Gottesdienst am 18.11.2007

Gottesdienst am 18.11.2007

Beitragvon DH » 12.09.2007, 22:55

Überschrift in den Leitgedanken: Die Gesinnung entscheidet

Offb. 14, 5:
In ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.


Die Predigtvorbereitung geschieht nach Art des Brainstorming; d.h. jeder kann hier konstruktive Gedanken und Anregungen für die Predigt hinterlassen.

Eine Diskussion der einzelnen Ideen und Beiträge erfolgt unter REFLEXION.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Beitragvon maranatha » 17.11.2007, 20:02

Das Lamm und die Seinen
14 1 Und ich sah, und siehe, das Lamm stand auf dem Berg Zion und mit ihm a)hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und b)den Namen seines Vaters geschrieben auf ihrer Stirn.
a) Kap 7,4; b) Kap 3,12
2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel a)wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.
a) Kap 1,15
3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Gestalten und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde.
4 Diese sind's, a)die sich mit Frauen nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich; die folgen dem Lamm nach, wohin es geht. Diese sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge für Gott und das Lamm,
a) 1.Kor 7,1.8
5 und in ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.

SEB:
Das Lamm und die Seinen
Offb 14,1-5
Auf die Frage, was in der furchtbaren Bedrängnis aus dem Volk Gottes wird, antwortet Kap. 14: Die 144000 (vgl. 7,1-8 ) gehören zum siegreichen Lamm. Der Hinweis auf ihre Jungfräulichkeit zeigt an, dass sie sich nicht zum Götzendienst haben verführen lassen, der im Alten Testament bildhaft als ->Hurerei bezeichnet wird (V. 4; Erstlinge s. Sacherklärung).


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Offenbarung 14,1-5

Kompromisslos leben

Den erschreckenden Texten mit den beiden Tieren folgt nun das positive Gegenbild: Es zeigt, wohin der Weg der gegenwärtig so bedrängten Christen führt: Das neue Jerusalem ist nicht nur Gegenstand der Hoffnung; die Glaubenden stehen schon heute auf der Seite des Lammes. Das Lamm ist in der Offenbarung Symbol des auferstandenen Christus. Die himmlische Stimme wird durch eine Reihe von Vergleichen charakterisiert, die sich vordergründig betrachtet widersprechen. Über die himmlische Wirklichkeit lässt sich nur in Bildern und Symbolen angemessen reden. Das Leben der Christen ist schon jetzt von dieser Wirklichkeit bestimmt.
Die 144000 sind natürlich eine symbolische Zahl. Schon in Offb 7,4-9 ist deutlich geworden, dass sie nicht wörtlich verstanden werden will, wenn dort in Vers 9 von einer Menge die Rede ist, die niemand zählen kann. Die Glaubenden gehören im Grunde schon zur himmlischen Welt, auch wenn sie irdisch noch den ganzen Gegenwind der staatlichen Macht erleiden müssen. Sie singen schon das neue Lied. Sie wissen den Auferstandenen schon in der Mitte auf ihrer Seite.
Der Vers 4 ist Schwierig. Will der Seher allen Christen die Ehelosigkeit empfehlen? Das ist hier kaum gemeint. Ehebruch und Unzucht sind im Alten Testament oft Metaphern für den Abfall des Volkes von Gott. Das dürfte auch hier mitschwingen.
Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt: Es gab in der Urkirche Kreise, die eine konsequente Ehelosigkeit lebten. Sie haben es in dieser bedrängten Zeit jedenfalls einfacher, dem Lamm zu folgen, wohin es geht, nämlich in den Tod. Ihre kompromisslose Lebenshaltung macht deutlich, dass sie allein Gott gehören wollen.
Alle Christen dürfen aber wissen: Wir sind zwar den Angriffen des Staates ausgesetzt, doch sind wir nicht allein gelassen! Der Auferstandene steht auf unserer Seite.
FRANZ-JOSEF ORTKEMPER

Gott, du Vater unseres Herrn Jesus Christus, schenke unserem christlichen Zeugnis eine größere Eindeutigkeit und Überzeugungskraft, damit auch andere zum Glauben finden können.

(aus: Mit der Bibel durch das Jahr – 2006 – Ökumenische Bibelauslegungen von Ulrich Fischer, Maria Jespen, Walter Klaiber, Axel Noak Paul-Werner Scheele u. Joachim Wanke – Kreuz Verlag u. Verlag Katholisches Bibelwerk – S.304 – für den 31.Oktober)

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Offb. 7,4 Und ich hörte die Zahl derer, die versiegelt wurden: a)hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren aus allen Stämmen Israels:
a) Kap 14,1.3
5 aus dem Stamm Juda zwölftausend versiegelt, aus dem Stamm Ruben zwölftausend, aus dem Stamm Gad zwölftausend,
6 aus dem Stamm Asser zwölftausend, aus dem Stamm Naftali zwölftausend, aus dem Stamm Manasse zwölftausend,
7 aus dem Stamm Simeon zwölftausend, aus dem Stamm Levi zwölftausend, aus dem Stamm Issachar zwölftausend,
8 aus dem Stamm Sebulon zwölftausend, aus dem Stamm Josef zwölftausend, aus dem Stamm Benjamin zwölftausend versiegelt.
Die große Schar aus allen Völkern
9 Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen,
Gott des Aufbruchs, sei mit mir unterwegs zu mir selbst, zu den Menschen, zu dir.
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Beitragvon ChristSein » 18.11.2007, 07:18

In ihrem Mund wurde kein Falsch gefunden; sie sind untadelig.
Offb. 14, 5


Ihr Lieben Alle,

wird bei dem Wort in erster Linie von einer Kirche und ihren Vertretern gesprochen?
Ich denke nicht.

Es geht um Gläubige die den Mut haben ohne Falsch, Jesus Christus zu dienen.
Welche keine Menschenverehrung oder Verherrlichung betreiben, sondern dem Lamme nachgehen wo es hingeht.

Und solche Gläubige finden wir in allen Kirchen, Christen, die Jesus an die erste Stelle stellen.
Welche in Jesus die alleinige Wahrheit sehen und nirgendwo anders.

Sie sind teuer erkauft nicht gekauft und noch weniger verkauft, durch das Opfer von Jesus Christus. Sie haben nicht falschen Prophezeihungen und Botschaften geglaubt, sondern sind ihnen wenn nötig mit Mut entgegengetreten.
In ihrem Herz und Munde wird kein falsch Zeugnis wider den Nächsten gefunden. Nicht oberflächlich und kosmetisch getarnt, sondern durch und durch.
Denen jegliche Manipulationen oder Nachahmungen fremd sind. Die den Mut zur Wahrheit haben und sie auch im Sinne Jesus vertreten.
Hast du für Gott und die Wahrheit gestrebet, wacker gekämpft gegen Sünde und W a h n, wirst du vergessen; - doch bleibet und lebet; reifet zur Frucht, was du liebend getan.

Wer sein Leben findet der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wirds finden.
Matth.10,39

Und hier sind Taten aus einer christlichen Einstellung heraus, gefragt und entscheidend.

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