Amtsträger wurden enthoben,per Post ,ohne weiteres Gespräch

Amtsträger wurden enthoben,per Post ,ohne weiteres Gespräch

Beitragvon manfredok » 14.04.2007, 20:50

Meine Meinung ist.

Was da passiert , ist der Gipfel der Frechheit.
Die Jungs werden per Post raus geschmissen.


Leben wir wieder in Bischoffs Zeiten.


Ich hab das Gefühl, jetzt beginnt es an zu brennen in der NAK.

Nun ist es also passiert: Die ersten Amtsträger im Apostelbezirk Hamburg wurden ihrer Ämter enthoben.

Per Post und ohne weiteres Gespräch



Am Donnerstag sagte Bischof i.R. Fabian, der gerade als Apostelbezirks-Senioren-Beauftragter eingesetzt worden ist, sinngemäß: "Der Stammapostel ist über alles, was in Hamburg geschieht, gut informiert."


Hier der Link
http://www.christ-im-dialog.de/index.ph ... &Itemid=30
Zuletzt geändert von manfredok am 17.04.2007, 19:17, insgesamt 6-mal geändert.
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Beitragvon katze » 14.04.2007, 21:15

Warum wurden sie denn rausgeschmießen? Dies wäre für mich wichtig zu erfahren.
Ansonsten wundert mich nichts mehr... :roll: :roll:
katze
 

Beitragvon manfredok » 14.04.2007, 21:27

Katze kennst du nichts über die Vorgänge in Blankenese .

Warum wurden sie raus geschmissen,das kannst Du hier lesen.

http://www.christ-im-dialog.de/index.ph ... &Itemid=30
Zuletzt geändert von manfredok am 14.04.2007, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon katze » 14.04.2007, 21:31

Großer Gott!!!
Danke für deinen Link.
Mehr fällt mir momentan dazu nicht ein... bin geschockt...
katze
 

Beitragvon manfredok » 14.04.2007, 21:40

Katze, und nur wir von der Basis können diesen Unsinn stoppen, jetzt drehen sie durch.
So geht das nicht weiter.

Hat Stammapostel Fehr uns da ein tolles Erbe hinterlassen,in der neuen Führung.????
manfredok
 
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Beitragvon tergram » 14.04.2007, 22:04

Liebe Mitbewohner des gk-Dorfes,

ich bin irritiert über eure Irritationen.

Was um alles in der Welt habt ihr erwartet? Lest die offiziellen Verlautbarungen der Kirche, die Satzungen, Statuten, das Glaubensbekenntnis.

Trennt euch endlich von dem selbstgebastelten Gaukelbild der sich öffnenden, liberalen Neuapostolischen Kirche. Das System stellt sich nie selbst in Frage. Wer vom System abhängig ist, wird es nie zerstören. Am Ende siegt immer das konservative Denken.

Glaubt ihr, die KL lässt sich von ein paar aufmüpfigen Hamburgern düpieren? Hier wird klar ein Exempel statuiert und ich muss zugeben, dass man das nicht ungeschickt eingefädelt hat.

Ich lese hier immer wieder Beiträge, die unterschwellig Durchhalteparolen enthalten:

"Es tut sich doch etwas"
"Es geht eben langsam"
"Das dauert alles seine Zeit"
"Wir sehen doch schon gute Ansätze"
"In meiner Gemeinde ist das viel besser, Zürich ist weit weg"
"Woanders ist auch nicht alles perfekt"
"Wir sind eben alle nur Menschen"
"Die Kirche muss sich letztlich doch ändern"
"Ich überlasse das Feld nicht einfach den Konservativen"

Nun hat die KL etwas getan, was ihr satzungsgemäß zusteht: Die Nagelprobe, den Loyalitätstest, den konsequenten Rauswurf. Da ist der Aufschrei groß.

Was macht euren Schmerz, die Entäuschung aus?

Ist es der aufgeflogene Selbstbetrug?
Trägt die Brücke der Hoffnung auf Veränderung nicht mehr?
Seid ihr enttäuscht, weil ihr euch zuvor getäuscht habt?
Oder beschleicht euch die leise Furcht, die inkonsequente Haltung der Vergangenheit nicht mehr lange durchhalten zu können?
Habt ihr Angst, auch euch könnte man die Loyalitätsfrage stellen?

Die Herren Dr. Leber und Schumacher tun nur das, was ihres Amtes ist und was den Regularien der NAK entspricht. Das kann niemanden ersthaft wundern. Vielleicht zwingt die KL ja auf diese Weise einigen die Konsequenz auf, die sich aus sich heraus nicht aufbringen würden.

Das Vorgehen erinnert mich an die Ausbürgerungswelle in der bereits untergehenden DDR. Man wollte sich aller Störenfriede und Unruhestifter schnell und final entledigen unm dann mit den Getreuen auf bisherigem Weg weiterzugehen. Der weitere Verlauf ist bekannt.

Die NAK hat eine definierte Ordnung, eine Struktur, Regeln und religiöse Inhalte. Wer damit nicht (mehr) einverstanden ist, dem steht die Tür nach draußen offen. Es gibt keine Zwangsmitgliedschaft. Wer aber drinnen bleiben will, muss mit dem System einverstanden sein. So einfach ist das. Und so bitter. Nicht nur in Blankenese
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Beitragvon tosamasi » 14.04.2007, 22:21

tergram hat geschrieben:Liebe Mitbewohner des gk-Dorfes,

ich bin irritiert über eure Irritationen.

Was um alles in der Welt habt ihr erwartet? Lest die offiziellen Verlautbarungen der Kirche, die Satzungen, Statuten, das Glaubensbekenntnis.

Trennt euch endlich von dem selbstgebastelten Gaukelbild der sich öffnenden, liberalen Neuapostolischen Kirche. Das System stellt sich nie selbst in Frage. Wer vom System abhängig ist, wird es nie zerstören. Am Ende siegt immer das konservative Denken.

Glaubt ihr, die KL lässt sich von ein paar aufmüpfigen Hamburgern düpieren? Hier wird klar ein Exempel statuiert und ich muss zugeben, dass man das nicht ungeschickt eingefädelt hat.

Ich lese hier immer wieder Beiträge, die unterschwellig Durchhalteparolen enthalten:

"Es tut sich doch etwas"
"Es geht eben langsam"
"Das dauert alles seine Zeit"
"Wir sehen doch schon gute Ansätze"
"In meiner Gemeinde ist das viel besser, Zürich ist weit weg"
"Woanders ist auch nicht alles perfekt"
"Wir sind eben alle nur Menschen"
"Die Kirche muss sich letztlich doch ändern"
"Ich überlasse das Feld nicht einfach den Konservativen"

Nun hat die KL etwas getan, was ihr satzungsgemäß zusteht: Die Nagelprobe, den Loyalitätstest, den konsequenten Rauswurf. Da ist der Aufschrei groß.

Was macht euren Schmerz, die Entäuschung aus?

Ist es der aufgeflogene Selbstbetrug?
Trägt die Brücke der Hoffnung auf Veränderung nicht mehr?
Seid ihr enttäuscht, weil ihr euch zuvor getäuscht habt?
Oder beschleicht euch die leise Furcht, die inkonsequente Haltung der Vergangenheit nicht mehr lange durchhalten zu können?
Habt ihr Angst, auch euch könnte man die Loyalitätsfrage stellen?

Die Herren Dr. Leber und Schumacher tun nur das, was ihres Amtes ist und was den Regularien der NAK entspricht. Das kann niemanden ersthaft wundern. Vielleicht zwingt die KL ja auf diese Weise einigen die Konsequenz auf, die sich aus sich heraus nicht aufbringen würden.

Das Vorgehen erinnert mich an die Ausbürgerungswelle in der bereits untergehenden DDR. Man wollte sich aller Störenfriede und Unruhestifter schnell und final entledigen unm dann mit den Getreuen auf bisherigem Weg weiterzugehen. Der weitere Verlauf ist bekannt.

Die NAK hat eine definierte Ordnung, eine Struktur, Regeln und religiöse Inhalte. Wer damit nicht (mehr) einverstanden ist, dem steht die Tür nach draußen offen. Es gibt keine Zwangsmitgliedschaft. Wer aber drinnen bleiben will, muss mit dem System einverstanden sein. So einfach ist das. Und so bitter. Nicht nur in Blankenese


Das nenne ich den Nagel auf den Kopf getroffen! Bravo.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden
(Hermann Hesse)
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Beitragvon Vancouver » 14.04.2007, 23:03

Tergram,

Sie haben im Prinzip recht.

Leider kann jedoch alles, was wir hier zu diesem Thema schreiben, nur Spekulation sein, da wir die Fakten nicht kennen.

Allerdings stelle ich mir folgende Frage: Wieviele Diakone stehen ebenfalls nicht einhundertprozentig hinter der NAK-Lehre? Wurden diese bislang sämtlich entlassen oder werden diese demnächst insgesamt entlassen?

Verstehen Sie was ich meine? Meine Vermutung geht in die Richtung, daß man sich dort taktisch vielleicht nicht gerade sehr geschickt angestellt hat.

Aber die Beteiligten behandeln die Angelegenheit als ihre Privatsache und das muß akzeptiert werden.

Ich persönlich würde jedenfalls auch den von Ihnen vorgeschlagenen Weg gehen und zurücktreten, wenn ich mich mit dem "System" nicht mehr identifizieren könnte. Warum die Beteiligten es zum Eklat kommen ließen, ist mir nicht verständlich.

Nach meiner Kenntnis handelt es sich bei der Amtsenthebung um die Ultima ratio und stellt einen seltenen Ausnahmefall dar, wobei ich jetzt keine Statistik kenne, wieviele AT's respektive Diakone jemals ihres Amtes enthoben wurden.

Ihnen trotzdem eine gute Nacht - und einen schönen Sonntag!

V.
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Beitragvon manfredok » 14.04.2007, 23:04

Tergramm so ganz kann ich Dir nicht zustimmen.

Wir leben nicht mehr in fünfziger Jahren, wo so was funktionierte.

Wie die Regeln heute aussehen , wissen wir gar nicht.

Wir haben keine Erfahrungswerte wie die Basis der heutigen Zeit reagiert.

Ob noch alle Amtsträger weiter mit spielen, ist auch ungewiss. Wir werden ja sehen.

Wir schreiben das Jahr 2007 und der Herr ist immer noch nicht gekommen, trotz aller Vorhersagen der NAK.

Ich glaube, das das System NAK allein deswegen schon zum wackeln kommt und die Kl. sich fürchterlich die Finger verbrennen wird, an ihren nicht haltbaren Exklusivanspruch.

Der der Urheber des ganzen Dilemas ist.


Auch wenn im weitesten Sinne, die Familie Bischoff wieder am Ruder ist, sie wird nichts auf halten können auf Dauer.
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Beitragvon Dietemann » 15.04.2007, 05:14

Auf Dauer kann die jetzige NAK nicht überleben!

Aber alle Mitglieder müssen einen **** in der Hose haben und aufstehen!

Wir sind das Volk! Den Herren wird dann nichts anderes bleiben, als endlich vernünftig zu werden!
Dietemann
 

Beitragvon Bluemchen » 15.04.2007, 10:34

manfredok


Per Post und ohne weiteres Gespräch


...das ist doch gelogen!


http://www.christ-im-dialog.de/index.php?option=com_content&task=view&id=181&Itemid=30

Bezirksapostel Karlheinz Schumacher hatte zum Jahreswechsel 2006/2007 alle Amtsbrüder der Gemeinde Blankenese aufgefordert, schriftlich oder mündlich darzulegen, ob sie mit den Predigtaussagen des Stammapostels, die er in Osnabrück gemacht hatte, übereinstimmen.(CiD berichtete).

Anlässlich dieser Stellungnahmen wurden zunächst Einzelgespräche mit den Amtsbrüdern der Gemeinde geführt. Gestern enthob Apostel Rüdiger Krause im Auftrag des Bezirksapostels drei Diakone des Amtes. Als Begründung gab er an, dass die von der Enthebung betroffenen Amtsträger nicht voll inhaltlich hinter den Lehrausagen der Neuapostolischen Kirche stehen. Dies wird am kommenden Sonntag der Gemeinde mitgeteilt werden.

Was willst Du denn mit Deinen Halbwahrheiten bezwecken??

Das nun die NAK untergeht??

Das weiß doch jeder von euch, daß das niemals der Fall sein wird, also was soll das Ganze?

Wie schnell bist Du denn in Deinem Job rausgeflogen wenn Du nicht die Philosophie des Unternehmens oder Deines Chefs vertrittst?

Was seid ihr eigentlich alle für Schlaumeier?????

das fragt sich
Blümchen
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Beitragvon 42 » 15.04.2007, 11:04

vancouver:Ich persönlich würde jedenfalls auch den von Ihnen vorgeschlagenen Weg gehen und zurücktreten, wenn ich mich mit dem "System" nicht mehr identifizieren könnte. Warum die Beteiligten es zum Eklat kommen ließen, ist mir nicht verständlich.

Nach meiner Kenntnis handelt es sich bei der Amtsenthebung um die Ultima ratio und stellt einen seltenen Ausnahmefall dar, wobei ich jetzt keine Statistik kenne, wieviele AT's respektive Diakone jemals ihres Amtes enthoben wurden.


Schau die Angelegenheit mal von zwei Seiten an, vancouver: von Seiten der Diakone und von Seiten der Kirche.

Wenn die Diakone freiwillig zurueckgetreten waeren, haetten die der Kirche den unbestreitbaren Vorteil gehabt, dass sie keine Position beziehen und keine Entscheidung haette faellen muessen. Eines der Probleme haette sich ohne weiteres Zutun der KL praktisch von selbst geloest.

Ich nehme einfach einmal an (!), dass die Diakone ueberzeugt sind, dass ihr Standpunkt zur Lehre der Kirche richtig ist und dass sie sich deswegen nicht zum Ruecktritt entschlossen haben oder keinen Grund dafuer sahen. Wir kennen ja Maenner wie Paul Gerhardt und Martin Luther aus der Kirchengeschichte, die zu ihrer Ueberzeugung standen.

Da sie nicht freiwillig zuruecktraten, schliesse ich, dass der Kirche nur zwei Moeglichkeiten blieben: entweder die Sache auf sich beruhen zu lassen oder selbst eine Entscheidung zu treffen. Sie hat das Letztere gewaehlt. Sie musste (a) Position zur Frage der Einzigartigkeit / Exklusivitaet der NAK sowie zur Lehre der NAK beziehen als auch (b) entscheiden, ob sie die Diakone im Amt belassen wollte. Sie wollte nicht. Es ist denkbar, dass so einem rigorosen Handeln in den Augen mancher Betrachter ein negativer Beigeschmack anhaftet.

Ob die getroffene Entscheidung von Seiten der Kirche politisch klug war, darf man bezweifeln. Ob die Entscheidung der Diakone etwas beeinflusst hat, wird sich spaeter zeigen.
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Beitragvon Ruhrgebiet » 15.04.2007, 11:14

42 hat geschrieben: Ob die Entscheidung der Diakone etwas beeinflusst hat, wird sich spaeter zeigen.


42,

in sechs Wochen kräht kein Hahn mehr danach. Leider!

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Beitragvon Vancouver » 15.04.2007, 11:15

42,

ich verstehe auch Sie. Grundsätzlich. :wink: .

Nur habe ich so meine Schwierigkeiten, ohne nähere Kenntnis der Umstände diese drei Blankeneser Diakone in den Rang eines Martin Luther zu erheben. Verstehen Sie?

Hinsichtlich der Tragweite dieses Vorgangs sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Es ist was es ist, selbst wenn es in diesem hochwichtigen Forum erörtert wird. :wink:

Einen schönen Sonntag noch - ich gehe jetzt spazieren.

V.
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