Gottesdienst am 8./9.8.2007

Gottesdienst am 8./9.8.2007

Beitragvon DH » 12.06.2007, 21:49

Überschrift in den Leitgedanken: Durch Freude und Friede reich an Hoffnung

Röm. 15, 13:
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.


Die Predigtvorbereitung geschieht nach Art des Brainstorming; d.h. jeder kann hier konstruktive Gedanken und Anregungen für die Predigt hinterlassen.

Eine Diskussion der einzelnen Ideen und Beiträge erfolgt unter REFLEXION.
Nur wer in der NAK ist, kann zu ihrer Veränderung beitragen.
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Beitragvon amadeus » 04.08.2007, 19:15

Gibt es eine Begebenheit, wo der Gott der Hoffnung Menschen erfüllte mit aller Freude und Frieden im Glauben? Mir fällt da die Begegnung des Herrn mit den Emmaus-Jüngern ein, die nachher sagten: Brannte nicht unser Herz, als er so mit uns redete? Das wünsche ich uns allen, eine solche Begegnung mit dem Herrn im Gottesdienst.

Mögen alle Diener des Herrn als Boten des Friedens und Gehilfen zur Freude sich verstehen.

NGB 275 Lasst uns fröhlich Lieder singen
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Römer 15, 13

Beitragvon Paysan » 08.08.2007, 12:09

In Galater 4, 4 u. 5 lesen wir: Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen.

Wenn man dieses Bibelwort lediglich aus dem Blickwinkel betrachtet, dass zu einer bestimmten Zeit ein Ereignis eingetreten ist, dann ist das aus meiner Sicht eine sehr vordergründige Betrachtung. Setzt man einmal den Schwerpunkt der Betrachtung auf die „erfüllte Zeit“ dann wird sehr schnell deutlich mit welch gewaltigem Inhalt Gott ab diesem Zeitpunkt die Zeit angefüllt hat. Durch den Gottes- und Menschensohn konnte die Lebenszeit von allen Menschen von nun an mit völlig neuen Werten angefüllt werden. Mit welchen Schätzen wir unsere Lebenszeit anfüllen liegt in der Verantwortung und Entscheidung jedes Einzelnen.

Nun wird in dem Römerbrief darauf hingewiesen, dass Gott selbst unser Leben mit Freude und mit Frieden erfüllen, sprich anfüllen will. Wie geschieht das?
Mit Sicherheit nicht dadurch, dass uns im Gottesdienst einfach Freude und Friede zufallen werden, wie Geschenke vom Himmel. Dieses Anfüllen oder Erfüllen ist ein Entwicklungsprozess, der täglich Entscheidungen von uns fordert.
Entscheidungen dahingehend, dass ich mir zunächst einmal Gedanken darüber mache, wie selbstbestimmt oder wie fremdbestimmt lebe ich. Wenn ich in der Lage bin zu erkennen, wo in meinem Leben bestimmte Abhängigkeiten eine bestimmende Macht über mich haben, erst dann kann ich mich entschließen diese Abhängigkeiten zu minimieren oder zu beenden. Dieser Prozess ist auf viele Situationen übertragbar und macht deutlich, mit was wir in unserem Leben wirklich angefüllt sind oder mit welchen Gedanken wir erfüllt sind.

Wenn wir uns nach wahrhaft einsichtigen Momenten Klarheit verschaffen konnten über unsere derzeitige Lebenssituation hinsichtlich aller vorhandenen Bindungen, erst dann kann eine innere Umkehr oder Buße eingeleitet werden
in diesem Wort ist der „anfüllende“ Anbieter Gott selbst und es sollte ein Ergebnis in unserem persönlichen Entwicklungsprozess sein, dass er uns weder fremdbestimmen noch manipulieren will, sondern so wie sein Sohn es uns allen deutlich gemacht hat ist sein Angebot wirkliche und wahrhaftige Erlösung von Bindungen und Bestimmungen, die unserem Leben nicht zuträglich sind.

Gott unser Vater möchte uns Wege zum Frieden und zur Freude aufzeigen. Es liegt an uns diese Stimme zu hören und zu verstehen. Dort wo wir sein Angebot annehmen wird die logische Folge sein, dass wir die stetige Bereicherung wirklich wahrnehmen und uns durch den Geist Gottes auch weiterhin in die Wahrheiten unseres Lebens führen lassen. Dieser erlösende Prozess führt uns immer mehr von Unwertem weg hin zu den wahren Werten unseres Seins.
Was muss dieser Gott alles tun, dass er unser Gott sein darf!!!
Paysan
 
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Beitragvon ChristSein » 08.08.2007, 15:27

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Röm. 15, 13


Ihr Lieben Alle,

in der christlichen Gemeinde zu Rom gab es normale Spannungen wie überall.
Wenn wir nun das Wort des Paulus näher betrachten ist es daher weniger ein Appell, sondern ein Gebet.
Paulus tritt für die kleine Gemeinde ein, er spricht zu Gott der die Hoffnung ist und bittet um die Erfüllung des Friedens und der Freude, dass solches wieder vollständig einkehren möge in ihren Glauben.

Was bedeutet ein Glaube ohne Frieden und Freude?
Das wäre kein echter, christlicher Glaube. Da dominieren dann andere Dinge, wie Rechthaberei, Besserwisserei und auch Überheblichkeit, vielleicht sogar auch ein Stück Fanatismus.

Die kleine christliche Gemeinde war wie viele weit verstreut und weit weg, ihr fehlte so manches was wir heute an Selbstverständlichkeiten haben dürfen.
Vergessen wir nicht, sie hatten wie alle Christen in den heidnischen Gebieten mit Widerständen und Göttern zu tun, welche in jenen Völkern üblich waren.
Der Kaiser von Rom liess sich dort als solch ein Gott verehren.

Und nun kam dieser Paulus mit der Lehre des Juden Jesus von Nazareth, der ja als ihr König bezeichnet wurde und letztlich am Kreuz endete.
Das darüberhinaus Pilatus der römische Statthalter entscheiden konnte und auch zuliess.
Und da war nun noch der Gott der Juden, der nirgendwo zu greifen und zu sehen war, wie es ihre Götter waren.

Aber Paulus arbeitet mit der Kraft des Heiligen Geistes. Und die Kraft kommt genau von diesem Gott und mit Gotteskräften, die alles geschaffen haben.
Mit den Kräften erreichen die Gläubigen ein erfülltes und ausgeglichenes Glaubensleben in Frieden und Freude, das wusste der Heidenapostel.

Für uns gilt heute das Gleiche.
Verborgen im lebendigen Evangelium unseres Herrn, liegen geheimnisvoll die Kräfte des Heiligen Geistes.

Wenn nun solche Hoffnung erfüllt mit dem Heiligen Geist zielgerichtet uns zufliesst, mit der berechtigten Aussicht auf das ewige Zusammensein mit Jesus Christus beim Vater, ist das ein unübertreffliches Glück und ein unbezahlbarer Reichtum für uns Alle.
Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.

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