NRW-Opfergottesdienst für Kinder im Centro 2007

Beitragvon scholli » 19.06.2007, 16:29

Bist Du einsam ? :mrgreen:
Ich setze Liebe mit Freiheit gleich. Die Liebe zu Gott kann nicht durch Gebote, sondern nur durch einen Akt der Willensfreiheit bewirkt werden. - Isaac B. Singer
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Beitragvon evah pirazzi » 19.06.2007, 18:53

Hallöle :)

Also, ich als mich selber ernstnehmende Mutter, habe zu diesem Thema selbstverständlich auch eine Meinung.

:roll:

Ich finde, solange immer noch keine Transparenz bei der Opferverwendung herrscht und solange es kein Mitspracherecht auf Gemeindeebene gibt, sollte gar nicht geopfert werden, Punkt! Ja man sollte es geradezu boykottieren. Denn erst wenn kein Geld mehr fließt, wird Bereitschaft zum Umdenken entstehen.

Um Kinder an das Abgeben/Spenden von Geld heranzuführen, machen wir das meistens so, daß wir einmal im Jahr, meistens nach Weihnachten, ein seriöses Projekt aussuchen, wo wir spenden wollen und die Kinder das dazugeben, was sie geben möchten.

Dadurch ist es schon vorgekommen, daß die Kinder von ihren Großeltern gefragt wurden: "Na, habt Ihr denn auch von eurem Weihnachtsgeld geopfert"? - die Kinder geantwortet haben: "Ja wir haben bei SOS-Kinderdorf ( o.ä.) gespendet" und dann auch noch genau beschreiben konnten, was mit dem Geld alles für die Kinder getan wird.

LG, E.P.
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 19:05

Hallo evah, :)
finde ich super,wie Du das mit Deinen Kindern machst!Das ist das beste,was man tun kann.So übermittelt man Kindern ein soziales Verantwortungsgefühl und verhindert,daß sie ausgenutzt werden!
Soweit ich mich zurückerinnern kann,gab´s in der NAK noch nie echte Transparenz.Neuerdings wird von Sonderopfern(Erntedank,Benefizkonzerte,etc.) schon mal hin und wieder ein Teil offengelegt,was mit dem Geld passiert.Das eigentliche("normale") Opfergeld findet keine Erwähnung.
Ich hab hier ein Buch in meinem Bestand,wo aus der Gründerzeit der NAK berichtet wird,da fing die Geheimniskrämerei schon an.Da wollte ein älterer Mann immer wissen,was mit seinem Opfergeld passiert,und der "liebe Apostel" wurde knurrig und hat den Mann als "komisch" hingestellt.Dabei war der alte Herr helle im Kopp,aber unbequem... :P
LGG
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 19:06

P.S.:
Wie reagieren denn die Großeltern,wenn Deine Kinder ihnen das mit dem S.O.S. -Dorf sagen? :)
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Beitragvon Bert » 19.06.2007, 19:15

Hallo,

ich stimme Dir voll und ganz zu, evah.

Im Übrigen sehe ich die Sache so:

Es ist erforderlich, dass Kinder erzogen werden, mit Geld vernünftig umzugehen. Sicher, sollen sie auch dahin gebracht werden, im bestimmten Rahmen Geld auch für 'gute Zwecke' freiwillig abzweigen zu können. Aber besonders bedeutsam erscheint mir, dass die Kinder lernen zu sparen. Gerade in einer Zeit, wie sie heute ist, kommt dem Spar-Gedanken bedeutsames Gewicht zu. Leider stellt man fest, dass die Kirche, die doch Lebenshilfe für das Gesamtleben ihrer Schäfchen geben sollte, in diesem Punkte gar nichts unternimmt. Schade eigentlich.

Ich habe den folgenden Fall erlebt: Da war eine Witwe, die zeitlebens von ihrer 'guten Rente' alles, was sie nicht für ihr bescheidenes Leben persönlich benötigte, in die Kirche brachte: normales Opfer, Blumenopfer, Sonderopfer. An ihre Kinder dachte sie kaum, obwohl es denen zeitweilig dreckig ging, an ihre Enkelkinder nur hin und wieder einmal mit ein paar ALDI-Bonbons. Dann starb sie und hinterliess nicht einen Cent. Für die Beerdigungskosten konnten dann die Kinder aufkommen! Und die Kirche? Die hat natürlich auch keinen Fond für eine Bestattung ihres überaus grosszügigen Mitglieds bzw. zur Unterstützung der Kinder. Schulterzucken, Feierabend. 'Da hat eure Mutter wohl nicht richtig gehandelt, dass ihr jetzt noch nicht einmal das Geld erbt für eine Bestattung.' Das war's.

Da gibt's aber auch noch andere Fälle, in denen man zeitlebens statt für's Alter oder sonstige Erfordernisse des Lebens zu sparen, lieber alles zur Kirche brachte. Und heute lebt man dann im Alter mehr schlecht wie recht von der staatlichen Unterstützung - ohne jede eigene Rücklage.

Fazit: Es ist erforderlich, schon den Kindern den Sinn und den Wert des Sparens für die Unwägbarkeiten des Lebens klar zu machen. Neben den Eltern könnte hier auch die Kirche eine verantwortliche Erhiehung in dieser Richtung vornehmen. Statt immer nur zu animieren, recht üppig zu opfern, weil man dann gesegnet sei.

LG
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Beitragvon evah pirazzi » 19.06.2007, 19:48

    Hey Godzilla

    Na ja, sie schnappen schon ziemlich nach Luft, bzw. atmen tief seufzend ein, weil die Kinder nicht so recht in der Spur sind. :D

    LG, E.P.
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 20:08

:lol: Kann ich mir gut vorstellen... :lol:
Ich finde es Top,daß Ihr das so konsequent durchzieht!
LGG :wink:
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 20:19

Hallo Bert,
wie´s der "Deibel" will,hab ich grad das Buch von Horst Hartmann beim Wickel gehabt("In der Welt aber nicht von der Welt-Die Gotteskinder der Neuapostolischen Kirche"),und was lese ich da?Alles über das Thema Opfern,und wie das schon bei Kindern anfängt.Von einem Kind wird berichtet,was von seinem Onkel eine Mark für Bonbons bekommen hat.Doch weil das Geldstück "so schön blank und zu schade für Bonbons war"(so beschrieben),hat das Kind die Mark in den Opferkasten gesteckt.

Genauso,wie Du schreibst;Die Kinder müssen die Beerdingungskosten aufbringen,weil ihre Mutter alles Geld in die Kirche geschleppt hat.
Und ich setz noch einen drauf:Was ist mit denen,die jahrzehntelang ebenso dusslig waren,brav ihren "Zehnten" und einiges mehr entrichtet haben,und die jetzt von Hartz IV leben müssen?Existiert da ein Fond für solche Menschen?
Überflüssige Frage,ich weiss.
Diese Kirche ist nicht sozial.Also könnte man getrost auch sagen asozial und schmarotzerhaft.Hart,aber ehrlich.
LGG
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Beitragvon Bert » 19.06.2007, 20:33

Hallo godzilla,

wirklich, es ist so, wie Du ausdrückst, auf die Kirche kann niemand setzen - wenn er arm ist, wenn er im Alter kümmerlich versorgt ist.

Auch dann bleibt er in seinem Elend, wenn er sein Leben lang die Kirche finanziell unterstützt hat - etwa mit 10 % seines Einkommens, was ja im Laufe der Jahre sich zu einem wahren Vermögenszuwendung an die Kirche entwickelte.

LG
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Beitragvon Mark » 19.06.2007, 20:37

Bei uns in der Sonntagschule erzählte man folgende Geschichte gern ... eigentlich sollte sie ja als Negativbeispiel dienen ... ich hab sie wohl falsch verstanden ...

da gab es noch das Kind das von den Großeltern zwei Geldstücke geschenkt bekam ... eines sollte es opfern, von einem sich was kaufen ... auf dem Weg zur Kirche spielte es damit, und ein Geldstück rollte in den Gullie ... darauf das Kind:" Ach schade lieber Gott, jetzt ist Deines grade in den Gulli gefallen ..."
Laudate omnes gentes, laudate Dominum.
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Beitragvon Flawes » 19.06.2007, 20:39

@godzilla

Mir fällt auf, das sie in letzter Zeit über Dinge schreiben, von denen sie keine Ahnung haben. Hauptsache lästern.
Aber was anderes können sie wohl nicht. das ist schade. Opfer ist eine persönliche Angelegenheit, genauso wie hier rumzuschreiben. was wird ihnen dafür gegeben, wenn sie hier schreiben?
Dum tempus habemus operemur bonum.
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 20:44

@Bert:
Ja,das ist ja eben das Schlimme,und die Milchmädcherechnung,die einem in den GD immer präsentiert wurde,löst sich spätestens dann im Nichts auf,wenn ein solches opferfreudiges Geschwist in Not gerät und keine finanziellen Rücklagen hat.(Wie denn auch,wenn das meiste Geld für die Kirche drauf ging?)Wo bleibt da der Segen?Von "Himmelslohn" kann sich so ein betrogener Mensch keine Brötchen kaufen.
Aber Herr Leber fährt mit Kawasaki vor..
Sorry,aber da könnt ich meine guten Manieren vergessen..

@Mark;
Auch schon gehört,von diesem klugen Kerlchen... :lol: Kinder sind manchmal intinktiv schlauer,als mancher Erwachsene..

Liebe Grüsse-Godzilla.
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Beitragvon godzilla » 19.06.2007, 20:45

Flawes hat geschrieben:@godzilla

Mir fällt auf, das sie in letzter Zeit über Dinge schreiben, von denen sie keine Ahnung haben. Hauptsache lästern.
Aber was anderes können sie wohl nicht. das ist schade. Opfer ist eine persönliche Angelegenheit, genauso wie hier rumzuschreiben. was wird ihnen dafür gegeben, wenn sie hier schreiben?


Was soll der Schwachsinn?!Ich war über 40 Jahre in der NAK,was willst Du mir denn weismachen?
Sowat aber auch...

In wessen Auftrag soll ich denn Deiner Meinung nach schreiben?In wessen Auftrag schreibst Du?Wer bezahlt Dich?
Solchen Stuss hab ich auch noch nicht gehört.
Ich lästere nicht,mein Guter;Ich stelle Tatsachen dar.Das ist ein Unterschied.Alles klar?
Zuletzt geändert von godzilla am 19.06.2007, 20:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Bert » 19.06.2007, 20:46

Hallo Flawes,

hier muss ich godzilla in Schutz nehmen. Nirgendwo hat sie gesagt, dass Opfern keine persönliche Angelegenheit sei. Und warum sollte sie keine Ahnung haben? Und wieso lästert sie, wenn sie ihre Meinung äussert?

Wenn Dir ihre Meinung nicht passt, dann ist da eine andere Sache. Dann sag das doch, aber es muss nicht in persönliche Diffamierung abrutschen. Oder?

LG
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