Danke

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Beitragvon johnnelsonjun » 07.04.2015, 05:16

Cemper hat geschrieben:Ein Beispiel.


M. E. konnte man nach dem Unglück hauptsächlich zwei Arten von Reaktionen wahrnehmen: Auf der einen Seite wurde geredet ohne Unterbrechung (Brennpunkt, Talk Shows etc.), als ob man den Schmerz und das Leid wegreden könnte. Doch wurde durch die vielen Phrasen, die da gedrescht wurden (auch fromme Phrasen), irgendwem geholfen? Auf der anderen Seite war die große (auch fromme) Sprachlosigkeit, das große Schweigen.
In dieser Situation zwischen Gelaber und Sprachlosigkeit habe ich den verlinkten Artikel als wohltuend empfunden. Darum an dieser Stelle: Vielen Dank dafür, Andreas.

FG,
JNj.
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Re: Danke

Beitragvon Heidewolf » 07.04.2015, 06:03

Ja, ich schweige auch. Vor mir liegt gerade die Traueranzeige eines Mannes, der Ehemann und Vater war. Er war wohl auch unter den Opfern und stammt nicht aus NRW, nein, er wohnte in der Stadt eines großen deutschen Dichters in der Nachbarschaft.
Aus der Anzeige spricht unsägliche, große Trauer und Unfassbarkeit über den Verlust eines lieben Menschen.

Auch mit diesen Gefühlen darf man nicht spielen. Dass muss ich jetzt aber doch sagen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen, denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. (Matthäus 23,8-12)
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