Internetverweis; hier: Stellungnahme Brinkmann zu PV

Beitragvon organa » 06.10.2007, 10:04

Lieber a cappella,

a cappella hat geschrieben:Du schreibst, mehr oder weniger, dass es ökumenisch wäre, Texte anderer Konfessionen, auch wenn sie der eigenen Glaubensauffassung widersprechen, (unverändert) aufzunehmen in das eigene Gesangbuch.


Aber nein - das meinte ich definitiv nicht.
Das wäre nicht ökumenisch - das wäre sinnlos.
Ich meinte und meine vielmehr, daß man diejenigen Lieder aufnimmt, deren theologischer Gehalt in den Konfessionen "deckungsgleich" ist.

Die anderen - die "nicht-kompatiblen" - die sollten sinnvollerweise weggelassen werden.

Du nanntest das "Ave Maria" - natürlich passt es nicht in ein Ev. Gesangbuch. Genau deswegen ist es ja auch nicht drin. Und ich wäre auch strikt dagegen, wenn jemand auf die Idee käme, es umzudichten, um es doch noch "hineinzubekommen". :wink:

viele Grüße
organa
"Es wurden schon viele Kirchen leergepredigt, aber noch keine leergesungen..."
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Beitragvon Jesse » 06.10.2007, 13:28

Organa, wenn Du schon gerade da bist...
Kannst Du mir erklären, warum so viele Katholiken und Protestanten mit ihren jeweiligen Gesangbüchern nicht einverstanden sind und sie regelrecht boykottieren?

Liebe Grüße
Engelchen
Jesse
 

Beitragvon organa » 06.10.2007, 15:14

Hallo Engelchen,

Engelchen hat geschrieben:Organa, wenn Du schon gerade da bist...
Kannst Du mir erklären, warum so viele Katholiken und Protestanten mit ihren jeweiligen Gesangbüchern nicht einverstanden sind und sie regelrecht boykottieren?



tut mir leid - von den Katholiken ist mir kein Gesangbuch-Boykott bekannt.

Bei den Evangelen auch nicht - die haben ihr EG ja erst 13 Jahre. Allerdings gab es bei der Einführung keine Probleme, das wüßte ich.

Welche meinst Du denn konkret mit "so viele"? Kannst Du mal Landeskirchen oder gar Gemeinden nennen? Wie äußert sich die Ablehnung?
Oder meinst Du eher evangelikale Gruppen?

viele Grüße
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Beitragvon August Prolle » 06.10.2007, 17:37

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Liebel Heinlich Cempel –

mein Name sein Fo Lumlu Di. Meine Fleunde auch sagen ludi. Ich sein – wie mein Fleund Flitze - Übelsetzel von alten Schliften. Mein Spezialgebiet: HF (Heiliges Folum) und UF (Unheiliges Folum). In Dezembel 4007 sein Übelsetzel-Kongless in Wuppeltal – zum Gedenken an elstes Mal vol 2000 Jahlen.

Ich halten Seminal übel das Thema: „Sein velgessene Stammapostel-Dynastie Teil von chinesiche Geschichte?“

In Volbeleitung von dieses ich haben eine Flage:

Stammapostel Fehlsagen, dass sein Nachfolgel soll sein Chinesin. Stimmt das? Ist sein Nachfolgel Chinesin? - Unsele Expelten bejahen. Sie zwei Indizen haben:
  • Wenn „Leber“ klank, Menschen splechen von „Gelbsucht“, eine Umschleibung fül die Hautfalbe von Chinesen.

  • Expelten velweisen auf Plopheten Vancouvel, del geschlieben hat in Heiliges Folum: „Ich befürchte, Herr Koch ist Chinese.“ Das sein Hinweis auf Stellung von Koch in Heiliges Folum. Koch sein wie Stammapostel. Walum Koch sonst sollte als Chinese bezeichnen?
Sein das lichtig? Was Sie sagen?

Fleundliche Glüße – folumludi Bild

(Dank an Plolle fül spenden von Platz.)
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Beitragvon Vancouver » 06.10.2007, 19:00

Allelliebstel Folumludi,

viel viel liebes Dankelschön fül machen folumsabwesenden Vancouvel zu Folumsplophet.

Sein abel viel zu viel del Ehle. Odel möglichelweise abel doch vielleicht nicht? Liebstel Vancouvel haben immel gehalten Folumsvelbesselung - wie von großes Folumsgeist demoklatelt - als Kochen von weichem Folumsleis. Und was sehen Vancouvel? El haben lecht. Also sein wohl doch gloses, gloses Plophet.

Wan Shang Hao,

Vancouvel, Plophet

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Beitragvon Cemper » 06.10.2007, 20:05

Lieber Herr Professor Prolle!

Zu meiner Zeit - 2007 - lebten in Asien etwa eineinhalb Millionen neuapostolische Christen. Sie wurden von etwa 13.500 Amtsträgern - das waren Männer, die ein Amt trugen - in rund 11.500 Gemeinden betreut. Die einzige eigenständige Gebietskirche mit Sitz in Asien war Indonesien. Alle anderen Länder wurden durch die kanadische und deutsche Gebietskirche seelsorgerisch und finanziell unterstützt.

Chinesische neuap. Christen gab es kaum. Auf diesem historischen Hintergrund ist Ihr Interesse eine gewisse Überraschung.

Zu Ihren Fragen kann ich Ihnen sagen:

Der damalige Kirchenpräsident Leber war - das ist bestens belegt - Deutscher. Er war also kein Chinese. Er hatte jedoch hin und wieder ein Lächeln, das zu meiner Zeit durchaus in einer gewissen Nähe zu fernöstlichem Lächeln gesehen wurde. Er grinste manchmal so chinesisch. Sein Vorgänger Fehr hatte hingegen eher - aber auch nicht immer - das Lächeln eines russischen Bauern, der mal an den Sozialismus geglaubt hat und dann doch in die Schweiz gezogen ist. Koch war aber Chinese. Er hat - was ebenfalls belegt werden kann - in einem Glaubenskulturforum oft sein chinesisches Süppchen gekocht. Später - es war im Herbst 2007 - hat er noch einige Köche angestellt (die Chinesen egil und Landnotiz sowie den Deutschen Ruhrgebiet). Und dann kam es so, wie es kommen musste: Viele Köche sind um den heißen Brei geschlichen. Sie kennen vermutlich das alte deutsche Sprichwort.

Lieber Herr Professor - ich schätze Ihre Arbeit und Ihren Humor. Ich selber kann Ihnen zur Zeit nur dies mitteilen, weil ich vollends mit diversen Arbeiten beansprucht bin und keine Zeit für weitere Recherchen habe.

Sie sollten sich bei Ihren historisch gerichteten Forschungen auch einmal mit den deutschen Theoretikern Feuerbach und Marx befassen. Diese beiden Herren hatten auf die Geschichte Ihres Volkes einigen Einfluss und auch Interessantes zur Religion gesagt. Unter anderem haben sie ihren Untergang prophezeit. Aber Sie wissen ja vermutlich, wie es mit Prophezeiungen so ist ... Hinterher ist man immer klüger. Und noch schwerer, als die Zukunft vorauszusagen, sind Erklärungen der Vergangenheit.

Ihr Heinrich Cemper
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Beitragvon a cappella » 06.10.2007, 21:49

Liebe organa,

entschuldige, da habe ich wohl ungenau gelesen oder unzulässig gefolgert.
Also sind wir uns mal wieder einig. :wink:

Aber was bleibt dann noch für "uns" als eine Glaubensgemeinschaft mit "Sonderlehre(n)"? 8)

Liebe Grüße
a c.
a cappella
 

Beitragvon August Prolle » 07.10.2007, 00:02

Werte Herren Cemper und Vancouver,

mein Gast aus der chinesischen Zukunft, Herr Prof. Fo Lumlu Di, hat sich bereits wieder verabschiedet. Bevor er seine Zeitmaschine bestieg, rief er mir noch zu: „Viel liebe Glüße an Cempel und Vancouvel! Ve hao yi si, ve hao yi si, huitou jian!“, was bedeutet: „Danke, bis bald!“

In diesem Sinne – und mit einem lieben Gruß an den „Student in Alte Antiken“:

Wan an! :wink:

Ihr August Prolle


Übrigens: Wenn ich Herrn Fo Lumlu Di richtig verstanden habe, will er – angekommen im China des Jahres 4007 – ein Buch schreiben, Arbeitstitel: „Briefe aus der deutschen Vergangenheit“. Er äußerte allerdings die Befürchtung, dass sein Werk von den konfuzianischen Glaubenswächtern möglicherweise als unerwünschte Sekundärliteratur angesehen werden könnte...
.
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Beitragvon organa » 07.10.2007, 12:06

a cappella hat geschrieben:
Aber was bleibt dann noch für "uns" als eine Glaubensgemeinschaft mit "Sonderlehre(n)"? 8)



Lieber a cappella,

na, ist doch klar: hinsetzen und selbst Lieder (und vor allem Texte) schreiben, die das Sonderlehrgut enthalten.

Oder sollen wir das etwa auch noch für Euch machen? :wink:

liebe Grüße
organa
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Beitragvon Cemper » 07.10.2007, 12:15

Versuchen könnte man es ja.
Vielleicht mit einigen subversiven Zwischentönen ...
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Beitragvon a cappella » 07.10.2007, 14:36

:lol:
a cappella
 

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