Wer weiß eigentlich von Blankenese?

Beitragvon katze » 20.04.2007, 12:23

Meine Freundin besucht die Gottesdienste regelmäßig und ihn Mann ist AT, die haben von der "Sache" überhaupt nichts gewusst und sie glaubt auch nicht, dass die anderen Geschwister irgend eine Ahnung davon haben.
Ihre Gemeinde hat zirka 130 aktive Mitglieder.
In meiner Gemeinde weiß auch keiner etwas...

Tja, so ist das Leben.
lg katze
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Beitragvon Matula1 » 20.04.2007, 13:30

gaildorfer hat geschrieben:
tosamasi hat geschrieben:
gaildorfer hat geschrieben:So jetzt ist alles gesagt und hoffentlich verstanden worden.

Also abhacken und weitermachen.
Freundliche Grüße
Gaildorfer


Das finde ich aber brutal. Was soll denn abgehackt werden :?: Einem Dieb die Hand :?: Verwechselst du da nicht was :?:

Nein, ich wollte unendlichen Streit vermeiden und nicht das Thema abhacken, mann wie doch manchmal alles mißverstanden wird...
Ojemine



Es heisst ja auch " abhaken ".
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Wer weiß eigentlich von Blankenese?

Beitragvon James » 20.04.2007, 19:26

Angler unterhalten sich, wie sie beißen - die Fische.

Modellbahner unterhalten sich, wie sie fahren - die Lok's.

Fußballfans unterhalten sich, wie sie spielen - die Manschaften.

Und neuapostolische Christen unterhalten sich über die hohen Benzinpreise.
Und über das trockene Frühjahr.
Und den DAX.
Und wohin man in den Urlaub fliegen könnte.

Und wie schlimm eigentlich alles so ist....


James
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Beitragvon SRN » 20.04.2007, 21:34

Lieber James,
gut beobachtet. Mach ich selber auch oft.
Allerdings höre ich immer häufiger, dass man in Sorge ist, weil der Nachwuchs z.T. wegbleibt.
Mich wunderts seit Blankenese nun wirklich nicht mehr.
Wenn statt motivieren drangsalieren nun auch noch öffentlich vorgeführt wird.
Im Ministerium für Zukunftsfragen liegen die Nerven blank.
Auf das naheliegenste, probate Mittel, die frohe Botschaft wie z. B. in den täglichen Losungen, darf man scheinbar nicht kommen. Es würde ja die Botschaft und das Amt stören.
Eine Kirche in der Zwickmühle!

So, jetzt bin ich müde. Singe nur für mich alleine (Hab ich nur deine Gnade, Herr dann ist alles gut....' und dann les ich noch ein Kapitel 'Jesus von Nazareth' (wenn ichs schaffe??)
Liebes GK-Dorf, schlaft gut!
SRN
 

Beitragvon Michael » 10.05.2007, 14:17

Hallo zusammen,

ich bin als Schreiber neu hier im Forum, aber als Konsument schon ein alter Hase.
Ich habe das Thema Blankenese einmal zum Anlass genommen und meinem Bez.-Ältesten eine Mail geschickt, mit der Bitte um Stellungnahme zu den Vorgängen und der Aussage, wäre ich Blankeneser, müsste man auch mich meinses Amtes entheben.
Die Antwort fand ich sehr schön. Sie lautet, zusammengefasst, bei uns wird keiner seines Amtes enthoben, bei einem Thema, von dem keiner weiß, wie morgen die offizielle Aussage ist. Das Thema Exklusivität wird sich noch so oft überarbeiten lassen müssen, dass er deswegen keinen aus dem Amte jegen wird. Also, es gibt noch Hoffnung!!

Gruß Michael
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Blankenese

Beitragvon Kalll » 10.05.2007, 14:52

Hallo Michael,

find ich gut, wie Du vorgehst. Euer BÄ scheint ein 'alter Hase' zu sein bzw. seine Erfahrungen gemacht haben und sieht die Lage in der obersten Heeresführung doch sehr realistisch. Er reagiert auf jedenfall besonnen. Die werden noch etwas Zeit brauchen, um die Himmelsrichtungen neu zu bestimmen. :wink:

Danke für Deinen Mut! Und herzlichen Gruß vom
Kalll (Klaus)
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Beitragvon Matula1 » 10.05.2007, 15:49

Falls die offzielle Lehraussage zur Exclusivität, die massgeblich mit zu den Amtsenthebungen geführt hat, in einigen Jahren tatsächlich geändert oder sogar abgeschafft werden sollte, dann müssten eigentlich vom Zeitpunkt der Abschaffung bis zu dem Zeitpunkt der Amstenthebungen der Amtsträger in Blanenese, rückwirkend die verantwortlichen Apostel und BAP ihr Gehalt an die Kirche zurück erstatten müssen.
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Beitragvon Michael » 11.06.2007, 13:03

Hallo zusammen,

bei uns im Bezirk wird das Thema Blankenese und wie man damit umgehen möchte ebenso Thema in der Vorsteherversammlung sein, wie die Frage des Umgangs mit ATs, die "von der Linie" abweichen.

Ich bin mal gespannt

LG Michael
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Rohrkrepierer ... und der Umgang damit ...

Beitragvon Protestant » 11.06.2007, 14:01

Michael hat geschrieben:Hallo zusammen,

bei uns im Bezirk wird das Thema Blankenese und wie man damit umgehen möchte ebenso Thema in der Vorsteherversammlung sein, wie die Frage des Umgangs mit ATs, die "von der Linie" abweichen.

Ich bin mal gespannt

LG Michael



Dies ist offenbar inzwischen kein Einzelfall mehr.

Es scheint aber durchaus nicht unerhebliche Unterschiede in der Umgangspraxis mit diesem Thema zu geben, ... was so gesehen nicht immer unbedingt negativ sein muss ...

In diesem Zusammenhang wird m.E. auch immer klarer, welch gewaltiger ROHRKREPIERER diese "Blankeneser Ausbürgerung" sogar in der an solchen Aktionen nicht gerade "armen" NAK, zumindest anteilig gesehen, war und ist.

Buch und Regie für diesen "falschen Film": BAP und STAP!


P.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst Euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!

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Beitragvon Michael » 13.06.2007, 07:53

Hier nun die Ergebnissse aus der Vorsteherversammlung, wie sie uns gestern in einer ÄV mitgeteilt worden sind: über 90% der Vorsteher kennen das Thema gar nicht und halten es in ihrer Gemeinde auch für kein Problem. Und wer eine Meinung hat, die von den offiziellen Lehrmeinungen abweicht (so wie meine), na und? Wenn ich Gesprächsbedarf habe, soll ich mich melden. Ansonsten wird das so akzeptiert. Es scheint bei uns nicht als störend empfunden zu werden, sondern vielmehr als, "das ist halt so".
Finde ich irgendwie gut.

LG
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Beitragvon Botschafterin » 13.06.2007, 08:09

Hallo Michael,

die Ergebnisse sind ja interessant.

Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn tolerant mit Einstellungen umgegangen wird, mit der ach so hochgelobten Einigkeit hat dies dann allerdings nicht mehr viel zu tun, oder? Nicht, dass ich je an sie geglaubt hätte. :-(
Allerdings muss man ja auch beachten, wenn wirklich 90% nicht genau Bescheid wissen über die Vorgänge kann dazu natürlich auch nur schwer Stellung bezogen werden.

Mich würde aber schon interessieren, was euer AP dazu sagen würde, wüsste er von dieser Vorgehensweise (Abweichungen von der Lehrmeinung). Da ticken die Uhren ja oftmals anders.
Ich habe da durchaus schon andere Vorgehensweisen aus Bezirken gehört. Da war dann ganz schnee Schluss mit lustig!

Trotzdem, ein Lob für deine direkte Nachfrage bei eurem BÄ. Klare Frage, klare Antwort!

LG Botschafterin
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Beitragvon Michael » 13.06.2007, 08:16

Mein Vorsteher hat auch seine Sicht der Dinge noch einmal sehr interessant dargestellt.
Er sagt, wenn ich auf dem Bahnhof bin und nach München möchte, gehe ich zu dem Gleis, von dem ich weiß, dass der Zug nach München fährt. Wenn mir jetzt ein anderer sagt, dass auf zwei anderen Gleisen auch Züge stehen, die nach München fahren, dann finde ich das gut, weil alle, die nach München wollen, dort auch hinkommen können, es ist genug Kapazität für alle da. Aber ich nehme trotzdem den Zug, den ich kenne und von dem ich weiß, dass er mich nach München bringt. Ich freu mich darauf, auch die anderen Fahrgäste dann in München wieder zu treffen.
So seine Schilderung seiner Sicht der Dinge.
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Beitragvon Botschafterin » 13.06.2007, 08:30

Die Frage ist nur, ob sein Zug wirklich in München ankommt... 8) 8) 8)
Ach, was waren noch gute Zeiten, da ich noch alles glaubte, was ich hörte.
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Beitragvon Michael » 13.06.2007, 08:34

Botschafterin hat geschrieben:Die Frage ist nur, ob sein Zug wirklich in München ankommt... 8) 8) 8)


Diese Garantie hat aus meiner Sicht keiner. Nur deshalb können wir hier ja so schö diskutieren, oder :wink:
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