Gottesdienst am 12./13.9.2007

Gottesdienst am 12./13.9.2007

Beitragvon DH » 01.08.2007, 21:53

Überschrift in den Leitgedanken: Dank für Gottes Güte

1. Chr. 16, 34:
Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.


Die Predigtvorbereitung geschieht nach Art des Brainstorming; d.h. jeder kann hier konstruktive Gedanken und Anregungen für die Predigt hinterlassen.

Eine Diskussion der einzelnen Ideen und Beiträge erfolgt unter REFLEXION.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Beitragvon egil » 09.09.2007, 12:37

Erstes und zweite Buch der Chronik

Die beiden Bücher der Chronik sind ein einheitliches Geschichtswerk, eine Art Zusammenfassung von dem, was wir in den Büchern von 1 Mos bis 2 Kön finden. Es handelt sich hier aber nicht um eine einfache Wiederholung, sondern um eine eigenständige Geschichtsdarstellung.

Das Werk beginnt zunächst nicht mit der Wiedergabe von Ereignisse, sondern mit einer Aneinanderreihung von Stammtafeln (1 Chron 1-9). Diese beginnen mit Adam und gehen über den Stammbaum des Jakobssohnes Juda auf die Familiengeschichte Davids über. Auch andere israelitische Stämme finden eine, wenn auch nicht lückenlose Erwähnung. Dagegen werden ausführliche Listen von den Nachkommen Levis und Aarons gegeben. Bei Benjamin gilt die Aufmerksamkeit besonders Saul und seinen Nachkommen. In der Zeit der Entstehung des Chronikbuches (es ist etwa das Jahr 400, die Zeit nach der Wiederherstellung des Staatswesens durch Esra und Nehemia) begegnete der Aufbau der jüdischen Gemeinde nach Familie, Geschlecht und Stamm einem größeren Interesse als die Taten der politischen Vergangenheit.

Von Kapitel 10 ab lesen wir über das Entstehen und die Festigung des israelitischen Königtums. David (11-21) erscheint als der Idealbeherrscher einer blühenden religiösen Vergangenheit, an die die Gegenwart nur anzuknüpfen braucht. Alles Abstoßende und allzu Menschliche in seinem Bild ist verschwunden. Unsere für das Volk und die Jugend bestimmte Geschichtsdarstellungen pflegen ja auch vorwiegend das Anregende und Vorbildliche der vergangenen Zeit hervorzuheben. David ist nicht allein Staatengründer und Eroberer; er ist für den Chronisten Vorbereiter des Tempelbaues und Schöpfer der Israel und Juda eigentümlichen liturgischen Gottesverehrung (1 Chron 22-29). [...]

Der Verfasser zieht oft andere Werke, Tagebücher, Erbauungsgeschichten, Prophetenberichte u.ä. heran. Zu seiner Zeit waren 1 Mos bis 2 Kön schon heiliges Schriftgut. Das Buch Esra setzt mit dem Erscheinen des Perserkönigs Cyrus die Erzählung da fort, wo 2 Chron aufhört.

Hamp, Vinzens/Stenzel, Meinrad/Kürzinger, Josef (Hrsg.): Die Bibel. Augsburg: Weltbild, 2006, S.420

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Aus dem ersten [...] Buch der Chronik

Die beiden Bücher der Chronik behandeln den gleichen Stoff, den auch die Bücher Samuel und der Könige erzählt haben. Doch die Schrift ist wesentlich später geschrieben, vermutlich um das Jahr 400 vor Christus. Man spürt die Absicht des Schreibers, das Königtum Davids zu verherrlichen und den Bau des Tempels in den Mittelpunkt zu rücken. Offensichtlich ist der Gottesdienst im Tempel von Jerusalem für den Verfasser die Mitte des Glaubens. Wenn der Gottesdienst in Treue gegenüber der Überlieferung gefeiert wird, dann lebt das Volk gemäß dem Willen Gottes. Dann hält auch Gott ihm die Treue und wird seine schützende Hand über das Volk halten.

In feierlichem Zug lässt David die Bundeslade Gottes in die Davidsstadt bringen und in das Zelt stellen, das er für die Lade bereitet hatte. Von David geht auch die Idee aus, Gott einen Tempel zu bauen. Doch der Prophet Natan verheißt ihm, dass erst sein Sohn den Tempel bauen soll. David bedankt sich für diese Verheißung in einem Gebet, in dem er sich in den Willen Gottes ergibt und Gott preist, dass er alles zum Guten lenkt. David selbst lässt es sich aber nicht nehmen, den Bau des Tempel vorzubereiten und alles nötige Material schon herbeizuschaffen. Und er beschwört die führenden Männer Israels, seinem Sohn Salomo beim Bau des Tempels in allem beizustehen. So geht der Tempel letztlich auf David zurück, obwohl erst Salomo ihn gebaut hat. [...]

aus: Die Bibel. Aus der Heiligen Schrift des Alten und Neuen Bundes. Einführung und Meditationen von Anselm Grün. Freiburg: Herder, 2. Auflage 2003, S.226f.
Christ ist erstanden von den Martern allen. Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen; seit dass er erstanden ist, so freut sich alles was da ist. Kyrieleis.
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Beitragvon Jesu Juva » 12.09.2007, 14:18

Siehe auch:
  • Ps. 106,1
  • Ps. 107,1
  • Ps. 118,1
  • Ps. 118,29
  • Ps. 136,1
  • Jer. 33,11
:D , L.
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