Leipziger Allerlei bzgl. Paris

Re: Leipziger Allerlei bzgl. Paris

Beitragvon Heidewolf » 20.11.2015, 06:51

Moin allerseits,
ich denke, wenn ich mein Mitgefühl z. B. für Paris ausdrücke oder besser gesagt, mit den Menschen und Hinterbliebenen und vor allem mit den Verletzten. Dann tue ich dass auch symbolisch für alles Leid in der Welt.
Ich werde eine große Kerze auf dem Friedhof stellen, damit ein kleines Licht in die Welt scheint.
Und einen Ort der Ruhe suchen.
gabi, Fußball ist ein wenig Verdrängung, Abwechslung, Spaß.
Aber eben Spaß jetzt auch nicht mehr. Der vorgetäuschte Glanz ist auch verschwunden.
Der November hat mich eingeholt.
Damit ich auf andere Gedanken komme, werde ich mich jetzt an der Fa. Magenta abarbeiten.
Dir viel Freude mit den Kiddis, da ist die Welt noch ein wenig in Ordnung.
Ich wünsche allen ein kaltes Wochenende.
Und ein paar gute Gedanken.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Matthäus 23,8-12)
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Re: Leipziger Allerlei bzgl. Paris

Beitragvon orig.gabi » 21.11.2015, 17:00

Lieber Heidewolf,

ich hoffe, du bist ein wenig aus deinem November-Blues herausgekommen und konntest mit deiner Familie friedliche Herbsttage (samt Fußball) genießen.
Lass` dir von den Gedanken an einen möglichen künftigen Terror nicht die Gegenwart verderben.

Das mit dem Terror ist sowieso so eine Sache ... Sicher, der Gedanke an Anschläge ist furchtbar. Allerdings, wenn ich mir anschaue, wie hysterisch viele
Menschen reagieren, Menschen, die keinen Tag daran denken, dass seit Jahr und Tag Autoverkehr, Alkohol und Drogen weit mehr Menschen in Eurpoa dahinraffen
als Attentate und Terroranschläge, und die trotzdem jeden Tag ins Auto steigen, mehr als mäßig rauchen, trinken, Tabletten usw. einschmeißen, dann
verstehe ich diese Hysterie nicht ... wirklich.
In Amerika ist es noch schlimmer. Amerika scheint unter einer kollektiven Terrorphobie zu leiden und darüber zu vergessen, dass der inneramerikanische Waffen-
fetischismus inzwischen bereits fast genauso viele Todesopfer fordert wie der gesamte Straßenverkehr in den USA -und weitaus mehr, als der international
gesteuerte Terrorismus auf amerikanischen Boden. Dabei werden Amokläufe bereits fast alltäglich, wie Präsident Obama resigniert feststellte. Zitat:
"Es ist schon eine Art Routine geworden. Die Berichte sind Routine. Meine Rede an dieser Stelle ist Routine."
Inzwischen erschießen sogar häufiger Kinder Kinder in Amerika und die breite Masse schreit nicht auf, fordert keine harten Gegenmaßnahmen in Form von verschärften Waffengesetzen ... total verrückt.

Dennoch ein schönes Wochenende.

LG G
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
1.Johannes, 4,16
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