Sylvester/Altjahrabend - Neujahr

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Beitragvon ChristSein » 31.12.2007, 17:24

Ich komme soeben aus einem schönen und erbauenden oekumenischen Dank-Gottesdienst, den eine Pfarrerin und eine Lektorin hielten.

Der Predigttext war: Hebräer 13,8+9

Jesus Christus derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.
Lasst euch nicht fortreissen durch verschiedenartige und fremde Lehren; denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade befestigt werde,
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Beitragvon evah pirazzi » 02.01.2008, 16:35

Wir hatten am Neujahrsmorgen ja das schöne Mauerüberwindungswort aus:

(Psalm 18,30)
Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen,


und haben dabei allerlei Check-Points, ich glaube es waren 5, an die Hand bekommen.

1. Die Mauer des Zweifelns, eine ganz wichtige Mauer, die es zu überwinden gilt. Der Vorsteher hob die Stimme und - ja man kann sagen - gellte - durch den Raum: Der Zweifler empfängt NICHTS, NICHTS, NICHTS, was mir an diesem Morgen direkt in sehr geräuschempfindliche Ohren schnitt. Kurz danach noch eine zweite Salve: der Zweifel NAGT, NAGT, NAGT - in gleicher Lautstärke - ebenso schmerzhaft. Ich hab so bei mir gedacht, wenn der jetzt noch eine dritte Fanfare bläst, gehe ich raus. :wink:

Die anderen Punkte: Egoismus, Bedrückung des Alltags, Zeiträuber Beruf, (der letzte ist mir entfallen) fielen daneben an Intensität ab. Ach, welch seliger Beginn. :wink:

Wenn ich hätte mitpredigen sollen, hätte ich mit leiser Stimme (Rücksichtnahme auf alle Geräuschempfindlichen) etwas zu einer ganz bestimmten Mauer sagen wollen, die es gilt nicht nur zu überwinden, sondern abzubauen.

:wink:
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Beitragvon Randnotiz » 02.01.2008, 16:43

Welche?
8)
Nur wer die Fakten kennt, kann sie verdrehen.

(Natural Born Kieler)
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Beitragvon johnnelsonjun » 02.01.2008, 16:48

Randnotiz hat geschrieben:Welche?
8)


Sie meint sicher die Mauer zwischen Pjöngjang und Seoul, weil sie Mitleid mit den Koreanern hat 8)

Ansonsten: Glück gehabt, es gibt noch keine Frauenordination der NAK 8) Puh!
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Beitragvon Cemper » 02.01.2008, 16:56

:wink: :wink: :wink: Übrigens: Ich habe zum Jahreswechsel keine Predigt, sondern in einer größeren Kirche ein Chor- und Orchesterkonzert und in einer anderen Kirche ein Orgelkonzert gehört und mir dabei meine eigenen Gedanken gemacht. Und siehe - alles war sehr gut. Ich war mit der Musik und mit meinen Gedanken zufrieden. :mrgreen:
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Beitragvon ChristSein » 03.01.2008, 19:52

http://www.nak-essen.de/index.php/3104/0/?&tx_ttnews[tt_news]=3403&tx_ttnews[backPid]=3102&cHash=4815666c6a
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Beitragvon johnnelsonjun » 03.01.2008, 20:06

ChristSein hat geschrieben:http://www.nak-essen.de/index.php/3104/0/?&tx_ttnews[tt_news]=3403&tx_ttnews[backPid]=3102&cHash=4815666c6a


Vor Ende des Gottesdienstes teilte Bischof Storck der Gemeinde mit, dass Priester Rudolf Janzen aus der Gemeinde Rüttenscheid aufgrund unüberbrückbarer theologischer Differenzen nicht mehr als Priester tätig sein wird und sein Amt zur Verfügung stellt. Hirte Knop dankte Priester Janzen für seine langjährige Arbeit in der Gemeinde.


Respekt vor der Entscheidung von Priester Rudolf Janzen!

Falls Sie hier mitlesen (oder jemand, der ihn kennt): Alles Gute und Gottes Segen für Ihren weiteren Glaubens- und Lebensweg:

Sprüche 4, 18: "Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Morgenlicht, heller und heller erstrahlt es bis zur Tageshöhe."
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Beitragvon ChristSein » 03.01.2008, 20:48

Es gibt sie noch die mutigen Vorsteher und Bischöfe die für sie unpopuläre Massnahmen nicht scheuen und sie öffentlich machen.

Und es gibt sogar noch offizielle Webseiten der NAK die den Mut haben, solches zu veröffentlichen, nur eben nicht überall....!
Denn zumeist wie im "Züricher Alleingang" vom 4.Dezember sieht Die NAK-KL sich weiter nur positiv und feiert "die Getreuen" und damit sich selbst.

Lieber Priester Janzen, ich vermute wir erlebten in kurzem Abstand in der Konsequenz dasselbe und ich weiß es für mich, es war nicht leicht und tat weh.
Darum Danke, Anerkennung und Respekt für ihren Mut, und ich denke sie werden es ebenso wenig wie ich und die welche vielleicht noch mit sich kämpfen, nicht bereuen.

Gott sei mit Ihnen.

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Beitragvon Andy » 04.01.2008, 08:21

Hallo!

Ich habe an Neujahr ca. 400 km von hier einen Gottesdienst erlebt, in dem wir ermahnt wurden, unseren Verstand auszuschalten, und blind zu glauben.

Ich habe vor, diese Ratschläge nicht zu befolgen. :)

Voraussichtlich am kommenden Sonntag werde ich ebenfalls wegen unüberbrückbarer theologischer Differenzen von meinem Amt entbunden.

Liebe Grüße,
Andy
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Beitragvon Prof. Dr. Karl Neuffer » 04.01.2008, 14:26

Sehr geehrter Andy,

ich wünsche ein frohes und gesegnetes neues Jahr.

warum werden Sie von Ihrem Amt entbunden, treten Sie zurück aus eigener Entscheidung?

Herzlichst K. N.
„Über alles Geistige und Intellektuelle, über Philosophie und Theologie erhaben ist die Hilfsbereitschaft von Mensch zu Mensch, die Aufgabe, Bruder zu sein.“

Albert Schweitzer
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Beitragvon ChristSein » 05.01.2008, 08:23

Lieber Andy,

ich wünsche Dir für morgen und die Morgen danach viel Kraft und Gottes begleitenden Segen.
Wo er nimmt gibt er mehr.
Viele Gebete werden Dich am Erscheinungsfest begleiten.

Der Herr sei mit Dir!
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Beitragvon gecko » 05.01.2008, 22:16

Andy hat geschrieben:Hallo!

Ich habe an Neujahr ca. 400 km von hier einen Gottesdienst erlebt, in dem wir ermahnt wurden, unseren Verstand auszuschalten, und blind zu glauben.

Ich habe vor, diese Ratschläge nicht zu befolgen. :)

Voraussichtlich am kommenden Sonntag werde ich ebenfalls wegen unüberbrückbarer theologischer Differenzen von meinem Amt entbunden.

Liebe Grüße,
Andy


es scheint ernst zu werden ... noch eine nacht ... ich kenne solche naechte ...
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Beitragvon derfla » 05.01.2008, 23:14

Andy: Es wird zunächst ein unangenehmer Augenblick sein. Du wirst aller Augen auf Dich gerichtet fühlen... Aber danach fühlst Du Dich leichter. Und ich wünsche Dir, daß Du die gleichen guten Erfahrungen mit den meisten Gemeindemitgliedern machst wie ich.

Willkommen im Club!

d.
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Beitragvon katze » 06.01.2008, 21:28

Alles Gute

Andy...
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