Wo ist der Geist nun heiliger, in Blankenese, oder....

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Beitragvon mini-edi » 19.04.2007, 16:01

Es erscheint mir schon fast so wie ein Hilferuf: In letzter Zeit höre ich in Gottesdiensten anderer Gemeinden vermehrt Predigten, in denen Jesus und nur Jesus als der Mittelpunkt unseres Glaubens beleuchtet wird, und es kommt dabei in keiner Weise in einem Atemzug ein Hinweis auf die Apostel als alles entscheidende Vertreter Jesu. Hingegen ist wohl in Blankenese an diesen Stellen eine Zitierung unserer Glaubenslehre gewünscht.
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Beitragvon Schnauferli » 19.04.2007, 16:13

Apostel als alles entscheidende Vertreter Jesu


......woher willst du das wissen???? :?: :?: :?: :roll:
Ich bin keine Zecke http://www.bvb.de/ ,und das ist auch gut so
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Beitragvon Freddy67 » 19.04.2007, 16:38

@ mini-edi
Natürlich steht Jesus im Mittelpunkt, schließlich ist er Gottes Sohn und wir als Brautgemeinde streben ihm zu.
Apostel weißen (nur) den Weg hin zu Jesus und sind unserer Glaubenslehre gemäß seine Botschafter, mit der Berechtigung in seinem Namen die Sünden zu vegeben und mit Wasser und dem hl. Geist zu taufen. Nicht mehr aber auch nicht weniger! Deshalb ist das Apostelamt wichtig aber Jesus ist der Weg und das Ziel!

LG Freddy
Ein verlorener Tag ist der an dem man nicht gelacht hat!
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Beitragvon SRN » 22.04.2007, 20:46

Hallo Freddy,
beim NAK-Umgang mit Blankenese ist mir das Lachen aber vergangen.
Hamburg, das Tor zur Welt.
Darüber liesse sich sicherlich nachdenken und manche Azzoziation tut sich da auf, KL eingeschlossen.

Irgendwie sehne ich mich ganz heftig nach Taize.

Wie sagte Jesus:
Friede sei mit euch

Eine gute Nacht wünscht euch im GK-Dorf
SRN
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Beitragvon SRN » 22.04.2007, 20:54

Ein hab ich noch:

Zumindest sind hier die Kreuze heiliger als in Blankenese

http://www.nak-norddeutschland.de/

HH-Eidelstedt
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Beitragvon Holytux » 22.04.2007, 21:03

Apostel weißen (nur) den Weg hin zu Jesus und sind unserer Glaubenslehre gemäß seine Botschafter, mit der Berechtigung in seinem Namen die Sünden zu vegeben und mit Wasser und dem hl. Geist zu taufen. Nicht mehr aber auch nicht weniger!


Eher weniger, Freddy.
Denn gemäß der Offenbarung vom 24.01.06 hat das Apostolat beschlossen, das Sakrament der Wassertaufe dem lieben Gott zu übertragen.
Somit darf dieser jetzt vollgültig auch sakramental in anderen Kirchen wirken.
Aber nur, wenn Wasser im Spiel ist.

Gute Nacht!
8)
"Man kann kein Vaterland haben, wenn man nicht auch mit seinen Spießbürgern und Nachtwächtern zu leben bereit ist."
Karl Rahner
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Beitragvon Mark » 22.04.2007, 21:22

ähm .. auch wenn ich der NAK derzeit fernstehe ...
aber letzte offizielle internetverlautbarung der NAK zur Taufe ist folgende:

Die Heilige Wassertaufe

Die Heilige Wassertaufe

Das Sakrament der Heiligen Wassertaufe ist die erste und grundlegende Gnadenmitteilung des dreieinigen Gottes an den Menschen. Sie ist Abwaschung der Erbsünde und Aufnahme in die Gemeinschaft derer, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen. Der dreieinige Gott öffnet dem Menschen den Weg zum Heil in Christus. Der Täufling gelobt, die Sünde zu meiden und sein Leben in der Nachfolge Christi zu führen.

Die in anderen christlichen Gemeinschaften gespendete Taufe wird als gültig anerkannt, sofern sie "rite" vollzogen wurde, das heißt im Namen des dreieinigen Gottes und mit Wasser.

Auch unmündige Kinder können das Sakrament der Heiligen Taufe empfangen. Werden Kinder getauft, bekennen die Eltern ihren Glauben an das Evangelium.

Da hatt es schon a bisserl mehr als nur Wasser, oder?
Zuletzt geändert von Mark am 22.04.2007, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bärli » 22.04.2007, 22:22

Also bei den meisten Freikirchen gibt es nur Erwachsenentaufen.
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Beitragvon Mark » 22.04.2007, 22:40

Bärlie ... das ist nichts anderes als in den anderen Kirchen Konfirmation oder Firmung ...als Kind wurdest Du "zwangsgetauft" durch deine Eltern ... als heranwachsender bestätigtst Du das Taufgelöbnis ... ,
bei den Katholiken geht dieser Reifeschritt sogar noch etwas weiter ... während bei der Kind-Taufe Deine Eltern zwei Taufpaten ausgesucht haben und Dir Deinen (Tauf)-Namen gegeben haben suchst Du Dir für die Firmung selber einen Paten und kannst abweichend von Deinem Geburtsnamen auch einen anderen Namen auswählen ... es muß nur der Name eines Heiligen sein ...

bei den lutherisch evangelischen ... zumindest bei der Konfirmation eines Verwandten vor ca. 20 Jahren war es so ... daß er im Rahmen dieses "christlichen Erwachsenwerdens" seinen Konfirmationspruch (segen) selber gewählt hatt ...
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Beitragvon Bärli » 22.04.2007, 23:04

Mark hat geschrieben:Bärlie ... das ist nichts anderes als in den anderen Kirchen Konfirmation oder Firmung ...als Kind wurdest Du "zwangsgetauft" durch deine Eltern ... als heranwachsender bestätigtst Du das Taufgelöbnis ... ,
bei den Katholiken geht dieser Reifeschritt sogar noch etwas weiter ... während bei der Kind-Taufe Deine Eltern zwei Taufpaten ausgesucht haben und Dir Deinen (Tauf)-Namen gegeben haben suchst Du Dir für die Firmung selber einen Paten und kannst abweichend von Deinem Geburtsnamen auch einen anderen Namen auswählen ... es muß nur der Name eines Heiligen sein ...

bei den lutherisch evangelischen ... zumindest bei der Konfirmation eines Verwandten vor ca. 20 Jahren war es so ... daß er im Rahmen dieses "christlichen Erwachsenwerdens" seinen Konfirmationspruch (segen) selber gewählt hatt ...


Ja bei den Evangolen und Katholiken ist das so.
Die ev. Freikirchen und die Baptisten machen das nicht so.
Ich wurde auch nie "zwangsgetauft"! Meine Eltern waren strenggläubige Baptisten.
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Beitragvon Mark » 22.04.2007, 23:21

wenn deine Eltern "strenggläubige Baptisten" waren ...
wurdest Du irgendwann zur Erwachsenentaufe gedrängt ... ? .... was hatt dich bewegt nicht mehr Baptist zu sein sondern zu einer anderen freien evanglelischen Gemeinschaft zu wechseln?
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Beitragvon Bärli » 22.04.2007, 23:39

Was mich bewegt hat eine andere Gemeinschaft aufzusuchen?
Ganz einfach ein Umzug. Die nächste Baptistengemeinde ist 30 Kilometer entfernt. Und was für eine Gemeinde.
Das war wirklich unter aller Kanone.

Meine Taufe war übrigens ein wundervolles Erlebnis.
Mit Zwang hatte das nichts zu tun.
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Beitragvon Mark » 22.04.2007, 23:50

Dann erzähl doch mal etwas mehr von Deiner Taufe ...

wie alt warst Du? und was daran war so wundervoll das es Dich heute noch bewegt?
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Beitragvon a cappella » 23.04.2007, 15:30

Hallo Bärli,

in Deinem zweiten Beitrag im Forum (18.04.07, 15:59) hast Du geschrieben, dass, ich zitiere:

Seit ich von dieser NAK ausgetreten bin, geht es mir gut!


Dann schreibst Du (ein paar Einträge weiter oben):

Meine Eltern waren strenggläubige Baptisten.


Einmal davon abgesehen, dass ich mich schon wunderte, dass ein(e) Ex-NAKlerIn "zufällig" auf dieses Forum gestoßen ist und nicht wusste, dass hier viele NAKler schreiben ( 18.04.07, 17:28 ) -
Welche Glaubensgemeinschaften hast Du denn noch so durchgemacht?
Oder willst Du uns verarschen?
a cappella
 

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