Blankeneser Opfer der Exklusivität

Beitragvon Don Camillo » 07.05.2007, 13:30

@ Cleo

Mich verwundert die Hintergrund-Musik: Ave Maria? Blankenese goes RKK ?
Das Ave Maria ist doch Bestandteil des Rosenkranz-Gebetes... Haben die Blankeneser diese Musik selbst hinterlegt?

*Grübel*
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Beitragvon Cleopatra » 07.05.2007, 13:36

Keine Ahnung, euer Hochwohlgeboren. :wink: :lol:
Bin doch nur die Götterbotin, weißt du doch!

LG, Cleo
Jedes Phänomen, das uns bewusst wird, ist stets eine Manifestation des Geistes. [Buddha Shakyamuni, Surangama Sutra, ca. 500 v. Chr.]
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Beitragvon Don Camillo » 07.05.2007, 13:41

Für den Inhalt der Sendung also nicht verantwortlich?

8)
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Beitragvon Cleopatra » 07.05.2007, 13:41

Also, zu deiner Info und Beruhigung:(Nicht aufregen, schadet nur dem Teint :lol: ) Gerade kam ein Anruf. Es war unser Admin, der dieses Lied passend fand. Zufrieden?? :wink:
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Beitragvon a cappella » 07.05.2007, 13:56

Zum "Ave Maria"

Ich denke, dieses Lied wurde aus emotionalen Gründen gewählt, da es klanglich und textlich ganz gut zu passen scheint.
Mit der "RKK" hat es (theologisch) eher wenig zu tun. Es setzt aber natürlich voraus, dass man Maria anruft, was wohl nur dann geschieht, wenn man katholisch ist.
Ob das hier besonders wichtig zu nehmen ist, kann jede/r für sich entscheiden.
Zum besseren Verständnis der Text:

Franz Schubert - Ellens Dritter Gesang

Ave Maria! Jungfrau mild,
Erhöre einer Jungfrau Flehen,
Aus diesem Felsen starr und wild
Soll mein Gebet zu dir hinwehen.
Wir schlafen sicher bis zum Morgen,
Ob Menschen noch so grausam sind.
O Jungfrau, sieh der Jungfrau Sorgen,
O Mutter, hör ein bittend Kind!
Ave Maria!

Ave Maria! Unbefleckt!
Wenn wir auf diesen Fels hinsinken
Zum Schlaf, und uns dein Schutz bedeckt
Wird weich der harte Fels uns dünken.
Du lächelst, Rosendüfte wehen
In dieser dumpfen Felsenkluft,
O Mutter, höre Kindes Flehen,
O Jungfrau, eine Jungfrau ruft!
Ave Maria!

Ave Maria! Reine Magd!
Der Erde und der Luft Dämonen,
Von deines Auges Huld verjagt,
Sie können hier nicht bei uns wohnen,
Wir woll'n uns still dem Schicksal beugen,
Da uns dein heil'ger Trost anweht;
Der Jungfrau wolle hold dich neigen,
Dem Kind, das für den Vater fleht.
Ave Maria!

(Text ist von Walter Scott)
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Beitragvon gecko » 07.05.2007, 20:53

wo gibt's die entsprechende augensalbe?

ich hoer nix, obwohl ich den lautsprechener eingeschaltet hab
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Beitragvon maranatha » 07.05.2007, 21:10

Gecko,
wie heißt es: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Oder, man hört nur mit dem Herzen gut,
und, man singt nur mit dem Herzen gut,
also lass dass Herz sprechen.
m.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon Semmel » 07.05.2007, 21:38

Cleopatra an Don Camillo hat geschrieben:Keine Ahnung, euer Hochwohlgeboren. :wink: :lol:
Bin doch nur die Götterbotin, weißt du doch!

LG, Cleo


Schön... 8)
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Ap. Wosnitzka vs. Ap. Schumacher? Rehabilitation für Diakone

Beitragvon tergram » 30.06.2007, 19:35

"Bert" hat in einem anderen Thread folgendes geschrieben:

Werte Freundinnen und Freunde,

den o.a. Satz soll Apostel Wosnitzka im Jugend-GD am 24.Juni 2007 in Bautzen in seiner Predigt geäussert haben. Über diesen GD berichtet die Internetseite der Gemeinde Pössnitz 'Junge Christen' ausführlich. U.a. ist dort zu lesen:

Zitat:
Der Apostel macht aber auch deutlich, dass neuapostolische Christen andersgläubigen Christen in diesen Fragen anders begegnen sollen als oftmals in der Vergangenheit geschehen:

„Wir können nicht jemandem gegenübertreten und behaupten, die Sündenvergebung habe nur durch Apostel der NAK Gültigkeit. Wir tun damit anderen Gläubigen weh und auch Unrecht an.“
„Wir können auch nicht Andersgläubigen gegenübertreten und behaupten, Heiliger Geist könne nur durch das Apostelamt gespendet werden. Auch damit tun wir anderen Menschen weh und Unrecht“.


Klare und deutliche Worte in Bautzen.
Wirklich klare Worte - wie ich finde.
Immerhin ist der Apostel Mitglied der PG 'Ökumene', zu der auch Apostel Volker Kühnle gehört.
Zeigt sich hier ein Hoffnungsschimmer? Wird die NAK, d.h. ihre Leitung und ihre Apostel, sich künftig weiter oder vermehrt so äussern wie es Apostel W. in jenem JugendGD getan hat?
Es wäre wirklich zu wünschen.
LG Bert




Wenn Ap. Wosnitzka das so geäussert hat, muss die NAK unverzüglich die amtsenthobenen Diakone aus Blankenese rehabilitieren.

Herr Schumacher, ihr Einsatz bitte.

Herr Dr. Leber, ihr Auftrag ist nach den Statuen der NAK u.a. die Sicherstellung der "Einheitlichkeit der Lehre". Ich sehe Handlungsbedarf.
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Beitragvon [TAPIE] » 30.06.2007, 21:09

Hier der Link der Vollständigkeit halber.
Grüße aus der Mitte
der [TAPIE]®
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Re: Ap. Wosnitzka vs. Ap. Schumacher? Rehabilitation für Dia

Beitragvon Bedenkentraeger » 01.07.2007, 17:02

tergram hat geschrieben:"Bert" hat in einem anderen Thread folgendes geschrieben:

Werte Freundinnen und Freunde,

den o.a. Satz soll Apostel Wosnitzka im Jugend-GD am 24.Juni 2007 in Bautzen in seiner Predigt geäussert haben. Über diesen GD berichtet die Internetseite der Gemeinde Pössnitz 'Junge Christen' ausführlich. U.a. ist dort zu lesen:

Zitat:
Der Apostel macht aber auch deutlich, dass neuapostolische Christen andersgläubigen Christen in diesen Fragen anders begegnen sollen als oftmals in der Vergangenheit geschehen:

„Wir können nicht jemandem gegenübertreten und behaupten, die Sündenvergebung habe nur durch Apostel der NAK Gültigkeit. Wir tun damit anderen Gläubigen weh und auch Unrecht an.“
„Wir können auch nicht Andersgläubigen gegenübertreten und behaupten, Heiliger Geist könne nur durch das Apostelamt gespendet werden. Auch damit tun wir anderen Menschen weh und Unrecht“.


Klare und deutliche Worte in Bautzen.
Wirklich klare Worte - wie ich finde.
Immerhin ist der Apostel Mitglied der PG 'Ökumene', zu der auch Apostel Volker Kühnle gehört.
Zeigt sich hier ein Hoffnungsschimmer? Wird die NAK, d.h. ihre Leitung und ihre Apostel, sich künftig weiter oder vermehrt so äussern wie es Apostel W. in jenem JugendGD getan hat?
Es wäre wirklich zu wünschen.
LG Bert




Wenn Ap. Wosnitzka das so geäussert hat, muss die NAK unverzüglich die amtsenthobenen Diakone aus Blankenese rehabilitieren.

Herr Schumacher, ihr Einsatz bitte.

Herr Dr. Leber, ihr Auftrag ist nach den Statuen der NAK u.a. die Sicherstellung der "Einheitlichkeit der Lehre". Ich sehe Handlungsbedarf.


Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf, lieber "tergram".

Apostel Wosnitzka machte in diesem Gottesdienst in Bautzen unmißverständlich klar, daß er ohne einen einzigen Abstrich der kirchenamtlichen Linie folgt. So wie ich es noch in Erinnerung habe, sagte er, daß er lehrmäßig voll und ganz zum Stammapostel steht wie auch zu den Lehrpräzisierungen von Uster.

Und so sind auch die von Bert hier zitierten Predigtaussagen des Apostels zu interpretieren, nämlich im Kontext der kirchenamtlichen Lehre. Und da geht es ja nicht um eine Unterscheidung, eine Trennung von Christen (Neuapostolische) und Nicht-Christen (Nicht-Neuapostolische). So etwas wird heutzutage nicht mehr geäußert, noch nicht einmal von Hardlinern, den Hardcore-Neuapostolen. Wir haben es heutzutage, wie die Uster-Schärfungen es belegen, mit folgender Klassifizierung zu tun: Es gibt nach unserer kirchenamtlichen Lesart Christen Erster Klasse (Neuapostolische, DIE Gotteskinder!) und Christen Zweiter Klasse (alle nicht-neuapostolischen Christen, wie Katholiken, Protestanten et cetera). Wir, die Christen Erster Klasse, die Gotteskinder, haben den Fahrschein für den Sonderzug. Wir haben das ganz besondere, das volle und ganze Heil Gottes zu erwarten. Auf uns warten Spezialaufgaben, nämlich im Tausendjährigen Friedensreich. Wir Neuapostolische bekommen das Sonder-Heil - alle Anderen nur ein bißchen Heil, wenn sie im Jüngsten Gericht bestehen. Apostel Volker Kühnle drückt sich hierzu folgendermaßen aus: »Unsere Besonderheit ist das Apostelwirken in der heutigen Zeit; damit eng verbunden ist das Warten und Sich-Bereiten auf die Wiederkunft von Jesus Christus als Bräutigam - also nicht nur das Warten auf ihn zum jüngsten Gericht.« (Unsere Familie Nr. 12)

Apostel Kühnle und Apostel Wosnitzka sagen im Grunde nichts anderes als Stammapostel Dr. Leber und alle anderen Apostel. Sie sagen es nur etwas "geschliffener" und mit ein paar Nuancierungen.

Sie sind ja auch unsere "Ökumene-Apostel". ;)
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Beitragvon Bert » 01.07.2007, 21:12

Lieber Bedenkenträger,

ich bin hier anderer Auffassung als Du. Ich bringe die Stellungnahme der NAK "Das Verständnis von Heil, Exklusivität,Heilsnotwendigkeit des Apostelamtes und Nachfolge in der Neuapostolischen Kirche" vom 24.1.06 in Erinnerung, in der es u.a. heisst:

1.5 Die Vermittlung von Heil geschieht nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift im gegenwärtigen Abschnitt des göttlichen Heilsplans durch das Apostelamt, das die Aufgabe hat, das Wort Gottes zu verkündigen und die Sakramente zu spenden.

Diese Aussage ist so zu vertehen, dass die NAK der Auffassung ist, nur ihre Apostel seien durch Gott autorisiert, die Sündenvergebung und Heiligen Geist zu spenden. So wird das auch in allen mir bekannten NAK-Gemeinden landauf und landab gepredigt.

Die Äussserung des Ap. Wosnitzka ist angesichts des von ihm verwendeten Wortlauts aber nicht mit der vorstehenden Aussage identisch. Er sagt nämlich, dass Andersgläubigen Unrecht getan werde, wenn die Neuapostolischen behaupteten, nur die Sündenvergebung durch Apostel habe Gültigkeit und nur das Apostelamt könne Heiligen Geist spenden.

Unrecht tun - das heisst hier so viel wie Unrechtes oder Falsches reden. Mit anderen Worten: Wosnitzkas Aussage will einen (unter Neuapostolischen verbreiteten) Irrtum korrigieren und stellt fest, dass auch ausserhalb der NAK oder ohne ein Apostelamt eine wirksame Sündenvergebung und Geistesspendung erfolgen.

Wenn W. genau das sagen wollte, was sich aus der eingangs erwähnten NAK-Stellungnahme vom Jan. 2006 ergibt, hätte er das auch so ausdrücken müssen.

LG
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Beitragvon AST » 01.07.2007, 21:23

Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf, lieber "tergram".

Apostel Wosnitzka machte in diesem Gottesdienst in Bautzen unmißverständlich klar, daß er ohne einen einzigen Abstrich der kirchenamtlichen Linie folgt. So wie ich es noch in Erinnerung habe, sagte er, daß er lehrmäßig voll und ganz zum Stammapostel steht wie auch zu den Lehrpräzisierungen von Uster.

Und so sind auch die von Bert hier zitierten Predigtaussagen des Apostels zu interpretieren, nämlich im Kontext der kirchenamtlichen Lehre. Und da geht es ja nicht um eine Unterscheidung, eine Trennung von Christen (Neuapostolische) und Nicht-Christen (Nicht-Neuapostolische). So etwas wird heutzutage nicht mehr geäußert, noch nicht einmal von Hardlinern, den Hardcore-Neuapostolen. Wir haben es heutzutage, wie die Uster-Schärfungen es belegen, mit folgender Klassifizierung zu tun: Es gibt nach unserer kirchenamtlichen Lesart Christen Erster Klasse (Neuapostolische, DIE Gotteskinder!) und Christen Zweiter Klasse (alle nicht-neuapostolischen Christen, wie Katholiken, Protestanten et cetera). Wir, die Christen Erster Klasse, die Gotteskinder, haben den Fahrschein für den Sonderzug. Wir haben das ganz besondere, das volle und ganze Heil Gottes zu erwarten. Auf uns warten Spezialaufgaben, nämlich im Tausendjährigen Friedensreich. Wir Neuapostolische bekommen das Sonder-Heil - alle Anderen nur ein bißchen Heil, wenn sie im Jüngsten Gericht bestehen. Apostel Volker Kühnle drückt sich hierzu folgendermaßen aus: »Unsere Besonderheit ist das Apostelwirken in der heutigen Zeit; damit eng verbunden ist das Warten und Sich-Bereiten auf die Wiederkunft von Jesus Christus als Bräutigam - also nicht nur das Warten auf ihn zum jüngsten Gericht.« (Unsere Familie Nr. 12)

Apostel Kühnle und Apostel Wosnitzka sagen im Grunde nichts anderes als Stammapostel Dr. Leber und alle anderen Apostel. Sie sagen es nur etwas "geschliffener" und mit ein paar Nuancierungen.

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Das wäre schlimm!!!!

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