Blankenese und dann???

Beitragvon dietmar aus dem süden » 16.04.2007, 19:41

Danke für die schnelle Kurzinformation.
der gestrige Tag war geprägt von Mitgefühl mit unseren Hamburger Geschwistern und Amtsträgern.
zu den erwähnten Fragen:
Vergebung der Sünden gibt es nicht nur im Auftrag der Nak-Apostel
Vermittlung von Heiligem Geist findet auch ausserhalb der Nak statt
das Nak-apostolat ist nicht heilsnotwendig
ich fordere die Nak -Kirchenleitung auf, bundesweit diese Fragen an Amtsträger,Funktionsträger zu stellen und das Ergebnis zu veröffentlichen und dann wie in Blankenese zu verfahren.Gerne darf die Osnabrücker Veranstaltung als Grundlage mit veröffentlicht werden.(die Bezeichnung Gottesdienst entfällt bewusst)
dies eine erste kurze Reaktion auf den Bericht aus Hamburg
betroffen und traurig
aber nicht handlungsunfähig
der nakdiakon

dem kann ich mich nur anschliesen,weiteres folgt
lg dietmar
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Beitragvon nakdiakon » 16.04.2007, 20:09

der zeitpunkt für eine entscheidung rückt näher....
:( :( :( :( :( :( :(
lg
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Beitragvon tosamasi » 16.04.2007, 20:44

Die Lücken werden schnell wieder gestopft :wink:
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon titus » 16.04.2007, 20:45

verzäunt
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Beitragvon nakdiakon » 17.04.2007, 04:29

wie können die nachfolger in amt und funktion
---im apostel- und stammapostelamt--
darauf bestehen,dass ihr amt heilsnotwendig ist,nur durch sie sündenvergebung,geistspendung,usw möglich ist,wenn man die letzten ca.50jahre betrachtet.
wir sind heilnotwendig:
haben aber allen den zugang zum heil verweigert,die die botschaft nicht schriftlich anerkannt haben,sie konnten keine kirchenmitglieder werden.denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

diejenigen,die versehentlich zugang zu göttlichem heil erhalten haben,aber der botschaft als glaubensdogma nicht zustimmen wollten,haben wir rausgeworfen!

denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert

den weg,den schmalen weg den jesus gelegt hat,der göttliches heil vermittelt und zu ewigem heil führt,
diesen weg,haben wir nach menschlichen gesichtspunkten etwas umgestaltet und enger gemacht.dadurch konnten viele diesen weg nicht weitergehen oder haben gar nicht erst den versuch unternommen

denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

durch unterschiedliche massnahmen haben wir u.a. ausschluss von der teilnahme am abendmahl...
korriegierend in das leben der mitglieder eingegriffen.manchen hat dies die kraft gekostet ,den weg weiterzugehen.

denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

durch die lehre der exkusivität der nak haben wir falsche vorstellungen entwickelt.viele abgeschreckt und bei vielen mitgliedern ein falsches verständnis vom heilswirken gottes entstehen lassen,mit all den bekannten auswirkungen
auch dadurch

haben wir seelen den zugang zu göttlichem heil verweigert!

usw.

unsere vergangenheit,die lehre unserer vorgänger im amt,haben wir nie aufgearbeitet und entsprechend christlicher lehre gehandelt-busse,reue,-

dadurch verweigern wir weiterhin seelen den zugang zu göttlichem heil,das es ja nur in der nak gibt,das volle göttliche heil


es wird bitte niemand erwarten wollen,dass ich unter berücksichtigung solcher punkte zustimme,dass die nak-apostel heilsnotwendig sind.
ich will ja die grösse unseres gottes nicht schmälern

ich glaube dass man auch in der nak göttliches heil finden kann.
unter erschwerten bedingungen

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Amtseinsetzung

Beitragvon Tom » 17.04.2007, 04:51

In einem der Beiträge wird nach dem Wie und wer der Amtseinsetzung gefragt. Grundsätzlich hat die NAK ihr Vorläufer im Vorsteher, Bezirksevangelisten, Bezirksältesten und Bischof. Diese Vorläufer sondieren und bestimmen, wer ein Amt bekommt und wer nicht. Welche Bedingungen notwendig sind, werden zwar durch die im Beitrag genannten Grundlagen genannt, spielen aber dann schlussendlich keine Rolle.

In allererster Linie wird sich bemüht, sippenhaft zu handeln. Der Vater war VO und AT, dann müssen es die Söhne auch werden usw. Es ist jedoch erwähnenswert, dass gerade die Kinder der AT oft schon nach der Konfirmation fernbleiben (Sie haben es leid, sich an die "Gebötlein" zu halten)

Dann kommen die Brüder ins Rampenlicht, die sich, teilweise unbewusst einbringen.

Ich könnte diese Aufzählung fortsetzen, aber Blankenese erklärt sich jetzt von selber!

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Beitragvon Ruhrgebiet » 17.04.2007, 06:57

nakdiakon hat geschrieben:ich glaube dass man auch in der nak göttliches heil finden kann.
unter erschwerten bedingungen



:mrgreen:
„Empfangt, was ihr seid: Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt: Leib Christi.“ (Augustinus)
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Beitragvon Randnotiz » 17.04.2007, 08:18

Ungeprüft kommt eben keiner in den Himmel.
Nicht einmal Cemper.
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

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Beitragvon maranatha » 17.04.2007, 12:01

Hallo,
CiD:
Allerdings war bereits am Donnerstag durch Apostel Krause angekündigt worden, dass auch Lehrkräfte und weitere Funktionsträger überprüft würden.

Eine gute Wortwahl, wir überprüfen erst mal, göttliches Abmahnverfahren für nicht mehr funktionierende Funktionsträger und leere Lehrkräfte. Gewissensprüfung apostolischer Art: sage mir an wenn du glaubst, ich sage dir, das du meiner nicht wert bist! Also doch ganz einfach mit dem Göttlichen Ausschlussverfahren. Wie weit können hier die Argumentation einer Kirche richtig sein Funktionsträger und Lehrkräfte, von ihrer Tätigkeit zu entfernen und ihnen noch sehr frische und dauernd in Änderung befindlichen Lehraussagen und Predigtaussagen zum Dogma zu machen. Natürlich war Blankenese für die KL seit längeren ein Dorn im Auge, nicht nur für die KL, sondern auch für das große stock Konservative Lager. Die Gemeinde wurde viele zu eigenständig und das beunruhigte schon seit längerem. Die aussage vom Chef selber das jeder denken kann was er will, aber der den schwammigen Leeraussagen als Funktionsträger und Lehrköper nicht verkörpert hat da nichts zu suchen. Was die Sache, eher zum absurdum führt, geht man hier nicht nach Richtlinien (für AT) oder den Verfassungen der Gebietskirche vor, weil man scheinbar selber die schwammigen Richtlinien erkannt hat. Also gilt wie schon zu alten apostolischen Zeiten: apostolische Botschaften stehen über Gottes Liebe zu den Menschen.

Tom hat geschrieben:In einem der Beiträge wird nach dem Wie und wer der Amtseinsetzung gefragt. Grundsätzlich hat die NAK ihr Vorläufer im Vorsteher, Bezirksevangelisten, Bezirksältesten und Bischof. Diese Vorläufer sondieren und bestimmen, wer ein Amt bekommt und wer nicht. Welche Bedingungen notwendig sind, werden zwar durch die im Beitrag genannten Grundlagen genannt, spielen aber dann schlussendlich keine Rolle.


Aber nicht doch Tom, das wurde doch jedem Amtsträger vorher gesagt, wie das göttliche Auswahlverfahren ausschaut und was ihn erwartet, oder so ähnlich.
Auszug aus HC Beitrag der Verfassung der Gebietskirchen:
Die Berufung zum Amtsträger setzt insbesondere voraus:
Gründliche Kenntnis und Überzeugung von Lehre und Einrichtungen der Neuapostolischen Kirche
Einen unbescholtenen und nach der Lehre Christi ausgerichteten Lebenswandel.
Die Amtsausübung erfolgt nach den Weisungen des Stammapostels, des Bezirksapostels und Apostels.
Die Amtsausübung erfolgt freiwillig und grundsätzlich ehrenamtlich.
Alle Amtsträger sind Geistliche im Sinne der allgemeinen Gesetze.



Aber HC Schlusssatz, sagt doch alles:
Sie können aus dieser Bestimmung den Schluss auf eine faktische Rechtlosigkeit von Amtsträgern der Neuap. Kirche ziehen.

Tom hat geschrieben:In allererster Linie wird sich bemüht, sippenhaft zu handeln. Der Vater war VO und AT, dann müssen es die Söhne auch werden usw.


Das ist nicht ab VO sondern geht in der Segenslinie bis nach oben, das apostolische Erbschaftsamt, das ist dann die (gen)manipulierte apostolische oberste Segenslinie!
(2.Kön 15,12 Und das ist's, was der HERR zu Jehu geredet hatte: Dir sollen Söhne auf dem Thron Israels sitzen bis ins vierte Glied. Und so ist es geschehen.)

Jesus weint über Jerusalem
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie


Oder wie ein leerhafter bayrische Politiker mal von sich behauptete, so geht es mir!
Ich leide wie ein Hund!
Mahlzeit
m.
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon fireangel » 17.04.2007, 13:11

Zitat:

dass auch Lehrkräfte und weitere Funktionsträger überprüft würden.

Wie habe ich mir denn eine solche "Prüfung" vorzustellen?

Wird dann in jeder, von diesen Lehrkräften abgehaltenen Veranstaltung, so ein Inquisitor/Prüfer sitzen, und deren Worte mitschreiben oder elektr. aufzeichnen, um genauestens an die KL zu berichten, ob der/die Jenige auch nach den Lehraussagen der KL unterrichtet?

Ich nenne solch ein Vorgehen NAK-Stasi.

Gebe Gott, das es nicht nochmals dazu kommt, da es solche "Prüfungen" in der NAK, bereits zur Zeit des Bischoff-Dogmas gegeben hat.

Aber, Geschichte wiederholt sich oft; und die Geschichte lehrt, dass aus der Geschichte nichts gelernt wurde.
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Beitragvon tergram » 17.04.2007, 13:15

Soweit ich das bisher verstanden habe, sind die Betroffenen gebeten worden, zu den kritischen Punkten (i.W. Exklisivität) ein schriftliches Statement abzugeben, ob sie der offiziellen Meinung der Kirche folgen wollen/können.

Von einer Überprüfung im Alltag, also in GD oder Lehrveranstaltungen, ist mir nichts bekannt. Es genügt wohl das Wort der Betroffenen.
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Beitragvon agape » 17.04.2007, 13:17

maranatha:
Jesus weint über Jerusalem
Und als er nahe hinzukam, sah er die Stadt und weinte über sie

Oder wie ein leerhafter bayrische Politiker mal von sich behauptete, so geht es mir!
Ich leide wie ein Hund!


Lieber maranatha, Ihr Lieben,

das "Leiden wie ein Hund" ist jetzt bei vielen AT´s zur Dauerpassion geworden.
Ratlosigkeit, Ent-Täuschung, und vieles, vieles mehr.
Etliche AT´s (auch in *höheren* Ämtern) hatten sich bei "Osnabrück" noch einmal über die Runde gerettet,
jetzt sieht es faktisch anders aus.
Viele fühlen sich wie "Auf den Leim Gegangene", machen sich zudem große Gedanken um ihre Gemeinden, ihre schönen Entwicklungen ihrer größer gewordenen "Pflanze" und um ihre AT´s.
Es gibt im Moment keinen Trost.
Zumindest keinen, der einen Silberstreif am NAK-Himmel zeigen könnte.
Darüberhinaus gäbe es schon Silberstreifen.
Es ist alles so unfassbar.

Dass "Blankenese" überall ist, ist klar. Allerdings nicht so komprimiert. Einen Pastellton-"Farbwechsel" hätte man von Seiten der NAK wahrscheinlich noch verkraftet, aber einen tiefen Farbton nicht mehr.

agape
"2020 wird die NAK eine kleine fundamentalistische Bewegung sein."

Gerrit Sepers, Mai 2007
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Beitragvon fireangel » 17.04.2007, 13:24

Schön und gut, solche schriftlichen Gewissensprüfungen. Nur, wohin solche "Fragebogen-Aktionen" führen können, hat doch die weihnachtliche Fragebogen-Aktion an alle sog. formellen NAK-Mitglieder in der Gebietskirche NRW vor ein paar Jahren, gezeigt. Das einzige was überdeutlich wurde, war die Tatsache das sich die NAK mit dieser Aktion ein mächtiges Eigentor geschossen hat.
fireangel
 

Beitragvon derReutlinger » 17.04.2007, 19:50

nakdiakon hat geschrieben:wie können die nachfolger in amt und funktion
---im apostel- und stammapostelamt--
darauf bestehen,dass ihr amt heilsnotwendig ist,nur durch sie sündenvergebung,geistspendung,usw möglich ist,wenn man die letzten ca.50jahre betrachtet.
wir sind heilnotwendig:
haben aber allen den zugang zum heil verweigert,die die botschaft nicht schriftlich anerkannt haben,sie konnten keine kirchenmitglieder werden.denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

diejenigen,die versehentlich zugang zu göttlichem heil erhalten haben,aber der botschaft als glaubensdogma nicht zustimmen wollten,haben wir

denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

durch unterschiedliche massnahmen haben wir u.a. ausschluss von der teilnahme am abendmahl...
korriegierend in das leben der mitglieder eingegriffen.manchen hat dies die kraft gekostet ,den weg weiterzugehen.

denen haben wir zugang zu göttlichem heil verweigert!

durch die lehre der exkusivität der nak haben wir falsche vorstellungen entwickelt.viele abgeschreckt und bei vielen mitgliedern ein falsches verständnis vom heilswirken gottes entstehen lassen,mit all den bekannten auswirkungen
auch dadurch

haben wir seelen den zugang zu göttlichem heil verweigert!

usw.

unsere vergangenheit,die lehre unserer vorgänger im amt,haben wir nie aufgearbeitet und entsprechend christlicher lehre gehandelt-busse,reue,-

dadurch verweigern wir weiterhin seelen den zugang zu göttlichem heil,das es ja nur in der nak gibt,das volle göttliche heil


es wird bitte niemand erwarten wollen,dass ich unter berücksichtigung solcher punkte zustimme,dass die nak-apostel heilsnotwendig sind.
ich will ja die grösse unseres gottes nicht schmälern

ich glaube dass man auch in der nak göttliches heil finden kann.
unter erschwerten bedingungen

nakdiakon


Doch ob mann sich dies antun muss?????
welch unterschiedliche Wahrnehmungen von Gestern und heute da vorliegen.Die Handlungsweisen in Hamburg sind die von Gestern.
Grüssle
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