Beitragvon Gaby » 21.04.2007, 10:37

So wie ich als ex-NAKI die Sache in Blankenese sehe, handelt es sich wohl eher um eine sektiererische Bewegung innerhalb einer Sekte.

Hallo senderweb,

wie ich Deine Bemerkung verstehe, bist Du momentan eher Kirchengegner?
Nun, ich bin auch Ex-Naki, habe mich bislang auch keiner Kirche wieder angeschlossen, weil ich, wenn ich ehrlich sein soll noch keine gefunden habe, wo ich sagen könnte "Zu dieser Lehre könnte ich mich 100% bekennen".
Trotzdem sehe ich mich als Christin und bekenne mich auch zu diesem Glauben und ich denke auch, es gehört zu unserer Kultur, dass es die verschiedenen christlichen Konfessionen gibt.
Auch wenn viele vom Glauben nicht viel halten, sind wir hier in unseren Breitengraden nun einmal durch unser soziales Umfeld christlich sozialisiert.
Dem kann sich kaum jemand entziehen.
Für mich hat eine Kirche sektiererische Elemente, wenn sie für sich alleine die Heilsnotwendigkeit beansprucht und anderen mehr oder weniger zu verstehen gibt, kein Anteil am Leib Christi zu haben.
Nicht nur für mich sagt das Evangelium etwas anderes aus.
Warum Du den Blankenesern, die sich gerade gegen den Anspruch der NAK heilsnotwendig zu sein stellen, als Sektierer bezeichnest, erschließt sich mir nicht.
Freikirchlich sein bedeutet in erster Linie, jeden Christen unabhängig von deren Konfession als Teil des Leibes Christi anzuerkennen.
Wo ist das sektiererisch?
Gibt es überhaupt eine Kirche der Du nicht den Stempel "Sekte" aufdrücken würdest?
Keine Kirche ist vollkommen, das ist wohl wahr, denn sonst dürfte es in ihr nur "perfekte" Christen geben, aber Grundvoraussetzung in einer Kirche sollte doch wohl sein, dass man biblische Texte zusammen erarbeiten kann und anmahnen darf, wenn einem Ungereimtheiten in der Auslegung auffallen.
Auch Kirchenleiter müssen bereit sein sich prüfen zu lassen, zumindest habe ich dies in der Bibel gelesen.
Wenn sie dies nicht zulassen, sollte man schon fragen warum dies so ist.

Friedliche Grüße

Gaby
Denn in alledem liegt der Anfang des Reiches Gottes, das entstehen soll an der Stelle, an der du stehst. Nicht irgendwo, sondern in dir selbst. (Jörg Zink)
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Beitragvon Jesu Juva » 21.04.2007, 11:42

Hallo senderweb,

ersteinmal: Das gesuchte Wort heißt Ö-ku-me-ne.

Dann: Wer seine Kirche so behalten möchte, wie sie ist, wer also konservativ denkt und glaubt, widerstrebt der nicht auch immer gleichzeitig dem grundlegenden christlichen Prinzip der ewigen Umkehr, des Sich-Verändern-Wollens, des immer neuen Fragens nach dem, was Gottes eigentlicher Wille ist? Wer will, dass alles schön so bleibt, wie es ist, wird den Forderungen Jesu in der Bergpredigt jedenfalls in keinster Weise gerecht. Und die Kirche (was meinst Du genau damit?) wird sich nicht ändern, wenn sich nicht ihre Mitglieder ändern. Denn Kirche ist weniger Amtsapparat und Katechismusherausgeber als vielmehr die Gemeinde der Heiligen.

Darüberhinaus: Nur wenige hier fordern eine radikale Veränderung der NAK-Lehre, sondern die meisten wollen vor allem anderen eine Rückbesinnung auf den Ursprung, auf Jesus Christus und seine Lehre. Wer das Apostelamt als heilsnotwendig ansieht, verfälscht, ja missachtet dadurch Christi Aussage, er (und nur er!) sei der Weg zum Vater. Denn ist Christus der Weg, so ist es zunächst einmal egal, auf welche Weise man diesen Weg "nutzt", ob mit dem Vehikel des Apostelamts oder anders. Wenn Du Christus als wahres Oberhaupt der Kirche anerkennst, dann dürfen andere Christen für Dich auch keine Konkurrenten sein, sondern werden quasi automatisch zu Deinen Schwestern und Brüdern, die mit Dir auf einer Stufe stehen. Die meisten Konservativen allerdings werden mir hier nicht zustimmen -- und verachten damit wiederum Jesu Worte, wie beispielsweise Mk.9,38-41 überliefert. Und um auf das komplizierte Fremdwort zurückzukommen: Um im Rahmen der ökumenischen Bewegung Jesus Christus gemeinsam mit allen anderen Christen zu feiern, ist allein dieser Schritt notwendig: Christus konsequent in den Mittelpunkt des Glaubens zu stellen. Und genau das ist in Blankenese passiert.

Das Problem sind also wirklich diejenigen, welche die Lehre unserer Kirche als das konservieren wollen, was ein gewisser Johann Gottfried Bischoff in seiner irren Vorstellung, nach ihm käme keiner mehr, aus ihr gemacht hat. Allerdings stimme ich Dir in einem Punkt zu: Mitleid mit diesen Verblendeten ist tatsächlich unangebracht.

Beste Grüße, L.

P.S.: Eine große Führungspersönlichkeit, auf die Du in Deinem Beitrag den sichtbaren Schwerpunkt legst, konnte die Ökumene übrigens auch immer vorweisen... Und jetzt rate mal, wen.
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Beitragvon senderweb » 21.04.2007, 13:59

Hallo Jesu Juva,

Das Problem sind also wirklich diejenigen, welche die Lehre unserer Kirche als das konservieren wollen, was ein gewisser Johann Gottfried Bischoff in seiner irren Vorstellung, nach ihm käme keiner mehr, aus ihr gemacht hat. Allerdings stimme ich Dir in einem Punkt zu: Mitleid mit diesen Verblendeten ist tatsächlich unangebracht.


Noch nicht mal Mitleid? So so, die armen Konservativen sind also nur verblendet gewesen, mehrere Jahrzehnte lang wahrscheinlich - aber jetzt kommen ja die progressiven und klären erstmal alle auf, weil sie wissen, wie man Jesus in den Mittelpunkt der Gemeinde stellt? Und da hat Mitleid eben nichts zu suchen, das können die Apostel übernehmen...

Woah, in Deine Kirche möchte ich nie eintreten!
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Beitragvon Jesu Juva » 21.04.2007, 14:19

senderweb hat geschrieben:
Das Problem sind also wirklich diejenigen, welche die Lehre unserer Kirche als das konservieren wollen, was ein gewisser Johann Gottfried Bischoff in seiner irren Vorstellung, nach ihm käme keiner mehr, aus ihr gemacht hat. Allerdings stimme ich Dir in einem Punkt zu: Mitleid mit diesen Verblendeten ist tatsächlich unangebracht.


Noch nicht mal Mitleid?


Moment, Du selbst schreibst weiter oben:
senderweb hat geschrieben:Mir fehlt hier das Mitleid mit den hier gelegentlich so genannten "Problem"-Fällen: den konservativ eingestellten NAK-Mitgliedern.

Insofern gebe ich Dir nur Recht und die Frage an Dich zurück. Oder habe ich Dich missverstanden? Das ist ja durchaus nicht auszuschließen...

senderweb hat geschrieben:So so, die armen Konservativen sind also nur verblendet gewesen, mehrere Jahrzehnte lang wahrscheinlich - aber jetzt kommen ja die progressiven und klären erstmal alle auf, weil sie wissen, wie man Jesus in den Mittelpunkt der Gemeinde stellt?

Nicht wie, sondern dass.

senderweb hat geschrieben:Und da hat Mitleid eben nichts zu suchen, das können die Apostel übernehmen...

Jetzt wirst Du unsachlich. Oder wo kannst Du den letzten Satz meinen Ausführungen entnehmen?

Magst Du vielleicht auch auf die anderen Punkte meines Postings eingehen?

Ach, und zu der Mitleidsfrage: Jeder bekommt die Kirche, die er verdient...
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Beitragvon weltmensch » 21.04.2007, 14:42

Was die Entwicklung in Blankenese angeht, kann ich mir ernstlich kein eindeutiges Urteil erlauben.

Ich habe die Abspaltung in den 80er Jahren in Hessen miterlebt. Damals hat sich, auch aus meiner Sicht, tatsächlich eine Sekte von der anderen abgespalten.
Wobei der damalige BAP Saur, diese Entwicklung durch sein rücksichtsloses Vorgehen gefördert hat.

Wenn das Blankeneser Geschehen so von statten ging, wie in CiD beschrieben, dann würde ich der NAK-Leitung nur einen Rat geben können:

Liegt Euch an einer NAK, wie sie seit Jahrzehnten besteht, mit ihrer „Lehre“, mit ihrer (Amts-) Struktur, dann müßtet Ihr konsequent sein.
Wehret den Anfängen.
Ihr könnt nicht beides haben. Geschwister, die sich ernsthaft mit der Bibel befassen, Geschwister, die sich informieren und dann erwarten, dass diese Geschwister treu im Glaubensgehorsam nachfolgen wie eh und je.
Beides widerspricht sich.

Entweder reformieren und Änderungen herbeiführen (die auch die Strukturen verändern würden) oder alt hergebracht schön neuapostolisch bleiben.

Schreiben an Päpste sind dann aber auch nicht mehr drin – zumindest keine ernst zu nehmenden!

;-)

LG, Weltmensch
„Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.“

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Beitragvon Matula1 » 21.04.2007, 15:27

weltmensch hat geschrieben:Was die Entwicklung in Blankenese angeht, kann ich mir ernstlich kein eindeutiges Urteil erlauben.

Ich habe die Abspaltung in den 80er Jahren in Hessen miterlebt. Damals hat sich, auch aus meiner Sicht, tatsächlich eine Sekte von der anderen abgespalten.
Wobei der damalige BAP Saur, diese Entwicklung durch sein rücksichtsloses Vorgehen gefördert hat.

Ich wohne in NRW, also nicht allzu weit von Hessen entfernt, habe jedoch bis soeben noch nichts davon gehört und erfahren, dass es in den 80-ziger Jahren zu einer Spaltung der NAK im Bezirk Hessen gekommen ist.

Wenn das Blankeneser Geschehen so von statten ging, wie in CiD beschrieben, dann würde ich der NAK-Leitung nur einen Rat geben können:

Liegt Euch an einer NAK, wie sie seit Jahrzehnten besteht, mit ihrer „Lehre“, mit ihrer (Amts-) Struktur, dann müßtet Ihr konsequent sein.
Wehret den Anfängen.
Ihr könnt nicht beides haben. Geschwister, die sich ernsthaft mit der Bibel befassen, Geschwister, die sich informieren und dann erwarten, dass diese Geschwister treu im Glaubensgehorsam nachfolgen wie eh und je.
Beides widerspricht sich.

Entweder reformieren und Änderungen herbeiführen (die auch die Strukturen verändern würden) oder alt hergebracht schön neuapostolisch bleiben.

Schreiben an Päpste sind dann aber auch nicht mehr drin – zumindest keine ernst zu nehmenden!

;-)

LG, Weltmensch
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Beitragvon dietmar aus dem süden » 21.04.2007, 15:43

Ich wohne in NRW, also nicht allzu weit von Hessen entfernt, habe jedoch bis soeben noch nichts davon gehört und erfahren, dass es in den 80-ziger Jahren zu einer Spaltung der NAK im Bezirk Hessen gekommen ist.
woran das nun liegt????
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Beitragvon tosamasi » 21.04.2007, 17:09

dietmar aus dem süden hat geschrieben:Ich wohne in NRW, also nicht allzu weit von Hessen entfernt, habe jedoch bis soeben noch nichts davon gehört und erfahren, dass es in den 80-ziger Jahren zu einer Spaltung der NAK im Bezirk Hessen gekommen ist.
woran das nun liegt????


Ich nehme an, dass auf die Entfremdung des jungen Rockenfelder von der NAK angespielt wird.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon senderweb » 21.04.2007, 17:26

Dass Matula nichts von der Abspaltung in Hessen gehört hatte, ist sicherlich merkwürdig, doch für ihn war es ein Glück, denn sonst wäre er dem neuen Sektenguru, der ja auch hier im Mainstream einige Zeit unverdientes Ansehen genossen hat, weil er "Zurück zu den Anfängen!" rief, und seinen finanziellen Machenschaften vielleicht noch auf den Leim gegangen, wie eine meiner Großtanten. Daher kann ich Shalom nur Recht geben, wenn er sagt: "Vielen Dank, Jungs!"


Ihr könnt nicht beides haben. Geschwister, die sich ernsthaft mit der Bibel befassen, Geschwister, die sich informieren und dann erwarten, dass diese Geschwister treu im Glaubensgehorsam nachfolgen wie eh und je.
Beides widerspricht sich.


Dann haben ja entweder die Amtsträger, die jahrelang hinter dem Altar standen und Gottesdienste hielten und sich persönlich einbrachten, nie ernsthaft mit der Bibel befasst oder waren nicht glaubensgehorsam? Wie sind dann die Jahrzehnte der NAK zu erklären, alles Zufall? Ich denke nicht, dass es vor den Reformern nur dumme Schafe in der NAK gegeben hat. Die dummen sind wohl zum Teil selbsternannten, runderneuerten Propheten nachgejagt, wie in Hessen.

Es gibt hier auf Glaubenskultur einen Artikel, in dem steht:

Die Hinwendung der AG zu Jesus und das Herunterstufen der Bedeutung eines Apostels für das persönliche Heil mag richtig sein, sie wird aber schnell von Extremisten aufgegriffen. Aus dem Ruhrgebiet, z.B. den Gemeinden in Duisburg und Essen werden radikal-wörtliche Bibelauslegungen berichtet, Jesus liefert ein willkommenes Abstraktum für die eigenen Gedanken und die „Erweckten” sehen sich im Kampf gegen den Rest der Welt - wenn es sein muss auch gegen die „Alten” in den eigenen Reihen. Arroganz macht sich breit, was an einem Beitrag aus dem gkForum deutlich wird, wo ein Mitglied der AG im gkForum schreibt: „Aber man glaubt nicht, wie verbohrt manche waren und wie sie einfach nicht verstehen wollten, um was es wirklich ging ...”


Das kommt mir sehr bekannt vor, nur ist es diesmal nicht Düren, sondern Blankenese.
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Beitragvon Cleopatra » 21.04.2007, 17:50

Hallo senderweb,

doch, sie waren Glaubensgehorsam, von daher haben sie sich auch (in den meisten Fällen) eben nicht ausgiebig mit der Bibel beschäftigt. Ich auch nicht. Erst als ich es tat, ging mir ein Licht auf.....

Das lag offensichtlich daran, daß die Bibel keinen sehr hohen Stellenwert in der NAK genoß. Es war nur der Buchstabe, der tötet. Am Altar hörte man hingegen das zeitgemäße Wort Gottes aus Apostelmund. Schon Stap. Niehaus äüßerste sich recht negativ über die Bibel. Hier ein ähnliches jüngeres Zitat:


In „Unsere Familie“ 5/1990 Seite 47 ist zu lesen:

„Der Apostel diente mit einem Wort aus Matthäus 13,45-46 und zeigte den Unterschied zwischen echten Perlen, Zuchtperlen und künstlichen Perlen auf. Dabei wies er darauf hin, dass alle, die mit einer Bibel in der Hand rufen „Hier ist der Herr“, nur künstliche Perlen besitzen; echte Perlen dagegen kommen aus dem Wort Gottes, das die Apostel verkündigen.“

Bis soweit...Cleo :wink:
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
______________

"Du bist, was du denkst!"
______________

Namaste
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Beitragvon Dietemann » 21.04.2007, 18:12

das die Apostel verkündigen.“

Wenn die Herren es doch nur für sich erst einmal verinnerlichen würden, ehe denn sie damit die NAKler beglücken! Vieles was sie "verkünden" dient doch nur wie Bischoffs Lüge dem "EIGENEN MACHTERHALT"!

Sie haben nach Bischoff, nach dem ja keiner mehr kommen sollte, einfach nichts gelernt!

Geblieben ist nur der Erhalt ihrer unbedingten irrsinnigen Macht über Menschen, aus diesem Netz ziehen sich nun allerdings viele zurück und wollen eine NAK die dem "MENSCHEN DIENT" ohne Machtmenschen!
Dietemann
 

Beitragvon senderweb » 21.04.2007, 18:14

Hi Cleopatra,

die Bibel hat immer einen hohen Stellenwert in der NAK genossen, da liegen sie falsch. Nur wurde sie nicht höher eingeschätzt, als das, was gewisse Menschen als Lehre daraus zogen und verkündeten. Nichts anderes tun alle anderen hier: jeder weiss, dass man nur in der Bibel lesen müsse, um...ja, was eigentlich? Dis bisherigen Strukturen in der NAK zu verändern, sie beizubehalten?

Von 100 Menschen, die "ernsthaft" die Bibel studieren, kommen wohl 80 zu unterschiedlichen Ergebnissen und können sich hinterher vorwerfen lassen, sie hätten die Bibel nicht ernsthaft studiert. Es ist ja auch einfacher, zu sagen "Du verstehst nicht" statt, "Du könntest genauso Recht haben."

Cleopatra, ich finde es ja schön, dass Dir ein Licht aufging, als Du Dich mit der Bibel ernsthaft beschäftigt hast - dieses Licht aber leuchtet (erstmal) nur für Dich. Daraus zu folgern, alle anderen seien nicht mit dem nötigen Ernst bei der Sache, wie es hier im allgemeinen in Bezug auf die Konservativen getan wird, ist wahrscheinlich unvermeidbar. Und doch ist es genauso arrogant und verwerflich, wie vieles an dem Verhalten der Kirchenleitung. Beide Seiten tun sich da gar nichts.
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Beitragvon Robinson » 21.04.2007, 19:07

senderweb hat geschrieben:die Bibel hat immer einen hohen Stellenwert in der NAK genossen, da liegen sie falsch. Nur wurde sie nicht höher eingeschätzt, als das, was gewisse Menschen als Lehre daraus zogen und verkündeten. Nichts anderes tun alle anderen hier: jeder weiss, dass man nur in der Bibel lesen müsse, um...ja, was eigentlich? Dis bisherigen Strukturen in der NAK zu verändern, sie beizubehalten?


Was mir nach dem Durchlesen der Bibel auffiel, war z.B. der riesengroße Bereich des Entschlafenenwesens. Dieser ist mit einem Vers der Bibel begründet, der zudem neben der Offenbarung wohl einer der umstrittensten des gesamten neuen Testamentes ist: 1.Kor. 15,29 "Was soll es sonst, dass sich einige für die Toten taufen lassen? Wenn die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich dann für sie taufen?" Aus diesem Vers zieht die NAK die Legitimation ihrer Apostel, den Entschlafenen das Abendmahl zu reichen, sie zu taufen und zu versiegeln.

Mein offensichtlichster Knackpunkt. Andere waren ebenso leicht zu finden, aber schwieriger eindeutig zu begründen.
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