Gottesdienst am 28.10.2007

Gottesdienst am 28.10.2007

Beitragvon DH » 01.08.2007, 22:01

Vorbereitung zum Gottesdienst für Entschlafene
Überschrift in den Leitgedanken: Sei bereit zur Hilfe

Hebr. 3, aus 7.8:
Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“.


Die Predigtvorbereitung geschieht nach Art des Brainstorming; d.h. jeder kann hier konstruktive Gedanken und Anregungen für die Predigt hinterlassen.

Eine Diskussion der einzelnen Ideen und Beiträge erfolgt unter REFLEXION.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Beitragvon amadeus » 27.10.2007, 14:13

Im Grunde kann jeder Gottesdienst zur Vorbereitung auf den Entschlafenengottesdienst dienen. Voraussetzung ist nur, dass er unser seelisches Erleben im übertragenen Sinne auf den Berg der Verklärung führt, wo wir in einem hören Geisteslicht nichts sehen als Jesus allein.

Ein Gottesdienst, der uns dorthin führt, ist auch ein Anziehungspunkt für Seelen aus der jenseitigen Welt, für solche, die aus Nacht und Finsternis kommen, aus Kälte und Heimatlosigkeit, aber selbstverständlich auch für die Schar der Gotterlösten, die sagen können: Mir ist wohl in dem Herrn. Solch ein Gottesdienst ist ein Ort, wo es gut ist zu sein, wo man Hütten bauen möchte. Man möchte dableiben. (Auch wenn man weiß, das geht nicht, man muss wieder zurück ins Tal, ins Leben, zu den Menschen.)

Man hört die Stimme des Vaters: dies ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören. In ihm ist Heil und Erlösung. Diese Stimme gilt allen, die sie hören, den Lebenden sowohl als auch denen aus der jenseitigen Welt. Der göttliche Erlösungswille ist grenzenlos.

Und wir Lebenden können unser liebendes Gedenken ebenso nach drüben schicken, wie die Erlösten unser in der Ewigkeit warten und hoffen, dass wir im Glauben vollenden und wir alle miteinander den Tag des Herrn in Freuden erleben.

NGB 340 Auf den Berg der Seligkeiten
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Beitragvon ChristSein » 27.10.2007, 15:46

Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“.
Hebr. 3, aus 7.8


Ihr Lieben,

es fällt auf, daß der Heilige Geist, als Verfasser des Psalmtextes 95, 7-11 auf den der Schreiber sich im Wort bezieht, so genannt wird. Es zeigt, dass genau der Geist Gottes zu allen Zeiten in den Menschen präsent sein konnte.
So wirkte der Heilige Geist vielfältig weiter bis auf den heutigen Tag. Eine wichtige Tatsache die es festzuhalten gilt.

Der Psalm bezieht sich auf die Geschehnisse wie wir sie in 2.Mose 17,1 und in 4.Mose 20 1-3 nachlesen können.
Die genannten Orte im Psalm, Meriba und Massa übersetzt die Setuaginata(griechische Übersetzung) mit den Begriffen Verbitterung und Versuchung beides geschieht durch Verstockung.

Das darum steht nicht im Psalm 95, es wurde dazugefügt um zu zeigen was daraus werden kann wenn man Gott versucht.

Insgesamt ein sehr komplexes Thema das uns keine Angst machen will, sondern will zeigen, wohin das auserwählte Volk Israel letztlich auch mit der Ignoranz von Jesus Christus gekommen ist.
Ein verstocktes Herz ist darum oft auch ein von Menschen enttäuschtes, ein gekränktes Herz. Es ist etwas in Stockung geraten und es tut weh.
Öffnen wir unser Herz allein dem Herrn, alles andere hilft dir nicht.

Suchen wir darum Gott heute, lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten, der in der Vielfalt in vielen Kirchen und Predigten hörbar wird, aber auch durch weitere mancherlei Menschen die zu uns sprechen.
Heute ist nicht morgen, es ist nicht gestern, sondern im Augenblick den wir leben.

Die Stimme des Heiligen Geistes zu prüfen ist uns möglich. Wenn wir sie als solche erkennen gilt es, das Herze nicht zu verstocken sondern darauf zu hören und danach zu tun.
Und da kann uns die jenseitige Welt ebenfalls eine Hilfe sein, hören wir auf sie. Wir brauchen sie und sie auch manchmal uns.


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Beitragvon alexander rombach » 27.10.2007, 19:00

Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“.
Hebr. 3, aus 7.8

Gedanken

Kann man sich dem Geist Gottes (Gott) überhaupt verschließen, wenn man ihn HÖRT? Wenn man seine Stimme ERKENNT?
Darin liegt schon eine Schwierigkeit – was sagt Gott zu den Menschen? Wo lässt er sich hören?

Im Hebräerbrief wird unterstellt, dass ein Wort/Rat aus der jüdischen Vergangenheit noch immer das Wort Gottes darstellt, auch zu Menschen, deren Glauben sich entscheidend geändert hat.
Und sicherlich galt und gilt dieses Wort während der gesamten 2000 Jahre Christentum allen Christen.

Und was sagt die Stimme zu den Hörenden, Suchenden, Armen, zu denen, die auf eine „Stadt warten, die einen Grund hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ (Hebräer 11,10):

Jeremia 31.3: Ich hab dich je und je geliebt; darum habe ich dich auch zu mir gezogen aus lauter Güte.“
Ps 139, 8: „Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mich in die Hölle, so siehe, so bist du auch da.“
Lukas 4,18: Jesu: „Der Geist des Herrn ist bei mir; darum, dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen, zu predigen den Gefangenen, dass sie los sein sollen, und den Blinden das Gesicht und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen...“
2.Kor 3,17: Denn der Herr ist der Geist, wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“


Aber weil es nun in unserer Kirche um den Entschlafenengottesdienst geht:

Joh 5.25: Jesus: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: „ Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Gottes Sohnes hören; und die sie hören werden, die werden leben.“

Hören die Toten die Stimme aus dem Geist Gottes doch schon immer? Durch wen auch immer sie hörbar wird? Und dann kann Erlösung und neues Leben gegeben werden...?
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