Ämtergottesdienst in Süddeutschland am 29.4.

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Beitragvon Sinus » 30.04.2007, 14:10

"Tue das was du kannst..." berufen. Dazu gab es einen eindeutigen Impuls.
So habe ich den BAP verstanden.




Tue es aber gerecht


Das fehlt leider....

Gaildorfer
Sinus
 

Beitragvon maranatha » 30.04.2007, 14:34

Cello, nun mal ganz ruhig bleiben und tief durchatmen. Es ging nicht darum das ich den Bap. nicht verstanden habe. Nur das man hier einigen im Forum vorwirft sie würden alles verkehrt sehen, sorry, da habe ich auch kein Verständnis. Jeder nimmt eben z. B. einen Gottesdienst anders auf und das sollte man auch akzeptieren. Wenn ich meine Empfindungen schreiben würde, würden sie vielleicht lauten, der Bap. war gut, aber weiß man denn nicht wie man sein Ausfüllt? Von einem GD erwarte ich etwas anderes, mit Verlaub, auch Stärkung und nicht Lebensweißheiten wie es im Hause soundso ausschaut. Ich erwarte auch nicht dass einer dem anderen sein Unkraut jätet.
Servus
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Beitragvon Alice Will » 30.04.2007, 14:49

Hi,

Bruder X hat unter anderem geschrieben:

Ach ja, er hat was von Jesus als Gärtner erwähnt, stimmt.


Die Aussage mit dem Gärtner in Bezug auf Maria von Magdala wurde von Apostel Zenker gemacht
Vg, Alice
Zuletzt geändert von Alice Will am 30.04.2007, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Alice Will » 30.04.2007, 14:51

gel
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Beitragvon cello » 30.04.2007, 15:32

Cello, nun mal ganz ruhig bleiben und tief durchatmen.

Sowieso :lol:
Es ging nicht darum das ich den Bap. nicht verstanden habe.

Eben :wink:
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Beitragvon dietmar aus dem süden » 30.04.2007, 17:34

also gut ,dann lags halt mal wieder an meinen völlig falschen erwartungen.
überall wo ich hingehe erwarte ich etwas...
wenn ich nichts zu erwarten habe ,dann bleibe ich zu hause ,da weis ich was ich habe
lg
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Beitragvon derReutlinger » 30.04.2007, 17:56

cello hat geschrieben:rommy, sehr verständlich deine Frage.

Man möge jeden in der Seelsorge dort abholen, wo er sich befindet, so die gestrige Empfehlung.


Nachtrag zu Jesus im GD:
Auf die Frage, woher das Unkraut komme zitierte
er die Aussage des HERRN in Matthäus 13, 27.

Ap.Zenker hatte den Gedanken, wie Jesus nach seiner Auferstehung allein am Klang seiner Stimme, beim Aussprechen des Namens, von Maria erkannt wurde.
Interessant, dass gerade hier für Jesus das Bild des Gärnters verwendet wurde. Spannend, wie viel Liebe (Pflege) nur durch Sprache von Jesus offensichtlich ausgedrückt wurde.


will nicht weiter auf inhalte eingehen...wenn der versuche eindrücke zu schildern,mangel den man empfunden hat zu beschreiben, zu reaktionen führt wie hier
aber bitte nicht matth.13vers 27 zitieren ohne konkret zu werden und vers 28 und 29 und 30 ausser acht lassen.

:roll: :roll: :roll: :roll:
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Beitragvon derfla » 30.04.2007, 18:09

derReutlinger hat geschrieben: ... zitieren ohne konkret zu werden und vers 28 und 29 und 30 ausser acht lassen.

Die bekannte Methode...

d.
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Beitragvon maranatha » 30.04.2007, 18:25

derReutlinger hat geschrieben:[

aber bitte nicht matth.13vers 27 zitieren ohne konkret zu werden und vers 28 und 29 und 30 ausser acht lassen.

:roll: :roll: :roll: :roll:


Werter Reutlinger,
die Empfehlung nur zu lesen ist genial, aber in dem Zusammenhang sollte man auch die Verse davor beachten um den sinn zu verstehen.
Also
Matthäus 13,
Vom Unkraut unter dem Weizen
24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte.
25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon.
26 Als nun die Saat wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut.
27 Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?

So ab jetzt nicht Weiterlesen, oder die Augen zu machen.

28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten?
29 Er sprach: Nein! Damit ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet.
30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheune.

Danach kommt das : Von Senfkorn und Saurteig

Schönen Abend noch
m.
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Beitragvon derReutlinger » 30.04.2007, 18:50

eben und auch nen schönen abend
lg aus rt
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Beitragvon dietmar aus dem süden » 30.04.2007, 19:51

Bruder X hat geschrieben:Die spürbare Atmosphäre in diesem GD war wohltuend, und nach dem GD habe ich in meiner Seele Frieden empfunden.

Reizthemen wurden tunlichst vermieden, was den Vorteil hat, nicht noch mehr Unruhe in manches zu bringen.

Was ich persönlich allerdings als seltsam empfand ist die Tatsache, dass es Apostel Jesu fertigbringen, zusammengerechnet stundenlang zu predigen, allerdings fast ohne dabei von ihrem Sender zu sprechen.

Wo war Jesus ?

Ich hatte das Gefühl, dass er da war, allerdings nicht zum Mitdienen aufgerufen wurde.

Die vom Bez.Ap. in treffender Weise angesprochenen Punkte möchte ich in keiner Weise schmälern.
Als ich aber meine Ge.., ääh Frau meine ich, nach dem GD fragte, sag doch mal, hat der Bez.Ap. oder sonst einer von Jesus gesprochen ?,
dann war da erstmal Schweigen, Nachdenken, Grübeln.

Ach ja, er hat was von Jesus als Gärtner erwähnt, stimmt.
Sie sagte noch, es wäre eher eine Besprechung denn ein GD gewesen.

Für mich zusammenfassend sage ich, ich habe sehr viel von Unkraut, Gärten, Gärtnern, Rasenflächen und deren Bearbeitung, diversen Pflanzen und deren Anbau etc. gehört aber meinen Herrn Jesus, von dem habe ich (fast) nichts gehört.

Und das kann einen (neben dem oben erwähnten Frieden)
auch traurig machen.


Ich grüße alle sehr herzlich mit einem Wort Jesu:

Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins.
(Johannes 10, 27-30)

Bruder X


ganz herzlichen dank,das hast du/habt ihr so prima formuliert,das ich schmunzeln musste und etwas inneren frieden wahrgenommen habe
einfach danke lg
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Beitragvon vitafit1 » 01.05.2007, 11:29

Bruder X hat geschrieben:
Wo war Jesus ?


Was braucht es mehr, als dass die Aussage des Textwortes ( Wir sind Gottes Mitarbeiter ) nicht ausgeweitet wird auf "Wir sind die Mitarbeiter / Diener / Nachfolger der Apostel" - klare Aussage in meinen Augen.

Jesus als Teil der Trinität Gottes, dem wir dienen sollen...
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Beitragvon derReutlinger » 01.05.2007, 14:02

wahrnehmbar,nicht hinterher reininterpretiert
lg
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Beitragvon sopit42 » 02.05.2007, 09:28

Guten Tag liebe Gemeinde!
Gestern abend war ich im Garten. Dort habe ich eine Tätigkeit verrichtet, die mich an vergangenen Sonntag und dieses Thema hier erinnert haben. Es handelt sich um eine Blumenrabatte, angelegt auf unserem - na ja, etwas lehmigen Boden. In jahrelanger Arbeit wurden schöne Stauden gepflanzt, Rosen, Narzissen, Tulpen und vieles mehr. Nicht nur gepflanzt, sondern auch gepflegt, gegossen und gedüngt. Aber was blüht vor allem von Mai bis Juli? Der Hahnenfuss. Ranunculus arvensis (Wikipedia, ich geb´s zu) Das ist anerkannterweise Unkraut, sogar giftig und folglich zu entfernen. Genau das habe ich gestern abend getan. Eine richtig unstressige Arbeit. Da hat sich mir doch so mancher Gedanke auf den Geist gelegt. Ich habe nämlich feststellen müssen, dass manche dieser Unkrautplanzen genau zwischen den Trieben der schönsten Pflanzen gewachsen sind. Es war kaum möglich, zielgerichtet und präzise alle Wurzeln zu entfernen. Ich wollte ja die schönen Triebe nicht schädigen. (Was würde meine Frau denn sagen!?) Es schien mir fast, als wäre das eine ohne das andere nicht zu haben. Nun habe ich aber schon eine wohlgefestigte Vorstellung von kultiviertem Ziergarten und weiss, dass Hahnenfuss nicht sein soll. Also habe ich mich bemüht mit äusserster Vorsicht vorzugehen, schön gelockert, nicht einfach ausgerissen. So kleine Hahnenfüsschen habe ich zu Gunsten der Maiglöckchen im Boden belassen, ja nicht radikal im Wirtsinne und blindwütig im übertragenen Sinne soll man sein! Aber so ein fettes Teil mitten zwischen den Trieben der Pfingstrose musste ich einfach entfernen. Es ist mir auch gut gelungen, wie es aussieht. Davon bin ich ehrlich überzeugt. Das Beste gemacht mit dem was ich hatte und konnte an der Stelle wo ich war.Für den Moment zumindest. Muss ich doch die Einschränkung gelten lassen, dass dies in naher Zukunft anders aussehen kann. Meine Ueberzeugung hat also eher einen vorläufigen Charakter.

Mitunter kam auch der Gedanke: Wer sagt denn, dass Hahnenfuss Unkraut ist? Wenn er doch so schön blüht. Nur weil er wie von alleine wächst? Weil nicht ICH ihn gepflanzt habe? Ein Gärtner geht im Garten ... Plötzlich fiel mir auf, dass in diesem Lied nicht von Unkraut die Rede ist. Der Gärtner hat nur Blumen. 1000 Sorten! Der Gärtner ist ja auch Jesus...

In Matth. 13 spricht das Gleichnis hingegen vom Hausvater und den Knechten. Wer ist Hausvater und wer ist Knecht? Die Knechte jedenfalls sollen kein Unkraut ausjäten. Solange Wachstum ist, soll Weizen und Unkraut nicht getrennt werden? Ja, weil die Knechte wohl beim Entfernen des Unkrautes, ob radikal oder nicht, unweigerlich auch das Gute beeinträchtigen würden. Erst an den Früchten wird man erkennen und sortieren.

Was mache ich jetzt mit meinem Hahnenfuss? Ich werde wohl bei meiner Vorstellung von einer schönen Blumenrabatte bleiben. Und ich werde nichts aufs Geistige übertragen, denn ich habe Botanik und Agrarökonomie nicht studiert. So wenig wie Theologie, Philosophie und Psychologie. Bin eben ein Knecht.

Ich wünsche Euch einen ganz schönen Tag. Peter
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