Die Hamburger Frage

Beitragvon Cemper » 15.04.2007, 15:58

Dietemann - hören Sie doch mal auf, immerzu auf die NAK zu schimpfen. Ich weiß - beim besten Willen - nicht mehr, was das soll. Man kann diese Kirche - d.h. besonders die Prediger dieser Kirche und diese Glaubensweise - als Phänomen der modernen Welt betrachten und versuchen, Erklärungen für dieses Phänomen zu finden. Und so weiter und so fort ... Aber dieses ständige Schimpfen bringt doch wirklich nichts.
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Beitragvon Ruhrgebiet » 15.04.2007, 16:00

Cemper,

Didi gehts danach besser. Lassen Sie ihn :mrgreen:
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Beitragvon Bert » 15.04.2007, 16:00

Cemper, mit Dietemann zu schimpfen bringt auch nichts. Wo er Recht hat, hat er Recht. Jedenfalls stimmt es m.E., wenn er sagt, dass die heutige Predigt des Papstes für sich spricht.

Sie ist wirklich gut zu lesen.
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Beitragvon Cemper » 15.04.2007, 16:10

Bert - jeder hat dort, wo er Recht hat, Recht. Also hat D. auch dort Recht, wo er Recht hat. Das ist doch klar. Aber der Mann schimpft mir zu viel. Kaum hat jemand Sonne gesagt - redet er von Sonnenbrand.

Holytux hat geschrieben:Nur am Rande:

Ich habe das Buch Ratzingers bereits gestern erstanden.
Medienereignis hin oder her:
Ich persönlich bin beeindruckt. (Jedenfalls nach den ersten 50 Seiten.)

Außerdem hat das Buch ZWEI Lesebändchen! Ein weiteres Kaufargument!

:wink:


Holytux - wollen Sie dazu ein neues Thema eröffnen? Mich würde das interessieren. Vielleicht werde ich dieses Buch auch lesen; nach allem, was ich zu dem Buch bislang gehört und gelesen habe, könnte die Art und Weise, wie Ratzinger mit der Arbeit der historisch-kritischen Theologen "umgeht", aufschlussreich sein. Setzt er - der Papst - evtl. sein subjektives Jesusbild an die Stelle der Versuche, ein historisch-kritisch basiertes objektives oder besser objetivierendes Jesusbild vorzustellen? Was würde uns das bringen?

Es ist klar, dass Wissenschaft - hier die historisch-kritische Theologie - nicht überschätzt werden darf; Wissenschaft ist ja nicht mehr und nicht weniger als der Versuch, Sachverhalte zu klären und dabei transparent zu sein (vereinfacht gesagt). Die wissenschaftlichen Wege zu Aussagen oder Ergebnissen müssen dargestellt werden. Der wissenschaftliche Prozess muss "nachvollziehbar" sein. Das unterscheidet Wissenschaft von Behauptungen und unkontrollierbaren Eingebungen ... incl. der Eingebungen aus dem Heiligen Geist.

Letztlich stehen wir doch vor der Frage: Wem vertrauen wir mehr? Den Subjektivitäten oder dem Bemühen um Objektivität. Diese Frage kann uns vor die Entscheidung "bequemes Bett" oder "hartes Brett" stellen.

Und so weiter.
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Beitragvon egil » 15.04.2007, 16:16

Holytux hat geschrieben:Nur am Rande:

Ich habe das Buch Ratzingers bereits gestern erstanden.
Medienereignis hin oder her:
Ich persönlich bin beeindruckt. (Jedenfalls nach den ersten 50 Seiten.)

Außerdem hat das Buch ZWEI Lesebändchen! Ein weiteres Kaufargument!

:wink:


Wie hast Du das denn geschafft? Ich dachte, das wird erst ab morgen ausgeliefert? Ein Rezensionsexemplar abgestaubt?
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon Dietemann » 15.04.2007, 16:17

Aber der Mann schimpft mir zu viel. Kaum hat jemand Sonne gesagt - redet er von Sonnenbrand.
Ich halte mich nur an ein Wort von Rockenfelder sen.: Wir sollen nicht schwarz sehen, wohl aber das SCHWARZE!

Die Sonne ist ok - aber das SCWARZE ist in diesem Fall der Sonnenbrand, den man bekommen könnte.
Man kan ihn aber vermeiden, wenn man vorlaufend sich darauf einstellt.


Demzufolge sehe ich auch nicht schwarz für die Sache NAK wohl aber DAS SCHWARZE der momentanen Aus"führer"!
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Beitragvon Holytux » 15.04.2007, 16:34

Wie hast Du das denn geschafft? Ich dachte, das wird erst ab morgen ausgeliefert? Ein Rezensionsexemplar abgestaubt?


Ich war selbst überrascht, aber gestern, am späten Nachmittag lag das Buch bei "Weltbild" im Regal!

LG
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Beitragvon egil » 15.04.2007, 16:39

Holytux hat geschrieben:
Wie hast Du das denn geschafft? Ich dachte, das wird erst ab morgen ausgeliefert? Ein Rezensionsexemplar abgestaubt?


Ich war selbst überrascht, aber gestern, am späten Nachmittag lag das Buch bei "Weltbild" im Regal!

LG


Achso. Naja, das es dieses Unternehmen mit seinem spezifischen Hintergrund ist, ist dann doch nicht so überraschend ...
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
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Beitragvon Bedenkentraeger » 15.04.2007, 16:44

Cemper hat geschrieben:[...]

Holytux - wollen Sie dazu ein neues Thema eröffnen? Mich würde das interessieren. Vielleicht werde ich dieses Buch auch lesen; nach allem, was ich zu dem Buch bislang gehört und gelesen habe, könnte die Art und Weise, wie Ratzinger mit der Arbeit der historisch-kritischen Theologen "umgeht", aufschlussreich sein. Setzt er - der Papst - evtl. sein subjektives Jesusbild an die Stelle der Versuche, ein historisch-kritisch basiertes objektives oder besser objetivierendes Jesusbild vorzustellen? Was würde uns das bringen?

Es ist klar, dass Wissenschaft - hier die historisch-kritische Theologie - nicht überschätzt werden darf; Wissenschaft ist ja nicht mehr und nicht weniger als der Versuch, Sachverhalte zu klären und dabei transparent zu sein (vereinfacht gesagt). Die wissenschaftlichen Wege zu Aussagen oder Ergebnissen müssen dargestellt werden. Der wissenschaftliche Prozess muss "nachvollziehbar" sein. Das unterscheidet Wissenschaft von Behauptungen und unkontrollierbaren Eingebungen ... incl. der Eingebungen aus dem Heiligen Geist.

Letztlich stehen wir doch vor der Frage: Wem vertrauen wir mehr? Den Subjektivitäten oder dem Bemühen um Objektivität. Diese Frage kann uns vor die Entscheidung "bequemes Bett" oder "hartes Brett" stellen.

Und so weiter.


Und so fort. :wink:

CEMPER -

Ratzinger - und auch schon sein Vorgänger, Papst Johannes Paul II., wie aber viele andere Theologen auch - versucht ja, den Glauben und die (Geistes-)Wissenschaft (Theologie und Philosophie) miteinander zu "versöhnen". Bislang gelingt es Ratzinger auch ganz gut, wie ich meine. Zwischen den beiden "Dingen" gibt es ja von der Sache her keine wirklichen Widersprüche. Glaube ist ja im Grunde nichts anderes als "Erfahrung" und jede Erfahrung will auch erfaßt werden, bedacht werden etc.

Und das alles ist und bleibt eine sehr, sehr spannende Sache, wie ich finde.
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Beitragvon Matula1 » 15.04.2007, 17:11

Ich wollte unter dem Thread Blankenese und dann - einen Eintrag einstellen.

Es folgte der Hinweis:

Nur Benutzer mit speziellen Rechten haben die Berechtigung, in diesem Forum auf Beiträge zu antworten
Wie erhält man diesen Zugang ?

Weshalb muss man dafür besonders registriert werden ?

Danke für Antworten.

Gruss
Matula
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Beitragvon GG001 » 15.04.2007, 19:54

Matula1, da niemand antwortet: Teilnehmer in diesem Forum werden nominiert.
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
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Beitragvon scholli » 15.04.2007, 20:13

GG001 hat geschrieben:Matula1, da niemand antwortet: Teilnehmer in diesem Forum werden nominiert.



Nominiert :?: :shock:
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Beitragvon GG001 » 15.04.2007, 20:36

Ich glaube, wir sind hier im falschen Thema. Klick!
Fuehre, folge - oder geh' aus dem Weg!
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Beitragvon tergram » 16.04.2007, 10:47

Lieber shalom,

sie wissen, ich schätze sie als Kabarettisten. Dieser Beitrag jedoch geht mir tief unter die Haut. Danke dafür.

Wer Ohren hat, zu hören...
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