Würth: 50 Millionen für Madonna

Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Tatyana † » 15.09.2012, 07:10

a cappella hat geschrieben: Ich habe noch nie erlebt, (!) dass Schüler irgendeine Methode dem Frontalunterricht vorgezogen hätten, wenn es wirklich darum ging, etwas zu lernen.
Dass Fähigkeiten und Kompetenzen darüber hinaus im Tun erworben werden müssen und ein Lernen in anderen Formen eine willkommene weil entspannende Abwechslung ist oder sein kann, steht deshalb immer noch außer Frage.

An der hiesigen Grundschule wurde in den letzten Jahren verzweifelt daran gearbeitet, den Frontalunterricht abzuschaffen. Notengebung auch. Alles im Sinne der lieben Kleinen.
Herausgekommen sind bis jetzt frustrierte Lehrer, Eltern und Schüler. Zumindest die sind frustriert, die Wert darauf legen, dass den Kindern ein solides Wissensfundament vermittelt wird. Der Rest schickt die Kinder nach der Grunschulzeit politisch gewollt einfach weiter auf die Einheitsschule.
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Bert » 15.09.2012, 15:50

Und die Vorstellung, dass sich ein in anderen Bereichen tätiger Lehrer seine Kunden aussuchen kann, geht, wie ich aus erster Hand weiß, auch völlig an der Realität vorbei.


Nein, a cappella, das ist nicht richtig, was du schreibst. Beispiel: Fahrlehrer, der selbstsändig ist, ebenso Musiklehrer , PC-Lehrer als Selbständige. :wink:
Das dich das nicht interessiert, kann ich mir vorstellen. Du warst oder bist noch ein anderer Lehrer ... ok.


Du hast Dein Weltbild und hältst daran fest.


Meine Postings zu dem Thema sollen mein Weltbild wiedergeben? Hast du 'se noch alle? :motz:
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon a cappella » 15.09.2012, 16:00

Hallo Bert,
nein, wahrscheinlich nicht. :wink:
Ich muss Dich aber enttäuschen. Ich war zwanzig Jahre lang genau das, nämlich selbstständiger Lehrer. Und ich konnte mir meine Schüler eher nicht "aussuchen".
Aber ob Dich das interessiert? 8)

FG, a c.
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Sonia » 15.09.2012, 17:48

Meine Postings zu dem Thema sollen mein Weltbild wiedergeben? Hast du 'se noch alle? :motz:


Bert,

heißt das, nur die Postings zu diesem Thema geben dein Weltbild nicht wieder, oder geben deine Postings generell dein Weltbild nicht wieder?

fragt
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Bert » 15.09.2012, 17:57

Welch dumme Frage! Wie kann denn das Weltbild eines Menschen durch dessen Postings in einer solch 'kleinen Frage' wiedergegeben sein?
Ebenso dumme Gegenfrage: Gibt dein Posting an mich dein Weltbild wieder? :mrgreen:
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Püdi » 15.09.2012, 18:53

Irgendwie unterscheiden sich nak-foren nur ganz marginär.
Schaut man da kurz rein, sieht man bei nacworld eine Schwester, die ihren selbstgestrickten Lendenschurz zur allgemeinen Bewunderung einstellt. Schaut man zu Glaube und Kirche postet a cappella wieder mal was das Zeug hält. :mrgreen:
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Heidewolf » 15.09.2012, 20:17

Schön dich mal wieder zu lesen, Püdi.
Ich dachte schon, ac hätte dich in seiner sehr liebevollen Art ganz vertrieben.
LG, H. :D
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon orig.gabi » 15.09.2012, 20:35

a cappella hat geschrieben:Liebe Gabi,
Du schilderst einen Fall, in dem sich die von Dir beschriebene Lehrerin durch mangelnde Empathie auszeichnete.
Schlecht. Und bedauerlich.
Andererseits gibt es zumindest ein Problem, das Eltern normalerweise nachvollziehen und verstehen können, wenn auch üblicherweise nicht im Zusammenhang mit ihren eigenen Kindern.
Unser Schulsystem und ganz besonders das Gymnasium lässt wenig Raum, sich innerhalb einer recht großen Gruppe von Schülern um die Probleme des einzelnen Schülers zu kümmern.
Und die nächsten Jahrzehnte werden meiner festen Überzeugung nach zeigen, dass alternative Lehrmethoden und Methodenvielfalt nicht der Königsweg aus Bildungsproblemen sind, ganz bestimmt nicht im Einzelfall, aber noch weniger in der Gesamtheit.
Dass die Frage nach dem Vater bzw. den Eltern grundsätzlich dummes Geschwätz ist, müssen wir nicht diskutieren.
Aber dass eine entsprechende und in der Schule nicht zu leistende Einzelzuwendung nötig sein kann, ist nicht von der Hand zu weisen und hat mit der Frage nach Frontalunterricht oder nicht wenig zu tun.
Meine Erfahrungen in diesem Zusammenhang sind gewissermaßen "Legion". Ich habe noch nie erlebt, (!) dass Schüler irgendeine Methode dem Frontalunterricht vorgezogen hätten, wenn es wirklich darum ging, etwas zu lernen.
Dass Fähigkeiten und Kompetenzen darüber hinaus im Tun erworben werden müssen und ein Lernen in anderen Formen eine willkommene weil entspannende Abwechslung ist oder sein kann, steht deshalb immer noch außer Frage.
Aber in Jahrmillionen hat der Mensch Dinge in der Regel von denen gelernt, die es bereits konnten.
Ein anderer Weg wäre, wäre er die Regel, zu aufwändig und langwierig.

LG, a c.


Lieber a.c.,

das alles steht doch außerhalb jeder Frage.Wenn sich jedoch ein insgesamt friedlicher Jugendlicher mitten in seiner Pubertät von einem guten - und Englisch ist kein Fach, das zu Erlernen besondere geistige Kapazitäten vorraussetzt, a.G. dieser pubertären Vorgänge, äußerlichin sichtbar an einem Wachstum in zwei Jahren von etwa zwanzig Zentimeter, vorübergehend in einen schlechten verwandelt - dann sollte man auch als Lehrer vielleicht darauf kommen, dass hier etwas abläuft, was nicht mit dem Stammbaum und der Bildung, der Berufe der Eltern zu tun haben könnte.

Eine Kollegin von mir elebte die Dünkelhaftigkeit dieser Lehrerin ebenfalls - sie wurde gefragt, ob ihre beiden Kinder, Sohn und Tochter, als Kinder einer in Vollzeit berufstätigen, alleinerziehenden Mutter an dieser Schule tatsächlich richtig wären.
Inzwischen studieren beide.Sie waren wohl richtig.
Im Gegensatz zu Frau P.

Übrigens, wenn ca. 70 % der engagierten Eltern Geld für eine private Nachhilfe ausgeben, ausgeben müssen, oder selber leisten, dann läuft etwas ganz klar falsch im System.
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe ist,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Püdi » 15.09.2012, 20:41

Schön dich mal wieder zu lesen, Püdi.
Ich dachte schon, ac hätte dich in seiner sehr liebevollen Art ganz vertrieben.
LG, H.


Das ist reine Notwehr. :mrgreen:

Eingeloggt, muß ich den Kram von ihm nicht lesen. :mrgreen:

Der Ignore-Funktion sei Dank. :lol:
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Heidewolf » 15.09.2012, 20:46

gabi, lass mich raten.
Diese Frau P hat den Pädagogischen Beruf nur gewählt, weil ihr die vielen Ferientage so verlockend erschienen.
Allerdings war es wohl auch noch vor 25 Jahren so, dass der Samstag Regelschultag war.
Solche Fälle habe ich auch erlebt, allerdings eher selten.
Andererseits habe ich sehr viele engagierte Lehrer in meiner nicht ganz unerheblichen Erfahrungszeit kennen gelernt. Nur eben, ein bisschen weltfremd sind die meisten schon.
LG, H.
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Heidewolf » 15.09.2012, 20:48

Püdi hat geschrieben:
Schön dich mal wieder zu lesen, Püdi.
Ich dachte schon, ac hätte dich in seiner sehr liebevollen Art ganz vertrieben.
LG, H.


Das ist reine Notwehr. :mrgreen:

Eingeloggt, muß ich den Kram von ihm nicht lesen. :mrgreen:

Der Ignore-Funktion sei Dank. :lol:


Die Funktion habe ich bisher nur bei PM und Cemper eingesetzt.
Das letztere ist aber ein Scherz.
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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Sonia » 15.09.2012, 20:59

Welch dumme Frage! Wie kann denn das Weltbild eines Menschen durch dessen Postings in einer solch 'kleinen Frage' wiedergegeben sein?
Ebenso dumme Gegenfrage: Gibt dein Posting an mich dein Weltbild wieder? :mrgreen:


Ehrliche Antwort auf dumme Gegenfrage: Man wird mein Weltbild durch ein kleines Posting nicht erkennen können, die Gesamtheit meiner Postings lassen wohl schon Rückschlüsse darauf zu.
Worauf denn sonst? Auf eine Rolle, die ich mir für's Forum zurechtgelegt habe, wie PM die Rolle des verbiesterten alten Mannes?
Das wäre mir tatsächlich zu blöd. Oder auch: So blöd bin ich wirklich. :oops:

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Re: Würth: 50 Millionen für Madonna

Beitragvon Tina » 17.09.2012, 16:17

orig.gabi hat geschrieben:Übrigens, wenn ca. 70 % der engagierten Eltern Geld für eine private Nachhilfe ausgeben, ausgeben müssen, oder selber leisten, dann läuft etwas ganz klar falsch im System.


Richtig, das System ist falsch - und die Menschen leiden am System.

Gruß Tina
Wein und Saitenspiel erfreuen das Herz; aber die Weisheit ist lieblicher denn die beiden. Pfeife und Harfe lauten wohl, aber eine freundliche Rede besser denn die beiden. (Sirach 40, 21.22)
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